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    Burn after reading

    “Der kleine Junkie Nimmerplatt: Am Donnerstag aß er vier bunte Pilze. Aber platt wer er noch immer nicht.”

    Kommt im Video natürlich besser rüber.

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    Wer jetzt Bock hat: Andy Strauss (“Slampoet, Autor, Schauspieler und Kulturfigur”, so die Ankündigung) liest heute Abend solo im Keller Klub.

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    Beim Flyer dachte ich zuerst: Oh, der Semf-Tome! Isser aber nicht. Sondern Andy Strauss. Mehr Klappentext: “Mit Andy Strauß kommen 7 Jahre Poetry Slam-, Theater- und Gangsterrap-Erfahrung nach Stuttgart. Der Chaos-Künstler, der in seiner Freizeit Denkmäler beleidigt, hat bisher 7 Bücher veröffentlicht und seine neuste Kurzgeschichtensammlung “Sie grunzen freudig, einige springen sogar hoch” im Gepäck. Im Keller Klub wird er – wie immer ohne Rücksicht auf Verluste – ein BEST OF seiner Texte zum Besten geben – und best ist beim NRW-Meister im Poetry Slam 2011 und Vize 2012 definitiv sehr gut. Seine Chaos-Auftritte sind legendär, zwischen Feingeist und Groteske ist fast alles möglich.”

    Das mit den Denkmälern haben wir mal gebracht, siehe hier oder nochmals da:

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    Könnte ein unterhaltsamer Abend werden. Wer danach burnen will, bleibt entweder im Keller Klub, geht ins Climax, ins Toni, ins Romantica, in die Schräglage oder kommt zu mir ins Transit. Spiele heute nur Liebeslieder für den verschollenen Thorsten.

     
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    75 Jahre Höhenpark Killesberg

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    (Lebensendziel: Killesbergkleinbahnschaffner) 

    Vielleicht wahrscheinlich einer der besten Orte Stuttgarts, nee Quatsch, auf der ganzen Welt (gleich nach dem Josef-Hirn-Platz im Schwabenzentrum natürlich), Emotion pur, ich muss weinen, 75 Jahre Höhenpark Killesberg und ich bin seit fast 37 Jahren dabei.

    Schon mit Papa Seilbahn gefahren und bei den Wasserspielen eingesaut, später zugekifft im Bähnle gesessen, nachm 0711 Club im Tal der Rosen rumgehangen und wieder nix zum Knutschen abbekommen, und heutzutage durchjoggen. I love my Park. Mit oder ohne Rasenkissen. Früher war alles besser und es hat sogar Eintritt gekostet. Vielleicht 3 Mark, Kinder frei. Weiß nicht mehr. Und ich weiß, was mich bis heute am am meisten ankotzt: Ich bin 1993 nicht mit der Panoramabahn gefahren, die eigens für die Internationale Gartenbauausstellung installiert wurde.

    Der Park wurde für Reichsgartenschau 1939 angelegt. Vor der Eröffnung am 22. April vor 75 Jahren sah es dort oben, unsere ganz alten Leser erinnern sich, überwiegend “öd und wüst” auf, wie die StZ berichtet. Aber nicht ganz: “Weniger im Gedächtnis ist allerdings geblieben, dass nicht das gesamte 50 Hektar große Gelände Steinbruch, Heide und Wildnis war, sondern es existierte bereits ein Eisenbahnerwaldheim, das schon ein Ausflugsziel war – und das bereits ein Bähnchen besaß, den Vorläufer des legendären Tazzelwurms.”

    Der Tazzelwurm aka Tazzle The Worm (Bio by Pulli-um-die-Hüfte-Köhli), Baujahr 1953, spielt übrigens dieses Jahr auf dem HipHop Open zwischen Nas und dem anderen da. Ansonsten als Dampflok tätig. Muss ich mal wieder fahren.

    Zum Gebi jetzt ein paar Bilder aus unserem Archiv und von Billes Bienen, mehr Geschichte kann man auf der StZ nachlesen.

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    Afrob im Brooklyn Zoo

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    Afrob vs ODB. Album am 30.5.

    “Nach der heftigen Nachfrage hab ich mich entschlossen ein one take Video zu drehn. Kurz vor die Haustür…und done ;)

     
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    Zwischen/miete

    zwischenmiete

    Kultur pur: This is AFN Heidelbörg sendet wieder aus Stuttgart die neuesten Down South Hits, das Trickfilmfestival geht los und heute Abend startet die Lesereihe “zwischen/miete”, initiiert vom Literaturhaus Stuttgart frei nach einer Vorlage aus Freiburg.

    Kling gut: Junge AutorInnen lesen in WGs vor. Praktisch für die WG-Bewohner und für die Gäste eine andere/neue Umgebung als die bekannten Veranstaltungsplätze. “Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs,” heißt es auf der FB-Seite. Zwischen/miete soll drei bis vier mal pro Semester stattfinden. 

    Bei der Auftaktveranstaltung liest Martin Kordic aus seinem Debütroman “Wie ich mir das Glück vorstelle”. Das Buch erzählt von zwei Jugendlichen im Bosnienkrieg. Die Relenbergstraße 68 ist in der Nähe des Azenbergareals (siehe Google Maps), los geht es um 20:00 Uhr, im Eintrittspreis von 5 Euro ist ein Bier und eine Brezel inklusive. Leseprobe kann man auf ZEIT online anschauen.

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    Porträt: Stuttgarts Plattenläden

    Heute vor 20 Jahren erschien nicht nur “Illmatic” von Nas, sondern am 19. April wird auf der Welt auch der Record Store Day gefeiert. Zu diesem Anlass hat das Popbüro Stuttgart ein Portrait über Stuttgarts Plattenläden gedreht und  stellt die Betreiber und Mitarbeiter von Ratzer Records, Pauls Musique, Second Hand Records und Einklang vor.

     
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    Stuttgart hält zum VfB

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    Sinnige Frage bei FB: Was soll Stuttgart auch sonst machen? 

    Presseinfo: Die Stadt hat die aktuelle Kampagne des VfB Stuttgart „Zusammenhalten! Gemeinsam für unseren VfB“ aufgegriffen und setzt vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den FC Schalke 04 ein weithin sichtbares Zeichen der Sympathie und Unterstützung. Am Rathaus wurde am Donnerstag, 17. April, ein Großflächenposter aufgehängt mit dem Slogan: „Stuttgart hält zum VfB!“. Damit soll auch die besondere Bedeutung des Traditionsvereins als Sympathieträger für die Landeshauptstadt und für die ganze Region unterstrichen werden.

    Anhang: zwei Fotos; Copyright: Stadt Stuttgart (Martin Lorenz)

     

     

     
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    Leitfaden für kreative Zwischennutzer

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    (Übrigens vielleicht wahrscheinlich nur nach an Ostern offen: Fangelsbach. Watch out FB). 

    Hotte in Hollywood und Leitfaden in Stuttgart. Braucht man wie Leitplanken. Scheinbar. Der “praktischerLeitfaden für kreative Zwischennutzer”, soll “eine praktische Anleitung zur raschen Umsetzung von Zwischnutzungen” sein. Ersma 25 Seiten lesen. Würde ja zuerst die Anlage und die Bars aufstellen und dann lesen. Bin aber auch kein Zwischennutzer. Den Oscho kann man sich hier reinladen wie drei Bier.

    Praktischer Leitfaden für kreative Zwischennutzer erschienen

    Die Landeshauptstadt Stuttgart hat erstmals einen Leitfaden für kreative Zwischennutzer von leer stehenden Räumen veröffentlicht. Die Broschüre richtet sich an Kreative und Eigentümer, die an der Umsetzung von Zwischennutzungsprojekten interessiert sind. Initiiert wurde sie durch die interdisziplinäre Projektgruppe Zwischennutzung unter Federführung der Wirtschaftsförderung.

    „Wir freuen uns, den Kreativen eine praktische Anleitung zur raschen Umsetzung von Zwischennutzungen an die Hand geben zu können“, sagt Ines Aufrecht, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart. „Als Stadt möchten wir kulturell-kreative Nutzungen besonders unterstützen.“

    Seit Juni 2012 unterstützt das Leerstands- und Zwischennutzungsmanagement der städtischen Wirtschaftsförderung Kreativschaffende bei der Suche nach Räumen und als Lotse innerhalb der Stadtverwaltung. Die interdisziplinäre Projektgruppe aller am Thema beteiligten Ämter trifft sich in regelmäßigem Turnus und tauscht sich über aktuelle Zwischennutzungsprojekte, zur Verfügung stehende Flächen und genehmigungsrechtliche Fragestellungen aus.

    Eine Checkliste zur Projektplanung sowie ein Überblick über erforderliche Genehmigungsverfahren bieten eine praktische Hilfestellung für potenzielle Zwischennutzer. Der Leitfaden vermittelt die notwendigen Schritte für die Durchführung von Einzelveranstaltungen sowie für angestrebte dauerhafte Nutzungsänderungen.

    Ein Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten ist ebenfalls hinterlegt. Der Leitfaden wurde unter Beteiligung der Wirtschaftsförderung, des Kulturamts, des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung, des Amts für Liegenschaften und Wohnen sowie des Baurechtsamts, des Amts für öffentliche Ordnung und der Branddirektion erarbeitet und mit den sachkundigen Bürgern des Ausschusses für Kultur und Medien abgestimmt.

    Der Leitfaden für kreative Zwischennutzer kann als Printprodukt bei der städtischen Wirtschaftsförderung angefordert werden (wifoe@stuttgart.de). Zudem steht die neue Broschüre ab sofort auf der Website der Landeshauptstadt Stuttgart zum kostenlosen Download unter www.stuttgart.de/wirtschaftsfoerderung, „Publikationen“ bereit.

     
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