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    Kickerle.TV: Fans

    (Foto StN)

    Noch zwei mehr oder weniger kuriose Fan-Geschichten vom vergangenen Wochenende, sowohl pure Verzweiflung als auch aggressive Vorfreude.

    Rabenschwarzer Sonntag – VfB-Fan mit Trikot verursacht alkoholisiert einen Unfall

    Waiblingen, Westumfahrung, Sonntag, 30.01.2011, 19.40 Uhr

    Nicht genug damit, dass der VfB das Derby gegen Freiburg am Sonntag verloren hat. Einen Fan hat es noch härter getroffen. Auf dem Heinweg war der 46 Jahre alte Fan, der möglicherweise aus Frust zu tief ins Glas geschaut hatte, an einem Unfall beteiligt.

    Der Mann war mit seinem Auto am Ende der Westumfahrung, kurz vor Waiblingen, von der Fahrbahn abgekommen und war mit seinem Mercedes gegen ein Verkehrszeichen und einen Wegweiser gefahren, Gesamtschaden circa 20.000 Euro. Anschließend flüchtete der Mercedesfahrer zu Fuß. Zeugen hatten den Mann gesehen und gaben als Beschreibung ab, dass der Mann ein VfB-Trikot in der Hand hielt.

    Etwa ein Kilometer nach der Unfallstelle konnte der Mann von einer Streife aufgegriffen werden. Noch immer hielt er sein Trikot in der Hand. Er roch stark nach Alkohol. Bei dem Mann wurden zwei Blutproben durchgeführt, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

    Am Sonntag wiederum kickte Köln gegen St. Pauli. Einige Kölner Fans nahmen heiterfröhlich den Zug und demonstrierten bei der Ankunft in HH deutlich ihre gute Laune.

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    War ich kurz bissle sprachlos. Keine Ahnung ob das ein übliches Einfahrtsritual ist oder nicht. Stellt sich nur noch die Frage, wie die Stimmung bei der Ausfahrt war (Kölle hat 3:0 verloren).

     
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    Bro Hymn

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    Jajajaja, “Last Christmas” hat selbst Anfang Oktober mehr Einsätze zwischen 14 und 14:27 Uhr, aber VfB Fans kennen das eventuell noch von früher: Die Torhymne. Kommt immer aus den lausigen Boxen im Stadion gescheppert, wenn der VfB zu Hause das Tor trifft. Hört sich ungefähr so an: Whooo hooohooohooo whoooohohoho hooooooooo.

    Ist von Pennywise.  Skatepunkerband aus Kalifornien. “Bro Hymn” heißt das Lied. Trifft sich ganz gut, dass Pennywise am Sonntag im Stuttgart spielen. Macht der VfB auch. Darum spielen Pennywise ihr Liedchen im Stadion vor dem Derby gegen den SC Freiburg. Kurz mal auf Holz klopfen, damit die Nummer nicht nach hinten losgeht: ist ja fast wie zu früh zum Geburtstag gratulieren. Macht man nicht.

    Apropos, laut meinem Kalender ist am Sonntag der Rockstar-Todestag von Pig Champion. Spielte zu Lebzeiten Gitarre bei Poison Idea. Auch ein Punker der zuletzt stets gute 200 Kilo auf die Waage brachte.  2006 war er dann tot.

    Falls das Spiel langweilig wird, können SC-Trainer Robin Dutt und unser Skatepunk Brüno auch über Frisuren fachsimpeln. Frau Dutt betreibt nämlich einen Coiffeur-Stube in Stuttgart. Degerloch, glaube ich. Mehr weiß ich nicht, ich meide derartige Etablissements.

     
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    Zielwasser

    Schnell mal die laufende Bundesligasaison schönsaufen. Dinkel Acker macht’s möglich und es “wird auch gleichzeitig noch Gutes getan. Pro verkauftem Hektoliter Fan-Bier spenden der VfB und die Privatbrauerei zehn Euro an die „Deutsche Krebsnachsorge, Stiftung für das chronisch kranke Kind“.

    Ich rechne jetzt erstmal nach, wieviel ein Hektoliter Bier eigentlich ist. War in Mathe ja meist so erfolgreich wie der VfB zur Zeit beim Kicken… andererseits für drei Punkte hat’s meistens gereicht. Hier geht’s zur Bierinfo.

    P.S.: Tolle Facebookmeldung heute: “Camoranesi orientierungslos beim wintershopping im obi feuerbach”. Ich dachte, die Typen würden immer alles bei Winni im Abseits kaufen.

     
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    Oh, toll. Endlich

    Wurde ja auch langsam Zeit: Jetzt gibt’s endlich das Panini VfB-Sammelalbum. Glitzer-Sticker sind da genauso drin wie Puzzle-Bebber. Mein Leben macht wieder Sinn.

    Obwohl das Ding gegen mein Hanuta/Duplo-Sammelheft von der WM 82 in Spanien definitiv voll einpacken kann. Da war ein Aufkleber von Felix Magath und in seinem Steckbrief stand unter Lieblingsessen: “Fleisch”. Da muss ich seitdem immer dran denken, wenn ich den sehe. Im Fernsehen. Ansonsten sehe ich den ja selten. Der hängt ja lieber mit anderen Leuten rum.

    Einmal hab ich den getroffen für ein Interview. Und weil’s mich interessiert hat, hab ich nicht vollkommen entblödet gefragt: “Äh, ist Fleisch immer noch ihr Lieblingsessen?”, “Wie bitte?”, “Äh, Hanuta und so, 82, WM Spanien, Sammelalbum…”, “DAS haben sie sich gemerkt ?!?!”

    Die Frage- und Ausrufezeichen konnte ich damals tatsächlich hören. Die Großbuchstaben auch. Saß da wie ein Psychopath ohne Zwangsjacke – und das noch vor dem Mittagessen.

    Äh, schweife ab. Also: In Stuttgart gibt’s das VfB-Sammelheft für umme, in der Region für schlappe 50 Cent. Das Tütchen mit fünf Bebbern kostet 60 Cent. Ach, und weil wir schon mal bei Zahlen sind: 18. Schöner Mist.

     
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    Schalkes Meistertruck

    Endlich geht es wieder los: Pause für alle Eventfans, statt Brasilien gegen Holland freun wir uns wieder auf Wolfsburg gegen Hannover, Nürnberg gegen Lautern und ähnlich scharfe Kaliber. Gestern Abend hat die grundsympathische und überhaupt nicht zusammengekaufte Truppe von Schalke 04 in atemberaubender Weise die Spitzenmannschaft des VfR Aalen in der ersten Pokal-Runde zerlegt. Wie immer hat ganz Gelsenkirchen jetzt Bluthochdruck und träumt von der ersten Meisterschaft seit 1782.

    In der Saison 2006/2007 stand Schalke wie so oft kurz vor der Meisterschaft. Ging dann aber doch an unseren VfB. Die Roten sind dann mit schönen Porsches vom Stadion in die Innenstadt getuckert. Schalke hätte bei dem Feierzug hingegen auf einen Truck gesetzt, wie man sieht:

    So sieht gute Vorbereitung aus, meine Damen und Herren. Möge die Buli beginnen.

     
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    Unsere Leser und wir: derPaddo

    derPaddo ist Kessel-Leser der ersten Stunde und hinterließ bereits in unserem ersten Monat, Juli 2008, seine Spuren auf diesem Blog. Zeit also, den Techno- und VfB-Fan genauer unter die Lupe zu nehmen.

    Wer ist derPaddo und was macht derPaddo?

    Geboren in Stuttgart, aufgewachsen in mehreren Etappen über den Großraum Stuttgart und in NRW und schließlich wieder „back to the roots“ in Stuttgart sesshaft geworden. Bin also ein „echter“ Stuttgarter, kann aber (fast) kein Wort schwäbisch, meine Eltern haben mir den Zugang zu dieser Sprache beharrlich verweigert.

    Nachdem ich letztes Jahr wohl so etwas wie „Vollzeit-Raven“ vorangetrieben habe, konzentriere ich mich 2010 auf das konservative Arbeiten und Geld verdienen, um dem letztjährigen eher einseitigen Geldfluss AUS der Tasche wieder etwas entgegen zu wirken.

    Du bist einer unserer ersten Kommentatoren überhaupt (seit Juli 2008), schätze du kamst ähnlich wie Franz von Assisi via Sub Culture Forum.

    Ganz richtig – das SC -Forum war zu der Zeit ja wieder relativ aktiv und hatte einen „festen“ Besucher- und Kommentatoren-Stamm. Da wir da ja relativ gut informiert waren, was sich in Stuttgart so rumtreibt, bin ich dann auch „from the beginning“ auf Kessel.tv gestoßen – anfangs nicht ganz sicher was ihr uns da näher bringen wolltet, bin ich mittlerweile überzeugt. ;) .

    Aus derPaddi wurde irgendwann derPaddo. Ein Zeichen des Erwachsenwerdens?

    Definitiv eine romantische Vorstellung! Der Name (oder beide) sind aber eher meiner Einfallslosigkeit im „Nickname-Wahlverfahren“ geschuldet und da Paddi irgendwie jeder heißt und ein ostdeutscher Freund mich immer nur Paddo ruft, war der Gedankengang nahe, auch virtuell auf das eher seltene Paddo zu wechseln.

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    Augenzusammenkneifendestagesbild

    (Bild ddp)

    Musste bei dem Bild vorhin bissle lachen. Mit Bobic wird jetzt alles gut. Ähm, hat der sich nicht auch mal erfolglos um eine Gastro-Karriere bemüht? Das Ding gegenüber beim Palast, Ecke Bolzstraße? Na ja, jetzt geht er laut StZ ersma für den VfB einkaufen.

    Noch nen Song:

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