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    Kickerle.TV: Die Antitrainer – Christoph Daum

    Am 24. Jan 2012, 16:36 Uhr von martin

    In unserer losen Serie “Die Antitrainer” huldigen wir Fußballlehrer aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit. Heute zieht unser Fussballfachmann JMO2 nach Peter Neururer, Stepi und Otto Rehhagel  eine wahrhaft schillernde Gestalt aus dem Hut: Christoph Daum. Da rattert es doch sofort los: Haarprobe, vier Ausländer aufm Platz und natürlich die Meisterschaft mit dem VfB im Jahr 1992. Hat seitdem nur der Armin geschafft. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch diese Saison nix mit der Schüssel. 

    Als letztens der Präsident und Lichtgestalt des FC Bayern, Uli Hoeneß, seinen 60. Geburtstag feierte, da war ich leider nicht eingeladen. Nehme an der Bericht vom Aussi folgt aber zeitnah. Wer ebenfalls nicht eingeladen war und wohl auch bei einer Einladung nie gekommen wäre: Christoph Daum. Immerhin hat er dem bekannten Wurstfabrikanten gratuliert, nicht ganz selbstverständlich, wenn man bedenkt, das es schlussendlich Hoeneß war, dem dem diplomierten Fußballtrainer Daum den Höhepunkt seiner Karriere indirekt verbaut hat.

    Von vorne: Geboren wurde Christoph Daum im lieblichen Zwickau in der damaligen DDR und kam dann im Alter von sechs Jahren ins malerische Duisburg. Das Leben dort war hart als Knirps, besonders beim Bier holen, wie er später berichtete: „Entweder du hast den Jungs Wegezoll bezahlt, oder es gab einen Tritt und die Bierpullen waren kaputt.“

    All das konnte ihn nicht brechen, er behauptet sich und macht fußballerisch Karriere bei Hamborn 07, deren DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli im Dezember 1952 als erstes Spiel im deutschen TV übertragen wurde, außerdem bei Eintracht Duisburg. Dies allerdings, wie die meisten Trainer aus dieser Reihe, im unterklassigen Bereich. Immerhin langt es 1981 zur deutschen Amateurmeisterschaft mit der zweiten Mannschaft des 1.FC Köln.

    Zeitgleich mit seiner Zeit als Spieler in Köln studierte er an der Sporthochschule in Köln und seine Diplomarbeit mit dem Namen „Die Wichtigkeit und Bedeutung von pädagogischen und psychologischen Maßnahmen eines Fußballtrainers“ müssten ihn eigentlich als Ur-Tuchel stigmatisieren, aber sein Schaffen war und ist einfach zu facettenreich um ihn außen vor zu lassen. Zumal der Tuchel garantiert nie „Bierpullen“ für seine Familie von der nächstgelegenen Trinkhalle holen musste. Falls doch, soll er es beweisen!

    Neben der Knochenmühle Amateur- und Co-Trainer beim EffZäh in Köln, hält er bereits seit Mitte der 80er nebenbei Motivationsvorträge für Manager und ähnlichen Kram. Auf Daums Webseite klingt das dann so: „Es dauert nicht lange, da hält Christoph Daum, der ein Publikum mit seiner Mischung aus flamboyanter Rede, profunder Sachkenntnis und innovativen Ideen zu fesseln versteht, Vorträge zu Mitarbeitermotivation und Unternehmensführung auch vor Managern aus der Wirtschaft“. Toll!

    Beim EffZäh hat er dann lange genug gebuckelt und intrigiert um dann ab 1986 Nachfolger Cheftrainers Georg Keßler zu werde. Hier legt er schlussendlich den Grundstein für seine späte Karriere, wird in knapp vier Jahren einmal dritter und zweimal Vizemeister.

    Besonders gerne erinnere ich mich an das Rededuell im Aktuellen Sportstudio mit Jupp Heynckes und Uli Hoeneß kurz vor dem entscheidenden Spiel im Mai 1989 beider Mannschaften gegeneinander. Wer nach all den Soulvideos noch 30 Minuten Zeit hat – die sind hier wirklich gut angelegt:

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    Allerdings konnte Daum die Meisterschaft nicht an den Rhein holen, verlor das Duell gegen Bayern auf dem Spielfeld. Während der WM 1990 wurde Daum dann unter ungeklärten Umständen dann bei seiner „Herzensangelegenheit“ vor die Tür gesetzt.

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    In unserer losen Serie “Die Antitrainer” huldigen wir Fußballlehrer aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit. Heute zieht unser Fussballfachmann JMO2 nach Peter Neururer, Stepi und Otto Rehhagel  eine wahrhaft schillernde Gestalt aus dem Hut: Christoph Daum. Da rattert es doch sofort los: Haarprobe, vier Ausländer aufm Platz und natürlich die Meisterschaft mit dem VfB im Jahr 1992. Hat seitdem nur der Armin geschafft. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch diese Saison nix mit der Schüssel.  Als letztens der Präsident und Lichtgestalt des FC Bayern, Uli Hoeneß, seinen 60. Geburtstag feierte, da war ich leider nicht eingeladen. Nehme an der Bericht vom Aussi folgt aber zeitnah. Wer ebenfalls nicht eingeladen war und wohl auch bei einer Einladung nie gekommen wäre: Christoph Daum. Immerhin hat er dem bekannten Wurstfabrikanten gratuliert, nicht ganz selbstverständlich, wenn man bedenkt, das es schlussendlich Hoeneß war, dem dem diplomierten Fußballtrainer Daum den Höhepunkt seiner Karriere indirekt verbaut hat. Von vorne: Geboren wurde Christoph Daum im lieblichen Zwickau in der damaligen DDR und kam dann im Alter von sechs Jahren ins malerische Duisburg. Das Leben dort war hart als Knirps, besonders beim Bier holen, wie er später berichtete: „Entweder du hast den Jungs Wegezoll bezahlt, oder es gab einen Tritt und die Bierpullen waren kaputt.“ All das konnte ihn nicht brechen, er behauptet sich und macht fußballerisch Karriere bei Hamborn 07, deren DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli im Dezember 1952 als erstes Spiel im deutschen TV übertragen wurde, außerdem bei Eintracht Duisburg. Dies allerdings, wie die meisten Trainer aus dieser Reihe, im unterklassigen Bereich. Immerhin langt es 1981 zur deutschen Amateurmeisterschaft mit der zweiten Mannschaft des 1.FC Köln. Zeitgleich mit seiner Zeit als Spieler in Köln studierte er an der Sporthochschule in Köln und seine Diplomarbeit mit dem Namen „Die Wichtigkeit und Bedeutung von pädagogischen und psychologischen Maßnahmen eines Fußballtrainers“ müssten ihn eigentlich als Ur-Tuchel stigmatisieren, aber sein Schaffen war und ist einfach zu facettenreich um ihn außen vor zu lassen. Zumal der Tuchel garantiert nie „Bierpullen“ für seine Familie von der nächstgelegenen Trinkhalle holen musste. Falls doch, soll er es beweisen! Neben der Knochenmühle Amateur- und Co-Trainer beim EffZäh in Köln, hält er bereits seit Mitte der 80er nebenbei Motivationsvorträge für Manager und ähnlichen Kram. Auf Daums Webseite klingt das dann so: „Es dauert nicht lange, da hält Christoph Daum, der ein Publikum mit seiner Mischung aus flamboyanter Rede, profunder Sachkenntnis und innovativen Ideen zu fesseln versteht, Vorträge zu Mitarbeitermotivation und Unternehmensführung auch vor Managern aus der Wirtschaft“. Toll! Beim EffZäh hat er dann lange genug gebuckelt und intrigiert um dann ab 1986 Nachfolger Cheftrainers Georg Keßler zu werde. Hier legt er schlussendlich den Grundstein für seine späte Karriere, wird in knapp vier Jahren einmal dritter und zweimal Vizemeister. Besonders gerne erinnere ich mich an das Rededuell im Aktuellen Sportstudio mit Jupp Heynckes und Uli Hoeneß kurz vor dem entscheidenden Spiel im Mai 1989 beider Mannschaften gegeneinander. Wer nach all den Soulvideos noch 30 Minuten Zeit hat - die sind hier wirklich gut angelegt: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6aFEVZvlmi0[/youtube] [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IeHwZgnD7A8&feature=related [/youtube] Allerdings konnte Daum die Meisterschaft nicht an den Rhein holen, verlor das Duell gegen Bayern auf dem Spielfeld. Während der WM 1990 wurde Daum dann unter ungeklärten Umständen dann bei seiner „Herzensangelegenheit“ vor die Tür gesetzt. Kommen wir nun zu einer Rarität bei den „Anti-Trainern“, nämlich zu einem Stuttgart-Bezug. Im November 1990, nachdem die Verträge gemacht wurden und viel gelacht wurde, kam er zum VfB. Seinen Einstand begann er mit folgenden Worten: "Unmögliches wird sofort erledigt, beim VfB beginnt eine neue Zeitrechnung." Ganz happy war Familie Daum allerdings nicht, besonders seine damalige Frau. Daum dazu: "Sie hat, als ich mich entschieden hatte, von Köln weg und nach Stuttgart zu gehen, Rotz und Wasser geheult. Vor den Schwaben haben mich am Anfang alle gewarnt." In der ersten Saison hat es immerhin zur UEFA-Cup-Qualifikation gelangt und vor der Saison 91/92 waren in Cannstatt die Ansprüche nicht sehr hoch, eine Wiederholung des Erfolgs der Vorsaison wäre optimal gewesen, doch als man nach dem 10. Spieltag erstmals Tabellenführer wurde und im weiteren Verlauf der Saison nie schlechter als Platz 4 war, kristallisierte man sich in der Schlussphase der Saison, nach dem 4:2 Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Dortmund zum Meisterschaftsfavorit. Vor dem letzten Spieltag lag Eintracht Frankfurt mit Stepi dank eines besseren Torverhältnisses vorne, gefolgt vom VfB und dem BVB. Zur Freude aller VfB-Fans hielt Guido Buchwald die Birne richtig hin und der VfB wurde Meister und auch Daum war ganz oben, ein Meistermacher! Doch wo es hoch geht, muss es auch runtergehen, so verbinde ich neben „Meister 1992“ auch das Wort „Leeds“ mit der (vorläufig ersten) Ära Daum beim VfB. Es begab sich nämlich im Spätsommer im Europapokal der Landesmeister, der damals zum ersten Mal unter dem Namen „Champions League“ firmierte, als der VfB gegen den englischen Meister Leeds United spielte. Im Hinspiel im Neckarstadion erspielte man sich ein vermeintlich sicheres Polster von 3:0, das im Rückspiel auch gelangt hätte bei einer 1-4 Niederlage. Allerdings hat sich Daum im damaligen Dschungel aus Ausländerbegrenzung, Nicht-EU-Ausländer und Fußballdeutscher verfangen und wechselte einen vierten Ausländer ein, Jovica Simanic hieß der und ward danach übrigens nicht mehr gesehen. Dadurch wurde das Spiel mit 3-0 gegen den VfB gewertet und es kam zu einem Entscheidungsspiel, welches man in Barcelona im Nou Camp vor 15000 Zuschauern mit 2-1 verlor. Viel gelang Daum dann nicht mehr, man beendete die Saison auf Platz 7 und wurde im Winter 93/94 von Jürgen Röber abgelöst. Danach folgte zum ersten Mal ein zweijähriger Abstecher ins Ausland zu Besiktas Istanbul und hat in der Zeit Meisterschaft, Pokal und Superpokal gewonnen. Das Trauma von Leeds schien er überwunden zu haben und er war wieder bereit für die Bundesliga, wo er dann bei Bayer Leverkusen unterschrieb. Dort perfektionierte er das Zusammenspiel von Psycho-Daum und Medien. Wer erinnert sich nicht gern an das Laufen über Glasscherben... ...seinen blauen Anzug oder das vermeintliche Erfolgskonzept, die „Staubsaugervertretermentalität“. Rückblickend muss man da schon vermuten, dass er gerne mal Mittel außerhalb der Legalität einnimmt. Aber sportlich lief es: Dreimal Vizemeister, darunter fällt das Herzschlagfinale 2000, als man am letzten Spieltag gegen Unterhaching den Titel verspielte und einmal ein dritter Platz, dazu wurde er u.a. zum „Trainer fuxx“ 1996 gewählt. Übrigens ein Jammer, dass es diese Quatschveranstaltung "fuxx-Wahl“ nicht mehr gibt. Zeitgleich zu seinen Erfolgen bei Leverkusen ging der Untergang der Nationalmannschaft einher, gipfelnd im sang- und klanglosen Vorrunden-Aus bei der EURO 2000, in dessen folge mir zum ersten Mal das Wort „Task Force“ über den Weg lief. Das Wort hat damals Kalle Rummenigge geprägt. Ziel dieser „Task Force“ war die Findung eines neuen Bundestrainers, nachdem Erich Ribbeck den Bettel hinwarf und Uli Stielike lieber wieder Sakko-Model wurde. Schlussendlich wurde es Daum, der damals flavour of the month war und den Job neben der Tätigkeit in Leverkusen machen sollte. Doch dazu kam es bekanntermaßen nicht. Uli Hoeneß lies das zwischen den Zeilen sprechen lieber ganz und gab ganz unverblümte Hinweise über einen „verschnupften Daum“. Daraufhin folgten Verleumdungsklage und als Höhepunkt die berühmte Haarprobe und der wunderbare Satz: „Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe“. Steht für mich auf einer Stufe mit dem Ehrenwortsatz des Uwe Barschel. Das Ende vom Lied ist bekannt, Daum wurde der Kokainkonsum nachgewiesen, rausgeschmissen und flüchtete in einer Nacht- und Nebelaktion nach Florida. Ein interessantes Nebenprodukt dieser Flucht ist das im Nebel stochern der Bild. Im Januar 2001 kam er nach Deutschland zurück und tingelte umher, ein Jahr Türkei hier, halbes Jahr Österreich da, dann mal wieder in die Türkei bis er dann doch wieder zum 1.FC Köln zurückkehrte, im November 2006 mit einer phantastischen Bühnenshow im Foyer des St-Elisabeth-Krankenhaus in Köln. Dort hält er während eines Krankhausaufenthalts eine Pressekonferenz ab, wird begleitet von seinem Arzt und verkündet vor rund 100 Journalisten und 20 TV-Kameras, dasss er zum EffZäh zurückkehrt. Er wird gefeiert wie ein Messias, das erste Training wird von 9000 Zuschauern besucht. Doch wieder wird es in Tränen enden („Ich habe diesen Klub mit meinen eigenen Händen aufgebaut.“). Nach knapp zwei durchwachsenen Jahren mit immerhin einem Bundesligaaufstieg geht er abermals in die Türkei, schafft aber keine vierte Meisterschaft mehr. Dafür schafft er es im Frühjahr 2011 bei Eintracht Frankfurt in sieben Spielen drei Punkte zu holen, genug für den Abstieg, dafür mein Dank! Ich hätte persönlich damit gerechnet, das Daum keinen Job mehr annimmt und mit seiner Frau, einer Opernsängerin, zwischen Mallorca und Köln pendelt und vielleicht mal eine Karnevalssingle aufnimmt, schön wärs. Oder er erfindet eine neue Frisur mit Mittelscheitel. Aber er geht nochmal einen Schritt tiefer und fängt in der belgischen Liga an, beim FC Brügge. Da läufts derzeit ein wenig durchwachsen, Platz drei und 9 Punkte Rückstand auf den ersten Platz, aber beim Daum ist alles drin. Zum Abschluss gibt´s diesmal nur Zitate von Christoph Daum selbst:  „Ich habe viele Indianer-Bücher gelesen und darin einige Dinge erfahren, die wichtig sind für uns heute. Zum Beispiel: Urteile erst über einen Menschen, wenn du einen Tag seine Mokassins getragen hast.“ „Der österreichische Fußball ist sukzessive in eine schwierige Situation geschlittert, weil sehr viele durchschnittliche Ausländer gekauft worden sind. Da fahren Vereinspräsidenten an den Plattensee auf Urlaub und bringen sich dann vier Kellner mit.“

     
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    Vertikales Groundhopping

    Am 31. Okt 2011, 09:07 Uhr von Kollege Geiger

    Oder auch Punketeilung mit Sitzheizung, 1:1 (1:1). Vertikales Groundhopping geht so, dass man nicht heute in Dresden und morgen in Köln beim Fussi zuguckt – sondern neulich noch Stehplatz in Degerloch gegen Pfullendorf und diesen Samstag dann im Business Center der Mercedes-Benz Arena gegen den Deutschen Meister. Verrückt!

    Über zwei Ecken wurde ich in die VIP-Loge eines Stuttgarter Kaufhauses eingeladen. Dafür an dieser Stelle recht herzlichen Dank und ein paar Takte Product Placement:

    Breuninger!

    Breuninger!

    Breuninger! Bist der Beste.

    Und obendrein noch for free, for you, vor Ort ein selbst ausgedachter Werbespruch: “Suchst Du einen Teilchenbeschleuniger, geh ins Kaufhaus Breuninger.”

    In der Business-Klasse ist alles anders. Statt Sanifair-Stadionwurst, die man nur mit der VfB-Card bezahlen kann, gibt’s drei warme Mahlzeiten (vor, während und nach dem Spiel), die man überhaupt nicht bezahlen muss.

    Und das wahrscheinlich zu Recht: hier oben kann man sich sicher sein, dass keiner das Gläschen seines Stadion-Shrimpscocktails nach Kloppo wirft.

    Unter uns führt man Selbstgepräche. Über uns nur noch Abramovic und der liebe Gott.

    Die größte Kluft klafft zwischen echten Fans und Business-Besuchern aber vermutlich beim In-Stadion-Entertainment: während man sich draussen Lady Ländle anschauen muss, bereitet man sich innen mit einem eigenes für die ENBW produzierten Warm-up-TV-Magazin auf das Spiel vor. Wer einen Business Seat kauft, erscheint im ntv-Ticker. High Five an die Starz Metallbau Vertriebs GmBH und viele andere.

    Ich vergewisser mich auf dem Flatscreen, dass Pavel Pogrebnyak wirklich noch verletzt ist und nicht spielt und trau mich dann erst rein,…ne…raus. Die Breuninger Loge bietet einen fantastischen Blick aufs Spielfeld, die Recaro-Sitze Popoheizung.

    Dann gibt’s Promialarm. Hatte neulich ja schon am Eugensplatz die Mutter aller Proteste gesehen – Gandalf Stocker – und gedacht: geiler gehts nicht. Gehts aber doch! Denn wo die Breuninger-Loge aufhört, fängt die VfB-Ehrenloge an.


    Nationaltrainer auf halb drei: Bert van Marwijk drückt dem BvB die Daumen und ignoriert die “Steht auf wenn Ihr Schwaben seid” Gesänge. Eine Reihe drunter: unser Mann von der Käsetheke, der König von Gaziland, Eduardo Garcia.

    Was den Käsekönig und mich verbindet, ist die Hybridliebe zu beiden Vereinen. Ich hab ihm das selber schon mal am Rande eines Kleinfeld-Turnieres im Fellbacher Soccer Olymp gesagt – und wiederhole mich gerne: ich finde es gut, dass der Mann sich beim VfB und den Kickers engagiert. Wenn die drei Münchener Clubs Bayern, 60er und Haching alle gemeinsam den Schriftzug “Hofpfisterei” auf der Brust hätten, würde sich niemand aufregen. Die gleichen Leute, die GAZI blöd finden, tragen Trikots der Göttinger Gruppe. Nächste Saison zieht sich Garcia bei den Roten zurück (und gerüchteweise auch bei den Kickers) und dann dürfen alle mit dem Yildirai Bastürk-Gedächtnissponsor Turkish Airlines rumrennen. Glückwünsch!

    Ex-Siebener Silvio Meissner akquiriert neue Spielerfrauen und lässt sich dazu vom Bodenpersonal die Notrutschen erklären.

    Dann mein Lieblingspromi, nicht nur weil er mir ein Bombole schenkt:

    Investigatives Nachfragen bringt ans Tageslicht, dass es an die 40 Breunibär-Kostüme gibt, dass alleine der Kopf 2.500€ kostet und dass Breuni nächstes Jahr 60 wird. Ich schlage vor, gemeinsam reinzufeiern und lade ihn für 2012 zur 4-Jahre kessel.tv Party in die benachbarte Porsche-Arena ein. Nur beim abschliessenden Geschenk hat man leider auf Fernostware gesetzt und einen Schreibfehler in Kauf genommen:

    Spiessrutenlaufen dann beim Rausgehen. Man muss aufpassen, nicht ständig in einen VfB-Spieler zu laufen und Autogramme holen zu müssen.

    Tamas Hajnal (> 90. + 2 Gentner)

    ET Marc Ziegler.

    Dann nur wenige Meter vor der Dekontaminier-Schleuse zurück ins echte Leben noch ein Sontagssschuss. Ein fotografischer Fallrückzieher. Tor des Monats. Gallopper des Jahres:

    Ausgleich mit dem Aussenreporter.

    Nächsten Sonntag groundhoppen wir dann alle schön 3 Ligen tiefer ins Gazi-Stadion Degerloch zum Gastspiel des 1.FC Nürnberg römisch zwei gegen den aktuellen Tabellenführer (!!!) Stuttgarter Kickers. Am meisten werde ich da den beheizten Recaro-Sitz vermissen.

    Oder auch Punketeilung mit Sitzheizung, 1:1 (1:1). Vertikales Groundhopping geht so, dass man nicht heute in Dresden und morgen in Köln beim Fussi zuguckt - sondern neulich noch Stehplatz in Degerloch gegen Pfullendorf und diesen Samstag dann im Business Center der Mercedes-Benz Arena gegen den Deutschen Meister. Verrückt! Über zwei Ecken wurde ich in die VIP-Loge eines Stuttgarter Kaufhauses eingeladen. Dafür an dieser Stelle recht herzlichen Dank und ein paar Takte Product Placement: Breuninger! Breuninger! Breuninger! Bist der Beste. Und obendrein noch for free, for you, vor Ort ein selbst ausgedachter Werbespruch: "Suchst Du einen Teilchenbeschleuniger, geh ins Kaufhaus Breuninger." In der Business-Klasse ist alles anders. Statt Sanifair-Stadionwurst, die man nur mit der VfB-Card bezahlen kann, gibt's drei warme Mahlzeiten (vor, während und nach dem Spiel), die man überhaupt nicht bezahlen muss. Und das wahrscheinlich zu Recht: hier oben kann man sich sicher sein, dass keiner das Gläschen seines Stadion-Shrimpscocktails nach Kloppo wirft. Unter uns führt man Selbstgepräche. Über uns nur noch Abramovic und der liebe Gott. Die größte Kluft klafft zwischen echten Fans und Business-Besuchern aber vermutlich beim In-Stadion-Entertainment: während man sich draussen Lady Ländle anschauen muss, bereitet man sich innen mit einem eigenes für die ENBW produzierten Warm-up-TV-Magazin auf das Spiel vor. Wer einen Business Seat kauft, erscheint im ntv-Ticker. High Five an die Starz Metallbau Vertriebs GmBH und viele andere. Ich vergewisser mich auf dem Flatscreen, dass Pavel Pogrebnyak wirklich noch verletzt ist und nicht spielt und trau mich dann erst rein,...ne...raus. Die Breuninger Loge bietet einen fantastischen Blick aufs Spielfeld, die Recaro-Sitze Popoheizung. Dann gibt's Promialarm. Hatte neulich ja schon am Eugensplatz die Mutter aller Proteste gesehen - Gandalf Stocker - und gedacht: geiler gehts nicht. Gehts aber doch! Denn wo die Breuninger-Loge aufhört, fängt die VfB-Ehrenloge an. Nationaltrainer auf halb drei: Bert van Marwijk drückt dem BvB die Daumen und ignoriert die "Steht auf wenn Ihr Schwaben seid" Gesänge. Eine Reihe drunter: unser Mann von der Käsetheke, der König von Gaziland, Eduardo Garcia. Was den Käsekönig und mich verbindet, ist die Hybridliebe zu beiden Vereinen. Ich hab ihm das selber schon mal am Rande eines Kleinfeld-Turnieres im Fellbacher Soccer Olymp gesagt - und wiederhole mich gerne: ich finde es gut, dass der Mann sich beim VfB und den Kickers engagiert. Wenn die drei Münchener Clubs Bayern, 60er und Haching alle gemeinsam den Schriftzug "Hofpfisterei" auf der Brust hätten, würde sich niemand aufregen. Die gleichen Leute, die GAZI blöd finden, tragen Trikots der Göttinger Gruppe. Nächste Saison zieht sich Garcia bei den Roten zurück (und gerüchteweise auch bei den Kickers) und dann dürfen alle mit dem Yildirai Bastürk-Gedächtnissponsor Turkish Airlines rumrennen. Glückwünsch! Ex-Siebener Silvio Meissner akquiriert neue Spielerfrauen und lässt sich dazu vom Bodenpersonal die Notrutschen erklären. Dann mein Lieblingspromi, nicht nur weil er mir ein Bombole schenkt: Investigatives Nachfragen bringt ans Tageslicht, dass es an die 40 Breunibär-Kostüme gibt, dass alleine der Kopf 2.500€ kostet und dass Breuni nächstes Jahr 60 wird. Ich schlage vor, gemeinsam reinzufeiern und lade ihn für 2012 zur 4-Jahre kessel.tv Party in die benachbarte Porsche-Arena ein. Nur beim abschliessenden Geschenk hat man leider auf Fernostware gesetzt und einen Schreibfehler in Kauf genommen: Spiessrutenlaufen dann beim Rausgehen. Man muss aufpassen, nicht ständig in einen VfB-Spieler zu laufen und Autogramme holen zu müssen. Tamas Hajnal (> 90. + 2 Gentner) ET Marc Ziegler. Dann nur wenige Meter vor der Dekontaminier-Schleuse zurück ins echte Leben noch ein Sontagssschuss. Ein fotografischer Fallrückzieher. Tor des Monats. Gallopper des Jahres: Ausgleich mit dem Aussenreporter. Nächsten Sonntag groundhoppen wir dann alle schön 3 Ligen tiefer ins Gazi-Stadion Degerloch zum Gastspiel des 1.FC Nürnberg römisch zwei gegen den aktuellen Tabellenführer (!!!) Stuttgarter Kickers. Am meisten werde ich da den beheizten Recaro-Sitz vermissen.

     
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  • 29

    Kickerle.tv-Doppelpass: Sommer in Bad Cannstatt und Raki at the Disco

    Am 23. Aug 2011, 09:00 Uhr von Aussenreporter

    Wir sind krasse Fußballhörschte: Geiger im Stadion, ich im Stadion = zwei Einträge. Zunächst ein sachlicher Spielbericht und gegen Mittag ein noch sachlicherer Spieltag-Vergleich VfB vs. Kickers von Kollege Geiger.

    Heimspiel. Hitze. Halleluja: Samstag war ich zum ersten Mal im neuen Stadion in Bad Cannstatt. Ist das ein Fußballtempel, ein Schmuckkästchen, eine Kathedrale des runden Leders, ach, was red ich, mindestens das geilste neue Stadion der Welt. Cannstatter Kurve ist jetzt so groß wie Ober- und Untertürkheim zusammen, geht gut ab. Auch den 37 mitgereisten Fans aus Leverkusen scheint es gefallen zu haben.

    Das Scheiß-Fankarten-System ist dagegen noch genau so blöd, wie ich es in Erinnerung habe. Bier und Wurst gibt es ja nur noch gegen Plastikkarte, meine funktioniert natürlich nicht. Heule dann wie Ballack so lange herum, bis ich doch noch in bar zahlen kann.

    Dieser souverän von mir herausgeweinte Punktsieg bleibt aus Stuttgart-Sicht der einzige des Nachmittags. Zum Spiel ist eigentlich schon alles gesagt. Leverkusen steht auch ohne Ballack sackgut (oder weil er nicht dabei ist?) und gewinnt 1:0, der VfB ist seltsam uninspiriert und wirkt so, als habe man schon eine komplette Saison in den Knochen. Oder den Sommer in Bad Cannstatt.

    Der Heini, der beim VfB auf rechts vorne einteilt war, muss am Samstag im Bad Berg abgetaucht sein, da war 90 Minuten lang eine Lücke so groß wie die Grube rund um die neue Bibliothek, sodass ständig der Oberhirbel Boulahrouz nach vorne rennen musste.

    Bei seinem einzig halb-gefährlichen Vorstoß hat er sich denn auch prompt die gelbe Karte geholt, weil er sich den Ball zu weit vorgelegt hat und dann mit beiden Beinen hinterher grätschen musste. Über seine Gelb-Rote sagt man besser auch nichts, das war ein klassischer Boula, erst motzen und dann auch noch einen halb abgeknickten Stinkefinger zeigen.

    So einen hässlichen Fuckfinger hab ich seit der dritten Klasse nicht mehr gesehen, als ich mich mit meinem Kumpel Timo um sein Vesperbrot gestritten habe (Er hatte Salami vom Metzger, ich nur Scheiblettenkäse, hätte gerne getauscht, der Neider wollte aber nicht. Daraufhin gegenseitiges Fickfinger-Battle inkl. Straße, Kreuzung, Hochhaus, Antenne, kennt das noch einer?).

    Hab ich eigentlich schon mal meine Lieblingsgeschichte von Boula erzählt? Als er nach Stuttgart wechselte, war es ihm angeblich am wichtigsten, dass er ein Haus mit einer Garage findet, in der er mit seinen Schlitten wenden kann. Also in der Garage, nicht im Haus. Klaro, kann man schon gut brauchen, wenn man mit dem Hummer zeitig zum Training düsen muss. Hätte ich auch keinen Bock auf rückwärts ausparken.

    Zurück zum Spiel: Der VfB hat allerfeinsten Anti-BVB-Fußball gezeigt, hat alles furchtbar lange gedauert, nur den Kvist fand ich ganz geil, der hat als einziger kommandiert und gepresst und Räume eng gemacht und gegen den Ball gearbeitet und verschoben und gedrückt. Mehr Fußball-Vokabeln fallen mir grad nicht ein.

    Kvist ist definitiv der geilste Neuzugang, fand ihn auch Sonntagabend bei Sport im Dritten sensationell, sah ein bisschen aus wie ein Beatsteaks-Fan, blaue Chucks, schwarze Shorts und schwarzes T-Shirt. Hat glaubhaft versichert, dass er Stuttgart super findet, Essen toll, meinte er, hatte sich vor der Sendung noch „Maultaschele“ mit seiner Freundin gemacht. Mit dem könnte man bestimmt auch den ein oder anderen Schnäppes im Transit trinken, hat mir gut gefallen.

    Der zweitbeste Neuzugang der Saison ist Lady Ländle. Die sensationelle Drei-Löwen-Takt-Botschafterin durfte in der Halbzeit den Fan des Tages küren, das war ehrlich gesagt härteres Brot als das gesamte Spiel zusammengenommen. Lady Ländle kam mir vor wie die halbhippe Cousine von Sonja Schrecklein. Oder was man sich beim Drei-Löwen-Takt halt so als hipp vorstellt. Es war die Hölle, wirklich, unglaublich, ein schwäbisches Humorgewitter, bei dem selbst Christoph Sonntag einpacken kann.

    Hab leider kein Video aus dem Stadion von ihr gefunden, auf der CMT war sie aber auch schon ganz witzig unterwegs:
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    Vielleicht kann der Bruno das Schreckgespenst ja im nächsten Spiel als Ersatz von Boulahrouz aufstellen. Bei der nimmt sogar Maik Franz vor Angst Reißaus, und der spielt bekanntlich am besten mit gebrochener Nase.

    Nach dem Spiel wie immer mit Serdar Tasci, Spitzname Raki at the Disco, noch ein romantisches Kaltgetränk beim Poilzeisportverein gekippt. Wenn Serdar trinkt, will er sich immer mit Mädels ablichten lassen. Mir ist das meist ein bisschen unangenehm, dem Ex-Nationalspieler kann ich aber keinen Gefallen abschlagen – vor allem wenn er verloren hat, da riecht er nach dem Spiel immer besonders frisch und geduscht. Mann, war der aufgeregt, dass er endlich mal neben einem gescheiten Kiebitz posieren durfte.

    Beim nächsten Mal fotografiert mich Serdar mit Lady Ländle und Boula im Arm. Hat er mir fest versprochen.

    Wir sind krasse Fußballhörschte: Geiger im Stadion, ich im Stadion = zwei Einträge. Zunächst ein sachlicher Spielbericht und gegen Mittag ein noch sachlicherer Spieltag-Vergleich VfB vs. Kickers von Kollege Geiger. Heimspiel. Hitze. Halleluja: Samstag war ich zum ersten Mal im neuen Stadion in Bad Cannstatt. Ist das ein Fußballtempel, ein Schmuckkästchen, eine Kathedrale des runden Leders, ach, was red ich, mindestens das geilste neue Stadion der Welt. Cannstatter Kurve ist jetzt so groß wie Ober- und Untertürkheim zusammen, geht gut ab. Auch den 37 mitgereisten Fans aus Leverkusen scheint es gefallen zu haben. Das Scheiß-Fankarten-System ist dagegen noch genau so blöd, wie ich es in Erinnerung habe. Bier und Wurst gibt es ja nur noch gegen Plastikkarte, meine funktioniert natürlich nicht. Heule dann wie Ballack so lange herum, bis ich doch noch in bar zahlen kann. Dieser souverän von mir herausgeweinte Punktsieg bleibt aus Stuttgart-Sicht der einzige des Nachmittags. Zum Spiel ist eigentlich schon alles gesagt. Leverkusen steht auch ohne Ballack sackgut (oder weil er nicht dabei ist?) und gewinnt 1:0, der VfB ist seltsam uninspiriert und wirkt so, als habe man schon eine komplette Saison in den Knochen. Oder den Sommer in Bad Cannstatt. Der Heini, der beim VfB auf rechts vorne einteilt war, muss am Samstag im Bad Berg abgetaucht sein, da war 90 Minuten lang eine Lücke so groß wie die Grube rund um die neue Bibliothek, sodass ständig der Oberhirbel Boulahrouz nach vorne rennen musste. Bei seinem einzig halb-gefährlichen Vorstoß hat er sich denn auch prompt die gelbe Karte geholt, weil er sich den Ball zu weit vorgelegt hat und dann mit beiden Beinen hinterher grätschen musste. Über seine Gelb-Rote sagt man besser auch nichts, das war ein klassischer Boula, erst motzen und dann auch noch einen halb abgeknickten Stinkefinger zeigen. So einen hässlichen Fuckfinger hab ich seit der dritten Klasse nicht mehr gesehen, als ich mich mit meinem Kumpel Timo um sein Vesperbrot gestritten habe (Er hatte Salami vom Metzger, ich nur Scheiblettenkäse, hätte gerne getauscht, der Neider wollte aber nicht. Daraufhin gegenseitiges Fickfinger-Battle inkl. Straße, Kreuzung, Hochhaus, Antenne, kennt das noch einer?). Hab ich eigentlich schon mal meine Lieblingsgeschichte von Boula erzählt? Als er nach Stuttgart wechselte, war es ihm angeblich am wichtigsten, dass er ein Haus mit einer Garage findet, in der er mit seinen Schlitten wenden kann. Also in der Garage, nicht im Haus. Klaro, kann man schon gut brauchen, wenn man mit dem Hummer zeitig zum Training düsen muss. Hätte ich auch keinen Bock auf rückwärts ausparken. Zurück zum Spiel: Der VfB hat allerfeinsten Anti-BVB-Fußball gezeigt, hat alles furchtbar lange gedauert, nur den Kvist fand ich ganz geil, der hat als einziger kommandiert und gepresst und Räume eng gemacht und gegen den Ball gearbeitet und verschoben und gedrückt. Mehr Fußball-Vokabeln fallen mir grad nicht ein. Kvist ist definitiv der geilste Neuzugang, fand ihn auch Sonntagabend bei Sport im Dritten sensationell, sah ein bisschen aus wie ein Beatsteaks-Fan, blaue Chucks, schwarze Shorts und schwarzes T-Shirt. Hat glaubhaft versichert, dass er Stuttgart super findet, Essen toll, meinte er, hatte sich vor der Sendung noch „Maultaschele“ mit seiner Freundin gemacht. Mit dem könnte man bestimmt auch den ein oder anderen Schnäppes im Transit trinken, hat mir gut gefallen. Der zweitbeste Neuzugang der Saison ist Lady Ländle. Die sensationelle Drei-Löwen-Takt-Botschafterin durfte in der Halbzeit den Fan des Tages küren, das war ehrlich gesagt härteres Brot als das gesamte Spiel zusammengenommen. Lady Ländle kam mir vor wie die halbhippe Cousine von Sonja Schrecklein. Oder was man sich beim Drei-Löwen-Takt halt so als hipp vorstellt. Es war die Hölle, wirklich, unglaublich, ein schwäbisches Humorgewitter, bei dem selbst Christoph Sonntag einpacken kann. Hab leider kein Video aus dem Stadion von ihr gefunden, auf der CMT war sie aber auch schon ganz witzig unterwegs: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=iDXi2Lr6BYM[/youtube] Vielleicht kann der Bruno das Schreckgespenst ja im nächsten Spiel als Ersatz von Boulahrouz aufstellen. Bei der nimmt sogar Maik Franz vor Angst Reißaus, und der spielt bekanntlich am besten mit gebrochener Nase. Nach dem Spiel wie immer mit Serdar Tasci, Spitzname Raki at the Disco, noch ein romantisches Kaltgetränk beim Poilzeisportverein gekippt. Wenn Serdar trinkt, will er sich immer mit Mädels ablichten lassen. Mir ist das meist ein bisschen unangenehm, dem Ex-Nationalspieler kann ich aber keinen Gefallen abschlagen – vor allem wenn er verloren hat, da riecht er nach dem Spiel immer besonders frisch und geduscht. Mann, war der aufgeregt, dass er endlich mal neben einem gescheiten Kiebitz posieren durfte. Beim nächsten Mal fotografiert mich Serdar mit Lady Ländle und Boula im Arm. Hat er mir fest versprochen.

     
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    Frischer Fisch und VfB

    Am 8. Jul 2011, 15:41 Uhr von Aussenreporter

    Brandaktuelle Werbemaßnahme des Hamburger Fischmarkts, der seit gestern wieder auf dem Karlsplatz gastiert: „Wir Fischköpfe gratulieren dem VfB zur Meisterschaft 1942 äh 2007“. War ja quasi auch erst gestern, kann man schon mal eine Weile hängen lassen. Die Fischbrötchen sind übrigens etwas frischer als das Plakat, Sound und Stimmung sind wie immer Hölle, der Mini-Wasen läuft noch bis 17.7..

    Brandaktuelle Werbemaßnahme des Hamburger Fischmarkts, der seit gestern wieder auf dem Karlsplatz gastiert: „Wir Fischköpfe gratulieren dem VfB zur Meisterschaft 1942 äh 2007“. War ja quasi auch erst gestern, kann man schon mal eine Weile hängen lassen. Die Fischbrötchen sind übrigens etwas frischer als das Plakat, Sound und Stimmung sind wie immer Hölle, der Mini-Wasen läuft noch bis 17.7..

     
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    Fliegender Pokal

    Am 21. Apr 2011, 16:05 Uhr von martin

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    Kurz vorm Wochenende noch zwei Sportmeldungen “vom besten Teil der Welt”, wie Aussi zu Fußball sagt. Real Madrid hat gestern den spanischen Pokal gegen Barcelona geholt.  Was man so lesen kann, war Özil wieder recht stark. Muss man ja immer dazu schreiben jetzt, wenn es um Real geht, wie Özil und Khedira gekickt haben.

    Jedenfalls gab es im Anschluss den typischen Triumphzug durch die Stadt – wie damals in Stuttgart, als Organisierte Invasion ihr erstes Album veröffentlichten – bei dem dummerweise Reals Sergio Ramos den Pokal nicht ganz im Griff hatte, der Pott vom Bus-Balkon stürzte und der Liner schön drüber donnerte. Da stockt dir der Atem, du!

    Weiterhin gibt die schönste Rotwein-Nase im gesamten Remstal und alter Homie vom Inge, der MV, ein mehr oder weniger aufsehen-erregendes Interview in der Stuttgarter Zeitung zur aktuellen Situation des VfBs.

    Darin prangert Mayer-Vorfelder die Transfer-Politik der letzten Jahre an, dass man mehr auf die Jugend setzen sollte, wie er früher als Präsident selbst teilweise die Spieler ausgesucht hat oder wie er damals mit dem ganzen Barvermögen des Vereins in die Schweiz geflogen ist um Jürgen Sundermann zu verpflichten. Da der MV bekanntlich seit jeher der Inbegriff einer kontroversen Persönlichkeit ist, egal ob als VfB-Präsident oder Finanzminister, wird das Interview auf der StZ schon entsprechend kontrovers wie unterhaltsam kommentiert.

    Dann wollen wir mal hoffen, dass die MV-Kritik im Spiel gegen Hamburg nicht auf die Stimmung drückt. Aber gerade da sollte ja der Bruno motiviert sein.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DSvmAtOnrkA&sns=tw[/youtube] Kurz vorm Wochenende noch zwei Sportmeldungen "vom besten Teil der Welt", wie Aussi zu Fußball sagt. Real Madrid hat gestern den spanischen Pokal gegen Barcelona geholt.  Was man so lesen kann, war Özil wieder recht stark. Muss man ja immer dazu schreiben jetzt, wenn es um Real geht, wie Özil und Khedira gekickt haben. Jedenfalls gab es im Anschluss den typischen Triumphzug durch die Stadt - wie damals in Stuttgart, als Organisierte Invasion ihr erstes Album veröffentlichten - bei dem dummerweise Reals Sergio Ramos den Pokal nicht ganz im Griff hatte, der Pott vom Bus-Balkon stürzte und der Liner schön drüber donnerte. Da stockt dir der Atem, du! Weiterhin gibt die schönste Rotwein-Nase im gesamten Remstal und alter Homie vom Inge, der MV, ein mehr oder weniger aufsehen-erregendes Interview in der Stuttgarter Zeitung zur aktuellen Situation des VfBs. Darin prangert Mayer-Vorfelder die Transfer-Politik der letzten Jahre an, dass man mehr auf die Jugend setzen sollte, wie er früher als Präsident selbst teilweise die Spieler ausgesucht hat oder wie er damals mit dem ganzen Barvermögen des Vereins in die Schweiz geflogen ist um Jürgen Sundermann zu verpflichten. Da der MV bekanntlich seit jeher der Inbegriff einer kontroversen Persönlichkeit ist, egal ob als VfB-Präsident oder Finanzminister, wird das Interview auf der StZ schon entsprechend kontrovers wie unterhaltsam kommentiert. Dann wollen wir mal hoffen, dass die MV-Kritik im Spiel gegen Hamburg nicht auf die Stimmung drückt. Aber gerade da sollte ja der Bruno motiviert sein.

     
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    iRot oder iBlau?

    Am 16. Feb 2011, 09:08 Uhr von Kollege Geiger

    Nahezu zeitgleich kamen dieser Tage zwei Apps für die Anhänger der beiden großen Stuttgarter Fussi-Vereine auf den Markt – oder besser gesagt: in den App-Store. Lokalderby auf dem iPhone zwischen dem VfB und den Stuttgarter Kickers.

    Als einer der wenigen Stuttgarter Hybrid-Fans, der die Roten und die Blauen unterstützt, und nach Cannstatt geht, wenn er Fußball schauen will und nach Degerloch, wenn’s um die Wurst geht, hab ich mir gleich beide Programme geladen.

    Sowohl Kickers als auch VfB App gibt’s für umsonst. Erstmal. Die Lockvögel aus Cannstatt wollen nach 4 Wochen Gratistest 1,59 Euro pro Monat. Wobei dieser Vertrag –  wie der von Julian Schieber – auch für die zweite Liga gilt.

    Beide Apps kommen ohne GAZI Menüvorschläge aus – trotz des gemeinsamen Werbepartners. Die Kickers App ist hausgemacht und wirkt auch so. Sympathisch eben. Die App „Mein VfB“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von Stuttgarter Zeitung und –Nachrichten und entsprechend professioneller.

    Die Blauen geben sich elektronisch wie auch auf dem Platz redlich Mühe, aber es reicht halt nicht ganz für den Aufstieg. Klar kann man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und 1. Liga nicht mit vierter. Aber der digitale Klassenunterschied wäre nicht mal von Fredi Bobic wegzudiskutieren.

    Kickers auf’m iPhone ist halt wie Kickers auf’m Platz: was für echte Fans. Zu denen ich mich als Besitzer einer Dauerkarte und zweier Trikots zähle  (wobei eines von Robert Hofacker stammt und von ihm in der 1. (!!!) Liga getragen wurde, Hammertyp, heute bei der Stuttgarter Versicherung).

    Da ist der VfB einfach unterhaltsamer und glamouröser. Wie die Sportschau wollen wir den Rest der Sendezeit also mal der Bundelisga widmen:

    Orakel Live-Ticker? Echt optimistisch, wird der doch für die 1. Liga, die Champions League und den DfB-Pokal angeboten. Na gut, aber auch für die 2. Bundesliga.

    Witzig: wählt man Trainer, dauert und dauert und dauert das. Klar, da müssen ja auch die ganzen Interims-Übungsleiter wie Keller und Babbel ge-preloadet werden.

    Praktisch! Mit Hilfe des Heimtabellen-Features kann man zumindest mal elektronisch die Abstiegsplätze verlassen und sich den Tabellenstand schön-appen.

    Bisschen überrascht war ich dann bei den Videos. Da stand prominent „Hecking zu Stuttgart“. War aber nicht die x-te Trainerwechselmeldung sondern nur der Film zur Pressekonferenz. Schade eigentlich „Labbadia zu Freiburg“ (und Dutt dann endlich nach Cannstatt, was ich ja schon lange fordere) hätte ich schon ne gute Meldung gefunden.

    Auch top: Beim Kader sind sie alle aufgelistet. Sogar der Okazaki schon. Jeder Spieler mit den Namen seines Beraters, leider ohne Durchwahl. Könnte man sonst mal einen anrufen und DembaBamäßig aus dem laufenden Vertrag rausklingeln.

    (Hinweis in eigener Sache: Der „Stürmer“ Pogrebniak ist bei einem Herrn Dr. Oliver Wendt zu haben.)

    Da Spielfreude beim VfB ja groß geschrieben wird, gibt’s noch Fun & Entertainment satt: Die Lyrics zu Fangesängen wie „Auswärtssieg“ oder „Deutscher Meister“.

    Dazu gibt’s ne Hupe, die man nicht nur beim 15.30 Uhr Anpfiff sondern auch beim 19.00 Uhr Schwabenstreich prima einsetzen kann- und endlich auf dem iPhone: eine Rote Karte. Falls man mal Mike Frantz im Nightlife begegnet.

    Und was braucht man sonst noch auf seinem mobilen Endgerät?

    Richtig. Alle Präsi’s des VfB seit Anbeginn. Dachte eigentlich, dass war seit 1893 der Erwin Staudt; fühlt sich zumindest so an.

    Aber das beste an dieser Funktion sind die neuen Frisurenvorschläge für Undercutmaster Thorsten:

    Nahezu zeitgleich kamen dieser Tage zwei Apps für die Anhänger der beiden großen Stuttgarter Fussi-Vereine auf den Markt - oder besser gesagt: in den App-Store. Lokalderby auf dem iPhone zwischen dem VfB und den Stuttgarter Kickers. Als einer der wenigen Stuttgarter Hybrid-Fans, der die Roten und die Blauen unterstützt, und nach Cannstatt geht, wenn er Fußball schauen will und nach Degerloch, wenn’s um die Wurst geht, hab ich mir gleich beide Programme geladen. Sowohl Kickers als auch VfB App gibt’s für umsonst. Erstmal. Die Lockvögel aus Cannstatt wollen nach 4 Wochen Gratistest 1,59 Euro pro Monat. Wobei dieser Vertrag -  wie der von Julian Schieber – auch für die zweite Liga gilt. Beide Apps kommen ohne GAZI Menüvorschläge aus - trotz des gemeinsamen Werbepartners. Die Kickers App ist hausgemacht und wirkt auch so. Sympathisch eben. Die App „Mein VfB“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von Stuttgarter Zeitung und –Nachrichten und entsprechend professioneller. Die Blauen geben sich elektronisch wie auch auf dem Platz redlich Mühe, aber es reicht halt nicht ganz für den Aufstieg. Klar kann man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und 1. Liga nicht mit vierter. Aber der digitale Klassenunterschied wäre nicht mal von Fredi Bobic wegzudiskutieren. Kickers auf'm iPhone ist halt wie Kickers auf'm Platz: was für echte Fans. Zu denen ich mich als Besitzer einer Dauerkarte und zweier Trikots zähle  (wobei eines von Robert Hofacker stammt und von ihm in der 1. (!!!) Liga getragen wurde, Hammertyp, heute bei der Stuttgarter Versicherung). Da ist der VfB einfach unterhaltsamer und glamouröser. Wie die Sportschau wollen wir den Rest der Sendezeit also mal der Bundelisga widmen: Orakel Live-Ticker? Echt optimistisch, wird der doch für die 1. Liga, die Champions League und den DfB-Pokal angeboten. Na gut, aber auch für die 2. Bundesliga. Witzig: wählt man Trainer, dauert und dauert und dauert das. Klar, da müssen ja auch die ganzen Interims-Übungsleiter wie Keller und Babbel ge-preloadet werden. Praktisch! Mit Hilfe des Heimtabellen-Features kann man zumindest mal elektronisch die Abstiegsplätze verlassen und sich den Tabellenstand schön-appen. Bisschen überrascht war ich dann bei den Videos. Da stand prominent „Hecking zu Stuttgart“. War aber nicht die x-te Trainerwechselmeldung sondern nur der Film zur Pressekonferenz. Schade eigentlich „Labbadia zu Freiburg“ (und Dutt dann endlich nach Cannstatt, was ich ja schon lange fordere) hätte ich schon ne gute Meldung gefunden. Auch top: Beim Kader sind sie alle aufgelistet. Sogar der Okazaki schon. Jeder Spieler mit den Namen seines Beraters, leider ohne Durchwahl. Könnte man sonst mal einen anrufen und DembaBamäßig aus dem laufenden Vertrag rausklingeln. (Hinweis in eigener Sache: Der „Stürmer“ Pogrebniak ist bei einem Herrn Dr. Oliver Wendt zu haben.) Da Spielfreude beim VfB ja groß geschrieben wird, gibt’s noch Fun & Entertainment satt: Die Lyrics zu Fangesängen wie „Auswärtssieg“ oder „Deutscher Meister“. Dazu gibt's ne Hupe, die man nicht nur beim 15.30 Uhr Anpfiff sondern auch beim 19.00 Uhr Schwabenstreich prima einsetzen kann- und endlich auf dem iPhone: eine Rote Karte. Falls man mal Mike Frantz im Nightlife begegnet. Und was braucht man sonst noch auf seinem mobilen Endgerät? Richtig. Alle Präsi’s des VfB seit Anbeginn. Dachte eigentlich, dass war seit 1893 der Erwin Staudt; fühlt sich zumindest so an. Aber das beste an dieser Funktion sind die neuen Frisurenvorschläge für Undercutmaster Thorsten:

     
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    Kickerle.TV: Fans

    Am 1. Feb 2011, 19:00 Uhr von martin

    (Foto StN)

    Noch zwei mehr oder weniger kuriose Fan-Geschichten vom vergangenen Wochenende, sowohl pure Verzweiflung als auch aggressive Vorfreude.

    Rabenschwarzer Sonntag – VfB-Fan mit Trikot verursacht alkoholisiert einen Unfall

    Waiblingen, Westumfahrung, Sonntag, 30.01.2011, 19.40 Uhr

    Nicht genug damit, dass der VfB das Derby gegen Freiburg am Sonntag verloren hat. Einen Fan hat es noch härter getroffen. Auf dem Heinweg war der 46 Jahre alte Fan, der möglicherweise aus Frust zu tief ins Glas geschaut hatte, an einem Unfall beteiligt.

    Der Mann war mit seinem Auto am Ende der Westumfahrung, kurz vor Waiblingen, von der Fahrbahn abgekommen und war mit seinem Mercedes gegen ein Verkehrszeichen und einen Wegweiser gefahren, Gesamtschaden circa 20.000 Euro. Anschließend flüchtete der Mercedesfahrer zu Fuß. Zeugen hatten den Mann gesehen und gaben als Beschreibung ab, dass der Mann ein VfB-Trikot in der Hand hielt.

    Etwa ein Kilometer nach der Unfallstelle konnte der Mann von einer Streife aufgegriffen werden. Noch immer hielt er sein Trikot in der Hand. Er roch stark nach Alkohol. Bei dem Mann wurden zwei Blutproben durchgeführt, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

    Am Sonntag wiederum kickte Köln gegen St. Pauli. Einige Kölner Fans nahmen heiterfröhlich den Zug und demonstrierten bei der Ankunft in HH deutlich ihre gute Laune.

    YouTube Preview Image

    War ich kurz bissle sprachlos. Keine Ahnung ob das ein übliches Einfahrtsritual ist oder nicht. Stellt sich nur noch die Frage, wie die Stimmung bei der Ausfahrt war (Kölle hat 3:0 verloren).

    (Foto StN) Noch zwei mehr oder weniger kuriose Fan-Geschichten vom vergangenen Wochenende, sowohl pure Verzweiflung als auch aggressive Vorfreude. Rabenschwarzer Sonntag - VfB-Fan mit Trikot verursacht alkoholisiert einen Unfall Waiblingen, Westumfahrung, Sonntag, 30.01.2011, 19.40 Uhr Nicht genug damit, dass der VfB das Derby gegen Freiburg am Sonntag verloren hat. Einen Fan hat es noch härter getroffen. Auf dem Heinweg war der 46 Jahre alte Fan, der möglicherweise aus Frust zu tief ins Glas geschaut hatte, an einem Unfall beteiligt. Der Mann war mit seinem Auto am Ende der Westumfahrung, kurz vor Waiblingen, von der Fahrbahn abgekommen und war mit seinem Mercedes gegen ein Verkehrszeichen und einen Wegweiser gefahren, Gesamtschaden circa 20.000 Euro. Anschließend flüchtete der Mercedesfahrer zu Fuß. Zeugen hatten den Mann gesehen und gaben als Beschreibung ab, dass der Mann ein VfB-Trikot in der Hand hielt. Etwa ein Kilometer nach der Unfallstelle konnte der Mann von einer Streife aufgegriffen werden. Noch immer hielt er sein Trikot in der Hand. Er roch stark nach Alkohol. Bei dem Mann wurden zwei Blutproben durchgeführt, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Am Sonntag wiederum kickte Köln gegen St. Pauli. Einige Kölner Fans nahmen heiterfröhlich den Zug und demonstrierten bei der Ankunft in HH deutlich ihre gute Laune. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=tEHmrXFkkTA&feature=aso[/youtube] War ich kurz bissle sprachlos. Keine Ahnung ob das ein übliches Einfahrtsritual ist oder nicht. Stellt sich nur noch die Frage, wie die Stimmung bei der Ausfahrt war (Kölle hat 3:0 verloren).

     
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