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“Ossi-Diskriminierung”
Am 28. Apr 2010, 17:15 Uhr von martin
Um ganz ehrlich zu sein, habe ich den sogenannten “Ossi-Prozess” neulich nicht so wirklich verfolgt, sondern eigentlich nur die markante Überschrift der StZ “`Ossis´ sind kein eigener Volksstamm” im Kopf.
Eine Frau aus Ost-Berlin, seit 1988 in Stuttgart lebend, hatte sich bei einem schwäbischen Unternehmen als Buchhalterin beworben, wurde aber mit dem Vermerk “(-) Ossi” abgelehnt. Das Minuszeichen des Jahres in Kombination mit dem Wort “Ossi” fasste die Dame als Grund auf, dass man sie nicht einstellte und klagte erfolglos dagegen. Die Firma besteht auch darauf, dass einzig allein die Qualifikation der Bewerberin nicht ausreichend war.
“Dieser Vermerk könne zwar als diskriminierend verstanden werden, sei aber keine gesetzlich verbotene Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft, urteilte das Gericht”, berichtete die StZ. Weil eben “Ossis kein eigener Volksstamm” sind.
Vergangenen Freitag wurde nun gemeldet, dass der Prozess in eine neue Runde geht und prompt erschien am Montag in der StZ obige wie folgende, ich nenne es einfach mal Rechtfertigung der betroffenen Firma, entdeckt von unserem Leser Florian.
Wie das auch immer ausgeht, das Inserat hätte man vielleicht besser sein lassen. Da jagt ein Fettnäpfen das Nächste. Herr Ehmeneck war im Urlaub, minus bedeutet “total gefehlt”, aber Ossis sind trotzdem gute Menschen. Und dies ist der wahre Sachverhalt! Call me trotziges Kind oder firmeninterne Geheimsprache plausibel erklärt. Braucht jemand neue Fenster?
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Trockene Analyse
Am 19. Jan 2010, 14:46 Uhr von martin
Mein Held des Tages heißt eindeutig Volker Haefele. Er ist für die Podcast-Seite von Lokales Live zuständig, eine ”Internet-Lokalzeitung für die Stadtbezirke Bad Cannstatt, Steinhaldenfeld, Sommerrain, Burgholzhof, Münster, Mühlhausen, Freiberg, Mönchfeld, Hofen und Neugereut.”
Präzise und trocken analysiert Haefele den neuen Stuttgarter Zeitung Blog Brezel.me, über den wir heute früh berichtetet haben. Seine Erörterung geht in die Region großartig, wie ich finde.
Brezel-Analyse by Mr. Volker Haefele
Ich will auch so was für uns. Danach heulen wir bestimmt, aber es lohnt sich sicherlich. Ich muss ihn anschreiben.
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Brezel.me
Am 19. Jan 2010, 10:03 Uhr von martin
Die einen oder anderen haben es bestimmt schon mitbekommen, nach einer kleinen Warmlaufphase im Dezember promoted die Stuttgarter Zeitung seit letzter Woche kräftig das neue Inhouse-Blog-Projekt Brezel.me.
“Brezel.me kümmert sich genuss- und liebevoll um die Nebensächlichkeiten, die die Stadt bewegen – auch um den Sack Reis, der in Heslach umfällt. Frech, kommentierend, provozierend”, so die Selbstdefinition.
Treibende Kraft hinter Brezel.me ist StZ-Online-Capo Tobias Köhler, international gefeierter Laufstar, Kohlenhydrate-Monster, Internet-Junkie, iPhone-Fanatiker und Finkids-Fan. Dem brennt es ziemlich unter den Nägeln wie man sehen kann, gibt mächtig Gas und erfreut sich wahnsinnig an der stetig wachsenden Facebook-Fangruppe.
Außerdem mit dabei Pate-Fan Eric “Mr. Right” Raidt, absoluter Neuling in der 2.0-Welt und bis letzte Woche ohne Facebook-Profil (hätte besser auch keines gemacht), aber schlägt sich bislang sehr wacker zwischen CMT und Schweinemuseum.
Und ja, unser Außenreporter und sowie auch meine Wenigkeit posten ebenfalls gelegentlich auf Brezel ein paar Beiträge. Haben wir so in einer lauen Sommernacht 2009 im Waldheim Heslach (Fahrradausflug of the year im Unterhemd) beschlossen.
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Die 100 besten Alben
Am 18. Jan 2010, 15:17 Uhr von martin
…des vergangenen Jahrzehnts sind diese hier, geht es zumindest nach den Musikexperten der Stuttgarter Zeitung. Ganz vorne The Strokes.
“Doch nach langwierigen Entscheidungsrunden und schmerzhaften Auswahlprozessen haben die Fachleute sich am Ende auf die hundert besten Alben des vergangenen Jahrzehnts festgelegt.”
Herausgekommen ist eine relative einseitige Gitarren-Songwriter-Schlacht, darunter auch etliche “The”-Bands, die nach dem ersten Album als die neuen Beatles gefeiert und schon mit dem zweiten von der Musikpresse wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurden. Den größten Teil kenne ich nur vom Namen.
Anhand dieser Liste können nun auch die Leser ihr Lieblingsalbum wählen. Hier geht es zu Abstimmung.
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Blog lovin
Am 27. Nov 2009, 11:52 Uhr von martin
Die Stuttgarter Zeitung hat eine herzliche Blog-Geschichte aufgedeckt. Blogger Swen (www.blickwerfer.de) aus dem Kölner Raum hat sich in die Stuttgarter Bloggerin Catharina (lashout.de) verguckt, aber setzt nicht auf Telefonterror oder Email-Spaming, sondern umgarnt sie ganz romantisch mit selbstkomponierten Liebesliedern.
Sie wiederum findet das ganz bezaubernd und schreibt ihm auf lashout zurück.
Hier der aktuelle Song von Swen:
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Checker oder Hänger? Loser
Am 6. Nov 2009, 08:53 Uhr von martin
Erst vor zwei Wochen hatten wir es vom Szenesprachenwiki. Heute ist auf der Stuttgarter Zeitung ein ähnlicher Artikel mit angehängtem Quiz. Da macht man einfach mal mit am Freitagmorgen.
Entweder bin heute nicht in Hochform, das Quiz zu schwer, far out, dämlich oder ich einfach raus, denn ich komm gerade mal auf 53 Prozent korrekte Antworten (bei 15 Fragen). Das ist ziemlich ernüchtern. Oder auch nicht.
Der Strachi hat sich neulich via Statusmeldung darüber gewundert, dass er von einem jungen Kerl mit Sie angesprochen wurde. Daraufhin meinte ich, du, das passiert mir fast jede Woche beim Auflegen, obwohl ich mich so gut gehalten habe, denk ich zumindest. So nagt halt die Zeit an uns, an jedem bissle anders.
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Blog-Update
Am 29. Jun 2009, 17:34 Uhr von Thorsten W.
Ich bin heute auf einen wunderbaren, noch relativ jungen Blog aufmerksam gemacht worden: Bei There, I Fixed It. werden, ähm, unkonventionelle Arten gezeigt, etwas zu reparieren. “Workaround” könnte man das auch nenen oder MacGyver für Anfänger. Die Warmwasserleitung oben ist auf jeden Fall schon mal großartig.
Dann behandelt aktuell das Designtagebuch, das übrigens mit dem Online-Grimme-Award geehrt wurde (herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle), den Relaunch bei der Stuttgarter Zeitung – sowohl Print als auch Online. Der ist mir auch schon aufgefallen, aber die Diskussion überlasse ich lieber den Fachleuten.
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