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LaberLaber 13 Kommentare

  1. Mittwoch, 7. April 2010 um 15:10

    Nein, das Wort gibt es genauso wenig wie es z.B. das Wort ’voten’ gibt. Aber lass Dich davon nicht abhalten es zu benutzen…

  2. Mittwoch, 7. April 2010 um 15:39

    Da verweise ich doch mal auf das wunderbare Buch “Gefühltes Wissen” vom noch wunderbareren Horst Evers, da steht in der Einleitung:
    “Die technischen Errungenschaften dieser Zeit ermöglichen uns innerhalb von Sekunden den Zugang zu einer unfassbaren Menge von Information. Tatsächlich ist diese Masse an Information so dermaßen unüberschaubar, daß es gar nicht mehr möglich ist, sich auch nur zu einem einzigen Teilthema wirklich komplett und umfassend zu informieren.
    Es geht immer nur noch darum, sich einen groben Überblick zu verschaffen, eine grundsätzliche Ahnung, eben genau soviel, bis man das Gefühl hat, man würde da jetzt etwas wissen.
    Aber dieses Gefühl etwas zu wissen, ist zumeist nicht von Dauer. In dem Moment, wo doch nochmal weitere Information hinzukommt, kann die schnell verwirren, und plötzlich steht man da hilflos wie zuvor.
    Ein Beispiel aus dem Alltag: Angenommen, man hat ein Auto. Ein Auto, das ganz wunderbar und zuverlässig fährt, man ist sehr glücklich damit. Bis zu dem Moment, wo einmal ein Fachmann draufguckt, ob auch wirklich alles in Ordnung ist. Und dieser Fachmann wird sehr schnell feststellen, daß gar nichts in Ordnung ist.
    Dieses Beispiel läßt sich ohne weiteres aufs Leben übertragen. Man kann also gesund und froh durchs Leben gehen, aber letztendlich nur, weil einem die nötige Fachkenntnis fehlte, um zu wissen, wie furchtbar das alles ist.
    Genau diese Fachkenntnis zu vermeiden ist eine der großen Herausforderungen dieser Zeit. Wissen also nur bis zu dem Punkt anzuhäufen, wo man das Gefühl hat, jetzt wüßte man etwas – und dann aber auch sofort aufzuhören.” Und DAS ist eben die Kunst :D

  3. Mittwoch, 7. April 2010 um 15:44

    “DAS re.flect”. Soso, ich werde weiterhin die re.flect weiblich ansprechen, auch wenn ich wegen DEM “re.flect Magazin” wahrscheinlich falsch liege :-) .

  4. Mittwoch, 7. April 2010 um 16:03

    Bei dem ganzen Bullshit was auf den Markt geworfen bzw. geprügelt wird, ist es doch teilweise mehr als vorteilhaft ein “late Bird zu sein”.

    Bei Sachen, über welche man auch noch nach einigen Wochen/Monaten/Jahren spricht, hat man dann zwar auch noch eine 50/50 Chance – “Goil! oder so scheisse dass es keiner vergessen will” aber der Markt hat sich bis dahin doch meist wieder /grob/ selbstgereinigt.

  5. Mittwoch, 7. April 2010 um 17:12

    DANKE für diesen Artikel. Ich oute mich als Reizüberflutungsopfer. Manchmal hilft den Kasten Laptop einfach mal auszuschalten. Was mich am meisten nervt ist das Battle bei Facebook oder Twitter, wer den neuesten Shice halt zuerst entdeckt hat. Mir doch egal. Aber trotzdem danke ich dem Internet für unendlich geile Musikblogs mit Geheimtipps vom super duper Indie-Indie Künstler aus Hinterdupfingen. Das ist super!
    Und zum neuen (alten) Pantha du Prince Album. Das ist so großartig. Und wird noch viel großartiger wenn man sich ZEIT dafür nimmt. Dann kann man auch das schwarze Rauschen hören!
    Schließe mich meinem Vorredner an: word.

  6. Mittwoch, 7. April 2010 um 18:11

    Ja wie schön ist das denn? Ich habe so ein Gefühl, dass ich früher immer beim ouk lesen bekommen habe. Man, das ist jetzt auch schon wieder lang her. Und wie oft endeten Abende in Rezension, Annexion oder Fortführung der darin beschriebenen Gedanken, die heute fast schon als singular empfunden werden. Die Konzentration auf die Interaktion Mensch-Musik kommt einem fast schon ignorant vor, aber da regierte auch noch der Teufel, und es interessierte keinen deiwel, ob der devil aussprechen konnte.
    Mehr davon…..wenn ich mal Zeit habe der Informationsmasse, die im google-reader auf mich einprasselt, zu entrinnen werde ich mir auf http://www.ouk.de die alten Ausgaben mal wieder gönnen.

  7. Mittwoch, 7. April 2010 um 19:34

    ….fügte mich als erstes hinzu (freundesliste)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anglizismus schrottet andere sprachen. auch deutsch. eigentlich schade.

    deutsch ist ja so eine tolle sprache. versuch mal auf französisch sauerstoffflaschenlager zusagen. schon alleine die tatsache das wir mit unserer deutschen sprache die möglichkeit haben wörter zu bilden, ist der helle wahnsinn.
    ich war in deutsch immer eine niete, grammatik und rechtschreibung hab ich bis heute nicht im griff, aber ich finde deutsch toll. für nen ausländer mögen unsere artikel etwas seltsam sein… warum, wann und wieso der die das eingesetzt wird scheint wohl schwer zu sein aber es ist halt auch ne wunderebare eigenschaft.

    naja dann hab ich jetzt das re.flect mal gedownloadet und adde es mal zu meinen anderen pdf docs.

    voll geil. weiter so…

    //Edit: Fickipedia hat mich gerade aufgeklärt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Denglisch

    Anglizismus schrottet nicht unsere sprache, sondern Denglisch.

    SRY!

  8. Mittwoch, 7. April 2010 um 21:45

    LOL man das hast du völlig falsch vestanden ^^ Er hat Nachhall von Erdbeben im Gebirge aufgenommen und diese als Samples verwendet. Das war wortwörtlich gemeint…. alter Hater du :D

    Quote:
    Von Erdrutsch to: hörbare Antimaterie
    Anfang 19. Jahrhundert, Schweizer Voralpen. Ein Erdrutsch begräbt ein
    ganzes Dorf unter sich. Die Sti…lle nachher ist unheimlich, trügerisch,
    eloquent, schwarz. Fast zweihundert Jahre später spüren Kontaktmikrofone
    dem Hintergrundrauschen der Katastrophe nach, den Klängen des Gesteins,
    des Waldes, der sich auf dem abgerutschten Hang zur Ruhe gesetzt hat.Fotostrecke:Pantha Du
    Prince-Intro-Fotoshooting Es sind die
    Mikrofone von Hendrik Weber, lange Bassist der Hamburger Band Stella,
    heute als Mitbetreiber des House-Labels Dial in Berlin und Paris zu
    Hause.

  9. Donnerstag, 8. April 2010 um 7:27

    good one ram

    keep hatin on them bitches!

  10. Donnerstag, 8. April 2010 um 8:31

    fett felix, und ich dachte du wolltest mit mit gekonnter wortwahl vermitteln, dass ich alten scheiß höre, super :)

    stand das in der intro, wenn ich das richtig sehe? lese ich nicht

  11. Donnerstag, 8. April 2010 um 12:27

    Meine Eltern haben mir zu Ostern ein super Buch (Sachbuch) geschenkt, “Der Schwarze Schwan” von Nassim Nicholas Taleb, da geht’s verkürzt gesagt darum, dass die tollsten Sachen eh immer die sind, die man nicht weißt. Vorne fetter Bestseller-Bebber drauf und Top-Kritiken von FAZ und New York Times -> kennt wahrscheinlich schon wieder jeder außer mir ;) Aber liest sich super, bin jetzt auf Seite 114 und mag’s kaum aus der Hand legen. Und nicht beirren lassen vom irgendwie komischen Titel.

  12. Donnerstag, 8. April 2010 um 12:58

    ich nicht ;) mal nach schauen.

    hier noch was zu pantha du prince gefunden…

    http://www.youtube.com/watch?v....._embedded#

    und hier der passende artikel in der süddeutschen

    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/500768

  13. Donnerstag, 8. April 2010 um 15:24

    coole video review!! endlich weiß ich auch wie man pantha du prince ausspricht, ich dachte immer man muss das so französisch aussprechen ;)

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