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CDU-Geschäftsstelle zu verclubben
Am 11. Jan 2012, 13:12 Uhr von martin
Falls jemand Bock hat, im unmittelbaren Einzugsgebiet des Pinar Döners gastronomisch tätig zu werden – Nummer siehe oben. Die ehemalige CDU-Zentrale bietet 310 Quadratmeter auf zwei Etagen. Kann ich mir wunderbare Konzepte drin vorstellen. Oder die FDP.
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Mittagspause im Hospitalviertel
Am 10. Jan 2011, 15:39 Uhr von martin
Voll verdrängt und vergessen: Wenn man die 100 Milliarden Dönerbuden, Subways, Freshsubs, Bäckertüten, Sans (nach wie vor sehr unfreundlich auf dem Schlossplatz) und das Vapiano sowieso abzieht und unter 10 Euro bleiben möchte, ist die Nahrungsaufnahme in der Innenstadt doch etwas schwierig.
Weiterhin hab ich das Gefühl, dass Hotalo die City mittlerweile schwer im Griff hat. Überall die Kübel, wohin man blickt. Die Massen im Stilwerk sind ja hinlänglich bekannt.
Mein Bürokollege Brunni meint ja, das Erfolgsgeheimnis sind genau diese Kübel. Die suggerieren den (überwiegend jungen) Kunden etwas Großstädtisches. Oder speisen wie Wall Street Investmentbanker, kennt man ausm Fern. Hm. Mir wird immer nur schlecht von dem Geruch wenn ich daran vorbeilaufe.
Jedenfalls bin ich vorhin etwas hoffnungslos durch die Stadt geirrt, wusste nicht recht was essen, hab mich aber dann kurzerhand an die Museumstube von Familie Majde in der Hospitalstraße 9 erinnert. Mittagstisch, Gulasch mit Bandnudeln plus Suppe für 5,90 Euro.
Bin prompt mit unserem Firmencoupe vorgefahren.
Danach habe ich festgestellt, dass das im neuen Renitenz-Theater angedockte Restaurant auch ein “Business-Launch” anbietet.
Ist aber vielleicht nur für Topperformer, mein Lieblingswort aus dem gestrigen Tatort. Sah recht schick aus von außen.
Übrigens, ein neuer Ort-Hort für Topperformer entsteht weiter unten, an der Ecke zur Theo. Heißt kurzerhand und voll kreativ Theo10, sprich der Özil unter den Theo-Adressen.
Wäre was für unsere Bürogemeinschaft gewesen, denn…
Beim nächsten Büro möchte ich jedenfalls auch Fahnen auf dem Vorplatz haben, unter natürlich ein Sausalitos im EG.
Neue zukünftige Mittagstisch-Alternative. Bringt bestimmt Fun.
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Außenseiter bleibt Außenseiter
Am 9. Sep 2010, 11:30 Uhr von martin
So traurig wie es auch sein mag, steht man einmal am Rande unserer Gesellschaft, warum auch immer, hat man es schwer, in ihren warmen Schoss zurückzukehren und akzeptiert zu werden. Außenseiter bleiben Außenseiter. Wie Manfred der Stromkasten. Oder der Telefonkasten. Ein etwas korpulenter junger Mann aus Stuttgart und das heimliche Maskottchen von Kessel.TV.
Erneut hat unser alter Freund auf der Theo eine rüde Packung abgekommen, wie uns ein Leser gestern flennend mitgeteilt hat.
Die Frage steht im Raum – warum? Warum diese sinnlose Gewalt? Warum immer wieder Manfred? Provoziert er mit seinem Aussehen? Ist er ein leichtes Opfer? Oder entlädt sich hier gar der Frust junger Menschen gegen Manfreds Chefs, die Strom- oder Telefonanbieter? Die vielleicht ihre Rechnung nicht mehr bezahlen können, weil die Leasing-Rate für das neue Waffeleisen doch zu hoch ist? Oder ist er gar ein Kollateralschaden des Protestes? Überrannt von 30.000 Gegnern? Warum schützt niemand Manfred?
Wie auch immer, da liegt er nun wieder, verlassen und hilflos auf dem Boden, einzig allein seine Freundin Gerda, das Werbeplakat, beschützt ihn vor Wind und Wetter. Hoffen wir, dass Manfred bald wieder hochkommt und wünschen ihm erneut eine gute Besserung.
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WzKLdJ – die Kandidaten: Der Manfred
Am 22. Dez 2009, 07:56 Uhr von martin
Vergesst alles Leid auf dieser Erde: Das traurigste Opfer des Jahres ist eindeutig Manfred der Stromkasten (der eigentlich ein Telekomkasten ist).
An einem wundervollen Sonntagmorgen im Juni verließen der Nachbar und ich das Tonstudio und da lag er, der Manne, kabelüberströmt, von Vandalen niedergemetzelt. Prompt berichteten wir, prompt fühlte die Kessel-Gemeinde mit. Der Ruf nach einem Benefiz-Konzert wurde laut.
Einige Wochen später kam die erlösende Nachricht: Manne geht es gut.
Bei unserem Einjährigen in der Corso nahm Manfred deswegen einen heldenhaften Platz auf der Eckbank ein. Manne, bleib bitte für immer bei uns.
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Krawall und…
Am 7. Dez 2009, 10:52 Uhr von martin
…Blut. Es gab schon schönere Wochenenden in Stuttgart. Nicht nur in Cannstatt ging es bekanntlich hoch her, sondern auch auf der Theo. Aber es wundert einen irgendwie schon kaum mehr.
“Gefährliche Körperverletzung – Zeugen gesucht
Stuttgart-Mitte: Ein bislang unbekannter Täter hat am Sonntag (06.12.2009) gegen 00.50 Uhr in der Gaststätte „TOPAS“ in der Theodor-Heuss-Straße während einer Musikveranstaltung eine Flasche auf andere Gäste geworfen und dadurch drei Personen am Kopf verletzt. Sie mussten zur Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Täter, der nicht beschrieben werden kann, flüchtete noch vor Eintreffen der Polizei aus der Gaststätte. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier 1 Hauptstätter Straße unter der Rufnummer 8990-3100 in Verbindung zu setzten.”
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Rasende Stuttgarter
Am 9. Nov 2009, 12:00 Uhr von martin
Die Stuttgarter, oder beziehungsweise in Stuttgart, wird gerne gerast, zum Beispiel auf der Theo. Deswegen spendet der Außenreporter Blut. Bekomme ich zwar nicht so richtig mit, aber angeblich häufen sich die Unfälle.
Vor Jahren habe ich mal auf so einer Partypics-Seite einen Forumseintrag mit der Überschrift “Wie schnell schafft ihr den Cityring” entdeckt. Der Patze meinte erst vor einiger Zeit, die kleinen Testosteronraser treffen sich gerne auf der Höhe des Club Bett (Friedrichstraße) und lassen sich von Zuschauern feiern. Was tun? Die STZ hat eine kleine Videoumfrage durchgeführt.
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Polizeibericht
Am 31. Aug 2009, 10:28 Uhr von martin
(Gewalt auf der Theo – Bald ein Fall für die Soko Stuttgart?)
Könnte man auch schon auf der STZ nachlesen, vergangenen Samstag ging es wieder mal rund auf der Theo, wie das Stuttgarter Polizeipräsidium verkündete. Zwar natürlich nicht lustig, aber die Geschichte kann man sich wunderbar bildlich vorstellen. Manne der Stromkasten kam dabei nicht zu schaden.
“Stuttgart-Mitte: Am Samstag (29.08.09) gegen 02.15 Uhr kam es auf der Theodor-Heuss-Straße zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es schließlich, die Kontrahenten zu trennen.
Als ein 23-Jähriger aufgefordert wurde, sich auszuweisen, lief er weg und beleidigte dabei einen Beamten. Nachdem dieser ihn an der Schulter festhalten wollte, schlug er wild um sich und ein weiterer 23-Jähriger kam ihm zu Hilfe.
Auch dessen 18-jähriger Bruder mischte sich in die Angriffe gegen die Polizisten ein. Mehrere Beamte waren notwendig, um die drei jungen Männer zu überwältigen.
Bei dieser Rangelei wurde auch ein parkendes Fahrzeug beschädigt. Ein weiterer 18-Jähriger beleidigte die Beamten ebenfalls mit Schimpfworten, verweigerte die Feststellung seiner Personalien und setzte sich beim Abtransport körperlich zur Wehr.
Auf der Polizeiwache und auch beim Transport zum Polizeigewahrsam leistete der 23-Jährige weiterhin Widerstand, indem er nach den Beamten trat und schlug. Insgesamt fünf Beamte wurden bei dem Einsatz verletzt, drei von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden und sind derzeit dienstunfähig.”
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