
Recyceltes Aluminium als Ausgangspunkt
Schüco hat mit Carbon Control ein Programm aufgesetzt, das genau dort ansetzt: bei der Materialwahl. Wer ein Aluminiumfenster aus dem Carbon-Control-Segment verbaut, bekommt kein Standardprodukt – sondern ein System mit dokumentiertem Recyclinganteil, hinterlegten EPD-Werten und einem Co2-Fußabdruck, der sich in LCA-Berechnungen direkt verwerten lässt.
Recyceltes Aluminium benötigt bis zu 95 Prozent weniger Energie in der Herstellung als Primärmaterial. Das ist keine Marketingzahl, sondern der Grund, weshalb der Werkstoff in Low-Carbon-Strategien für Gebäudehüllen eine zentrale Rolle spielt.
Was das für ESG-Zertifizierungen bedeutet
DGNB, LEED, BREEAM – jedes dieser Systeme bewertet inzwischen nicht nur den Energiebedarf im Betrieb, sondern auch die Umweltwirkung der verbauten Materialien. Genau da liegt der praktische Vorteil von Systemen mit hinterlegten Umweltdeklarationen.
Planungsbüros und Nachhaltigkeitsberater können die Kennwerte direkt in ihre Dokumentation übernehmen, ohne aufwendige Eigenrecherchen. Das spart Zeit – und reduziert das Risiko, bei der Zertifizierung an Materialnachweisen zu scheitern.
Für Projektentwickler, die Fonds nach EU-Taxonomie oder SFDR ausrichten, geht es noch einen Schritt weiter. Ein Aluminiumfenster mit belegtem Recyclinganteil und GEG-konformer Dämmleistung leistet gleich doppelt: Es senkt den embodied carbon und verbessert den operational carbon. Beides fließt in die Taxonomie-Konformität ein.
Neubau und Sanierung – zwei Felder, ein Konzept
Ein häufiges Missverständnis: Niedrig-Co2-Systeme seien vor allem für Neubauten gedacht. In der Praxis zeigt sich das Gegenteil. Gerade bei Bestandssanierungen – und Deutschland hat einen gewaltigen Sanierungsstau – entscheidet die Materialwahl über die Co2-Bilanz des Projekts.
Schlanke Aluminiumprofile lassen sich auch in historische Fassaden integrieren, ohne das Erscheinungsbild zu zerstören. Die Langlebigkeit des Werkstoffs, kombiniert mit dem niedrigen Carbon-Footprint durch Recyclingmaterial, macht ihn zur sinnvollen Wahl auch außerhalb des Neubausegments.
Früh planen, Spielräume nutzen
Wer das Thema erst in der Ausführungsplanung aufgreift, hat die wichtigsten Weichen längst gestellt – meistens falsch. Carbon Control funktioniert dann am besten, wenn es von Anfang an Teil der Planungslogik ist: in der Materialauswahl, in der LCA, in der Abstimmung mit dem Zertifizierungsberater.
Ein Aluminiumfenster, das nachweislich zur ESG-Performance beiträgt, ist kein Kompromiss mehr zwischen Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Es ist beides zugleich – wenn man früh genug damit anfängt.
Fazit: Dekarbonisierung beginnt an der Fassade
Gebäude sind keine neutralen Objekte. Jedes Profil, jede Verglasung, jede Verbindung trägt eine Co2-Geschichte – lange bevor der erste Mieter einzieht. Wer das ignoriert, optimiert am falschen Ende. Schücos Carbon Control zeigt, dass der Wandel nicht mit Verboten beginnt, sondern mit besseren Entscheidungen: weg vom Primärmaterial, hin zu dokumentierten Recyclingkreisläufen, weg vom Bauchgefühl, hin zu verifizierbaren EPD-Werten.
Für die Immobilienbranche ist das keine Frage des guten Willens mehr. Investoren fragen nach, Zertifizierungssysteme messen nach, Regulierung schreibt vor. Wer heute ein Aluminiumfenster wählt, das diese Anforderungen erfüllt, trifft keine ideologische Entscheidung – sondern eine wirtschaftlich rationale. Nachhaltigkeit und Rendite schließen sich in modernen Gebäudehüllen längst nicht mehr aus.
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