Stadtbahnausbau Stuttgart-Süd: Heslach zieht durch

Im Süden tut sich gerade richtig was, besser gesagt, zwischen Marienplatz und Südheimer Platz sieht’s richtig BRUTAL aus, viele Absperrungen kann eine Stadt aufstellen? STUTTGART: JA!

Denn die SSB baut seit September an der U1-Strecke zwischen Marienplatz und Heslach-Vogelrain, der Abschnitt ist komplett dicht, Busse übernehmen den Job. Ziel: längere 80-Meter-Züge, die Ende 2026 durchgehend zwischen Fellbach und Heslach fahren sollen.

Dafür werden die drei Haltestellen Erwin-Schoettle-Platz, Bihlplatz und Südheimer Platz einmal durchgeext: Bahnsteige wachsen, Gleise rücken, Straßenräume werden neu gesetzt. Untergrund inklusive, denn dort kam nach Start der Arbeiten zusätzlicher Leitungsbedarf zum Vorschein. Die SSB hat die Extra-Nummer direkt eingearbeitet, um zu vermeiden, dass später wieder aufgegraben werden muss.

Die Konsequenz sieht man rund um Heslach: verlängerte Einschränkungen für den Verkehr. Die Vellmenstraße bleibt bis 19. Dezember Sackgasse, die Gleisüberfahrt in der Benckendorffstraße ist ebenfalls bis dahin dicht. An der Gesamtdauer der Maßnahme ändert das nichts, nur der Benckendorff-Abschnitt zieht sich etwas länger als geplant.

Trotz allem bleibt die SSB auf Kurs. Der gesperrte Abschnitt soll ab 20. Dezember wieder befahrbar sein, die U1 zurück im Tunnel, die Ersatzbusse wieder raus aus Heslach.

Der Stadtbahnausbau im Süden ist damit ein klassisches Stuttgart-Upgrade im laufenden Betrieb. Viel Beton, viel Logistik, viel Verlagerung. Aber am Ende steht eine U1, die mehr kann und mehr Menschen durch Heslach zieht. Genau das, was dieser Stadtteil verdient.

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