Belgische Pommes: Die Frittybar eröffnet Stuttgart-Mitte

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(Die Frittybar. Schon mit einem eigenen Claim. Rauskonzeptioniert von JMO2, 55… )  

Menno, alles wird neu gemacht und durchgentrifiziert. Sogar unsere Imbissbuden. Kann bitte nur EINMAL irgendetwas alt und fettig bleiben in Stuttgart? Wir, (Komma) Deutschlands größter Gentrifizierung- und Investorenblog kämpfen dafür! (Erinnere mich gerade spontan an eine Folge “How I met your mother”, in der Barney den anderen, den Architekten, überzeugen will: “Neu ist immer gut.” Stimmt nicht, ich bin 37 und meine Leber ist immer noch sehr gut.)

Es war die Sensationsmeldung im Juli (wir berichteten): Der famous Hirschbuckelgrill, die olle Fettbutze und unsere Lieblingspita um 5 Uhr morgens wird renoviert. Schick gemacht. Wie alles eben!

JMO2 deckte auf: Stuttgarts berühmtestes Imbissfresseck soll Frittybar heißen. Die Frittybar neben der Tittibar. Oder: Ihre Frittenbar neben der Tittenbar (Copyright JMO2). (Thorsten, wie oft muss ich jetzt noch Tittenbar schreiben, damit wir bei Google unter “Tittenbar” nach ganz oben kommen? Überschrift passt schon so oder?)

Neben dem Claim hat man schon einen USP: “Der 1. Imbiss in Stuttgart mit original belgischen Fritten.”

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Kann das ebber überprüfen? Was ist nochmals der USP von belgischen Fritten? Und sie die das?

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Yummie!

Und jetzt die Sensation – Veggie-Programm!

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Ich sehe eine Verlagerung vom Marienplatz zur Stadtmitte und massig neuen Vitamin B12 Mangel. Es wird großartig! Aber bitte liebe Frittybar, lasst den Gyros mit Pommes so wie er war. Schön fettig. Nur mit desinfizierten Alkoholmagen zu genießen! Irgendwas muss doch so bleiben wie es war!

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Imbisskultur in Stuttgart hat viele Gesichter, doch die Fritty Bar bleibt unvergessen. Bis 2022 war sie eine der beliebtesten Adressen für Pommes, Gyros Pita und legendäre Joppie-Sauce. Mitten in der City gab es hier nicht nur schnelle Snacks, sondern eine echte Institution für Streetfood-Fans. Wer mittags, abends oder nach der Party unterwegs war, landete oft an diesem Tresen. Knusprige Pommes, üppige Portionen und kreative Dips machten die Fritty Bar zu einem Fixpunkt im Stuttgarter Imbiss-Universum. Auch wenn der Laden inzwischen geschlossen ist, bleibt er als Kult-Imbiss in Erinnerung und steht bis heute für das, was viele in Stuttgart an einem guten Imbiss schätzen: ehrliche Portionen, einfache Rezepte, maximaler Geschmack.

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17 Comments

  1. says: Christoph

    Wo hol ich mir denn jetzt was wovon ich kotzen muss, wenn das Geld mal wieder nicht für nen ordentlichen Rausch gereicht hat

  2. says: Whiskydrinker

    Der USP von echt belgischen Fritten? Das sie für Vegetarier nicht geeignet sind. Die werden nämlich in Rinderfett frittiert.

    Wobei es aber auch schon cool wäre, in Stuttgart Fritten mit “Sauce Samouraï” oder “Sauce Andalouse” zu bekommen.

  3. says: philthy

    die belgier frittieren doch doppelt, oder? erst mittelheiß und dann nochmal heißheiß…

  4. says: Tobsen

    jap, belgische fritten sind 2x frittiert. bezweifel, dass die das dort auch machen. die verstehen unter “orginal belgsichen” wahrscheinlich, dass rische kartoffeln genommen werden..

  5. says: max

    war erst neulich in belgien und hab auch zweimal pommes gegessen. die fettstifte schmeckten eigentlich wie bei uns, nur war die saucenauswahl selbst in der kleinsten bude phänomenal. 10 sorten aufwärts…

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