Im Rahmen des Tag des offenen Denkmals 2026 am 13. September hatte ich das Glück einen Platz bei einer der Führungen durch die Villa Berg zu ergattern. Das prächtige Gebäude in dem schönen Park in Stuttgart-Ost ist seit 2005 außer Betrieb. Ein Leerstand, der die Stadt seither umtreibt.
Die ganze Historie von der königlichen Somerrresidenz, Zerstörung, fragmentarischem Wiederaufbau, Verkauf und Ankauf, Ideensammlungen und Bürgerbeteiligungen ist bei Wikipedia nachzulesen.

Wann und wie es weiter geht, steht in den Sternen (oder eher in der Haushaltsplanung der Landeshauptstadt), Vorschläge gibt’s ja bereits. Bei der sehr guten Führung wurde diesbezüglich vorsichtiger Optimismus verbreitet. Es wäre einfach wunderbar, wenn das Haus wieder für alle zugänglich wäre!
Wie es momentan dort drinnen aussieht, seht ihr auf den Bildern. Danke an Simone und Volker fürs Mitknipsen und Ausleuchten! Da die Fenster mit Holzplatten verschlossen sind, ist es in diesem “Lost Place” auch tagsüber sehr dunkel.
Foyer/Garderobe



Das “Stimmzimmer” mit dem vielen Schränken diente als Garderobe für das Orchester.


Die Künstlergarderoben für die Stars.






Die Treppenhäuser und Nebenräume.






Im “Musikerzimmer” soll bei der geplanten neuen Nutzung eine Bar entstehen.


Blicke in den Park.


Zum Abschluss konnten wir den großen Saal sehen und dort ein Orgelkonzert erleben. Der Musiker hat die Orgel in ehrenamtlicher Arbeit wieder in Betrieb gesetzt und sie uns in ihrer ganzen Pracht vorgeführt.









Die Abendkasse.





Informationen zum geplanten “Haus für Musik und mehr” findet ihr auf der Website der Stadt Stuttgart.
