Einmal durch die Stuttgarter Oper fliegen, ohne einen Fuß ins Gebäude zu setzen? Geht. Die 3D-Visualisierung der Oper basiert nicht auf klassischer Computeranimation, sondern auf präziser Vermessungstechnik: 3D Laser Scanning.
Das Verfahren liefert ein gestochen scharfes, realitätsnahes Abbild des Gebäudes. Punkt für Punkt wird die Architektur des Littmannbaus digital erfasst. So entsteht eine virtuelle Reise, die beeindruckende Perspektiven öffnet – auch auf Räume, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.
Für Technik-Fans besonders interessant: Die Visualisierung ist mehr als nur ästhetisch. Sie ist ein Werkzeug für die Zukunft des Opernhauses. Bei der anstehenden Sanierung lassen sich geplante Veränderungen am Bau simulieren, Umbauprozesse modellieren. Planung wird dadurch greifbarer, präziser, effizienter.
Was sonst in Industrie und Bauwirtschaft genutzt wird, findet hier seinen Platz im Kulturbereich. Die Oper wird digital konserviert und technisch fit gemacht für die nächsten Jahrzehnte.
