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Tuesday – Wiggerday – Best of 08/07/15
Am 15. Jul 2008, 13:40 Uhr von Thorsten W.
Every tuesday, famous German writer and editor Jan Wigger comes up on Spiegel Online with the “Die wichtigsten CDs der Woche” and brings the hottest shit in Underground-Indie-Guitar-Floorguck-Music straight to the point. With Bands no one ever heard of, words no one knows and sentences as long as the Theodor-Heuss-Straße. Don’t expect to get to know anything about the music he talks about. Never with any sense, but always funny. Somehow.
The highlights this week:
“Bleiben ein paar hübsche Momente, einige gute, aber nicht ausformulierte Ansätze (“In My Room”) und die Lehre, dass dieses Jahr ganz sicher durch andere Platten als “¿Cómo Te Llama?” in Erinnerung bleiben wird. Oder – wie immer – durch das delphische Lächeln der Schauspielerin Maike von Bremen.”
“Ansonsten bauen Sport weiterhin auf ihre im deutschsprachigen Rock äußerst seltene Fähigkeit, Musik Wand werden zu lassen (“Vergiss die Weltformel”), schwingen tiefer gestimmte Depri-Keulen (“Namen und Gesichter”), sezieren ihren Schmerz, durchqueren die Zwischenräume und enden episch (“Unter den Wolken”).”
“Heimische Folklore, irischer Folk, The Pogues, The Clash und Billy Bragg dürften Dempseys ungeheuer nachdrücklichen und beseelten Vortrag inspiriert haben, das fünfte Album “The Rocky Road” beschränkt sich auf Neuinterpretationen alter und neuerer (Shane MacGowans “A Rainy Night In Soho”) irischer Klassiker und natürlich: Auf kaum ein Album hätten John Sheahan und Barney McKenna von den Dubliners besser gepasst als auf dieses. Rührend: Bouzouki und Flöte im sorgenvollen “The Foggy Dew”.”
“Auf “Blur” änderte Sänger und Songschreiber Damon Albarn den Kurs: Sandra Maischberger sagte damals auf VH-1, sie lausche der Platte gern beim Staubsaugen, Großarchivar Heinz Rudolf Kunze, der ihr gegenüber saß, hörte dagegen Pavement, Robert Wyatt und Tortoise heraus und verwies zu recht empört auf die Komplexität von “Essex Dogs” und “Theme From Retro”, die den Wahnsinn, der später folgen sollte, schon andeuteten. Allerdings lässt sich die Brillanz von “13″ mit Worten nur unzureichend beschreiben, und wie Albarn die beiden besten Tracks “Battle” und “1992″ überlebt hat, bleibt ein Rätsel.”
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Den habe ich schon immer gehasst – baut so Sachen ein wie “erinnert an das 1983 Album von “Band die keiner kennt” aber natürlich nicht so gut” um seine Kennerschaft zu unterstreichen