
Stuttgart, Stadt der kurzen Wege, steilen Hänge und viel zu engen Parkhäuser, genau hier fühlt sich die Mercedes G-Klasse besonders wohl. Klar, ursprünglich fürs Gelände gebaut, aber wer sagt denn, dass Kopfsteinpflaster im Heusteigviertel kein Abenteuer ist? SO NÄMLICH!
Ob AMG-Grollen vorm Eiscafé oder sanftes Rollen illegal durch die Fußgängerzone, die G-Klasse ist längst in Stuttgart angekommen, eigentlich fahren alle Stuttgarter:innen eine. Kein Auto schreit so offensiv-elegant: „Ich könnte Offroad, will aber nicht.“ Und genau das lieben wir. Zwischen Wasen, Killesberg und Calwer Straße macht sie eine Figur wie ein Maßanzug beim Wandern.
Mit rund zwei Metern Breite ist die G-Klasse die Diva unter den Stadtfahrzeugen. Und sie weiß es. In engen Parkhäusern zeigt sich, wer wirklich Nerven hat – oder eine Parkkamera. Wer sein G-Modell am liebsten zentimetergenau zwischen zwei Smarts abstellt, lebt am Limit. Alternativen? Breite Plätze im Parkhaus Liederhalle oder einfach gleich in zweiter Reihe bleiben – nur kurz.
Die G-Klasse ist ein Statement, Stilmittel, und in Stuttgart fast schon Fashion Accessoire. Sie steht für eine Atittüde, die sagt: „Ich könnte zum Weingut fahren, aber ich hol erst mal Croissants in der Olgastraße.“ Das G steht übrigens nicht für Gelände, sondern für Genuss, Grandezza und ganz sicher kein Carsharing aber sehr starkt für ArroGanz.
Die G-Klasse in Stuttgart ist wie der Fernsehturm: steht einfach da, macht Eindruck, und man weiß, sie geht nicht so schnell weg. Zwischen City, Kessel, Kickers und Königstraße gehört sie zum Stadtbild wie Espresso im Stehen. Wer eine fährt, braucht kein Ziel – nur sehr viel Geld und ein sehr großes Ego.
