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    Happy Weekend Shreds

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    Wir hier sind totale Early-Adopter. Ich zum Beispiel fand Linkin Park schon doof, bevor die sich überhaupt gegründet haben. Revolverheld hören wir hier auch nur ab 3:30 Uhr auf der Weihnachtsfeier, wenn Kollege Geiger gerade mit dem Flammenwerfer hantiert und die besorgten Nachbarn mit den Worten “I Am The God of Hellfireeee!” in Schach hält.

    Revolverheld aber haben sich gestern im ZDF-Neo-Magazin komplett neu erfunden und ihr Shred-Video live im Studio nachgespielt. Hab mir jetzt gleich die Platte bei Hugendubel bestellt.

    “Shred”-Videos, sind diese, in denen jemand Musikvideos bearbeitet und die Band am Ende ziemlich gut dasteht. Nur bei den Red Hot Chili Peppers, weiß man nie, ob das jetzt echt oder “Shred” ist.

    Hier ein paar steile Shreds, um tight ins Weekend zu boogen (RAM, 2007).

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    Und “Happy”-Video geht natürlich immer.

     
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    Zwischen Leber und Milz passt immer noch: ein Wochenende

    So, bin noch bisschen pilsgelb und sambuccaschwarz von gestern, die Drähte laufen nur so halb, bin noch etwas verdubbelt, deswegen jetzt der Schnelldurchlauf. Vorneweg: Unser Philthy ist heute Abend im Waranga, mit House. Ab 21 Uhr. Bitte, gerne.  Und ja, und Ken ist auch voll schön. (Muss man ab und zu schreiben.)

    Jetzt und heute Abend: Stefan Biniak (den kenn ich!) bei heute schon getanzt im Lehmann. Bockstark.

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    Kruse & Nuernberg im Kowalski. Epic.

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    Ein Jahr Beefcake im Romantica. Awesome.

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    Steffen Baumann im Toy. Unfassbar! (Wer ist das?)

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    Salute im Kopferstecher. Der Wahnsinn! (Wer ist das?)

     

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    Kid Cut in der Schankstelle! Kann das Wochenende noch geiler werden? Ja, Morgen komm die neuen Arbeitsschuhe von Nike in den Suppa Campout!

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    Public Will in der Schräglage – ich fass es einfach nicht!

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    Samstag. Alle ins Fluxus. Ich hol mir endlich meine Louis Vuitton Tasche beim Mädchenflohmarkt.

    Dann, abends: Saisonfinale in der Ebene 0. Weltklasse. Garantiert.

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    Young Hare in der Rakete. Erste Sahne. Wer auch immer das ist.

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    Get Down im Sanchez. Was soll man da noch sagen? Erste Sahne!

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    The Famous Deck Team im Cue. Unbelieveable!

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    The Ensemble im Romantica: Unglaubbar!

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    Nachbarschaftsbass presents Bassgang im Kupfi: Gehts noch besser eigentlich? Ja, die ganze Nacht lang an der Aral rumcornern.

    Nachbarschaftsbass

    Bens Sims im Lehmann. Und mir gehen die Superlative aus. Es wird natürlich: superlativ.

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    Kater Mukke im Romy. Wie in Berlin! Aber sowas von!

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    Panopticum im Zollamt – wie geil ist das eigentlich? (War da schon mal jemand?)

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    Und finally: Die Party am Wochenende schlechthin. Logo oder?

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    Thorsten hat glaub frei und heute Abend bin ich im Pieplz. Wird natürlich: mega. Bis dann, ihr kleinen Sackflöhe.

     
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    Tatort Stuttgart: Eine Frage des Gewissens

    tatort_stuttgart

    Whoopy, diesen Sonntag, Tatort Stuttgart. Lannert und Bootz auf großer Supermarkt-Fahrt, Geiselnahme, Peng, Leiche und dann noch eine. Trailer sieht bisschen nach Barbara Salesch Gerichtskammerspiel aus. Wir gucken und bauen im Hugendubel eine Twitterwall auf.

    Zum Trailer

    Klappentext

    Im Einsatz bei einem Raubüberfall erschießt Thorsten Lannert den Räuber, der eine Geisel genommen hat. Die Anhörung wegen Verhältnismäßigkeit dieser Handlung sollte eine Routineangelegenheit sein, der Täter war gefährlich und völlig unberechenbar. Doch die Mutter des Toten hat die Anwälte Christian und Sabine Pflüger engagiert, die Lannert wegen fahrlässiger Tötung angeklagt sehen wollen.

    Sebastian Bootz entlastet Thorsten Lannert in der Befragung – obwohl er eigentlich im Hinblick auf die entscheidenden Sekunden gar nicht sicher ist … Eine weitere Zeugin wird ermordet, bevor sie aussagen kann. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Überfall im Supermarkt und dem Mord?

    Die Kommissare wollen ermitteln, doch Sebastian Bootz, der die Zeugin aufgesucht hatte, um seine eigene Aussage zu untermauern, wird wegen des Versuchs der Einflussnahme vom Fall abgezogen. Nun fragen sich beide Kommissare, ob sie nicht Fehler gemacht haben. Und belasten damit auch ihre Zusammenarbeit.

     
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    Lese-Soundsystem und andere coole Dubbel

    Großer Donnerstag, heute. Ab 20:30 Uhr alle an die Pilsbar ins Climax. Wozipopozi aka Aussi stellt sein Buch “Hinter den Kulissen von Stuttgart” vor. Emil macht den Sound dazu. Wir gehen. Logo. Eintritt frei.

    lesereise

    Am Mittwoch, 3.12. geht die Lesereise übrigens in der Schräglage weiter und da sind dann auch wir on stage. Mehr Infos auf www.hinterdenkulissenvonstuttgart.de . Wer will, kann danach natürlich direkt im Climax bis morgens durchraven.

    Gelesen wird auch im Keller Klub.

    salmen_web

    Der Herr Salmen geht ungefähr so ab:

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    Im Zwölfzehn gastiert heute die bulgarische “Boom-Pop-Senkrechtstarterin” Dena – never heard before Senkrechtstart, aber der Track klingt gut:

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    War schon mal in Stuttgart, liest man auf der 1210-Seite.

    Die Kitjen empfängt Johannes Albert.

    kitjen_do

    Hatte erst die Tage sein schönes Album in der Hand und dacht mir, könntest mal wieder anhören. Aber grad geht die neue Pink Floyd einfach vor. Logo.

    Im Tonstudio schaut Marc Hype beim HipHop Donnerstag vorbei. German Classic, kommt aus der Battle/Turntabelism-Szene, hat da vor langer Zeit auch ein paar Contests gewonnen, heute gerne mehr in Richtung (Nu)-Funk unterwegs und einst gerne mit seinem Keyboarder. Den lässt er heute aber in Berlin.

    toni

    Und noch ein Scratch Routine Clip.

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    Dann halt noch Treff, ge, und in der Corso Nice Up!

    niceup

    Bei so einem Donnerstag verkraftet man doch locker den Hugendubel-Verlust.

     
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  • 40

    Die Buch-Subkultur stirbt

    hugendubel

    (David Hasselhoff im Dubenhugel)

    Harte Tage in Stuttgart, die Einschläge kommen näher. Bei KiK wird gestreikt, zwei Burger King-Filialen müssen schließen und jetzt auch noch das: das kleine, aber feine langjährige Traditionshaus Hugendubel auf der Königstraße, eröffnet 2008, muss schließen. Die renommierte Filiale für ausgewählte Lesekultur würde sich nicht mehr rentieren.

    Somit stirbt ein weiteres Stück Buch-Subkultur in Stuttgart, nachdem gestern erst ein Stück Burger-Subkultur gestorben ist. Es ist einfach alles so traurig im Kessel. Nur noch Mainstream, wohin man schaut. Und dann verdichten sich auch noch die Gerüchte, dass eine weitere Primark-Filiale in den ehemaligen Karstadt einziehen soll.

    Enttäuscht sind die Beschäftigen und Bürger vor allem von Fritz Kuhn. Der Stuttgarter Oberbürgermeister meldet sich bekanntlich sonst relativ schnell zu Wort, aber bislang waren aus dem Rathaus noch keine Statements zu KiK, Burger King oder Hugendubel zu hören.

    Die Stuttgarter fragen verzweifelt im Internet: “Wo sollen wir jetzt nur Essen gehen und unsere Bücher kaufen?” Auch einige Wuttwitterer lassen ihren Ärger schon freien Lauf:

    Wir waren heute früh mit unserem Stuggi.TV-Ü-Wagen vor der Hugendubel-Filiale und konnten einige Stimmen einfangen.

    “Von OB Kuhn sind wir wirklich sehr enttäuscht”, so z.B. Peter H. “Da kommt gar nichts. Absolut nichts. Der sagt doch sonst immer zu ellem was? Warum jetzt nicht? Dieser eine Club da letztes Jahr, dieses Hocker, Bocker, Socker oder wie das hieß, das hat doch auch zwei Monate länger bekommen – warum wir nicht? Scheiß Grüne!!!!11!!!”

    Nach diesen beiden überraschenden Schließungen darf man sich nicht wundern, wenn die Politik die Wähler immer weiter direkt in die Arme der AfD treibt. Und das wird man ja wohl noch sagen dürfen!

     
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  • 8

    Taaaaaxxiiiii!

    ACtaxi
    (Foto: Günther Struck, AP/Heslach, München)

    Taxifahren wird ab Januar 2015 teurer. Steht in den Stuttgarter Nachrichten. Das liegt am Mindestlohn, der hoffentlich auch bei den Fahrern ankommt. Und jetzt alle: “Faaackkk! Und wer muss es wieder bezahlen? Hä?!”.  Klare Sache, auch ohne Telefonjoker: der Fahrgast. Wer denn sonst?

    Weil ich gerne mal ein Gläschen über “Kanufahren” trinke und ab “Eishockey” zu faul zum Laufen bin, fahre ich öfter Taxi. Oder wenn ich meine Plattenkisten aus Tanzlokalen nach Hause bringen möchte. Um diese Uhrzeit fährt meistens gar nix mehr – auch ohne Streik, Demo oder ____________ (hier bitte einen BILD-Aufreger eintragen).

    Ich habe tolle Taxifahrer kennengelernt, manchmal war die Heimfahrt mit denen sogar das Highlight des Abends. Alexis zum Beispiel. Er ist Grieche, ziemlich laut, sieht aus, als würde er Bass bei der Heavy-Metal-Band Manowar  spielen und hat trotzdem ständig ansteckend gute Laune. Jeden Tag, beziehungsweise an den Tagen, an denen ich ihn sehe. Manchmal hoffe ich auch, dass das an mir liegt. Ein bisschen Sonnenschein ist ja nie verkehrt.

    Ein Taxifahrer schnauzte mich mal an, ich solle mir gefälligst ein Großraumtaxi bestellen, die Plattenkisten würde er unter keinen Umständen auf den Rücksitz legen und im den Kofferraum sei gerade kein Platz. Der war voll war mit Plunder, den andere nicht mal auf dem Flohmarkt verkaufen würden.

    Als ich mehrmals widersprach, ihm laxe Arbeitsmoral und mangelndes Fingerspitzengefühl vorhielt, nannte er mich ein “Arschloch” und fuhr einfach weg. Da ich von Karate und Roundhousekicks keine Ahnung habe, merkte ich mir nur die Fahrzeugnummer und petzte umgehend bei der Zentrale.

    “Ihr Fahrer ist ein …. ich möchte mich beschweren.”

    Ich schilderte der freundlichen Frau von der Zentrale mein Anliegen. Sie  hörte geduldig zu und fragte dann: “Und was sollen wir da jetzt tun”?

    Manchmal erkenne ich rhetorische Fragen auf Anhieb, antworte aber trotzdem. Da ich noch immer sehr erhitzt war, dachte ich nicht lange nach und fragte: “Öhm, erschießen vielleicht?” Sie zögerte kurz: “Nein, das geht jetzt nun wirklich nicht.” Dann lachte sie. Ich auch.

    “Soll ich ihnen eventuell einen anderen Wagen schicken?”. “Ja, okee”.

    Manchmal lerne ich auch was fürs Leben im Taxi. “Kritisch aber stabil”, sagte ein Taxifahrer mal. “Wie bitte?”, fragte ich, weil ich nicht richtig aufgepasst hatte. “Kritisch aber stabil – immer wenn sie das im Radio erzählen, stirbt bald jemand.” Dann knirschte er ein Lachen raus. “Naja, diese Ebola-Patienten neulich waren kurz danach tot. Ich mache mir wirklich Sorgen um diesen Formel 1-Fahrer.”

    Ich konnte dank einiger Taxifahrer auch meine Datenbank für zielgerichtetes Fluchen ausbauen. Von “Ich furze in den Bart deines Vaters” alleine, kann ja keine Sau leben. Einer grüßte mal einen anderen Verkehrsteilnehmer mit den Worten: “Junge, wenn ich mit Dir fertig bin, dann läufst du aufrecht unterm Teppich durch!” . Als ich lachte guckte er mich an und meinte “Gut, gell!?”

    Ich sag, wie es ist. Wenn ich Taxi fahre, dann will ich auch mit dem Fahrer quatschen und was wissen. Mindestlohn für Taxifahrer ist eine recht knausrige Form von Schmerzensgeld und letztendlich ist deren Job mein kleiner Luxus. Ich geh’ ja eher selten ins Einkaufszentrum.

    Natürlich hätte ich auch lieber einen besten Freund, der mich gegen 5 Uhr heimfährt, obwohl ich nach Schnaps rieche und undeutlich spreche. Aber meine Freunde sind um die Uhrzeit entweder im Bett oder so betrunken, dass nur professionelle Selbstmörder bei ihnen ins Auto steigen würden. Außerdem würden diese Morgenmuffel nicht wollen, dass ich sie vollquatsche. Und ich mach’ das immer im Taxi: Quatschen.

    Außer bei dem einen: er schaute gerade einen Porno auf seinem iDingens-Tablett als ich einstieg. Er hielt es nicht mal für nötig mir zu antworten als ich “Na, warum liegt denn hier überall Stroh rum?” sagte. Da war ich dann auch bockig. Der soll bitte keinen Mindestlohn bekommen.

     
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    Shot Club

    shotclub

    Soundshop, Stereo, Mono eins (weisch noch damals, WM 2006, es roch nach Holz und Pils), Mono zwei am Wilhelmsplatz und jetzt Shot Club: Stuttgart-Unikat Cheffe Oskar erweitert ab 5.12. mit dem Shot Club im Ex-To12 sein Wirtshaus-Portofolio – zumindest mal einen Monat lang, evt. zwei (entscheidet sich Mitte Dezember).

    Das To12 steht seit einiger Zeit leer, die alten Betreiber sind “über Nacht abgehauen”, pfeifen zumindest diese Spatzen auf, sorry, von diesen Dächern. Allgemein war in dem Laden doch öfters der Wurm drin und alles etwas kurios, was man eben so hörte die letzten Jahre.

    Heißt: Auch ein Laden auf der Theo kann scheitern. Jahrelang war ja gerne die gängige Meinung, man müsste ja lediglich was auf der Straße auf machen und dann quasi nur noch das Geld zählen und sich über immensen Reichtum freuen. Nein.

    Soweit ich mich erinnern kann, haben die 2006 oder 2007 aufgemacht, ich war damals auf jeden Fall noch bei SC. Thorsten und ich haben da anfangs sogar unten HipHop aufgelegt. Oben lief immer ein ganz eigenartiger “House-Sound”, ziemlich schnell, gerne so offizielle Remixe von RnB-Hits, die sich auf den B-Seiten der Maxis befanden und völlig gefühllos mit stampfigen Beats zusammengeschustert wurden und sich eigentlich nie jemand angehört hat. Außer halt im To12.

    Ein, zwei Mal war es sogar ganz gut. Und dann wurde es schlimmer. Erinnere mich an einen Abend, als mich eine völlig gelangweilte Barfrau mit einer riesigen (und potthässlichen) Kette um den Hals empfangen hat. Die Kette war so groß, daraus hätte man eine Strickleiter zur Zugspitze hoch DaWandan können. Und die Alte zog beim Vorprogramm eine derartige Fresse, als wäre ich Schuld daran, dass ihre Kette so hässlich ist.

    Nein, war ihr natürlich alles zu Luschi und ich sowieso ein völliger Vollidiot, der keine Party machen kann (“was spielt der bitte für lahme Musik, ey!?”). Beim ersten Lied, das sie kannte (ey, ich kenn ein Lied, hurra!), kam es dann da hinten leicht hell, wie Mama gerne bei einem Regenschauer sagt.

    Später an diesem Abend kam ein Bekannter runter und meinte: “Jonger, was hat die denn für eine schreckliche Kette um den Hals? Ist ja abartig!” “Ge!”

    Traumatisiert von dieser Kette war das, soweit ich noch weiß, mein letzter Auftritt dort. Und solche Abende wie diese waren wiederum ausschlaggebend für eine selbstaufgestellte Regel: Ich lege (jetzt) nur noch in Läden auf, wo es mir absolut gefällt, also zum einen der Laden selbst, logo, aber dass auch eben von der Geschäftsführung bis zum Personal alles tight ist. Dass man Bock auf den Schuppen und seine (so wichtigen) Charakter inside hat.

    So zieh ich das bis heute durch und freu mich jede Woche auf die lieb gewonnenen Gesichter in den paar Trinkhallen, in denen ich noch auflegen darf. Danke an dieser Stelle.

    Okay, Oskar, Shot Club, seine Rückkehr auf die Theo (für die Jüngeren, das erste Mono war auf der Theo, kurz nach dem unteren Stadtmitte-S-Bahn-Eingang, auf der Suite-Seite und Gebäude-Rückseite alter Feinkost Böhm, war glaub ne Bank zuvor, Dresdner, heute da alles sowieso neu): Klingt zunächst etwas nach Tequila Bar, aber Cheffe meinte, ja, Shots werden günstig sein, aber der Name resultiere in erster Linie aus der Laufzeit. Shot, verstehsch, kurz und so.

    Das Ding bleibt so wie es ist, war ja auch sündhaft teuer damals, Investitionssumme angeblich 750.000 Euros (diese Spatzen immer!) und wurde, wie es Thorsten erst im VfB-Artikel beiläufig erwähnt hat, von Ippolito Fleitz gestaltet. Bekamen auch ein paar Preise.

    Bisschen viel Glitzerglitzer, sehr schick, schwarz, Spiegel, Leder. Objektiv gesehen definitiv saubere Arbeit, fand ich damals, aber den Stil muss man natürlich mögen. Wobei ich wiederum nicht weiß, ob es wie 2007 da noch aussieht. Obwohl, 2011 bin ich noch einmal schnell durchgerannt, da war alles beim Alten – nur die Musik noch schlimmer, gute EDM-Schlagseite. Zumindest an dem Abend.

    Programm Shot Club: Kraut und Rüben oder von ellem ebbes. Nach der Eröffnung am 5.12. wechseln sich 90er Partys mit Events von Oli Brünemann oder “25 Jahre HipHop in Stuttgart”, powered bei Emilio, ab. Silvester ebenfalls HipHop. Und wie gesagt, Mitte Dezember entscheidet sich, ob es noch einen Monat länger geht.

    Das Haus gehört aktuell noch Piano Fischer und soll verkauft werden. Und dann liegt es eben in der Hand des neuen Eigentümers, ob unten weiter Gastrobetrieb läuft.

    Update 21.11: Gebäude ist noch nicht verkauft.

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