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    Crackhuren live @ zwölfzehn

    Am 22. Mrz 2010, 14:00 Uhr von martin

    Wir sind Crackhuren-Fans. Das Fantum basiert zwar rein auf den Band-Namen (“The toten Crackhuren im Kofferraum”), aber immerhin. Unser Daniel aka JMO2 war am Samstag bei ihrem Auftritt im zwölfzehn am Start und hat ein paar Zeilen für uns verfasst.

    “Crack-hu-ren, Crack-hu-ren” ruft das Publikum am Ende eines kurzen, aber sehr einprägsamen Konzerts. Und die Band lässt sich nicht lumpen, kommt nochmal auf die Bühne und spielt ein zweites Mal, wohl aufgrund des kaum vorhandenen Back-Katalogs, ihren Smashhit “Ich und mein Pony”.

    Dass ein Lied zweimal an einem Abend gespielt wird ist mir übrigens das letzte Mal 1999 im mallorquinischen Szeneclub “Oberbayern” bei einem Auftritt von Jürgen Drews passiert.

    Jener Jürgen Drews hätte auch gut in das Repertoire des Warm-up DJs gepasst, der übrigens später als Bassist fungieren sollte. Denn dieser spielte einen Cocktail aus Eisenpimmel, EMF, Edwina de Pooter und den Schlümpfen. Kriegt man auch nicht jeden Abend zu hören.

    Das als Intro “Tijuana Taxi” lief, das konnte keinen mehr überraschen und wirkte dann fast schon zu gewollt ironisch. Die Band selber besteht auf der Bühne aus sechs Mädchen und drei Jungen und hat Probleme auf die Bühne zu passen. Das liegt aber an den Räumlichkeiten.

    Die Buben greifen zu Bass, Gitarre und Schlagzeug, in der Hinsicht eher die klassische Rollenverteilung, auf der Bühne geben aber eindeutig die Damen, drei Sängerinnen und drei Tänzerinnen, den Ton an.

    Meist zweistimmig wird da gesungen bzw. geschrien, während die drei Tänzerinnen mal mit Pom-Poms ihre Kolleginnen unterstützen oder ins Publikum hopsen und dort mit Klopapier werfen oder einfach nur zwischen den Leuten hin und her zu flitzen.

    So herrschte also seitens der Künstler viel Bewegung auf und vor der Bühne, wovon sich auch das Publikum schnell anstecken liess. Leider verliefen sich nur rund 40 Leute trotz freiem Eintritts ins Zwölfzehn, wahrscheinlich kann der Bandname, wie schon auf diesem Blog vermutet, auch zu sehr abschrecken.

    Musikalisch könnte man das Ganze als soliden Disco/Electro-Punk einordnen, der mal in Richtung Eurodance und NuRave ausfranste, aber sich nie zu weit raus wagte. War auch nicht nötig, denn Spass war stets garantiert.

    Die Crackhuren-Texte wiederum kann man dabei getrost vergessen, ist ja kein Festival des politischen Liedes gewesen, aber auf die Phrase “die Texte handeln von den Themen, die junge Mädchen heutzutage bewegen” möchte ich trotzdem auch noch anbringen.

    Und optisch? Ja, da blieb man sich treu und lief genauso auf, wie man es vom Pressefoto kennt. Dazu trugen die Herren schwarze Müllbeutel, die sie um Applikationen aus blauen Müllbeuteln raffiniert ergänzten, um sich so wohl von Deichkind abzuheben.

    Und während anderswo man mit Konfettikanonen rumgeballert wird, bringt hier die Sängerin persönlich noch die Papierschnipsel unters Volk – wie sympathisch!

    Wir sind Crackhuren-Fans. Das Fantum basiert zwar rein auf den Band-Namen ("The toten Crackhuren im Kofferraum"), aber immerhin. Unser Daniel aka JMO2 war am Samstag bei ihrem Auftritt im zwölfzehn am Start und hat ein paar Zeilen für uns verfasst. "Crack-hu-ren, Crack-hu-ren" ruft das Publikum am Ende eines kurzen, aber sehr einprägsamen Konzerts. Und die Band lässt sich nicht lumpen, kommt nochmal auf die Bühne und spielt ein zweites Mal, wohl aufgrund des kaum vorhandenen Back-Katalogs, ihren Smashhit "Ich und mein Pony". Dass ein Lied zweimal an einem Abend gespielt wird ist mir übrigens das letzte Mal 1999 im mallorquinischen Szeneclub "Oberbayern" bei einem Auftritt von Jürgen Drews passiert. Jener Jürgen Drews hätte auch gut in das Repertoire des Warm-up DJs gepasst, der übrigens später als Bassist fungieren sollte. Denn dieser spielte einen Cocktail aus Eisenpimmel, EMF, Edwina de Pooter und den Schlümpfen. Kriegt man auch nicht jeden Abend zu hören. Das als Intro "Tijuana Taxi" lief, das konnte keinen mehr überraschen und wirkte dann fast schon zu gewollt ironisch. Die Band selber besteht auf der Bühne aus sechs Mädchen und drei Jungen und hat Probleme auf die Bühne zu passen. Das liegt aber an den Räumlichkeiten. Die Buben greifen zu Bass, Gitarre und Schlagzeug, in der Hinsicht eher die klassische Rollenverteilung, auf der Bühne geben aber eindeutig die Damen, drei Sängerinnen und drei Tänzerinnen, den Ton an. Meist zweistimmig wird da gesungen bzw. geschrien, während die drei Tänzerinnen mal mit Pom-Poms ihre Kolleginnen unterstützen oder ins Publikum hopsen und dort mit Klopapier werfen oder einfach nur zwischen den Leuten hin und her zu flitzen. So herrschte also seitens der Künstler viel Bewegung auf und vor der Bühne, wovon sich auch das Publikum schnell anstecken liess. Leider verliefen sich nur rund 40 Leute trotz freiem Eintritts ins Zwölfzehn, wahrscheinlich kann der Bandname, wie schon auf diesem Blog vermutet, auch zu sehr abschrecken. Musikalisch könnte man das Ganze als soliden Disco/Electro-Punk einordnen, der mal in Richtung Eurodance und NuRave ausfranste, aber sich nie zu weit raus wagte. War auch nicht nötig, denn Spass war stets garantiert. Die Crackhuren-Texte wiederum kann man dabei getrost vergessen, ist ja kein Festival des politischen Liedes gewesen, aber auf die Phrase "die Texte handeln von den Themen, die junge Mädchen heutzutage bewegen" möchte ich trotzdem auch noch anbringen. Und optisch? Ja, da blieb man sich treu und lief genauso auf, wie man es vom Pressefoto kennt. Dazu trugen die Herren schwarze Müllbeutel, die sie um Applikationen aus blauen Müllbeuteln raffiniert ergänzten, um sich so wohl von Deichkind abzuheben. Und während anderswo man mit Konfettikanonen rumgeballert wird, bringt hier die Sängerin persönlich noch die Papierschnipsel unters Volk - wie sympathisch!

     
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    The toten Crackhuren im Kofferraum

    Am 27. Okt 2009, 16:57 Uhr von martin

    crack

    (“Private Fiction” in Berlin: The toten Crackhuren im Kofferraum)

    Mails von Musik-Promotern langweilen dich in aller Regel. Zumal sie mich sowieso nichts mehr angehen. Aber gerade kommt ein Konzerttip rein, heute Abend irgendwo in Berlin im Festsaalkreuzberg, die Cobra Killers würden spielen.

    Im Vorprogramm: Die Band, ich dachte zunächst ein DJ-Duo, namens The toten Crackhuren im Kofferraum. Aus Berlin. Klar. Da musste ich kurz laut lachen. Auf so einen dämlichen Scheiß muss man erst einmal kommen. Dein Aktionsradius schränkt sich dadurch wohl auch etwas ein.

    Mein Kumpel Marco in Berlin meinte so gleich, dass die auch gar nicht schlecht wären. Gäbe es wohl schon länger. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Was auf der myspace-Seite zu hören ist klingt furchtbar. Electro-Grime-Ghetto-Trash oder so. Und die Gören selbst, na ja, siehe oben. Bei so mancher Alarm-Party in Clubs an irgendwelchen Bundesstraßen im Stuttgarter Großraum würden sie sicherlich nicht weiter auffallen.

    Mein Nachbar und ich brauchen trotzdem dringend einen knackigeren Namen.

    ("Private Fiction" in Berlin: The toten Crackhuren im Kofferraum) Mails von Musik-Promotern langweilen dich in aller Regel. Zumal sie mich sowieso nichts mehr angehen. Aber gerade kommt ein Konzerttip rein, heute Abend irgendwo in Berlin im Festsaalkreuzberg, die Cobra Killers würden spielen. Im Vorprogramm: Die Band, ich dachte zunächst ein DJ-Duo, namens The toten Crackhuren im Kofferraum. Aus Berlin. Klar. Da musste ich kurz laut lachen. Auf so einen dämlichen Scheiß muss man erst einmal kommen. Dein Aktionsradius schränkt sich dadurch wohl auch etwas ein. Mein Kumpel Marco in Berlin meinte so gleich, dass die auch gar nicht schlecht wären. Gäbe es wohl schon länger. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Was auf der myspace-Seite zu hören ist klingt furchtbar. Electro-Grime-Ghetto-Trash oder so. Und die Gören selbst, na ja, siehe oben. Bei so mancher Alarm-Party in Clubs an irgendwelchen Bundesstraßen im Stuttgarter Großraum würden sie sicherlich nicht weiter auffallen. Mein Nachbar und ich brauchen trotzdem dringend einen knackigeren Namen.

     
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