Red Bull Cerro Abajo: Downhill-Rennen durch Stuttgart geplant

Seit Monaten kursiert hartnäckig das Gerücht, nicht nur die Stuttgarter Downhillszene ist komplett aufgeregt. Nun ist es erstmals offiziell auf politischer Bühne angekommen. Der Red Bull Cerro Abajo war in diesen Tagen Thema im Bezirksbeirat Stuttgart-Süd. Spätestens dort wurde deutlich: Das Projekt ist nicht mehr nur eine Vision, sondern ein konkreter Plan, der ernsthaft geprüft wird. Wenn alles zusammenkommt, könnte der September 2026 dem Kessel ein Sportereignis bringen, das weltweit für Aufmerksamkeit sorgt.

Der Red Bull Cerro Abajo steht für urbanen Downhill ohne Umwege. Keine Trails im Wald, keine abgelegenen Rennstrecken, sondern echtes Stadtgelände mit all seinen Kanten, Höhen und Übergängen. Genau das macht Stuttgart als Austragungsort so interessant. Die Kessellage liefert das natürliche Gefälle, die Innenstadt die Kulisse, die Quartiere den ganz speziellen Charakter.

Im Bezirksbeirat Süd wurde nun erstmals die geplante Streckenführung vorgestellt. Der Startpunkt des Red Bull Cerro Abajo soll an der Aussichtsplattform beim Teehaus im Weißenburgpark liegen. Von dort geht es direkt bergab, vorbei an Wegen und Treppen, ergänzt durch temporäre Schanzen, Steilkurven und technische Elemente, wie man sie aus den internationalen Austragungsorten kennt.

Die Route führt weiter in Richtung Hohenheimer Straße, zieht sich durch die Bopseranlage, nimmt den Carola-Blume-Weg auf und schlängelt sich durch das Heusteigviertel. Mozartplatz, Christophstraße, Heusteigstraße und erneut die Bopserstraße liegen auf dem Weg, bevor der Zieleinlauf auf dem Wilhelmsplatz geplant ist.

Die Startrampe: Aussichtsplattform beim Teehaus

Die Strecke des Red Bull Cerro Abajo soll in Stuttgart rund 1,3 Kilometer lang sein, mit einem Höhenunterschied von etwa 150 Metern. Die Fahrerinnen und Fahrer wären jeweils rund eine Minute und vierzig Sekunden unterwegs. Gefahren wird einzeln, volle Konzentration auf Linie, Tempo und Technik. Rund 30 internationale Mountainbike-Profis sollen an den Start gehen, am Ende entscheidet die schnellste Zeit.

Ein zentrales Argument für den Red Bull Cerro Abajo ist die Zuschauersituation. Die Strecke ist so konzipiert, dass viele Abschnitte hervorragend einsehbar sind. Publikum, Stadt und Sport rücken eng zusammen. Genau dieses Zusammenspiel macht das Event international so erfolgreich und sorgt regelmäßig für Bilder und Videos, die weit über die Austragungsorte hinausgehen.

Dass der Red Bull Cerro Abajo nun im Bezirksbeirat Süd diskutiert wurde, zeigt, wie weit das Projekt bereits ist. Noch stehen Genehmigungen aus, Verkehrsfragen müssen geklärt werden, politische Entscheidungen folgen.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Rennen auf breite Offenheit stößt und dass Stuttgart realistische Chancen hat, Teil dieser weltweiten Eventserie zu werden. Sollte es grünes Licht geben, wäre Stuttgart der erste Austragungsort des Red Bull Cerro Abajo in Deutschland. Ein starkes Zeichen für eine Stadt, die ihre Topografie kennt und zu nutzen weiß. 

Und das Beste im aktuellen Stuttgarter Spar-Haushalt-Modus: Die Kosten für das Event trägt Red Bull – sprich, geile Bilder, die um die Welt gehen, kostenlos, besseres Marketing geht ned, jaaaaaaaaaaaaaaa let’s gooooooooo!

Mehr Infos

Mountainbike und Downhill gehören in Stuttgart längst zum Stadtbild, ob auf Trails am Rand des Kessels oder mitten im urbanen Raum. Mit dem geplanten Red Bull Cerro Abajo Bike Contest stuttgart rückt Urban Sports endgültig ins Zentrum der Stadt. Das Downhill-Rennen verbindet Mountainbike, Architektur und Topografie zu einem Event, das Stuttgart international sichtbar macht. Red Bull setzt dabei auf Tempo, Technik und echte Stadträume und bringt den Mountainbike-Sport dorthin, wo er maximale Wirkung entfaltet: mitten nach Stuttgart.

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