
Seit 15. September ist die Stuttgarter Freibadsaison offiziell vorbei und die Becken CHILLEN ihr Leben. Ab sofort gehört (natürlich neben den Mineralthermen Leuze oder Rolexwiese Berg) die Bühne wieder den Hallenbädern, und das bedeutet für Stuttgart Chlorluft, Bahnenzählen und Hallenecho.
Von Heslach bis Feuerbach, von Vaihingen bis Zuffenhausen, vom NeckarPark bis Stuttgart-Ost, die Stadt lebt ihre Bädertradition. Im Kessel wird geschwommen, gespielt, trainiert und entspannt. Stuttgart ohne seine Bäder ist nicht vorstellbar, das merkt man auch alle zwei Jahre beim Bürgerhaus, einfach TOP-THEMA, und sobald die Türen öffnen, sind sie Treffpunkt für alle Generationen.
Die Hallenbäder im Überblick:
Feuerbach
Architekturdenkmal mit Glaskunst von HAP Grieshaber. Neben dem Mehrzweckbecken gibt es ein separates Nichtschwimmerbecken.
Sonnenberg
Familienbad mit großem Schwimmerbecken, Springerbecken, Nichtschwimmer- und Planschbecken. Dazu Kinderrutsche, Tischtennis und Liegewiese.
Vaihingen
Im Rosental gelegen, mit 25-Meter-Becken, Nichtschwimmerbereich und Freiluft-Terrasse.
Zuffenhausen
Über 400 Quadratmeter Wasserfläche, Liegewiese und Spielplatz. Highlight: die 90-Meter-Wasserrutsche, aktuell außer Betrieb.
Heslach
Das Stadtbad aus den 1920er Jahren ist ein Kulturdenkmal. Mit Schwimmhalle, russisch-römischem Dampfbad und Sauna.
Sportbad NeckarPark
Stuttgarts Zentrum für Wassersport und einziges 50-Meter-Hallenbad. Hier trainieren Vereine, hier wird Leistungssport gelebt.
Leo-Vetter-Bad
Familienbad in Stuttgart-Ost. Mit Mehrzweck- und Nichtschwimmerbecken, Kletterwand, Spiel- und Sonnenwiese, dazu Sportflächen.
Service: Auf stuttgarterbaeder.de gibt es Öffnungszeiten, Kursinfos und Live-Anzeigen zur Auslastung.
Zum Schluss nur noch eins: Viel Spaß beim Schwimmen, Bahnziehen, Planschen und Chillen in den Hallenbädern – und passt auf, dass ihr euch nicht gleich ein Andenken in Form von Fußpilz holt. Stuttgart liebt seine Bäder, sauber reingehen, sauber rauskommen.
