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    Meat Loaf sucks

    Am 16. Sep 2010, 13:38 Uhr von martin

    Als Stadtmagazin-Fuzzi bzw. als Redakteur allgemein bekommt man öfters mal die eine oder andere kuriose Email zugesandt, was Setzer, Mischi und Inge locker bestätigen können.

    Bei Sub Culture waren das, neben dem üblichen meine-Party-hat-den-dicksten-Penis-weil-1000-Leute-da-waren-und-zwei-Hobbybräute-Gogo-tanzen-Gelaber, meistens Menschen, die sie sich nicht würdig genug im Magazin repräsentiert fühlten. Weil wir vielleicht über ihre Party mit 1000 Mann und den Hobbybräuten nicht berichtet haben, obwohl es total eskaliert ist. Menno! Geh mir nich uffn Sack, Seggel.

    Auf den Tag genau heute vor zwei Jahren, schrieb ich auf diesem Blog, dass Vlado und ich bei Sub Culture aussteigen und das an neue Leute übergeben. Vermisse seither absolut gar nichts. :)

    Zur Feier des Tages musste ich prompt an eine der kuriosesten Emails während meiner SC-Zeit überhaupt denken, über all die Jahre hinweg liebevoll im Schotter-Ordner konserviert, in der uns der Karlheinz aus Bräunlingen ankreidet, dass wir – also Sub Culture – nen total doofes Meat Loaf-Konzert ausgerichtet hättet, weil Meat Loaf eben nen Sucker ist.

    Kurios eben deswegen, weil Sub Culture und Meat Loaf  freilich soviel gemeinsam haben wie Pate und Understatement. Wir sind nicht mal als Medienpartner, sprich Präsentator aufgetreten – warum auch – geschweige denn waren wir als Rock-Veranstalter aktiv. Vielleicht hätte die Email ans LIFT oder PRINZ gehen sollen oder so.

    Hab ihm damals natürlich zurückgeschrieben, nee du, nicht unser Business. Aber wie so oft, kam dann auch hier keine Antwort mehr. Vielleicht hat er sich bissle geschämt.

    Here we go, Email eins zu eins rein kopiert:

    “hallo

    gestern waren wir ( 2 personen ) beim meatloaf-konzert in stuttgart , das offenbar von ihnen als veranstalter organisiert wurde . (nein, definitiv nicht)

    um es kurz zu machen . das konzert war, gelinde gesagt, eine zumutung. ich gehe sehr viel konzerte und das seit jahrzehnten, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. die hälfte des konzertes ( eher mehr ) erging sich der künstler in sinnlosem und obszönen gelaber, gemischt mit unlustigem rollenspiel mit seiner partnerin.

    vom erhofften musikgenuss blieb nur wenig übrig, jedenfalls zu wenig, um den eintrittspreis und eine anfahrt von 130km zu rechtfertigen. schade.

    nehmen sie es mir nicht übel, aber meiner meinung nach wäre eine rückerstattung des eintrittspreises das einzig anständige.

    grüsse

    karlheinz m. aus bräunlingen”

    Als Stadtmagazin-Fuzzi bzw. als Redakteur allgemein bekommt man öfters mal die eine oder andere kuriose Email zugesandt, was Setzer, Mischi und Inge locker bestätigen können. Bei Sub Culture waren das, neben dem üblichen meine-Party-hat-den-dicksten-Penis-weil-1000-Leute-da-waren-und-zwei-Hobbybräute-Gogo-tanzen-Gelaber, meistens Menschen, die sie sich nicht würdig genug im Magazin repräsentiert fühlten. Weil wir vielleicht über ihre Party mit 1000 Mann und den Hobbybräuten nicht berichtet haben, obwohl es total eskaliert ist. Menno! Geh mir nich uffn Sack, Seggel. Auf den Tag genau heute vor zwei Jahren, schrieb ich auf diesem Blog, dass Vlado und ich bei Sub Culture aussteigen und das an neue Leute übergeben. Vermisse seither absolut gar nichts. :) Zur Feier des Tages musste ich prompt an eine der kuriosesten Emails während meiner SC-Zeit überhaupt denken, über all die Jahre hinweg liebevoll im Schotter-Ordner konserviert, in der uns der Karlheinz aus Bräunlingen ankreidet, dass wir - also Sub Culture - nen total doofes Meat Loaf-Konzert ausgerichtet hättet, weil Meat Loaf eben nen Sucker ist. Kurios eben deswegen, weil Sub Culture und Meat Loaf  freilich soviel gemeinsam haben wie Pate und Understatement. Wir sind nicht mal als Medienpartner, sprich Präsentator aufgetreten - warum auch - geschweige denn waren wir als Rock-Veranstalter aktiv. Vielleicht hätte die Email ans LIFT oder PRINZ gehen sollen oder so. Hab ihm damals natürlich zurückgeschrieben, nee du, nicht unser Business. Aber wie so oft, kam dann auch hier keine Antwort mehr. Vielleicht hat er sich bissle geschämt. Here we go, Email eins zu eins rein kopiert: "hallo gestern waren wir ( 2 personen ) beim meatloaf-konzert in stuttgart , das offenbar von ihnen als veranstalter organisiert wurde . (nein, definitiv nicht) um es kurz zu machen . das konzert war, gelinde gesagt, eine zumutung. ich gehe sehr viel konzerte und das seit jahrzehnten, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. die hälfte des konzertes ( eher mehr ) erging sich der künstler in sinnlosem und obszönen gelaber, gemischt mit unlustigem rollenspiel mit seiner partnerin. vom erhofften musikgenuss blieb nur wenig übrig, jedenfalls zu wenig, um den eintrittspreis und eine anfahrt von 130km zu rechtfertigen. schade. nehmen sie es mir nicht übel, aber meiner meinung nach wäre eine rückerstattung des eintrittspreises das einzig anständige. grüsse karlheinz m. aus bräunlingen"

     
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  • 86

    Vorglühen

    Am 11. Aug 2010, 18:34 Uhr von martin

    Beim Testeinkäufer-Artikel heute früh und der anschließenden Diskussion ist mir wieder eingefallen, dass ich mich im April 2008 auf der ersten Seite im Sub Culture mit dem Trinkverhalten der jungen Leute auseinandergesetzt habe. Ja, meinem einstigen Lieblingsaufreger der VVS.

    Die VVS ist ein elendiger Halsabschneiderdrecksverein. Keine 50 Euro schmerzen mich mehr als diese. Russische Gasimperien, schwäbische Stromabzocker oder meinetwegen auch Alois Müller können alle gerne mein Geld haben, aber nicht der Stuttgarter Trantütenverein.

    Ist so eine Prinzip-Sache. Mir fehlt da die Leistung für das Geld. Deswegen bin ich im Sommer passionierter Schwarzfahrer, aber im Winter, wenn man auf die Öffentlichen dauernd angewiesen ist, hol ich mir schon ein Abo.

    Ich habe, vom Tarif abgesehen, kein Problem mit den Öffentlichen. Mein nahezu kompletter Freundeskreis stellt sich seltsamerweise leidenschaftlich gerne in überfüllte Clubs, ekelt sich aber in einer muffeligen, vollbesetzten S-Bahn. Und bei manchen Leuten habe ich sogar das Gefühl, dass sie eher 40 Sozialstunden in der Hölle abarbeiten würden, als einmal mit der S2 von Schorndorf bis zum Flughafen zu fahren.

    Das Image vom S-Bahn-Fahren ist, besonders in Hanglagen-Stuttgart, scheinbar stark negativ behaftet: arm und asozial.

    Gut, es ist meistens überheizt, manchmal stinkt dein Sitznachbar, man wird gezwungenermaßen Zeuge stupider Unterhaltungen und die deprimierende Stimmung im Zug (Scheißjob, Scheißfrau, die blöden Bälger, die Schulden bei der Bank wegen dem verdammten Reihenhaus in Echterdingen etc.) kann schon von der Schwabstraße bis zur Stadtmitte ansteckend sein, trotzdem empfinde ich die Gesamtsituation in einem S-Bahn-Abteil als immer noch erträglich.

    Momentan feiere ich sogar ein kleines S-Bahn-Revival, denn immer öfters nutze ich wieder die Bahn abends am Wochenende – Partytime, aber hallo!

    Ich weiß nicht mehr genau, wie das damals zu meiner Müsli-Zeit war, aber die 16jährigen Großraum-Girls sehen aus wie überreife Nutten. Das kann man sich noch anschauen, aber der Begriff “Vorglühen” hat Dimensionen angenommen, dass selbst mir als bekennender Trinker die Leber schmerzt.

    Liebe Kinder, während wir in eurem Alter zärtlich und mit viel Liebe einen kleinen Wodka in die Red Bull Dose gefüllt haben, so dass auch ja kein Tropfen daneben geht und uns anschließend die Dose mit noch mehr Liebe zu viert geteilt haben, vernichtet ihr heutzutage schon im Alleingang um 21 Uhr die Sprit-Abteilung von der Metro! Respekt, sauber! Hut ab!

    Bei meiner kleinen Feldforschung habe ich außerdem erstaunt festgestellt, dass eher die jungen Mädchen überhaupt nicht mehr damenhaft mit der Pulle in der Hand herumrennen als die Boys. Die hingegen nerven derartig laut mit ihrem Testosteron-Rap vom Handy so damit es auch der letzte Depp im Wagen hört. Da bekommt man schon mal Lust auf eine Batscherei. Aber nee, die sehen gefährlich aus.

    Beim Testeinkäufer-Artikel heute früh und der anschließenden Diskussion ist mir wieder eingefallen, dass ich mich im April 2008 auf der ersten Seite im Sub Culture mit dem Trinkverhalten der jungen Leute auseinandergesetzt habe. Ja, meinem einstigen Lieblingsaufreger der VVS. Die VVS ist ein elendiger Halsabschneiderdrecksverein. Keine 50 Euro schmerzen mich mehr als diese. Russische Gasimperien, schwäbische Stromabzocker oder meinetwegen auch Alois Müller können alle gerne mein Geld haben, aber nicht der Stuttgarter Trantütenverein. Ist so eine Prinzip-Sache. Mir fehlt da die Leistung für das Geld. Deswegen bin ich im Sommer passionierter Schwarzfahrer, aber im Winter, wenn man auf die Öffentlichen dauernd angewiesen ist, hol ich mir schon ein Abo. Ich habe, vom Tarif abgesehen, kein Problem mit den Öffentlichen. Mein nahezu kompletter Freundeskreis stellt sich seltsamerweise leidenschaftlich gerne in überfüllte Clubs, ekelt sich aber in einer muffeligen, vollbesetzten S-Bahn. Und bei manchen Leuten habe ich sogar das Gefühl, dass sie eher 40 Sozialstunden in der Hölle abarbeiten würden, als einmal mit der S2 von Schorndorf bis zum Flughafen zu fahren. Das Image vom S-Bahn-Fahren ist, besonders in Hanglagen-Stuttgart, scheinbar stark negativ behaftet: arm und asozial. Gut, es ist meistens überheizt, manchmal stinkt dein Sitznachbar, man wird gezwungenermaßen Zeuge stupider Unterhaltungen und die deprimierende Stimmung im Zug (Scheißjob, Scheißfrau, die blöden Bälger, die Schulden bei der Bank wegen dem verdammten Reihenhaus in Echterdingen etc.) kann schon von der Schwabstraße bis zur Stadtmitte ansteckend sein, trotzdem empfinde ich die Gesamtsituation in einem S-Bahn-Abteil als immer noch erträglich. Momentan feiere ich sogar ein kleines S-Bahn-Revival, denn immer öfters nutze ich wieder die Bahn abends am Wochenende – Partytime, aber hallo! Ich weiß nicht mehr genau, wie das damals zu meiner Müsli-Zeit war, aber die 16jährigen Großraum-Girls sehen aus wie überreife Nutten. Das kann man sich noch anschauen, aber der Begriff "Vorglühen" hat Dimensionen angenommen, dass selbst mir als bekennender Trinker die Leber schmerzt. Liebe Kinder, während wir in eurem Alter zärtlich und mit viel Liebe einen kleinen Wodka in die Red Bull Dose gefüllt haben, so dass auch ja kein Tropfen daneben geht und uns anschließend die Dose mit noch mehr Liebe zu viert geteilt haben, vernichtet ihr heutzutage schon im Alleingang um 21 Uhr die Sprit-Abteilung von der Metro! Respekt, sauber! Hut ab! Bei meiner kleinen Feldforschung habe ich außerdem erstaunt festgestellt, dass eher die jungen Mädchen überhaupt nicht mehr damenhaft mit der Pulle in der Hand herumrennen als die Boys. Die hingegen nerven derartig laut mit ihrem Testosteron-Rap vom Handy so damit es auch der letzte Depp im Wagen hört. Da bekommt man schon mal Lust auf eine Batscherei. Aber nee, die sehen gefährlich aus.

     
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  • 15

    Vize-Weltmeister 2010: Sentinel Sound

    Am 19. Mai 2010, 17:04 Uhr von martin

    “Wir” sind Weltmeister. Dieses Gefühl stellte sich stark überspitzt formuliert in der Sub Culture Redaktion ein, als unser Graphiker Elmar Jäger mit Sentinel Sound in New York den World Clash 2005 gewann, als erstes weisses wie auch europäisches Soundsystem überhaupt. Und mit einer Frau (Nadia) an den Decks. Randgruppenfaktor drei also.

    Zwar konnte (und kann) ich mit Dancehall wenig anfangen, aber schon damals habe ich mich gerne stundenlang mit Elmar über die Szene und vor allem der Clash-Kultur unterhalten.

    Toiletten-Werbung rules: Vergangenen Freitag sehe ich aufm Transit-Klo einen Flyer, der der nächste Kingston Hot von und mit Sentinel Sound anpreist (22. Mai im Rocker), Unterzeile “Vize-Weltmeister”.

    Stimmt, da war doch was. Anfang April, am Osterwochenende, stand in Montago Bay/Jamaika ein World Clash auf dem Programm und Sentinel wurde nur einem anderen Sound übertrumpft. Zeit mal wieder seinen Graphiker anzurufen.

    Erkläre uns doch bitte nochmals kurz, was ein Clash überhaupt ist.

    Ein Soundclash ist ähnlich wie ein DJ Battle im Hip Hop ein Contest, bei welchem verschiedene Sounds gegeneinander antreten und das Publikum entscheidet durch Abstimmung den “Champion Sound”.

    Gespielt werden ausschliesslich sog. Dubplates, das sind eigens für das jeweilige Soundsystem gevoicte Tracks, in denen der eigene Sound gehypt wird und die anderen Sounds verbal nieder gemacht werden.

    Wie wichtig sind diese Clashes für den Stellenwert in der Szene?

    Nicht unbedingt jedes Soundsystem kann überhaupt clashen, da die meisten gar nicht genug hochwertiges Dubplate-Material haben, um einen Abend bestreiten zu können. Im Gegensatz zum Juggling (d.h. reguläre, im Plattenladen erhältliche Tracks auf einer Party auflegen) ist der Clash die Königsdisziplin.

    Auf einen Clash muss man sich in hohem Maße vorbereiten, sich Performances und Speeches erdenken, einstudieren, Wochen zuvor Dubplates mit den Künstler auf Jamaika aufnehmen…

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    "Wir" sind Weltmeister. Dieses Gefühl stellte sich stark überspitzt formuliert in der Sub Culture Redaktion ein, als unser Graphiker Elmar Jäger mit Sentinel Sound in New York den World Clash 2005 gewann, als erstes weisses wie auch europäisches Soundsystem überhaupt. Und mit einer Frau (Nadia) an den Decks. Randgruppenfaktor drei also. Zwar konnte (und kann) ich mit Dancehall wenig anfangen, aber schon damals habe ich mich gerne stundenlang mit Elmar über die Szene und vor allem der Clash-Kultur unterhalten. Toiletten-Werbung rules: Vergangenen Freitag sehe ich aufm Transit-Klo einen Flyer, der der nächste Kingston Hot von und mit Sentinel Sound anpreist (22. Mai im Rocker), Unterzeile "Vize-Weltmeister". Stimmt, da war doch was. Anfang April, am Osterwochenende, stand in Montago Bay/Jamaika ein World Clash auf dem Programm und Sentinel wurde nur einem anderen Sound übertrumpft. Zeit mal wieder seinen Graphiker anzurufen. Erkläre uns doch bitte nochmals kurz, was ein Clash überhaupt ist. Ein Soundclash ist ähnlich wie ein DJ Battle im Hip Hop ein Contest, bei welchem verschiedene Sounds gegeneinander antreten und das Publikum entscheidet durch Abstimmung den "Champion Sound". Gespielt werden ausschliesslich sog. Dubplates, das sind eigens für das jeweilige Soundsystem gevoicte Tracks, in denen der eigene Sound gehypt wird und die anderen Sounds verbal nieder gemacht werden. Wie wichtig sind diese Clashes für den Stellenwert in der Szene? Nicht unbedingt jedes Soundsystem kann überhaupt clashen, da die meisten gar nicht genug hochwertiges Dubplate-Material haben, um einen Abend bestreiten zu können. Im Gegensatz zum Juggling (d.h. reguläre, im Plattenladen erhältliche Tracks auf einer Party auflegen) ist der Clash die Königsdisziplin. Auf einen Clash muss man sich in hohem Maße vorbereiten, sich Performances und Speeches erdenken, einstudieren, Wochen zuvor Dubplates mit den Künstler auf Jamaika aufnehmen... Stichwort Vorbereitung. Wie aufwendig ist ein Clash? Unglaublich aufwändig. Von der Tatsache abgesehen, dass es nicht ganz einfach ist, einen Elephant Man, Beenie Man oder Sean Paul erstmal vor das Mikro zu bekommen, um Dubplates für Sentinel aufzunehmen, verlangen diese Künstler teilweise astronomische Summen für einen Dubplate Track. Wir stecken sehr viel Energie und Leidenschaft in diese Dubplate-Produktionen und schreiben teilweise den Dancehall-Künstlern die Texte komplett um, um sie Sentinel perfekt auf den Leib zu schneidern. Des weiteren muss der MC des Soundsystems ein jamaikanisches Publikum unterhalten und zwar über einen gesamten Abend. Jamaikaner sind sehr launisch, und wenn Teile des Publikums nicht non-stop von den Speeches des MCs entertained werden, dann fliegen schon mal Flaschen auf die Bühne! Wie kam es zu dem Clash auf Jamaika? Sentinel war insgesamt schon sieben Mal auf den Irish & Chin Worldclash-Veranstaltungen, dreimal in New York, dreimal in London und zu Ostern 2010 das erste Mal auf Jamaika. Die Wahl fiel dem Promoter relativ leicht, da wir das einzigste europäische Soundsystem sind, welches kontinuierlich über die letzten 10 Jahre Clashes auf der ganzen Welt bestritten hat und immer wieder die Massive in Jamaika, USA, Kanada, Japan oder Europa überzeugen konnten. 2005 gewannen wir als erstes europäisches und weisses Soundsystem in der Reggae-Geschichte den Worldclash in New York und dieser Erfolg wurde bislang von keinem anderen Sound in Europa wiederholt. Die Worldclash Serie endete in NY 2007, in London 2009 und dieses Jahr in Jamaika. Was für Chancen habt ihr euch ausgerechnet? Hattet ihr eine Außenseiter-Rolle? International gesehen laufen wir unter den Top 8 Clashsounds weltweit und als der führende Clashsound aus Europa. Auf Jamaika hatten wir bereits 2004 geclashed und gewonnen, aber das war kein großer Event, so dass wir auf einmal auf dem gesamten Island berühmt geworden wären. Dieser Worldclash jedoch in Montago Bay an Ostern hatte mehr als 6000 Besucher. Da durften wir einfach nicht floppen und haben sehr viel Energie in die Vorbereitungen gesteckt, so dass wir auch mit einem gesunden Selbstvertrauen auf der Bühne standen. Das jamaikanische Publikum fühlt so was und gab uns das wieder zurück, indem wir vier (!) von fünf Runden im Clashverlauf eindeutig per Handabstimmung gewonnen haben! Außenseiter also nur insoweit, dass wir zuvor nicht in großem Maße auf JA bekannt waren und zudem noch aus Europa kamen. Das jamaikanische Publikum sieht (im Gegensatz zu dem in London oder NY) äusserst selten Weisse als Soundsystems performen. Im Fokus stand dabei auch MC Shotta Paul und nicht mehr du. Shotta Paul ist unserer "neuer" Sentinel MC, der inzwischen auch schon fast zwei Jahre dabei ist, kommt original auch aus Calw, war dann in Konstanz viele Jahre, bevor er nach Stuttgart zurückzog. Ich wollte ihm die Möglichkeit geben, sich vor einem großen Publikum zu beweisen, weil er sehr viel Potential hat, welches sich nicht unbedingt so entfalten kann ,wenn er permanent in meinem Schatten als der "Original-MC" von Sentinel steht. Ausserdem muss ich niemandem mehr etwas beweisen auf einer Clashveranstaltung. Ich mache das seit 10 Jahren und da bin ich froh, wenn ich Paul das Mic weitergeben kann, weil er in der Tat exzellent performed. Was für Eindrücke habt ihr dieses Mal mitgenommen? Die Eindrücke waren überwältigend. Der Zuspruch, den wir vom Publikum erhielten war bahnbrechend, alle jamaikanischen Tageszeitungen berichteten über den Event mit großen Berichten und auf der Straße sprechen die Menschen immer noch von dem "whiteman" Sound Sentinel. Das ist natürlich immer wieder ein erhebendes und beglückendes Gefühl, wenn man eine neue Crowd in einem neuen Teil der Erde für sich gewinnen kann. Und gerade in Jamaika - wo ja unsere Musik herstammt - ein Star zu sein, ist mehr als man sich jemals zu erträumen wagte. Ansonsten macht es mich persönlich auch glücklich, dass mein Lebensprojekt Sentinel, welches ich mit Nadia 1998 gegründet habe, nach wie vor so dermassen erfolgreich unterwegs ist, und die neue Generation im Sound mit DJ Meska & Shotta Paul, welche den Löwenanteil der kreativen Arbeit für diesen Clash bestritten haben, das Soundsystem auch weiterhin als "everlasting Sound" strahlen lassen werden. www.sentinelsound.de Sentinel ist wöchentlich via Podcast auf Kingstonhot.de zu hören.

     
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  • 19

    Hobby-Heimwerker:
    Erick Morillo Technical Rider

    Am 18. Mai 2010, 18:15 Uhr von martin

    (“Mein” erstes Sub Culture: Mai 2001)

    Als Kollege Setzer am Samstag auf die Seite The Smoking Gun verwies, welche die “deppersten Bühnenanweisungen von Stars und Sternchen” verewigt, musste ich prompt an einen meiner größten Schätze denken, den ich nun seit sage und schreibe neun Jahren wie meine beiden stark kurzsichtigen Augäpfel hüte: einen längst ranzigen, ausgedruckten Zettel, ein Text-File mit dem Titel “Erick Morillo Technical Rider”.

    Dieser Wisch erinnert mich an meine ersten Tage bei Sub Culture. Pünktlich zum 1. April 2001 habe ich meinen Job als Redaktions-Fuzzi beim A6 Magazin angetreten. Gleichzeitig sind wir ins Medienhaus eingezogen.

    Fortan teilte ich mir ein Büro mit Yugo und Dauertelefonierer Vlado. Direktor Brunski, auch mein damaliger Boss, und sein Partner und erster Offizier Ussi residierten nebenan im ehemaligen Büro vom Bär. War schön da, ich hab das Medienhaus in Heslach sehr gemocht. Vielleicht auch weil der Krupa und der Willy in unmittelbarer Nähe waren.

    Neben dem ebenfalls hochgeschätzten Graphiker Elmar, bei SC für Satz und Layout zuständig, habe ich damals übrigens auch Heidi Klum kennengelernt. Das Model war absoluter Bildschirmschoner-Konsens all over im Büro. Mit nassen Haaren und im Bikini. Mir war das zierliche Wesen mit der samtweichen Stimme aus Gladbach bis dato völlig unbekannt. “Und geile Hupen, oder?”, meinte Vlado am ersten oder zweiten Tag. “Haaa jaaaa…”

    Der Direktor und der Ussi haben wiederum auch Partys gemacht, Housesession hießen die bzw. heißen sie heute noch. Manche hießen auch Stay Tuned, da wiederum hat der Yugo mitgemacht. Immer Riesendinger. Mit (damals) mega-bekannten DJs. Und egal in welcher Location vom Zapata bis Red Room immer mega viele Leute. Irgendwie war sowieso alles mega zu dieser Zeit. Mir manchmal etwas zu mega. Genau genommen war “large” das Wort der Stunde. Alles war large.

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    ("Mein" erstes Sub Culture: Mai 2001) Als Kollege Setzer am Samstag auf die Seite The Smoking Gun verwies, welche die "deppersten Bühnenanweisungen von Stars und Sternchen" verewigt, musste ich prompt an einen meiner größten Schätze denken, den ich nun seit sage und schreibe neun Jahren wie meine beiden stark kurzsichtigen Augäpfel hüte: einen längst ranzigen, ausgedruckten Zettel, ein Text-File mit dem Titel "Erick Morillo Technical Rider". Dieser Wisch erinnert mich an meine ersten Tage bei Sub Culture. Pünktlich zum 1. April 2001 habe ich meinen Job als Redaktions-Fuzzi beim A6 Magazin angetreten. Gleichzeitig sind wir ins Medienhaus eingezogen. Fortan teilte ich mir ein Büro mit Yugo und Dauertelefonierer Vlado. Direktor Brunski, auch mein damaliger Boss, und sein Partner und erster Offizier Ussi residierten nebenan im ehemaligen Büro vom Bär. War schön da, ich hab das Medienhaus in Heslach sehr gemocht. Vielleicht auch weil der Krupa und der Willy in unmittelbarer Nähe waren. Neben dem ebenfalls hochgeschätzten Graphiker Elmar, bei SC für Satz und Layout zuständig, habe ich damals übrigens auch Heidi Klum kennengelernt. Das Model war absoluter Bildschirmschoner-Konsens all over im Büro. Mit nassen Haaren und im Bikini. Mir war das zierliche Wesen mit der samtweichen Stimme aus Gladbach bis dato völlig unbekannt. "Und geile Hupen, oder?", meinte Vlado am ersten oder zweiten Tag. "Haaa jaaaa..." Der Direktor und der Ussi haben wiederum auch Partys gemacht, Housesession hießen die bzw. heißen sie heute noch. Manche hießen auch Stay Tuned, da wiederum hat der Yugo mitgemacht. Immer Riesendinger. Mit (damals) mega-bekannten DJs. Und egal in welcher Location vom Zapata bis Red Room immer mega viele Leute. Irgendwie war sowieso alles mega zu dieser Zeit. Mir manchmal etwas zu mega. Genau genommen war "large" das Wort der Stunde. Alles war large. Kurz nachdem ich meinen Job angefangen habe, hieß es: Gaaanz dickes Ding, OMG, wir machen Erick Morillo im P-Club (Ex-Oz, heute Aer)! Am 30. April. Der ist - large. Gut, das wusste ich natürlich auch. Ich weiß wiederum nicht genau, was der Herr heute so macht. Sein Myspace-Kalender quillt jedenfalls nach wie vor über, gealtert ist er scheinbar ebenfalls kaum. 2001 erreichte Morillo seinen ersten Zenith würde ich behaupten. Sein Label Subliminal hatte einen absoluten Hype und Morillo war in der obersten Sphäre der DJ-Großverdiener angekommen, der die typische Schlaufe dieser kleinen, elitären Kaste drehte: England, Ibiza, Asien, kurzer Zwischenstopp in den Staaten um den Schlafi zu wechseln. Und immer schön im DJ-Mag drin, am Pool, mit Bikini-Weibern, die noch etwas gazelliger waren als Heidi. Das war, das ist, oberster DJ-Setset, was wiederum bedeutete, dass seine Gigs auf deutschem Boden zunehmend seltener wurden, weil im Ausland für die Superstar-Riege traditionell noch höhere Gagen gezahlt werden, woran sich die Künstler wiederum logischerweise schnell gewöhnen. Der Bubbi hat Morillo in den 90ern ein paar Mal ins M1 gebucht, seitdem war er nicht mehr in Stuttgart. Demnach freuten sich die Jungs im Büro wie Bolle, als das Date - ich meine eher kurzfristig - zu Stande kam. Was kostet die Welt, wir machen den, meinten sie. Nicht nur weil er large ist, Morillo hatte zugegebenermaßen schon bissle was auf dem Kasten. Auf sein Konto geht unter anderem der Instant-Gassenhauer & House-Classic "I Like To Move It" und "Reach" (gemeinsam mit Louie Vega/MAW)  natürlich nicht zu vergessen. Man erfüllte sich letztendlich einen Traum mit diesem Booking. Ich freute mich einfach mal mit und wir klatschten den guten Herrn also auf das Cover (siehe oben) und kamen mit der Mai-Ausgabe extrem früh raus, Date war wie gesagt der 30. April, damit man diesen vermeintlichen Promo-Effekt noch ein paar Tage nutzen konnte. Einige Tage vor dem Gig kam dann per Mail der sogenannte Technical Rider rein, da steht drauf was ein DJ alles so an Zeug benötigt. Auch das war mir damals völlig neu (Was braucht ein DJ noch außer zwei Plattenspielern und einem Mixer?). Brav ich den ausgedruckt und auch später aufbewahrt. Wie die Amis schon immer so waren, wollte Morillo halt auch einen Mixer mit Drehpoti-Reglern, und, klar, von Rane natürlich. War damals sau schwer zu bekommen, auch diese Effekteinheiten. Das war aber nicht alles. Besonders stutzig machte uns dieser Abschnitt: Sollte also die DJ-Kanzel nicht ordentlich zugezimmert sein, so damit das gemeine Fußvolk den Herrn Morillo nicht bei seiner Performance stören, geschweige denn auf Gottes Hände schauen kann, möge doch der Club bzw. der Veranstalter bitte folgendes für einen kleinen Heimwerker-Bunker bereit stellen: 40 Betonklötze, 3 Pressspanplatten, eine Packung Schrauben und eine Schlagbohrmaschine mit dem entsprechenden Aufsatz, aber bitte strombetrieben und ohne Akku, damit man im Ernstfall der Herr Morillo ohne von jämmerlichen Ladezeiten aufgehalten seinen kleinen Schützengraben basteln kann. Wir standen vor einem riesigen Rätsel und wissen bis heute nicht, ob das eine Verarsche bzw. Test war. (Ab und zu sind in solchen Ridern sozusagen "Testsätze" eingebaut, nur um zu sehen, ob sich der Veranstalter auch ja den kompletten Scheiß richtig durchliest. Habe ich erst letztes Jahr bei einem Artikel fürs Jazz Open gelernt.) Ich meine, man stelle sich nur mal vor, ein Veranstalter karrt tatsächlich 40 Betonklötze ran - du lachst dich doch krumm, wenn du Erick Morillo bist oder nicht? Gut, bissle ne Diva war er dann schon. Er hatte so einen Roadie asiatischer Abstammung dabei, der mit seiner Kutte aussah als wäre er direkt aus einem 70er-Jahre-Kung-Fu Film rausgehüpft und es hat eigentlich nur noch gefehlt, dass dieser dem Erick beim Pickeln den Lümmel gehalten hat. Der Typ hatte sogar eine Papprolle dabei, wo man das Eventplakat knickfrei verstauen konnte! Jedenfalls hat Morillo dann ziemlich gut aufgelegt und unter anderem einen meiner All-Time--House-Favorites gespielt, nämlich X-Press 2 "Muzik": Ist von 1993/1994, lief in den ersten M-Einsens rauf und runter. Wir standen im P-Club da beim DJ-Pult rum, also natürlich nicht hinter ihrer Majestät, sondern auf dem Balkon daneben. Und da haben wir dann halt ein bisschen rumgeschrieen als Morillo den Track reingemixt hat. Wurden prompt ermahnt doch etwas ruhiger zu sein. Vielleicht war das mit der Heimwerker-Liste doch ernst gemeint.

     
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  • 7

    SubCulture-Forum = Tonsportler.de

    Am 29. Mrz 2009, 16:38 Uhr von martin

    forum

    Das Sub Culture Forum ist nun wieder unter Tonsportler.de zu erreichen. Alles beim Alten.

    Das Sub Culture Forum ist nun wieder unter Tonsportler.de zu erreichen. Alles beim Alten.

     
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  • 15

    SubCulture.de Relaunch

    Am 27. Mrz 2009, 11:08 Uhr von martin

    bild-14

    Yeah, nach langer Wartezeit ist heute Nacht die völlig und total neue Subculture.de Homepage online gegangen. Zwar noch etwas Beta und inhaltslos aber man kann sich schon gut ein Bild von machen. 

    Im Zuge des Relaunches gibt es übrigens kein offizielles SubCulture Forum mehr. Die Zentrale in Freiburg hat sich für ein Blog-System als Diskussionforum entschieden, von dem ist aber noch nicht viel zu sehen. Das SubCulture Forum in der jetzigen Form wird vom Corbin unter www.tonsportler.de weitergeführt. Soll am Montag wieder am Start sein.

    Yeah, nach langer Wartezeit ist heute Nacht die völlig und total neue Subculture.de Homepage online gegangen. Zwar noch etwas Beta und inhaltslos aber man kann sich schon gut ein Bild von machen.  Im Zuge des Relaunches gibt es übrigens kein offizielles SubCulture Forum mehr. Die Zentrale in Freiburg hat sich für ein Blog-System als Diskussionforum entschieden, von dem ist aber noch nicht viel zu sehen. Das SubCulture Forum in der jetzigen Form wird vom Corbin unter www.tonsportler.de weitergeführt. Soll am Montag wieder am Start sein.

     
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  • 31

    Heftle-Update

    Am 3. Mrz 2009, 21:32 Uhr von Thorsten W.

    heftle

    Spannend. Das Port 01 alias “jedem die Zielgruppe die er verdient” oder “immer noch besser als einlagiges Klopapier” hat halt tatsächlich den DSDS-Mega-Superstar Cosimo auf dem Cover, der übrigens auch ne dufte Website hat, wo er (ohne Scheiß) Domains wie “inkaiserslautern.de”, “stuttgart2008.de” (ist jetzt bestimmt der Renner) oder “incannstatt.de” verkauft. Klar, falls das mit Hollywood und so je doch nicht klappt, dann kann man immer noch mit Domainhandel Millionär werden. Im Port 01 Interview sagt Cosimo übrigens so schlaue Sachen wie “Spiderman ist ein Comicheld der Menschenleben rettet”.

    Das gute alte Sub Culture hat ein neues Logo auf dem Heft. Das kann man machen, muss man aber nicht, vor allem wenn sich das Logo weder bei den Party-Präsentationen noch auf der Website wieder findet. Und die Untertitel variieren zwischen “urban navigator”, “Wir leben Stuttgart”, “Das Magazin für Lifestyle…” und “Trendmagazin für Popkultur und Freizeitgestaltung”. Aber der Männerchat ist super, wie immer.

    Das Reflect wird mir übrigens immer sympathischer, weil ich in der aktuellen Ausgabe dafür, dass ich den kessel.tv-Text geschrieben hab, als “echter Insider und Veteran des Stuttgarter Nightlifes” vorgestellt werde. Danke Herr Thilow. Jetzt bitte nur noch den unsäglichen Text vom Kollegen Bessis rausschmeißen, und ich bin Fan :-)

    Hat übrigens bissle gedauert, bis ich den Artikel hier schreiben konnte – meine Holde hatte die Heftle schon in Papiermüll geschmissen. Sorry.

    Spannend. Das Port 01 alias "jedem die Zielgruppe die er verdient" oder "immer noch besser als einlagiges Klopapier" hat halt tatsächlich den DSDS-Mega-Superstar Cosimo auf dem Cover, der übrigens auch ne dufte Website hat, wo er (ohne Scheiß) Domains wie "inkaiserslautern.de", "stuttgart2008.de" (ist jetzt bestimmt der Renner) oder "incannstatt.de" verkauft. Klar, falls das mit Hollywood und so je doch nicht klappt, dann kann man immer noch mit Domainhandel Millionär werden. Im Port 01 Interview sagt Cosimo übrigens so schlaue Sachen wie "Spiderman ist ein Comicheld der Menschenleben rettet". Das gute alte Sub Culture hat ein neues Logo auf dem Heft. Das kann man machen, muss man aber nicht, vor allem wenn sich das Logo weder bei den Party-Präsentationen noch auf der Website wieder findet. Und die Untertitel variieren zwischen "urban navigator", "Wir leben Stuttgart", "Das Magazin für Lifestyle..." und "Trendmagazin für Popkultur und Freizeitgestaltung". Aber der Männerchat ist super, wie immer. Das Reflect wird mir übrigens immer sympathischer, weil ich in der aktuellen Ausgabe dafür, dass ich den kessel.tv-Text geschrieben hab, als "echter Insider und Veteran des Stuttgarter Nightlifes" vorgestellt werde. Danke Herr Thilow. Jetzt bitte nur noch den unsäglichen Text vom Kollegen Bessis rausschmeißen, und ich bin Fan :-) Hat übrigens bissle gedauert, bis ich den Artikel hier schreiben konnte - meine Holde hatte die Heftle schon in Papiermüll geschmissen. Sorry.

     
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    • Thorsten W.: Wieso Gratis-Heftle, kosten doch beide Geld, Streetmag 1,50, Trott-War...
    • martin: ich weiß nicht ob ein weiteres straßesmagazin den trottwar verdrängen würde....
    • Thorsten W.: Naja, ich weiß nicht, gut gemeint ist halt auch nur das Gegenteil von gut....

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