Jetzt geht’s los: Red Bull Cerro Abajo baut den Kessel um

Jetzt wird aus Streckenplänen, Karten und ziemlich spektakulären Renderings Realität. Wenige Tage vor der Deutschlandpremiere von Red Bull Cerro Abajo am 5. und 6. September laufen die Aufbauarbeiten mitten in Stuttgart, die ersten Rampen stehen bereits und vor allem oben am Teehaus bekommt man inzwischen eine ziemlich gute Vorstellung davon, was da am kommenden Wochenende auf die Stadt zukommt.

Und die Startrampe am Aussichtspunkt Weißenburgpark sieht schon im Aufbau krass aus. Direkt am Teehaus entsteht eine massive Holzkonstruktion, von der sich die Fahrer beim Rennen in den Kessel stürzen werden. Der Startbereich wird verkleidet und eingerichtet, Absperrungen stehen, das Cerro-Abajo-Branding hängt bereits an der Konstruktion. Von hier geht es unmittelbar auf den ersten 3,5 Meter hohen Drop und damit ohne lange Anfahrt mitten ins Rennen.

An den Stäffele am Teehaus sind erste Holzkonstruktionen aufgebaut. In den kommenden Tagen folgen weitere Elemente entlang der insgesamt rund 1,2 Kilometer langen Strecke bis zum Wilhelmsplatz.

Der komplette Kurs umfasst zwölf große Hindernisse. Nach dem Deck Drop Gate am Start folgen unter anderem Pond Gap, Tea House, Royal Corner, Stair Zig-Zag und der spektakuläre Bridge Drop an der Weißenburgpark-Brücke. Weiter unten warten Roadgap, Park Chicanes, Stäffele Drop, Jeep Compass Gap und Bosch Booster, bevor die Fahrer mit auf die letzten Meter Richtung Wilhelmsplatz gehen.

130 Höhenmeter liegen zwischen Start und Ziel, und genau jetzt zeigt sich erstmals physisch, welche Dimension dieses Rennen mitten in Stuttgart bekommt. Natürliche Gefälle, Stäffele, Straßen und Parkwege werden mit Rampen, Sprüngen und Landungen verbunden. 35 internationale Downhill-Profis gehen am Wochenende auf diese Strecke, beim Finale am Sonntag fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg der internationalen Serie.

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Für viele Zuschauer wird vor allem der Bereich unterhalb des Weißenburgparks interessant. Der eigentliche Startbereich im Park bleibt während des Rennens ohne öffentlichen Zugang und wird über Videowände übertragen.

Rund um das Bopser-Brünnle und die Etzelstraße kann das Rennen dagegen direkt verfolgt werden, ebenso am Mozartplatz und auf dem weiteren Weg durch das Heusteigviertel bis zum Wilhelmsplatz. Dort befindet sich der große Zielbereich. Erwartet werden bis zu 25.000 Zuschauer.

Die Aufbauarbeiten laufen bereits seit Ende August und bringen entsprechende Einschränkungen mit sich. Rund um die Strecke gelten abschnittsweise Sperrungen und Halteverbote, am 5. September stehen Trainingsläufe auf dem Programm, am Sonntag folgen Qualifikation und Finale. Auch die Hohenheimer Straße ist am Veranstaltungswochenende im betroffenen Bereich gesperrt, die Buslinien 42 und 43 werden umgeleitet.

Nach Monaten voller Gerüchte, politischen Beratungen, Streckenplänen und ersten Besuchen der Profis beginnt damit die letzte Phase vor einem der außergewöhnlichsten Sportevents, die Stuttgart in den vergangenen Jahren erlebt hat – der Red Bull Cerro Abajo ist jetzt schon eines der absoluten Stuttgarter Sporthighlights 2026.

Und wer oben am Teehaus vor dieser Startrampe steht und anschließend hinunter in den Kessel schaut, versteht ziemlich schnell, weshalb Stuttgart für dieses Rennen ausgewählt wurde. Am Wochenende wird aus dieser Aussicht eine Downhill-Line.

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Facts Red Bull Cerro Abajo Stuttgart

Termin: 5. und 6. September 2026
Training: Samstag, 5. September, Rennbetrieb von 9 bis 20:30 Uhr
Qualifikation und Finale: Sonntag, 6. September, Rennbetrieb von 8 bis 18 Uhr
Start: Aussichtspunkt Weißenburgpark am Teehaus
Ziel: Wilhelmsplatz
Strecke: rund 1,2 Kilometer und 130 Höhenmeter
Fahrer: 35 internationale Downhill-Profis
Hindernisse: zwölf große Obstacles, darunter Deck Drop Gate, Pond Gap, Tea House, Royal Corner, Stair Zig-Zag, Bridge Drop, Roadgap, Park Chicanes, Stäffele Drop, Jeep Compass Gap, Bosch Booster und Hop On Hop Off
Eintritt: frei
Zuschauer: erwartet werden bis zu 25.000 Menschen

Zeitplan Red Bull Cerro Abajo Stuttgart 2026

Samstag, 5. September

UhrzeitProgrammpunkt
13:30 UhrZielbereich am Wilhelmsplatz öffnet
13:30 UhrStart der Practice Sessions ab Bopser Brünnle, zunächst Half Runs
14:00 UhrPräsentation der Rider und Signing Session im Zielbereich
16:00 UhrAfter Hour in der Leonhardstraße, bis 22 Uhr
18:20 UhrPractice Sessions auf der kompletten Strecke, Full Runs
21:00 UhrZielbereich schließt

Sonntag, 6. September

UhrzeitProgrammpunkt
09:00 UhrZielbereich am Wilhelmsplatz öffnet
09:00 UhrStart der Warm Up Runs
12:00 UhrStart der Qualifikation
14:15 UhrStart der Progression Session
14:50 UhrStart des Finales
17:00 UhrZielbereich schließt, Ende der Veranstaltung

Sperrzonen: Der Startbereich im Weißenburgpark ist am Sonntag von 7:30 bis 19 Uhr vollständig gesperrt. Hohenheimer Straße sowie Etzelstraße, Carola-Blume-Anlage, Olgastraße, Bopserstraße, Alexanderstraße, Mozartplatz, Heusteigstraße und Wilhelmstraße sind am Veranstaltungswochenende in relevanten Abschnitten gesperrt. Schlossstraße und Wilhelmsplatz sind rund um den Aufbau und das Event ebenfalls betroffen, der Wilhelmsplatz ist bereits seit 31. August Veranstaltungsfläche. Entlang der Strecke gelten zusätzliche Halteverbote und zeitweise Zugangsbeschränkungen.

ÖPNV und Verkehr: Die Buslinien 42 und 43 werden während der Sperrung der Olgastraße am Samstag und Sonntag umgeleitet. Die Hohenheimer Straße ist im Veranstaltungsbereich gesperrt, der Verkehr wird je nach Fahrtrichtung unter anderem über Jahnstraße, Pischekstraße, Neue Weinsteige, Filderstraße sowie Hauptstätter Straße, Heslacher Tunnel und Heinestraße geführt.

Beste Sicht: Besonders gute Zuschauerbereiche liegen am Bopser-Brünnle und an der Etzelstraße sowie vom Mozartplatz durch das Heusteigviertel bis hinunter zum Wilhelmsplatz. Am Mozartplatz warten mehrere Hindernisse und eine Videowand, weiter unten folgen Jeep Compass Gap und Bosch Booster. Der Wilhelmsplatz bietet schließlich die letzten Obstacles, Zieleinlauf und Siegerehrung.

Wichtig am Start: Rund um das Teehaus und den oberen Weißenburgpark gibt es während des Rennens keinen öffentlichen Zugang. Wer den spektakulären Start samt 3,5-Meter-Drop sehen möchte, kann ihn über die aufgestellten Videowände verfolgen.

Übertragung: Red Bull TV und YouTube sowie am Sonntag ab 15 Uhr beim SWR im TV und Stream.

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