
Bären können immer noch nicht fliegen, dafür fliegt die Zeit wie eh und je: Bereits vor einem halben Jahr kündigte sich das Gasthaus Bären im ehemaligen Zwölfzehn an. Jetzt ist man bereit for the Masses wie einst Depeche Mode und eröffnet am kommenden Samstag, 10. Februar.
In den letzten sechs Monaten wurde der Ex-Club entkernt, grundsaniert und komplett neu aufgesetzt, also nicht nur das offensichtliche Frontend, das man schon seit ein paar Tagen durch die Glasfront anschauen kann, sondern auch das Backend. Es gab viel zu tun, meinten die Betreiber.
In den letzten Tagen wurden die Abläufe getestet und der eine oder andere kam schon in den Genuss von den schwäbischen Tapas, regionalen Weinen, Biere (vom Fass) und der “geselligen Gasthausatmosphäre”, einer der Grundpfeiler im Bären.
Schwäbische Tapas lautet wiederum das Speisen-Konzept und funktioniert schon im Tübinger Bären hervorragend. Klassiker wie Kässspätzle, Linsen mit Spätzle oder Maultaschen werden in kleinen Varianten serviert und nicht in den Gasthof-typischen üppigen Portionen. “Von ellem ebbes” aka der berühmte Schwabenteller werden im Bären neu, oder sagen wir, anders definiert.
Tapas for you: Ab kommenden Samstag (18 Uhr) hat das Gasthaus Bären offiziell geöffnet, die Bärenbar ist genauso gut bestückt wie die Küche selbst und man rollt noch ein Fass rein wie Deichkind. Umsonst, solange der Vorrat reicht.
Gasthaus Bären
Eröffnung Samstag, 10. Februar ab 18 Uhr
Paulinen Str.45
70178 Stuttgart
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Schwäbische Tapas im Gasthaus Bären Stuttgart
Im Gasthaus Bären wird die schwäbische Küche nicht neu erfunden, sondern klug weitergedacht. Statt großer Teller kommen kleine Portionen auf den Tisch, präzise gekocht, sauber abgeschmeckt, mit Respekt vor dem Ursprung. Schwäbische Tapas nennt das der Bären und trifft damit einen Nerv in Stuttgart.
Was früher Vesper hieß, kommt hier als feine Abfolge. Maultäschle, Linsen, Saiten, Fleischküchle oder Kartoffelsalat zeigen sich in reduzierter Form, ideal zum Teilen, Kombinieren und Entdecken. Man sitzt zusammen, bestellt nach, probiert sich durch, bleibt hängen. Genau so funktioniert ein Gasthaus heute.
Der Bären spielt dabei seine Erfahrung aus. Die Küche bleibt nah an der Region, die Produkte sprechen für sich, nichts wirkt aufgesetzt. Die Tapas-Idee bringt Leichtigkeit in die schwäbische Küche, ohne ihr die Seele zu nehmen. Ein Teller nach dem anderen, ein Glas Wein dazu, Gespräche, die bleiben.
Auch der Raum passt dazu. Klassisches Wirtshausgefühl trifft auf eine klare Handschrift, die sich nicht in Szene setzt. Kein großes Theater, sondern ein Ort, an dem Essen im Mittelpunkt steht. Für Abende mit Freundeskreisen, für lange Essen, für alle, die Schwaben gerne in mehreren Gängen erleben.
Schwäbische Tapas im Gasthaus Bären zeigen, wie gut Tradition und Zeitgeist zusammengehen können, wenn man beides ernst nimmt. Stuttgart kann das. Der Bären macht es vor.
