Wurst und Fleisch und andere Clubs

Gerüchteküche, Munkelei (Brunskis Lieblingsphrase „man munkelt“) und harte Fakten – in den nächsten Wochen springen neue wie alte Läden vom 10er Turm ins eiskalte Nightlifebecken oder feiern ihr Comeback.

Ganz neu ist das „Wurst und Fleisch“ am Rotebühlplatz zwischen „Lange Theke“ und Onanierkabinen. Opening, wenn alles gut geht, nächsten Freitag, 25. Februar. Zunächst noch eine Weltneuheit: Der unglaubliche KTV-Rangeheffekt, heute früh schon beim Patentamt angemeldet.

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In der Zone hat es vor einem Jahr schon mal die Tanzende Stute versucht, heute Sultan Saray, war halt nix, war halt auch doof gemacht, undefinierbarer Wirtshausclubstyle, und mitunter die falschen Leute am Drücker. Beim Wurst und Fleisch sieht das anders aus, könnte die Ecke tatsächlich beleben, eine bunte Truppe aus Nachteulen, darunter auch vom Oblomow.

Aber wie kommt man auf den Namen Wurst und Fleisch? Ganz einfach, man hat von einem sanierungsbedürftigen Gebäude die Leuchtreklame ergattert.

Das ist der erste Laden, den ich kenne, bei dem ein Schild Namenspate war. Aber warum auch nicht?

Mit viel Liebe zum Detail hat man das ehemalige zweigeschossige Sonnenstudio bar- und clubtauglich gemacht.

Aktuell noch schwer Baustelle, klar, Bars, Sound und Licht stehen schon und man kann absehen, dass hier etwas Feines entsteht. Auf obigen grünem Boden im 1. OG soll mit Blick auf den Rotebühlplatz zukünftig getanzt werden.

Programmatisch setzt man zunächst am Donnerstag auf Soul & Funk, am Freitag auf Elektronisches und samstags bunte Breakbeat-Welt von HipHop über Dubstep bis Drum´n´Bass. Muss sich natürlich alles entwickeln. Eintritt ist frei.

Die Treppe hat es mir besonders angetan.

Der untere Bereich wird auch tagsüber ab 15:00 Uhr geöffnet, Kaffee wurde heute früh schon tonnenweise angeliefert.

Da das Gebäude früher oder später saniert werden soll, ist das Wurst und Fleisch vorerst eine temporäre Angelegenheit für ein Jahr. Vielleicht auch zwei. Weiß man nicht.

Bei besagten Opening am 25. Februar (Termin wie gesagt unter Vorbehalt) stehen Russ Gabriel, Techno-Pionier aus UK, längst in Stuttgart beheimatet und verantwortlich für den Freitag, und die Ruheweg-Morten an den Decks.

Weiterhin wird auch das Moulin Rouge in der Kronzprinzstraße im April zurückkehren. Betreiber Eduard Shala hat die Location komplett saniert und in Interieur, Licht und Sound investiert. Beim Comeback wird das Programm geswitcht, freitags elektronische Musik und den Samstag sollen 0711 gestalten.

Außerdem munkelt man – oh Gott, das wollte ich schon immer mal schreiben – dass die Schräglage-Boys einen neuen Spot haben und vor der Unterzeichnung des Mietvertrags stehen. Mehr ist mir dazu aber momentan nicht bekannt.

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