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Promi-Bonus-Paddy
Am 30. Nov 2009, 08:34 Uhr von martin
Mehr Nachberichte? Und wie wars beim Rave für die ganze Familie nebenan in der Schleyerhalle?
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Er kommt
Am 23. Nov 2009, 16:45 Uhr von martin
Huch, Partytipps am Montag. Gut, ein richtiger Tipp ist das nicht, weiß ja eh schon die ganze Welt.
Die Veranstaltung ist jetzt schon ausverkauft – zumindest das VVK-Kontingent ist seit heute erschöpft. Karten gibt es nur noch für 25 Euro an der AK. Hätte ich selbst nicht gedacht, dass es da einen derartigen Run drauf gibt, aber gut, war ja auch schon 3000 Jahre nicht mehr da, der Babba, wie die Jünger sagen.
Obwohl ich seit über 15 Jahren Techno bin, konnte ich wiederum das Phänomen Väth noch nie ganz nachvollziehen. Das soll aber nicht heißen, dass ich seine Lebensleistung nicht respektiere oder ähnliches. Aber irgendwie hat mich der Hesse nie groß gejuckt. Keine Ahnung warum. Ich kenne Menschen, geschätzte Freunde mit breitem Musikwissen, die zu mir meinten, sie hatten ihre besten Techno-Momente bei einem Väth-Set.
Ich habe auch noch nie ein ganzes Set von ihm gehört. Nur einmal kurz 20 Minuten, ist aber schon wieder 10 Jahre her. Am Samstag werde ich die Lücke jedenfalls nicht schließen können. Wer geht hin?
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52 Albums/33: Div.
“Harthouse Compilation Chapter 2″Am 3. Nov 2009, 22:52 Uhr von Thorsten W.
Nach Dr. Alban bei meinem letzten Album und meiner Bekenntnis zu Schlager ist es glaube ich wieder mal an der Zeit, das Thema Techno anzusprechen.
Ich höre jetzt seit fast zwanzig Jahren elektronische Musik, war 1991 zum ersten mal bei einer Technoparty und 1992 zum ersten mal im Oz. Das Oz gibt es ja schon ziemlich lange, und zu der Zeit waren Mike Schmidt und Marco Zaffarano die Residents. Ich glaube das war gerade so noch die Techno-Hochzeit im Oz.
Ich war damals 16 und Oz bedeutete 140 km Autofahrt ein Weg. Natürlich extra früh hin um bei dem fies aussehenden Türsteher mit Iro (weiß jemand wie der hieß?) nen Stempel zu holen – damals war das mit dem Alter noch etwas lockerer, aber man weiß ja nie.
Und dann stand ich da unten und hab echt den Mund nicht mehr zugekriegt. Coole Menschen, coole Musik, coole Location, ich war sozusagen in meinem persönlichen Teenie-Himmel. Das war auch noch die Zeit, als ohne schlechtes Gewissen “Uh-uh-uh-uh-uh” intoniert wurde, jeder nen Rucksack dabei hatte und zu Mitternacht ne HipHop-Runde lief.
Damals war Trance auch noch kein Schimpfwort, sondern einfach der heiße Scheiß. Und Stuttgart mit dem Oz und mit Schmidt und Zaffarano auch bundesweit ganz gut mit dabei – ich müsste irgendwo noch eine der ersten Frontpages rumliegen haben, noch in schwarz-weiß, und da wurde der Stuttgarter Szene doch recht viel Platz eingeräumt.
Noch cooler in Sachen Techno war zu der Zeit nur Frankfurt. Und zwar hauptsächlich aus drei Gründen: Wegen Sven Väth, wegen des Clubs Omen (ich beiß mir immer noch in Arsch dass ich nie da war) und wegen des Harthouse-Labels.
Und alle drei Gründe finden sich auf dieser Harthouse-Compilation von 1993 wieder, die ich damals glaube ich von meinem Bruder geschenkt bekommen habe – Harthouse war ein Sublabel von Sven Väths Eye Q Records, und die Compilation ist dem Omen gewidmet.
Wenn ich mir die CD jetzt gerade wieder anhöre, bin ich doch erstaunt, wie gut Soundqualität und Produktion damals doch schon waren. Insgesamt sehr trancig, auch wenn Harthouse das etwas härtere Pendant zu Eye Q sein sollte.
Es gibt sogar einen Track, bei dem ich heute noch Gänsehaut bekomme. “Adventures of Dama” von Cybordelics. Das waren Mike Schmidt und Kollegen, der Track ist einfach nur der Hammer und damals durfte sich ein Intro auch mal zweieinhalb Minuten Zeit lassen bis der Beat einsetzt. Mann war das ein Geschrei im Oz.
Weitere Highlights sind “Human” von Resistance D., “Auralis” von der Frankfurt-Tokio-Connection oder “Schneller Pfeil” von Curare. Alles Namen, die damals groß waren, heute aber keiner mehr kennt. So wie auch Arpeggiators, Spicelab, Jiri Ceiver oder eben Marco Zaffarano auf der Compilation.
Hier das erwähnte “Adventures of Dama” zum reinhören – keine Ahnung, ob hier noch jemand meine Begeisterung teilen kann:
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Auch schön
Am 5. Jan 2009, 17:37 Uhr von Thorsten W.
Neben einwandfreier Orthographie ist bei Pressemitteilungen vor allem auch wichtig, dass man weiß, um was es geht. Der nachfolgenden Pressemitteilung etwa entnehme ich, dass der junge Mann Volksmusik auflegt (weil das finde ich außergewöhnlich) und beim Auflegen im Wechsel einen Handstand und einen Flic-Flac macht (weil das finde ich auch außergewöhnlich). Dazu kommt, dass es völlig unwichtig ist, dass er der Bruder von Sven Väth ist, was man auf dem Flyer oben auch sieht.
“Pressetext
Mike Väth 17.01.2009
Nicht nur der Sound, den er spielt ist außergewöhnlich, sonder auch die Art, wie er hinter dem Mischpult steht. Man sollte es einfach erlebt haben. In den Schweizer Myspace Musikcharts ist Mike Väth in kurzer Zeit auf Platz 1 gestiegen. Das zeigt, wie bekannt Mike Väth seit 2007 in der Schweiz geworden ist. Und das nicht nur, weil er einen weltbekannten Bruder hat. Klar ist der Name Programm aber um diesen Namen auch das gewisse Etwas zu geben muss man außergewöhnlich sein. Und das ist Mike Väth.”
Einen Ford kann man bei Väths übrigens auch kaufen.
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Eine unheimliche Begegnung der burlesquen Art
Am 19. Nov 2008, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Da steh ich letzten Freitag auflegend im aer Club, und denk so an früher zurück… Dass der Schuppen früher mal das Oz war, wo ich mich vor 16 Jahren in Techno und meine erste feste Freundin verliebt habe, The Shamen live gesehen und Sven Väth zugejubelt habe… Und dann läuft die Truppe vom Friedrichsbau Varieté ein, die an diesem Abend eine Kostprobe ihrer aktuellen Burlesque-Show zeigen will… Und wer läuft vorneweg und ist inzwischen, wie meine Recherchen ergeben haben, künstlerischer Leiter des Varietés und Regisseur der Show? Ralph Sun! Der vor 16 Jahren irgendwas im Oz gemacht hat, deshalb damals meinen Bruder abgeknutscht hat, weil er ihn wegen der gleichen Frisur für seinen Kumpel Sven Väth gehalten hat, der im Delirium gearbeitet hat, als es in der Vogelsangstraße war, und der später zusammen mit Nick Reiff als “Bloom of Gutter” das Aquarium im Nexus 6 mit für damals unverschämt cooler Mukke aber mit mangelndem Mixtalent beschallt hat… Tja, so sieht man sich wieder – und die Show im Friedrichsbau Varieté muss ich mir glaub echt angucken!
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