Viral Video Award 2011

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=nXndQuvOacU[/youtube]

(War im deutschen Fern etwas uncooler.) 

Wie definiert man eigentlich nochmals virale Werbung? Dachte immer, man dreht einen mehr oder weniger cooles Filmchen, versucht den zu spreaden, beziehungsweise lässt ihn spreaden, und keiner weiß erst einmal um was es geht, findets cool, toll, geil, bescheuert oder krass, Hauptsache Meinung, wie bei der Planet der Affen-Nummer, anfangs ohne 20th Century Fox Logound ein paar Wochen später die Auflösung, verarscht, wir sinds Steiff, WMF oder Sternenbäck, neue Kuscheltiere, Töpfe und Brezeln am Start.

Aber wenn das VW-Logo und VW-Karre fett im Spot sind, hat das doch nichts mehr mit viraler Werbung zu tun? Oder doch, weil man viel drüber redet? War Money Boy virale Werbung von Gucci? Hilfe, Thorsten, Geiger. Oder Wiki.

Egal, obiger Spot ist bei den vierten Viral Video Awards genauso nominiert, Genre „Spoof“, wie der „geheime Clooney-Spot, den Nespresso am liebsten verbieten wurde“, der kürzlich einmal durchs Netz geschossen wurde oder folgender Klassiker:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ql-N3F1FhW4[/youtube]

Hatten wir glaub auch schon mal auf dem Blog. Wesentlich kryptischer zunächst das hier…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OVUHL1T0sZ4[/youtube]

…um das Produkt herum wurde auch eine Phantasie-Figur namens Barry entworfen.

Es gibt drei verschiedene Preiskategorien, einen Sieger bestimmt das Publikum via Voting, die am 17. November enden, und die Preisverleihung findet am 18. November in Berlin statt im Rahmen des 27. Internationalen Kurzfilmfestivals.

www.viralvideoaward.com

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3 Comments

  1. says: Thorsten W.

    Yoah, klugscheiß: Viral heißt erst mal, wie Wikipedia schon sagt, dass sich ein Spot (ein Bild/ein Spiel/eine Website) viral über soziale Netzwerke verbreitet, also abgeleitet vom „Virus“, wie sich eben ein Grippe schnell unter vielen Menschen verbreitet.

    Und weil sich Werbung besser/schneller viral verbreitet, wenn sie nicht als Werbung zu erkennen ist, verraten „virale“ Spots oft ihre eigentliche Botschaft eben erst auf den zweiten Blick. Das allein macht einen Spot aber noch nicht viral, sondern eben erst die Tatsache, dass er sich verbreitet. Bzw. dass er nicht im TV oder Kino geschaltet, sondern eben über soziale Netze „geseedet“ wird.

    Genauso kann sich aber eben auch ein ganz normaler Werbefilm, sodenn er gut ist, viral verbreiten.

    Das Problem an Filmen mit „versteckter“ Werbung ist, dass alle, die den Spot gut finden, irgendwann auch mitkriegen müssen, dass es Werbung ist und wofür Werbung gemacht wird. Das geht dann auch gern mal nach hinten los, wenn alle den Spot dufte finden, aber sich keiner fürs Produkt interessiert.

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