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Unsere Leser und wir: derPaddo
Am 3. Aug 2010, 11:30 Uhr von martin
derPaddo ist Kessel-Leser der ersten Stunde und hinterließ bereits in unserem ersten Monat, Juli 2008, seine Spuren auf diesem Blog. Zeit also, den Techno- und VfB-Fan genauer unter die Lupe zu nehmen.
Wer ist derPaddo und was macht derPaddo?
Geboren in Stuttgart, aufgewachsen in mehreren Etappen über den Großraum Stuttgart und in NRW und schließlich wieder „back to the roots“ in Stuttgart sesshaft geworden. Bin also ein „echter“ Stuttgarter, kann aber (fast) kein Wort schwäbisch, meine Eltern haben mir den Zugang zu dieser Sprache beharrlich verweigert.
Nachdem ich letztes Jahr wohl so etwas wie „Vollzeit-Raven“ vorangetrieben habe, konzentriere ich mich 2010 auf das konservative Arbeiten und Geld verdienen, um dem letztjährigen eher einseitigen Geldfluss AUS der Tasche wieder etwas entgegen zu wirken.
Du bist einer unserer ersten Kommentatoren überhaupt (seit Juli 2008), schätze du kamst ähnlich wie Franz von Assisi via Sub Culture Forum.
Ganz richtig – das SC -Forum war zu der Zeit ja wieder relativ aktiv und hatte einen „festen“ Besucher- und Kommentatoren-Stamm. Da wir da ja relativ gut informiert waren, was sich in Stuttgart so rumtreibt, bin ich dann auch „from the beginning“ auf Kessel.tv gestoßen – anfangs nicht ganz sicher was ihr uns da näher bringen wolltet, bin ich mittlerweile überzeugt.
.Aus derPaddi wurde irgendwann derPaddo. Ein Zeichen des Erwachsenwerdens?
Definitiv eine romantische Vorstellung! Der Name (oder beide) sind aber eher meiner Einfallslosigkeit im „Nickname-Wahlverfahren“ geschuldet und da Paddi irgendwie jeder heißt und ein ostdeutscher Freund mich immer nur Paddo ruft, war der Gedankengang nahe, auch virtuell auf das eher seltene Paddo zu wechseln.
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Unsere Leser und wir: Mikato
Am 13. Jul 2010, 15:00 Uhr von martin
Er ist unser “Zivibulle” oder auch “NuRave-Beauftragter” und zieht gerne mal mit dem Thorsten um die Häuser. Der Ex-Ulmer Mikato begeistert sich seit 15 Jahren für gebrochene Beats und ist im diesem Segment auch schon lange als Veranstalter aktiv. Voll die Promo also hier.
Wer ist Mikato und was macht Mikato?
Mein richtiger Name ist Steffen. Ich habe ganz spießig Maschinenwesen in Stuttgart studiert und arbeite schon bald zehn Jahre bei einem Dienstleister. Wir bieten Strömungssimulation an, und ich bin derzeit bei dem „großen Stern“ vor Ort.
Du kommst ursprünglich aus Ulm, wenn ich das richtig weiß. Was hat dich nach Stuttgart verschlagen und was vermisst du an deiner Heimatstadt und was überhaupt nicht?
Ich bin wegen dem Studium nach Stuttgart gekommen. Auf jeden Fall vermisse ich die ganzen Baggerseen, die sehr schnell von Ulm zu erreichen sind. Die Altstadt, die Donau mit ihren ganzen Ufern und natürlich das Ulmer Münster.
Überhaupt nicht vermisse ich die Clublandschaft in Ulm. Wobei die für ihre Größe doch recht viel zu bieten hat. Aber da finde ich Stuttgart einfach doch noch etwas interessanter.
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Unsere Leser und wir:
No 2da Ra oder einfach NoraAm 29. Jun 2010, 09:00 Uhr von martin
Die Nora ist so gesehen unsere David Guetta-Quotenfrau, ein noch größerer Blumentopf-Fan und festes Corso-Inventar. Und noch viel mehr.
Wer ist die Nora und was macht die Nora?
Die Nora ist drei Dinge:
1. Laut: Ich pfeif bei Konzerten meinen Nachbarn die Trommelfelle weg oder eben den Leuten in der Corso, wenn endlich Blumentopf auf dem Teller liegt! Vuvuzela tröte ich wie ein echter Afrikaner (Schande über mich) und wenn ich mal wieder nen Lachflash hab, kriegt es ganz Stuggi mit.
2. Groß: Große Klappe, große Frau (1,80m – was nicht immer gut ist), großen Hunger, großes Herz.
3. Ein Gemeinschaftstyp: Ich bin gern unter Leuten und brauch kaum etwas so sehr um mich wie Menschen die ich gerne mag – egal wo, egal wann, egal wie! Wenn sie alle da sind, bin ich selig!
Ich arbeite in einer Werbeagentur in Ludwigsburg (seit Anfang des Jahres) und extrem glücklich dort. Unter anderem betreue ich das Projekt „Märklin Magazin“ (ihr wisst schon, diese Spielzeugeisenbahnen) als Kontakterin und mache noch die Assistenz der Geschäftsleitung.
Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du über Umwege nach Stuttgart gekommen: DDR – Frankfurt – Schwabenland. Richtig?
Japp, genau richtig! Bin in der Nähe von Dresden geboren und im Mai `89 (da war noch nicht das Geringste vom Mauerfall zu spüren) haben sich meine Eltern dann „rüber gemacht“. Die Ausreise bekamen sie nach vier Jahren heftigem Kampf dann plötzlich von heute auf morgen genehmigt.
Das war schon ne krasse Zeit. Auch wenn ich erst vier war, kann ich mich an das ein oder andere Ding noch erinnern. Aber ich fürchte, das würde hier in einem Roman enden.
Sind also dann in die Nähe von Frankfurt gezogen, und ich bin in einem tollen 11 000 Seelen Städtchen aufgewachsen.
Nach dem Abi wollt ich unbedingt zum Radio und da die Chancen dafür in Hessen ziemlich schlecht sind, hab ich mich mal in den Nachbarbundesländern orientiert. Und zack – in Stuttgart hats auf Anhieb geklappt. 7 Monate Praktikum – eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde.
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Unsere Leser und wir: Alx
Am 31. Mai 2010, 12:00 Uhr von martin
Alex habe ich via Aerodynamite-Jan kennengelernt. Ich glaub zumindest, dass es so war. Zwischenzeitlich läuft man sich häufig über den Weg, sei es sogar mal im Theater oder recht oft im Club. Manchmal wünscht er sich dabei sehr bestimmend Rap. Seine Hobbys sind angeln, reiten, lesen und bloggen.
Wer ist alx und was macht alx?
alx heisst natürlich Alex, ist letzte Woche 34 geworden (Happy Birthday nochmals an dieser Stelle, KTV) und wohnt seit 10 Jahren in Stuttgart. Ursprünglich komme ich aus Reutlingen, da raus zu kommen war ne Zeitlang das Allerwichtigste. Naja, weit habe ich es nicht geschafft. Irgendwann werde ich dann nach Hamburg ziehen. Beruflich verdinge ich mich im IT Bereich, sowas mit Netzwerken und so. Man kann bei uns aber auch Apple kaufen
Zuvor warst du recht lang als Getränkevertreter für einen bekannten Energy Drink Hersteller tätig. Was hast du so in dieser Zeit erlebt bzw. gelernt?
Ich war seit ich 18 bin immer im Gastrobereich und so kam es, dass ich bei dem besagten bekannten Energy Drink Hersteller anfing. Man kann dort sehr viel über gutes Verkaufen lernen und was gutes stringentes Marketing bedeutet.
Allerdings gingen mir nach einer Zeit einfach die Gastronomen und das Nachtleben auf den Senkel. Auf Partys zu “müssen” ist einfach was anderes. Gastronomen sind meistens sehr leidenschaftliche Menschen; Leute, die in Ihrem Beruf aufgehen, aber oft nicht wissen was kaufmännisch sinnvoll oder zumindest professionell ist.
Einer schrieb mir mal seine Rechnung auf einem karierten Blatt College-Block Papier. Die Schrift war kaum zu lesen und was man lesen konnte, konnte man nicht deutsch nennen.
Ich bin aber auch zum Beispiel stolzer Besitzer eines Videos von mir beim Fallschirmspringen, sponsored by Red Bull. Das war ein Incentive für eine besonders gelungene Aktion in unserem Gebiet.
Ich erinnere mich aber auch gerne an endsgeile Veranstaltungen wie Air Race, Seifenkistenrennen, Flugtag etc. und viele Gastronomen, die verdammt nett und fähig waren, um das hier mal nicht so negativ stehen zu lassen.
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Unsere Leser und wir: Glückskind
Am 18. Mai 2010, 09:30 Uhr von martin
Today: Die gute Seele aus der Corso Bar. Regelmässig spreche ich wohl als einziger in der Stadt ihren Namen falsch aus (Weini wie weinen, anstatt Wähnie wie John Wayne) und regelmässig gibts dafür völlig okay einen ordentlichen Anschiss.
Wer ist das Glückskind und was macht das Glückskind?
1984 im schönen Stuttgart geboren und aufgewachsen in Untertürkheim, danach Locationwechsel in den Norden Stuttgarts und andere Stadtteile. Auf den Namen Gückskind bin ich übrigens durch einen Flyer von der Citybank gekommen
.Werktags arbeite ich als Teamassistentin einer Agentur, sprich, Mädchen für alles. Neben dem was alle Frauen gerne tun, nämlich shoppen, ist meine absolute Leidenschaft – oder nennt es Sportart – meine Lieblingsbands/Künstler live anzuhören. Ein guter Künstler ist für mich jemand, der mich einfach auch live überzeugen kann. Deswegen Props an dieser Stelle an den Fetsum, der vergangenen am Sonntag in der Röhre ein super Konzert gegeben hat.
Einige kennen dich vielleicht als Garderoben-Frau von der Corso oder auch Romy S.. Wir DJs reden (heulen) öfters mal über unsere Leiden, ebenso durfte sich hier schon das Stuttgarter Barpersonal auskotzen, aber was muss man an der Garderobe alles aushalten?
Ich habe mich gleich mit 18 ins Nachtleben gestürzt, um nebenher ein bisschen zu arbeiten und an der Garderobe im “Cookies/City Department/Toy angefangen – 5 Jahre lang! Da biste dann erst mal abgehärtet.
Die lustigste Garderobe ist auf jeden Fall Corso. Einige sind schon an der Garderobe eingeschlafen, einige haben mich zu getextet, von einer wurde ich sogar mal attackiert (das war aber nicht in der Corso) und einige gehören eben schon zum Inventar. Letztendlich gab es eigentlich überall mal sehr witzige Momente!
Was sind abseits des Partyhauses in der Geißstraße deine Lieblingsplätze in Stuttgart?
Nach der Arbeit gehe ich gerne in die Cafe Bar, manchmal (wenn es das Wetter denn zulässt) auch an den Killesberg. Hmmm und so ausgehtechnisch mal hier und mal dort.
Früher dachte ich, die Weini ist strictly Rap. Aber in dir schlummert ein wahrer Musiklover. Was sind deine aktuellen Favorites?
Momentan auf jeden Fall Lykke Li, Jack Johnson und Eminem. Aber ich kann mich da echt schwer festlegen.
Einer steht über allen: Du hast fünf Minuten mit Jay-Z. Was würdest du ihm sagen?
OMG, 5 Minuten mit Hova himself! Ich glaub ich würde ihn fragen wie er an eine Frau wie Beyonce gekommen ist und was er sich bei “forever young” gedacht hat! (Aber hallo, dafür würden wir ihm in den fünf Minuten eine scheuern, kessel.tv.). Nö, ganz ehrlich vor Aufregung würde ich bestimmt ganz simple fragen: “How you doin’?”
Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du dir für die Zukunft wünschen?
Rock am Ring Berichterstattung vom RAAAAAAHM + Außenreporter! Das wäre soooooo cool!!
Was würdest du mit in einen Atombunker nehmen?
Da nehme ich meine Sis und ganz viel Musik mit!
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Unsere Leser und wir: Die Adi
Am 3. Mai 2010, 14:15 Uhr von martin
Rastlos, voller Energie, immer online, immer gut drauf, im Club meist auf diversen Erhöhungen zu finden, die Adi wird nie bzw. selten müde, außer “wenn die Partyschuhe extrem hoch waren”. Wenn Power einen Namen hat dann Adi.
Wer ist die Adi und was macht die Adi?
Adrijana aka die Adi aka Herzogin aka Königin aka Adimiralin, ist seit sie 16 ist im Stuttgarter Nachtleben zu finden. Und wie es ihre Spitznamen schon sagen, sehr bestimmend. Wenn auf jemanden die Aussage „Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander“ trifft, dann auf sie.
Die Adi ist für jeden Scheiß zu haben. Sie kann aber ernst und nachdenklich sein. Ihre Freunde sagen sie sei lustig, großzügig und hilfsbereit. Zu ihren wahren Freunden ist sie zickig, denn das ist ihre Art Zuneigung zu zeigen. Und wenn es jemand bei ihr verkackt, dann aber mal richtig.
Habe gerade den Bächelör of Naturwissenschaft gemacht und bin auf Jobsuche in Raum Stuttgart. Also falls jemand was weiß, her mit den Infos! Ansonsten muss ich noch einen Master machen.
Du studierst (oder hast studiert?) in Bielefeld. Ohne jegliche Überheblichkeit, ich kann mir unter Bielefeld überhaupt nichts vorstellen, ich habe einfach kein Bild zu dieser Stadt. Was geht da?
Ich habe in Villingen-Schwenningen Bio- und Prozesstechnologie studiert. Für meine Abschlussarbeit bin ich für ein halbes Jahr nach Bielefeld gezogen. So zog ich von einer hässlichen Stadt in die nächste. Ich habe mir zunächst auch nichts unter Bielefeld vorstellen können. Die Bielefelder brauchen eine gewisse Zeit bis sie mit einem warm werden.
Die Stadt ist jetzt nicht die Schönste, bietet aber viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Vor allem kann man von dort aus gut übers Wochenende verreisen. NRW an sich ist klasse.
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Unsere Leser und wir: Afro-Dieter
Am 12. Apr 2010, 11:30 Uhr von martin
Unsere erste Begegnung war vor längerer Zeit im Transit. “Cooler Blog!” rief er mir zu und weg war er. An einem anderen Abend haben wir uns dann in der Corso länger unterhalten.
“Ich kommentier auch ab und zu mal. Aber ich sag dir nicht meinen Namen!” “Ach komm, sag schon!” “Okay, ich bin der Afro-Dieter!” “Ja fett, lass dich drücken!” Seitdem sind wir verliebt. Oder so ähnlich. Selten so einen positiven Typen kennengelernt, deswegen Vorhang auf für den Dieter.
Wer ist Afro-Dieter und was macht Afro-Dieter?
Kam 1983 groß raus, wurde anständig katholisch in Mettingen erzogen, ist im JH Komma in Esslingen aufgewachsen, feiert hart in Stuttgart seit 2000.
Unter der Woche organisiert er (legale) Transporte in den Mittleren Osten, in viele Schurkenstaaten und wohin sonst noch was Großes bewegt werden muss. Danach macht er viel Sport und versucht die Zeit zu nutzen, Gesund zu leben und ein harmonisches Umfeld zu genießen.
Am Wochenende schmeißt er sich mind. einmal konsequent weg, liebt Kurze, kickert bis zum Überdruss, tanzt bis zur Extase und unterhält sich gern mit Fremden. Und wenn der Kater nicht zu heftig ist, bastelt er tagsüber in der Wohnung / im Hobbykeller.
Du hast es mir zwar schon mal erklärt, aber erläutere uns allen doch mal die Herleitung deines Namens.
Naja, also einerseits bist du gegen meinen Dad fast schon “von der Sonne verwöhnt”, während meine Mum Vollzeitafrikanerin ist. Daher spiegelt der Name “afro-schwäbische“ Wurzeln wieder, war aber ursprünglich nur Produkt eines 16 -Jährigen Wortspiel-Fanatikers, dass es über die Zeit geschafft hat. Und ist natürlich an jeder Türe ein willkommener Brüller.
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