Vor ein paar Tagen eröffnete in der Neckarstraße 216, auf der Hausnummer einst das Ausschank Ost stand, das neue Café Taraba Coffee. Die Betreiber, ein junges Studenten-Team, möchte „diesem vermeintlich totgesagten Stadtteil wieder Leben einhauchen und hier etwas etablieren“, so das große Ziel.
Könnte in einem Umfeld aus Agentur-Epizentrum, das mit dem trojanischem Pferd vor der Haustüre, sowie dem gehypten Roundhouse Burger paar Meter weiter vorne Ecke Hack/Neckarstraße und ein paar Meter weiter hinten der Villa Berg Park definitiv funktionieren.

Sieht natürlich auch wieder schick aus, wie alles was gerade eröffnet. Neulich erst im Zeit-Magazin gelesen (Paid Content), dass es den globalen Trend gäbe, Bars & Cafés Insta-kompatibel einzurichten, schön hell usw., damit die Bilder gut werden und sich besser verbreiten. Das Internet macht seine Arbeit.
Ob das beim Taraba Coffee der Hintergedanke war, weiß ich nicht, auf jeden Fall setzte man beim Interieur auf skandinavisch angelehntes Design, so die Betreiber. „Unser minimalistisches, auf Qualität ausgelegtes Café ist ein trendiger Rückzugsort und Treffpunkt für eine junge, offene und vor allem kaffeebegeisterte Kultur.“
Wichtig ist vor allem also was in die Tasse, Glas oder auf den Tisch kommt: „Wir sind ein Spezialitäten-Kaffee mit ausschließlich hell gerösteten Bohnen bester Qualität und wir haben eine eigene Konditorin, welche uns jeden Tag mit frischen Törtchen versorgt.“
Programmvorschlag: Erst Roundhouse Burger, danach Kaffee im Taraba und dann in den Park, sounds like Ost-Dream liven 100.
Taraba Coffee
Neckarstraße 216, S-Ost
Öffnungszeiten täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr
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Sieht sehr cool aus, werde bald mal vorbeischauen !
„diesem vermeintlich totgesagten Stadtteil“ ach nee, boomt im Moment nur wie Sau, wird an allen Ecken gentrifiziert und die Immopreise steigen wie wild. totgesagt, ja klar
Der Osten kommt! … seit mindestens 15 Jahren 😉
Hahaha, genau dasselbe hat neulich erst Thorsten wieder gesagt.
Schau Dich doch mal um am Ostendplatz, soviele Hipster unterwegs, Schleckerei, Vietal-Kitchen, immer dickere Autos, immer weniger Migranten.
Demnächst boomt der „Norden“. Aber niemandem weitersagen. Merkt’s Euch bitte!