PETA-Protest vor Louis Vuitton Stuttgart: Stoffschlange gegen Exotenleder

Am Dienstag, 26. August 2025, rollte sich vor dem Louis Vuitton Store in der Münzstraße Stuttgart eine riesige grüne Stoffschlange auf ein weißes Tuch. Begleitet wurde die Szene von PETA-Aktivistinnen mit Plakaten, Flyern und Megafon. Die Botschaft: Schluss mit dem Einsatz von Exotenleder in der Luxusmode.

Hintergrund der Aktion war eine Recherche von PETA Asien, die Tierquälerei in indonesischen Schlachthöfen dokumentierte, die den LVMH-Konzern beliefern, so PETA. Dort wurden Schlangen geschlagen, bei Bewusstsein aufgeschlitzt und gehäutet. Mit der Aktion in Stuttgart wollte PETA diese Bilder in die Öffentlichkeit tragen und Louis Vuitton zum Umdenken bewegen.

Vor Ort blieb das Echo jedoch gering. Ein Polizeiwagen stand zur Beobachtung, die meisten Passantinnen und Passanten gingen vorbei. Wenige nahmen Flyer an, viele ignorierten die Szenerie. Aufmerksamkeit wie bei früheren Tierrechtsaktionen stellte sich nicht ein.

Während Marken wie Chanel, Burberry oder Calvin Klein längst auf Exotenleder verzichten, setzt Louis Vuitton weiterhin auf Taschen und Accessoires aus Python, Krokodil oder Strauß. PETA fordert einen klaren Schnitt – Luxus ohne Tierleid sei längst möglich, so PETA auf ihrer Homepage.

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