Regenbogenbank Stuttgart Mitte eingeweiht und final am Start

Stuttgart Mitte hat seit dem 27. November wieder ein klares Farbzeichen im täglichen Strom der City. Die neue Regenbogenbank an der Ecke Nadlerstraße/Hirschstraße sitzt jetzt dort, wo sie hingehört, nach einer kleinen Montagepanne, die die Stadt prompt behoben hat. Erst am 24.11. offiziell eingeweiht, dann kurz verschwunden, WAS IST DA LOS, jetzt final am Platz.

Eingeweiht und war kurz direkt wieder weg: Der Regenbogen

Die Bank ist Teil eines städtischen Projekts, das nicht dekorativ gedacht ist, sondern eine konkrete Botschaft trägt. Die Stadt Stuttgart reagiert damit auf bundesweit steigende queerfeindliche Straftaten und setzt einen sichtbaren Fixpunkt gegen Anfeindung.

Die Bank leuchtet im Progress-Pride-Farbverlauf und transportiert damit nicht nur Symbolik, sondern auch Orientierung. Auf den Info-Tafeln direkt an der Lehne finden sich Kontakte zu Beratungsstellen und Hilfsangeboten für queere Menschen in Stuttgart – niedrigschwellig, mitten im Getümmel, genau dort, wo man sie findet, ohne danach suchen zu müssen.

Eingeweiht wurde das Stück Stadtmöblierung von Sozialbürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann im Rahmen der Reihe „21 Tage gegen Gewalt“. Die Bank steht damit nicht alleine, sondern als Baustein in einer jährlichen Aktion, die Diskriminierung im Alltag sichtbar macht und Räume schafft, die sich klar positionieren.

Die Stadt will Freiheit und Sicherheit aller Menschen schützen und zeigt das hier nicht in einer Halle oder bei einer Podiumsdiskussion, sondern direkt auf dem Pflaster der Innenstadt.

Mit der Rückkehr der Bank hat die City einen Farbpunkt bekommen, der im Vorbeigehen auffällt und doch selbstverständlich wirkt. Zwischen Boutiquen, Emilu-Hotel, Cafés und Fußgängerzone steht jetzt ein Möbel mit einer deutlichen Signalwirkung.

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