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She is fickable XD: Lolst du noch oder roflst du schon?
Am 27. Sep 2012, 15:46 Uhr von martin

(Remember Schulheflteumschlag? This is it.)
Neulich kam ein Päckle an. Stand groß c/o Aussenreporter drauf, habs aber trotzdem heimlich aufgemacht. Briefbombenabfangjäger. Könnte ja ein vergiftetes Lapp-Kabel sein oder ein Gruß aus der Küche von Christoph Sonntag oder die Faust Gottes. Es gehört auch zu den Aufgaben eines Blogwarts sich schützend vor seine Schäfchen zu stellen (“schützend vor seine Schäfchen stellen” wollte ich schon immer mal schreiben).
Auf Youtube herrscht dagegen ungeschützter Verkehr. Man darf (fast) alles hochstellen und jeder darf dazu alles sagen. Immer. Zu jeder Zeit. Keine neue Erkenntnis, es ist nur immer wieder erschütternd, mit viel
BlödheitSkurrilitäten die Serverfarmen von Youtube ergo Google volllaufen.Darum geht es in dem Buch “Lolst du noch oder roflst du schon?” aus dem Hause Metronom Verlag. Das haben sie Aussi geschickt, weil er vor ein paar Jahren mal hier über sein Kernthema Cumshots referiert hat. Daran haben die sich erinnert, voll süss irgendwie.
Die Zusammenstellung von Manuel Grebing und Stephan Scheler ist schnell erklärt: Bekanntes Youtube Video plus die exzellentesten Comments dazu. Dinger, die (fast 2) jeder kennt, wie z.B. kommt Mördan in dem Buch vor…
…oder dieses Mädchen:

…oder die hier:

…oder Frau Merkel im Jahre 1992:

Bin zunächst prinzipiell der Meinung, dass man Dinge aus dem Netz nicht unbedingt in Buchform pressen muss, aber in dem Ding kann man sich tatsächlich etwas verlieren und dokumentiert doch ganz gut die mitunter etwas beängstigende Dialog-Entwicklung bei stark zurückgehenden Rechtschreibkenntnissen im Interweb.
Bei Sub Culture haben wir jahrelange den Schinken “Webadressbuch” geschickt bekommen und nie so richtig den Sinn dahinter verstanden. Man soll also in einem Printmagazin über ein Papierbuch schreiben, das uns zeigt welche geilen Seiten es im Netz. Nee du. Lass mal. Dann lieber eine News über das neue Rocker33 im Mula rein.
Übrigens, Daten-CD-Name des Tages:
Lolst du noch oder roflst du schon – die Feränderung der deutschen Sprache Metronom Verlag ISBN 978-3-9805315-4-2 Bei Amazon für 9,90 Euro
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Heute Abend: SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?”
Am 14. Mai 2012, 10:51 Uhr von martin
Im Rahmen des Stuttgarter Medienkongress findet heute Abend im Geno Haus, Heilbronnerstraße, die “multimediale Veranstaltungsreihe” SWRdirekt statt. Dabei wird diskutiert: “Wer glotzt denn noch TV?” Geht alles in allem ein wenig um Analoges Zeitalter vs. Internet, sprich wer überhaupt noch Tageszeitung liest, Radio hört oder eben Fernsehen guckt.
Neben SWR-Moderatorin Eva Gnädig hocken in der Diskussionsrunde:
- Daaruum (Youtuberin)
- Mercedes Lauenstein (jetzt.de/ Süddeutsche Zeitung)
- Hadnet Tesfai (MTV, Pro7, Bloggerin)
- Dr. Kai Gniffke (Tagesschau)
- Frederik Peters (SWR)
- ein Dire Straits-Fan von KTV
Die Sendung wird gestreamed, außerdem können sich Interessierte per Mail, Facebook oder Twitter in die Diskussion einschalten.
Da ich aus dem Printbereich komme und auch immer noch im Druckgeschäft arbeite, hab ich in Vorgesprächen schon gesagt, dass wir diese Diskussion schon seit 10 Jahren führen (da kam das Thema nämlich erstmalig bei Sub Culture auf, Tenor “ihr werdet bald aussterben”) und wahrscheinlich in 10 Jahren immer noch darüber diskutieren. Bin gespannt zu welchen neuen Erkenntnissen wir heute Abend kommen.
Die Youtuberin Daaruum hat sich ebenfalls schon mal vorab 15 Minuten lang Gedanken gemacht.
Und noch der Trailer zum Medienkongress.
SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?” – ab 18 Uhr live im GENO Haus oder Stream Mehr Infos hier oder auf der nächsten Seite.3 Kommentare » -
Tipp Ex Experience
Am 12. Apr 2012, 09:05 Uhr von Thorsten W.
Werbung in gut. So mancher erinnert sich wahrscheinlich noch an die Tipp Ex-Bären-Kampagne, wo man in einem Fake-YouTube-Video einer Geschichte interaktiv diverse Endungen geben konnte (hier noch online). Davon gibt es jetzt hier den zweiten Teil, und wieder ist das Ganze überaus aufwendig und dazu noch ziemlich witzig umgesetzt. Kleiner Tipp: Man soll oben eine Jahreszahl eingeben, hab ich erst nicht geblickt. (via ulmerstar)
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Music for the Masses
Am 13. Dez 2011, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Mir ist letzte Woche eine Nachricht aufgefallen, die ansonsten nicht besonders für Aufsehen gesorgt hat: Wie SPON berichtet, haben sich der IT-Branchenverband Bitkom und die Gema (endlich) auf ein Lizenzmodell für Online-Musikdienste geeinigt.
Das betrifft vor allem Streaming-Dienste wie Simfy oder Spotify, aber auch Google Music und Apples iTunes Match können jetzt auch in Deutschland starten. Bei den ersten beiden Diensten handelt es sich ja um reine Streaming-Anbieter, d.h. man kann entweder kostenlos – mit Werbung – oder gegen Gebühr gestreamte Musik anhören. Runterladen und/oder speichern kann man sie nicht.
Ich bin kein Fan von solchen Streaming-/Flatrate-Angeboten – ich möchte zum einen die Musik auf dem Rechner haben, zum anderen möchte ich nicht Zugriff auf eine riesige Masse an Musik haben, die mich überfordert, sondern gezielt Musik aussuchen.
Interessanter ist dabei für mich das Thema iTunes Match, das mit dieser Einigung auch in Deutschland möglich wird – denn da wird meine eigene iTunes-Bibliothek gescannt, und gegen eine Gebühr (in den USA momentan 25 Dollar/Jahr) kann ich alle Songs vom iTunes-Server auch auf andere Geräte runterladen – d.h. ich muss z.B. nicht mehr meine Musik von zu Hause per USB-Stick ins Büro tragen (wie ich es momentan mache), sondern ich kann sie überall runterladen.
Der zusätzliche Vorteil: Wenn ich von einem Song nur ein schlechtes mp3 oder ein Vinyl-Recording mit Kratzern habe, bekomme ich vom Server trotzdem das File in der Qualität, die Apple eben anbietet. Dabei wird nicht überprüft, woher ich die Musik in meiner iTunes-Bibliothek habe, das Ganze ist also auch ein Weg, seine Musiksammlung zu “legalisieren”.
Ein neuer Streaming-Anbieter – ähnlich wie Simfy oder Spotify – namens Deezer startet demnächst in Deutschland. Auch hier kann man Millionen von Songs kostenlos streamen und anhören, will man auch offline Musik hören muss man eine monatliche Gebühr zahlen. Neu an diesem Anbieter: die enge Verknüpfung mit Facebook. Die FB-Freunde sehen, welchen Song ich gerade höre, und wenn es einem gefällt kann er Deezer erst mal zwei Wochen gratis nutzen.
Ach ja, wer jetzt schon gehofft hat – die Einigung betrifft leider nicht YouTube, d.h. so lange sich Gema und YouTube nicht einigen, wird es auch weiterhin die besch*** “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar…”-Meldungen geben.
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GEMA-Hack
Am 22. Aug 2011, 12:30 Uhr von martin
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Youtube Ranking
Am 11. Jul 2011, 12:07 Uhr von martin
Wohni hat mir die Tage eine Pressemitteilung weitergeleitet und jetzt wissen wir: Auch dank Youtuber Thorsten ist “Stuttgart die Youtube Hauptstadt des Südens”. Für die Auswertung der Hamburger Initiative Hamburg@work wurden die 50 meistabonnierten YouTube Kanäle nach Herkunft sortiert und ihre Abonnenten addiert. Hier geht es zu den Youtube-Kanal-Charts. Kenne da fast nix und niemanden und die Aussenseiter schon gar nicht. Aber natürlich Mr. Tutorial auf Platz 8, dicht gefolgt von Nuclear Blast auf Platz 9. Bushido eher abgeschlagen auf Platz 28. Wo ist Boris Becker?
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“Egal was ich tue, sie lieben es”:
Youtuber im ZDFAm 5. Mai 2011, 18:10 Uhr von martin
Was man mit Youtube alles machen und damit evt. auch sein Lebensunterhalt bestreiten kann, ist mir erst in den letzten Monaten so richtig bewusst geworden. Machen jetzt dann auch so Tutorials. Wie wasche ich mir die Haare oder wie rasiere ich mir den behaarten Hintern.
Natürlich kennt man längst irgendwo Herr Tutorial aus Stuttgart, aber wenn man da mal etwas eintaucht und sich durch ein paar Kanäle klickt tut sich ein abartiges (kurioses) Dickicht an “Youtubern” auf – diese Bezeichnung war mir ebenfalls bis vor kurzem noch neu.
Aber kein Wunder, es geht einfach und schnell: Du brauchst eine Kamera. Und vielleicht noch ein Thema. Im Zweifelsfall sich selbst. So geben Bloggerinnen ausufernde Tutorials wie man sich eine Gaga-Frisur macht, junge Gören werden mit Kosmetik-Artikel überhäuft und stellen die vor ihrer Plüschtier-Sammlung im Kinderzimmer viertelstundenlang vor – was mitunter zu heftig fiesen Kontroversen führt.
Das ZDF hat sich mit diesem Phänomen befasst und sendet – aufgrund Obama-Osama eine Woche später als geplant – am Dienstag, 10. Mai, 0:10 Uhr eine 80minütige Doku über verschiedene Youtuber aus dem ganzen Land inklusive eben diesem Sami aus Stuttgart. Kann man aber auch jetzt schon in der Mediathek anschauen.
Noch der offizielle Klappentext zur Doku: ”Herr Tutorial, Diamond Of Tears und die Jungs von Y-Titty sind Stars im Internet. In ihren Beiträgen auf der weltgrößten Videoplattform karikieren sie sich und die Welt, geben Überlebenstipps für Teenager, reden über ihre Katze oder den Weltfrieden und erreichen damit mehr Zuschauer als ein deutscher Kinofilm. Ein Film von Romy Steyer über die digitale Selbstinszenierung, über Zeigefreude, Voyeurismus und das Erwachsenwerden im Web 2.0.”
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