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Geiger und Xavi
Am 14. Sep 2011, 14:27 Uhr von martin
(Geiger und der Balljunge von den Stuttgarter Kickers)
Unser Beitrag zum gestrigen Champions League Auftakt, vorhin erst entdeckt. Unser bescheidener Geiger mit Xavi, bekannt von der Ersatzbank des SVGG Hirschlanden-Schöckingen – Weltmeister, Europameister, CL-Sieger, ITF-DJ-Champion.
Das Bild ist während des Drehs für die football intruders Serie entstanden, so ein Viral-Ding von Adidas und Intersport. Zwei vermeintliche Hobby-Kicker-Hirbel stürmen z.B. Trainingsplätze großer europäischer Vereine. Den Intruders-Spot mit den Bayern kennt wahrscheinlich der eine oder andere. Bayern hin oder her, der ist super. Da war der Geiger auch dabei und ist seitdem unsterblich in Philipp Lahm verknallt.
“Um für adidas und Intersport die Idee von den football intruders weiterzutragen, werden die beiden Eindringlinge diesmal nach Barcelona geschickt. Diesmal nicht zu einem Training, sondern zu einem Fotoshooting. Gemeinsam mit dem Panama Kreativdirektor Tillmann Krauss denke ich mir das Konzept aus – und gemeinsam mit Axel Brügmann übernehme ich die Regie. Und freue mich über die tolle Chemie zwischen Xavi und unserem Schauspieler William Croft”, schreibt er auf seinem Portofolio.
Und so sieht das Ergebnis dann aus.
Ist jetzt nicht ganz so witzig wie die Bayern-Nummer, aber kann man angucken.
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Werbespotschablone
Am 24. Aug 2011, 16:53 Uhr von martin
Ein gefundenes Fressen für Werber Thorsten, aber der ist leider im Urlaub. Wie sagt aber der Geiger so schön: Der Trend geht zur Zweitverwertung. Wie was warum weshalb? Mangelnde Kreativität? Geld sparen? Man weiß weiss es nicht. P.S.: Der untere Spot ist zumindest laut Youtube älter.
Entdeckt über Twitter auf eins zwei drei Blogspot.
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Volksbankchor auf dem Planet der Affen
Am 3. Aug 2011, 12:00 Uhr von martin
Der gar nicht so neue Spot der Volksbank mutiert in den letzten Wochen zum Hit. Leser Deekay war gestern im Kino total begeistert, Aussi fand ihn so schön, dass er ihn letzten Freitag bei der Maik-Franz-Lounge-Probe auf großer Leinwand sehen wollte, und ich freue mich endlich mal wieder nach all den Jahren den Ludwig zu sehen, wenigstens für Bruchteil von Sekunden.
“Was die Volksbank auszeichnet ist Kundennähe. Die neue Volksbank Stuttgart ist und bleibt so nah am Kunden, dass diese vor Freude einfach singen müssen”, steht bei Youtube.
Okay! Wenn wir schon bei Werbung sind: Nicht ganz so romantisch ist der Viralspot für “Planet der Affen: Prevolution”.
Wirkt auf mich etwas arg verstörend, aber das soll wohl auch so sein. Knapp 12 Millionen Aufrufe, riesige Diskussion auf Youtube, sagt man da dann nicht in der Werbung Dinge wie: Zweck erfüllt oder Kampagne ein riesiger Erfolg? Hm.
Der Trailer zum Film, startet am 11. August, sieht dafür recht verheißungsvoll aus, auch wenn ich ehrlich gesagt noch nie der große Planet der Affen-Fan war. Hab auch die 2001er Neuauflage von Tim Burton verpasst.
“Planet der Affen: Prevolution ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film, der 2011 produziert wurde. Er basiert auf dem Roman des französischen Schriftstellers Pierre Boulle und stellt ein »Reboot« dar. Er soll als Entstehungsgeschichte dienen, die den Hintergrund erzählt, wie die Affen die dominante Spezies auf Erden werden konnten, und legt zugleich den Grundstein für die Möglichkeit von Fortsetzungen.”
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Lokalpresse und Gebäck
Am 14. Jul 2011, 15:00 Uhr von Thorsten W.
Ich war gestern bei der Social Media Night im Mercedes-Benz Museum. Das ist ungefähr so lustig wie ein Auftritt von Mario Barth, nur dass mehr Witze über Werber als über Frauen gemacht werden.
Kurz vorneweg, wer nicht weiß was Social Media ist: Dabei handelt es sich um ein so genanntes Internet-Phänomen, das vorwiegend auf den Plattformen myspace, Kiezkollegen und Knuddels.de stattfindet.
Ich war schon beim ersten, vom Stuttgarter Social Media Club (ja, das gibt es) veranstalteten Abend, über den Jana damals berichtet hat, hab dann zwei, drei ausgelassen und war gestern vor allem da, weil auch Kollege Geiger nebst Freundin und natürlich unsere Cannes-Reisegruppe am Start waren. Als ich ankomme sitzen Geiger und Frau schon in der dritten Reihe, und ich muss lange überlegen, ob ich mich daneben setze oder nicht doch einen Stehplatz nahe des Ausgangs wähle. Verstehen die beiden nicht – noch nicht.
Links und rechts ist schon die Twitter-Wall aktiv, auf der alle Tweets projeziert werden, die zum Hashtag des Abends (#smcst) abgefeuert werden. Das war schon beim letzten Mal lustig und ist auch heute der amüsanteste Teil. Weil wozu soll so eine Twitter-Wall gut sein, wenn nicht zum Dissen des Refrenten, der sich nicht wehren kann, weil er ja davor steht und nicht sieht was über ihn gelästert wird?
Der langweilige Teil des Publikums twittert allerdings so spannende Sachen wie Bin bei der Social Media Night #smcst, Komme gleich #smcst, Komme gleich, es regnet #smcst, Wurde beim Einchecken mit Namen begrüßt, yipiiiiieh #smcst, @knuddelbärchi heute müssen wir uns aber mal in RL kennenlernen, wink mal *grins* #smcst, interessanter Vortrag #smcst
Beim Einchecken hat übrigens jeder zwei Oldschool-Bons bekommen (die Papier-Abreißdinger von der Rolle), einen für ein “Getränk” und einen für ein “Gebäck”. Es gibt aber nur Butterbrezeln, wir sind ja schließlich in Baden-Württembeg, und Geiger erntet mit seinem Tweet Brezel ist streng genommen kein Gebäck #smcst seinen ersten Lacher.
Dann geht’s los. Der erste Vortragende vom Literatur-Café möchte etwas über WordPress erzählen und entschuldigt sich erst mal, dass er nichts über Kultur erzählen wird. Ist ihm glaube ich bisschen peinlich. Das Thema ist an sich interessant, und bei der Umfrage, wer denn WordPress benutzt, muss ich Geiger sagen, dass er strecken soll. Doch als der Redner behauptet, WordPress wäre als CMS für so gut wie jede Website geeignet und eine Grafik zeigt, die behauptet, WordPress würde bei 50% aller Websites weltweit als CMS eingesetzt, werde ich etwas stutzig.
Ich bin aber höflich und bashe dezent an die Wall: #smcst WP für fast jede Website als CMS geeignet? Glaube ich nicht wirklich… Interessant wäre eine CMS-Statistik nur für Corporate Sites. Ein anderer Gast hat eine niedrigere Hemmschwelle: #smcst WordPress als CMS zu bezeichnen ist lachhaft. Es ist ne Blogsoftware. CMS ist was anderes. Sprecher isz plamlos
.Muss ich natürlich gleich retweeten, und nach dem Vortrag kommt der zweite Lästerer tatsächlich noch per Mikrofon zu Wort und zerreißt sachlich fundiert in zwei Sätzen die Aussage des Redners in der Luft. Ich breche spontan in Beifall aus. Als einziger. Alle sofort auf mich ungläubig gerichteten Blicke ignoriere ich mit einem bewusst wissenden Blick. Pah, die haben doch alle keine Ahnung.
Dann wird’s endlich spannend, unsere fröhliche Reisegruppe aus Cannes ist vollständig angetreten und verspricht spannende Einblicke vom wichtigsten Werber-Stammtisch der Welt. Unser Freund Lukas-Pierre Bessis eröffnet die Runde und gibt gleich mal zu, dass es stimmt, dass sich die Jungs einfach ihren Trip nach Cannes vom Land Ba-Wü bezahlen lassen wollten. Aber das machten Industrieunternehmen schließlich auch. Und sie hätten ja gearbeitet vor Ort.
Als Beweis stellt er drei “Cases” vor, also Social Media Kampagnen, die in Cannes ausgezeichnet wurden. Das macht er gut, er ist halt der geborene Entertainer, und ich weiß nicht, wieso ihn noch niemand als Nachfolger von Thomas Gottschalk bei “Wetten Dass…” vorgeschlagen hat. Allerdings findet man die drei Cases auch bei YouTube, was ich natürlich gleich twittern muss. Die Veranstalter reagieren verschnupft und twittern gleich zurück Wie fast alles, aber nicht so fundiert erklärt wie hier (sinngemäß – der Tweet ist irgendwie weg). Hätte nicht gedacht, dass der Abend soo gut wird.
Dann kommt mein persönlicher Höhepunkt des Abends. Zwei andere Teilnehmer der Reisegruppe wollen beweisen, dass in Cannes wirklich gearbeitet wurde. Sie haben nämlich einen Blog aufgesetzt, eine Facebook-Seite und getwittert. Daraus haben sie zwei wichtige “Learnings” mitgenommen, wie sie selber sagen: Ein Blog braucht Leser. Und ein Blog bedeutet Arbeit. Beides hatten sie irgendwie unterschätzt. Hm, wie soll ich sagen… nee, ich sag’s nicht.
Auf jeden Fall haben sie es hingekriegt und erzählen stolz, dass sogar die lokale Presse berichtet hat. Und zeigen einen Screenshot von meinem Bericht auf Kessel.TV! Yeah! Ich muss mich stark zurückhalten, nicht jubelnd vom Stuhl aufzuspringen (einmal den Affen machen pro Abend reicht), Geiger hat Tränen in den Augen und Lukas kommt extra hergelaufen, um mir auf die Schulter zu klopfen.
Trotz aller Emotionen schaffe ich es noch zu twittern. #smcst @kesseltv yeah, wir waren auf der Leinwand und wurden “Lokale Presse” genannt #win Ram liest zu Hause mit, die gute Nachricht kann ich ihm nicht vorenthalten. Aber wie es so im Leben ist, die Neider lauern an jeder Ecke. Prompt kommt eine Twitter-Antwort: Lokale Presse? Turnschuh-Blog! #smcst #kesseltv. Pah!
Dann zeigen noch Kameramann Pasel und ein Musiker weitere Cases, deren Zweck sich nicht immer gleich erschließt, und eine lustige Fragerunde beginnt. Und ein älterer Herr mit Glatze packt gleich die ganz große Keule aus, erklärt, dass er Werber nicht mag und dass Werbung ein schlechtes Produkt doch auch nicht besser mache.
Wie gut, dass Lukas für diesen Zweck wie aus der Pistole geschossen eine Parade am Start hat: Als er seine Frau kennengelernt habe, habe er ihr ja auch nicht erzählt, dass er Blähungen hat. Geheiratet hat sie ihn trotzdem, und jetzt furzt er wie wild. Also sinngemäß. Alle Lacher natürlich auf seiner Seite, zu Recht. Die weiblichen Zuschauer überschlagen sich bei Twitter mit Lobhuldigungen für den gelungenen Vortrag von Herrn Bessis, nur Heiratsanträge sind keine dabei. Ich guck aber zur Sicherheit noch mal nach.
Dann ist der Spuk vorbei, und Geiger und ich sind froh, weil wir haben noch unsere Gutscheine für Getränk und Gebäck, die wir beim anschließenden Get-Together-Networken oben an der Bar verprassen wollen. Dort muss ich natürlich gleich mal Lukas aufziehen und frage ihn, was der Trip denn nun gekostet hat. Er versteht den Witz nicht und erklärt mir dezidiert seine Reisekostenabrechnung.
Der Rest des Abends ist dann aber noch wirklich nett, die Gesprächsthemen gehen von Butterbrezeln über Sascha Lobo bis brennenden Automuseen, und am Schluss, als wir uns alle weinend in den Armen liegen, bieten mir Pasel und Lukas tatsächlich an, mich nächstes Jahr der Cannes-Reisegruppe anzuschließen. Das wäre überaus praktisch, weil mit mir hätten sie schon einen DJ, einen Blog und Leser mit dabei. Ich überleg mir das wirklich, muss nur noch bei Ram Urlaub beantragen.
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Nebenjobs
Am 13. Jul 2011, 13:37 Uhr von Thorsten W.
Schon wieder Axe. Aber machen halt schon immer wieder – wenn auch nicht immer – gute Werbung. Jetzt kann man sich für die heißesten Nebenjobs des Jahres bewerben: Damen Beachvolleyball Zeugwart, Model Shooting Wind Macher oder Dessous Modenschau Anziehelfer (schöne Deppenleerzeichen übrigens). Bewerben kann man sich bei Facebook oder StudiVZ (was war das noch mal?).
Wir haben bei Kessel.TV übrigens auch Nebenjobs zu vergeben. Rams Stuhlfesthalter bei der nächsten Lesung, persönlicher Notarzt-Anrufer für Krupa, Ankleidehelfer für Jana und Bartfärber für Setzer. Bewerbungen bitte an die Redaktion.
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Zwei Kurze: Deo und so
Am 11. Jul 2011, 15:06 Uhr von martin
Zwei Clips, die mir heute ins Auge geschossen sind. Kennt bestimmt schon wieder jeder.
Finde Axe-Werbung an sich immer etwas mittelprächtig, aber die gefällt mir. Liegt wahrscheinlich an dem Holz-Turntable.Und da musste ich auch bisschen lachen. Geht bestimmt voll rum auf Facebook. Und jetzt auch auf Google+.
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Decode Jay-Z
Am 5. Jul 2011, 18:00 Uhr von Thorsten W.
Ich kann mir schon denken wie das Briefing war: “Macht was Geiles. Geld spielt keine Rolle. Bill zahlt.” Ich mein, klar, geile Idee – aber was hat das gekostet? Auf jeden Fall kann man das Buch “Decoded” von Jay-Z an den Orten nachlesen, die im Buch vorkommen. Und zwar als Werbung für die Microsoft-Suchmaschine Bing.
Ich hatte den Film schon neulich bei diesem Werber-Event gesehen, inzwischen hat die Aktion einen “Grand Prix” in der Kategorie “Outdoor” bei den Cannes Lions bekommen, dem wichtigsten Werberpreis der Welt.
Mehr Infos auf der Website.
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