Berlin

Könnt ihr uns hören? – Eine Oral History des deutschen Rap

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Gibt’s aktuell in der Buchhandlung Pörksen in der Schwabstraße für 10 Euro, das aktuelle Standardardwerk des Deutschraps: “Könnt ihr uns hören? – Eine Oral History des deutschen Rap” von Jan Wehn und David Bortot, der eine betreibt das HipHop-Magazin All Good, der andere war Redaktionsleiter bei der Juice. Ist Anfang 2019 erschienen und gab sogar ne Lesereise mit Zwischenstopp im…

Eigene Liga für sich: Curry-Spezial beim Brunnenwirt

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Gastautor Johannes Finke lebt seit anderthalb Jahrzehnten in Berlin und das sehr sehr gerne. Vor ein paar Tagen flixtrainte er in die alte Heimat, hatte nach ein paar Stunden Zugfahrt Hunger und stand vor einem verschlossenen Udo Snack und es schlug die große Stunde des großen wie einzigartigen Brunnenwirts. Neulich reise ich mit der Bahn aus Berlin in Stuttgart an….

Auf der Berliner Re:publica 19 – tl;dr: Tag 3

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Das war’s dann schon wieder mit der re:publica: Skandale gab es in diesem Jahr auch keine (siehe Bundeswehr-Gate im letzten Jahr) und am dritten Tag hat man mit Leuten wie Sophie Passmann, Sibylle Berg, Katja Riemann, Alexander Gerst oder Edmund Stoiber Schwergewichte auf die Bühnen geholt. Wobei die die re:publica sicher nicht ausmachen bzw. ausmachten. Fazit: Ich fand’s wieder super,…

Auf der Berliner Re:publica 19 – tl;dr: Tag 2

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Wenn mich Leute fragen, bei der re:publica, was geht denn da so, dann ist das immer etwas schwer zu beantworten. Weil da passiert insgesamt sehr viel, es gibt Vorträge, Podiumsdiskussionen, Interviews, Workshops, in diesem Jahr, glaube ich, erstmals einen Maker Space und sogar Yoga, die Media Convention findet parallel statt, wie auch in diesem Jahr zum ersten Mal die Tincon,…

Auf der Re:publica Berlin 2019 – tl;dr: Tag eins

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Wenn du nach fünf Minuten schon einen Typ im Pacman-Anzug siehst, dann weißt Du: Es ist wieder re:publica. Aber das ist eigentlich Quatsch, denn das ist meine fünfte re:publica in Berlin, und gefühlt sind die Freaks, die nie in der Überzahl waren, über die Jahre weniger geworden. So wie die re:publica, die sich vom belächelten Bloggertreff zum wichtigsten Festival für…

Stutti und Druffi: Ausflug in die sogenannte Hauptstadt Berlin

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Während die Stones mit dem großen Flieger nach Stuttgart kamen, bin ich mit der kleinen Propellermaschine nach Berlin (West) abgedüst. Theoretisch müssten wir uns im Luftraum über Stutti sogar begegnet sein. Stutti sagen die Berliner zum Stuttgarter Platz, so wie sie Kotti zum Kottbusser sagen und Druffi zum Psychopharmaka-Konsumenten. Weiß jemand, warum man Cottbus in Berlin mit K schreibt und…

#aufthorstenberlintour: “Ditte musste erlebt haben.”

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Ein Hoch auf unseren Busfahrer, ein Hoch auf unseren Busfahrer! Sonntagabend, 1930 Uhr, Ankunft HSV, als erstes Hotte vom Pickup runterwerfen, großer Applaus für Espresso-Bernd und seine fantastische Fahrleistung, unter fünfeinhalb Stunden geblieben, das sei stark, meinte Thorsten. Einmal Pinkel-Brezelpause und wir sind durch Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Bayern und BW durchgeflogen (ob das jetzt Erdkunde-mässig alles richtig ist, weiß ich…

Wie viele Schwaben gibt es in Berlin?

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Nachtrag von letzter Woche: Die Berliner Morgenpost hat bei einem Datenprojekt herausgefunden, dass sich in Berlin gar nicht so viele “Schwaben” breit machen, wie immer gedacht. Gerade 8117 gebürtige Stuttgarter leben in der Hauptstadt und landet so im Ranking, das von 20.956 gebürtigen Hamburger angeführt wird, auf Platz 12. Dazu die SZ: Stuttgart ist nicht gleich Schwaben, schon klar, aber…

Miststück: Das ganz besondere Jahr 1995 (Teil 2)

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Zeitreise 20 Jahre zurück, Thorsten und ich haben festgestellt, dass 1995 für uns beide ein wichtiges Jahr war – Auslöser war die Titelgeschichte im ZEIT-Magazin Anfang Juli. Ich wurde 18, machte den Führerschein, durfte offiziell in die Clubs (wenn sie mich reingelassen haben) und war in den Schulferien 1995 zum ersten Mal in Berlin. Techno-Urlaub mit meinem damaligen besten Kumpel…

Miststück & andere Dinge: Das unglaubliche Jahr 1995 (Teil 1)

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Thorsten hat es letzte Woche angedeutet, wir haben festgestellt, dass für uns beide das Jahr 1995 ein ziemlich besonders war. Wann, wie und warum wir das festgestellt haben, liegt genau gesagt an obiger ZEIT-Magazin Ausgabe von Anfang Juli: Da wurde die berühmte 1995er MTV-Kampagne von Fotograf Daniel Josefsohn ausgepackt und die Frage gestellt, wie viel 1995 in 2015 steckt. Ich…