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    Tanzen in der ehemaligen Mercedes-Benz-Niederlassung: Schwabylon

    (Schwabylon in München, ein ehemaliges Einkaufszentrum)

    Neulich schon mal kryptisch angedeutet, gibts ab 25. September was neues zum Tanzen in der Stadt.

    Da fällt mir ein, am Wochenende bin ich seit ewig langer Zeit mal wieder gefragt worden, ob ich auch was “zum Tanzen dabei hätte”? Ein beliebter Klassiker, der gerne zur Irritation führt, wenn die anderen Anwesenden Tanzbewegungen ausführen. Manchmal weiß man einfach nicht, was man falsch macht.

    Und ob ich das eine Lied hätte, dieses, äh, mit diesem Video da, warte ich pfeifs dir vor? Kennste? Kennste nicht? Äh? War zweimal dieselbe Töse. Und ich war glaub, will ja auch mein Ruf nicht verlieren, unfreundlich und hab bloss mit dem Kopf geschüttelt.

    Okay, kurz nen Ego-Ausholer gemacht: Es gibt also was neues zum Tanzen. Also auch zum Tanzen.

    Folgendes: Das Staatstheater moved, wie wir jungen PR-Agenten vor 15 Jahren gesagt haben, in die ehemalige Mercedes-Benz-Niederlassung in der Türlenstraße (Stichwort für alle Regions-Bloggerinnen mit oder ohne Sidecut: Mädchenflohmarkt), weil das Stammhaus im Schlossgarten ein Jahr lang renoviert wird und die Show on gehen muss, wie wir PR-Agenten vor 30 Jahren gesagt haben. Zum Theater-Umzug kann man auch ein interessantes Interview mit dem Theater-Intendanten im aktuellen LIFT lesen.

    Bei der temporären Lösung in der Ex-Mercedes-Niederlassung hat sich ein weiterer “Multifunktionsraum” aufgetan, den man nach einem Münchner Einkaufszentrum benannt hat: Schwabylon. Das Projekt aus den 70er Jahren hat eine tragische Geschichte, wie man auf Wiki nachlesen kann. Investitionsruine und so.

    Das Stuttgarter Schwabylon wird aber weniger tragisch, ist garantiert eine gute Investition, denn das klingt sehr verheißungsvoll. Neben Lesungen und kurzfristigeren Theaterprojekten, “wird es dort auch Platz für ambitionierte Abende mit Live- und Plattenmusik geben”, verlautet die Pressemitteilung. Damit wären wir beim Tanzen.

    Denn für die Wochenenden hat man einige geschmacksichere DJs verpflichtet, das Musikspektrum fächert sich von Soul bis Electronic auf, unter anderem wird Moritz VON Pein einen Abend hosten, die TDSVW-Stars sind mit im Boot wie auch die Upitup-Crew um Tracky Birthday und Manuel Bürger oder Lötknecht Skully und Kuhn und Vogel.

    Auf dem Papier jedenfalls sehr spannend, muss man nur noch die Leute aus dem Cityring herauslösen. Bin aber guter Dinge, dass das klappt. Und um ein Gefühl zu bekommen, wie die Reise nach Schwabylon geht, das komplette Programm nachm Sprung.

    Fr 01.10  - We Got More Soul!

    Karl Francis & Rockin’ Sebastian – Soul & Funk

    Sa 02.10. - Deutschland einig Faderland?

    DJ Skully & DJ Funkdooby

    Blockpartystyle: Gaisburger Marsch vs. Leipziger Allerlei

    Sa 09.10 - Bienvenue!

    Jackmate & Moritz von Pein – House & Disco

    Di 12.10, 21.00 Uhr

    Montagegruppe & Musiccircus präsentieren: Konzert Laura Lopez Castro & Don Philippe

    Ort: Werkhalle

    Fr 15.10 - Tango-Fest

    Cuarteto Rotterdam live!

    Sa 16.10 - Sweet Soul Gumbo (The Horse)

    Jens-O-matic, Stompin’ Johnson & Kev Casino –  Sixties Soulallniter

    Mi 20.10 - Küche & Kino

    Einlaß: 18.45 Uhr, 19 Uhr Essen auf Wunsch, Reservierung empfohlen unter 0711 290856, Filmbeginn 20 Uhr

    Film: Fahrenheit 451 von Francois Truffaut, im Anschluß geselliges Beisammensein mit Musik (7inch Singles Soundsystem)

    Ort: Filmtheater (dazu wollte Thorsten noch was machen)

    Sa 23.10 upitup.com präsentiert: ‘Never Ending Fun’

    Live: Roglok, Tracky Birthday ft. Hasi International

    DJs: Manuel Bürger & Konrad Kuhn

    Live Acid, Boogie & Rap

    Mi. 27.10, 20.30 Uhr

    Montagegruppe & Uwe Schenk Entertainment präsentieren: Uwe Schenk trifft… Thomas Maos

    Die Musik-TV-Show ohne Sendetermin

    Ort: Box

    Fr 29.10. - Lektro-Light

    Mighty Blossom Crew & Friends (Electronic Dance Music)

    Visuals: Institut Orange & das Gloeckchen

    Sa. 30.10. - Soul Melt Down

    50/50 aka Konrad Kuhn & Andreas Vogel legen ihre Lieblingssoulplatten auf. Musik, die Lahme gehend und Blinde sehend macht

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14 Kommentare »
 

LaberLaber 14 Kommentare

  1. Mittwoch, 8. September 2010 um 12:29

    @ Martin:

    Hej, ich bin beim letzten Auflegen nur dreimal nach Paul Kalkbrenner und einmal nach Rock’n Roll gefragt worden. Also Alles ganz entspannt!

    Das Programm hört sich jedenfalls gut an. Mal schauen, ob ich meine alten Knochen dort mal hinschleppe!

  2. Mittwoch, 8. September 2010 um 12:36

    Wie sind die Räume?

  3. Mittwoch, 8. September 2010 um 12:38

    noch nicht gesehen, da müssen wir glaub bis zum opening warten oder ein beteiligter gibt noch auskunft. platz für circa 200 leute wenn ich das richtig verstanden habe.

    ken, so wie ich dich kenne, hast du hoffentlich gleich reagiert und das publikum befriedigt?

  4. Mittwoch, 8. September 2010 um 12:46

    hört sich spannend an! geh ich auf jeden fall mal hin um tanzbewegungen zu machen…

  5. Mittwoch, 8. September 2010 um 12:48

    yeah! wir freuen uns!

  6. Mittwoch, 8. September 2010 um 13:01

    @Ken
    ..in welchem Club war das ?

  7. Mittwoch, 8. September 2010 um 13:12

    Mein liebster Gast-Kommentar der letzten Wochen war: Ist das hier die Gay-Edition?

  8. Mittwoch, 8. September 2010 um 15:23

    Cool, Jackmate ist notiert.

  9. Mittwoch, 8. September 2010 um 16:37

    @ Martin:
    Du weisst ja:
    Befriedigung ist erste Bürgerpflicht.
    Neee, ich hab nur zu lächeln versucht und mit den Schultern gezuckt!

    Btw.: Ich hab heute überhaupt das erste mal zufällig Sky and Sand gehört (lief im Radio). Was zum Henker soll an dem Track auch nur annähernd gut sein???

  10. Donnerstag, 9. September 2010 um 0:08

    nicht das VON vergessen, herr ebert !!!

  11. Donnerstag, 9. September 2010 um 0:08

    aber ein schicken holzboden hat die location.

  12. Donnerstag, 9. September 2010 um 8:38

    VON? sitz auf der langen morgenleitung

  13. Donnerstag, 9. September 2010 um 8:45

    Bei Moritz Pein fehlt das Moritz VON Pein – das meint er glaub ich

  14. Donnerstag, 9. September 2010 um 8:46

    okay, dann fehlt aber auch bei ebert das L :)

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