
Die Verbindung zwischen Neckarbrücke und Rosensteinpark läuft für Radfahrende inzwischen endlich ohne Umwege. Die provisorische Stahltreppe auf Stuttgarter Seite am Fuße des Rosensteinmuseums ist seit einigen Monaten verschwunden. Radfahrerinnen und Radfahrer kommen jetzt direkt und durchgängig über die Brücke in den Rosensteinpark, ohne Fahrräder tragen oder enge Übergänge passieren zu müssen.
Gerade zur Radsaison 2026 zeigt sich, wie wichtig diese Achse inzwischen geworden ist. Die Strecke verbindet Bad Cannstatt, Neckarufer, Rosensteinpark und Innenstadt deutlich flüssiger als noch vor wenigen Jahren. Was lange nach Baustellenprovisorium aussah, funktioniert mittlerweile als echter Lückenschluss im Radnetz.

Die Stahltreppe war ursprünglich nur als Übergangslösung während der Bauarbeiten rund um Leuzeknoten, Rosensteintunnel und B10 gedacht. Am Ende blieb sie viereinhalb Jahre bestehen und entwickelte sich für viele Radfahrende zu einem täglichen Nervfaktor. Vor allem mit Kinderwagen, Lastenrad oder Rennrad wurde der schmale Übergang regelmäßig zur Geduldsprobe. Never forget:

Jetzt führt der Weg direkt entlang der neuen Rampenführung in den Rosensteinpark hinein. Der Bereich rund um das Rosensteinmuseum wirkt deutlich offener und besser an die bestehenden Wege angeschlossen. Besonders an warmen Tagen strömen hier inzwischen dauerhaft Bikes, Spaziergänger und Jogger zwischen Neckar, Wilhelma und Schlossgarten entlang.
Nach Jahren voller Baustellenmarkierungen, Sperrgitter und Übergangslösungen funktioniert die Verbindung nun endlich so, wie sie ursprünglich gedacht war.

