
Die Stadt Stuttgart investiert weiter in alternative Mobilität und weitet das Carsharing-Angebot im öffentlichen Raum deutlich aus. In der aktuellen Ausbauphase wurden erstmals über 100 neue Stellplätze für stationsbasiertes Carsharing geschaffen, so viele wie noch nie.
Die Anbieter „deer“ und „Stadtmobil“ erhalten insgesamt 103 neue Stellflächen. 18 davon sind ausschließlich für Elektro-Carsharing vorgesehen und werden mit Ladeinfrastruktur ausgestattet.
Carsharing und Stadtstruktur passen zusammen
Stuttgart ist mit seiner dichten Bebauung und dem begrenzten Parkraum prädestiniert für geteilte Mobilitätsangebote. Weniger private Pkw, dafür mehr Sharing-Optionen. Das kann den Parkdruck reduzieren, den öffentlichen Raum entlasten und den Umweltverbund stärken.
Die Stadt verfolgt diese Strategie seit 2017 konsequent. Mit den neuen Standorten gibt es erstmals mehr Carsharing-Stellplätze im öffentlichen als im privaten Raum.
Förderprogramm für mehr E-Mobilität
Ein weiteres Ziel: den Anteil elektrischer Carsharing-Fahrzeuge steigern. Dafür unterstützt die Stadt mit einem eigenen Förderprogramm den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Anbieter erhalten bis zu 5.000 Euro Zuschuss pro Ladepunkt, für Planung, Aufbau und Inbetriebnahme.
Das soll helfen, die Einstiegshürden zu senken und die Elektrifizierung der Flotten zu beschleunigen.
Modellversuch in Wohnprojekten
Parallel beteiligt sich Stuttgart am EU-Projekt STEER-NWE, das Elektro-Carsharing gezielt in Wohnquartiere bringt. In fünf Stuttgarter Wohnprojekten wird das Konzept erprobt – gemeinsam mit Partnern aus sechs europäischen Ländern.
Ein Viertel der Haushalte ist bereits dabei
Aktuell hat rund ein Viertel aller Haushalte in Stuttgart eine Carsharing-Mitgliedschaft. Die Nachfrage wächst, die Infrastruktur auch und die Stadt zieht mit.
Weitere Infos: stuttgart.de/carsharing
