Nach dem SWR anfang des Jahres hat jetzt auch die StZ Stuttgart in Arkansas besucht. Die selbsternannte “Rice and Duck Capital of The World” haben wir im November 2011 vorgestellt. Dem Clip nach immer noch alles beim Alten. Wie (fast) beim Original halt ge.
PS.: Der SWR und die Stuttgarter Zeitung hat vielleicht Videos, aber wir haben den Pulli. Ätsch. Dank and Fotografin Martina Wörz.

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Stuttgart existiert nicht nur im Kessel, sondern auch in den USA. Mitten im Bundesstaat Arkansas liegt ein kleines Zentrum, das sich selbstbewusst als „Rice and Duck Capital“ positioniert.
Stuttgart ist geprägt von Landwirtschaft. Reisfelder bestimmen das Bild, weite Flächen ziehen sich durch die Region und liefern einen großen Teil der amerikanischen Produktion. Dazu kommt die starke Verbindung zur Entenjagd, die hier nicht nur Freizeitbeschäftigung, sondern Teil der lokalen Identität ist.
Ein zentraler Fixpunkt im Jahresverlauf ist das Duck Calling Contest. Hier trifft sich die Szene, um die besten Lockrufe zu präsentieren. Was auf den ersten Blick speziell wirkt, entfaltet vor Ort eine eigene Dynamik. Besucher, Teilnehmer und lokale Community verdichten sich zu einem Event, das weit über die Region hinaus bekannt ist.
Die Namensverbindung zum deutschen Stuttgart ist kein Zufall. Deutsche Einwanderer haben die Stadt im 19. Jahrhundert gegründet und ihr den vertrauten Namen gegeben. Heute existieren zwei Orte mit gleichem Namen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch eine historische Linie teilen.
Während im deutschen Stuttgart Industrie, Kultur und Topografie das Bild prägen, steht in Arkansas die Landwirtschaft im Zentrum. Reisfelder statt Kessel, Jagdtradition statt urbanem Nachtleben. Genau dieser Kontrast macht die Geschichte spannend.
Stuttgart in Arkansas zeigt, wie sich ein Name über Kontinente hinweg fortsetzt und dabei eine völlig eigene Identität entwickelt. Kein Abbild, sondern ein eigenständiger Ort mit klarer Ausrichtung und überraschender Verbindung nach Europa.
