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Wahl-Nachwehen
Am 6. Okt 2009, 08:08 Uhr von martin
Wahlkampf mit Folgen: Der Stuttgarter CDU-Politiker Stephan Kaufmann hat sich einen kleinen Fauxpas geleistet und für obigen Wahlspot ungefragt die Titelmelodie der “Sendung mit der Maus” verwendet, wie heute auf der Stuttgarter Zeitung nachzulesen ist.
Über die Konsequenzen wird gerade diskutiert, wie es in der Zeitung heißt. Eine Verletzung des Urheberrechts kann auch auf jeden Fall für einen Politiker gnadenlos sein.
“Umso weniger erfreut ist man in Köln, dass Kaufmanns Spot mit der Maus-Melodie wochenlang in Stuttgarter Kinos lief. Der Fall liegt nun zur Prüfung in der Rechtsabteilung des WDR. Sollten die Justiziare zum Schluss kommen, dass Kaufmann die Melodie widerrechtlich abgekupfert hat, droht eine Klage wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. Dafür kann eine Geld-, in schweren Fällen sogar eine Freiheitsstrafe verhängt werden.”
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Und alle so: „Briefwahl“
Am 23. Sep 2009, 11:13 Uhr von Aussenreporter

Der Countdown läuft: Noch vier Tage, dann ist der ganze Politzauber rum, die Ein-Euro-Jobber müssen die Plakate wieder einsammeln, der Flashmob sein Yeah weiter auf dem Feuerwehrfest üben und wir haben den angeblich langweiligsten Wahlkampf in der Geschichte der Demokratie überstanden.
Wer jetzt schon weiß, dass er am Sonntag das Wahlstüble eher nicht von Innen sehen wird, weil er nach der nächsten Messerstecherei im City Department noch auf der Flucht ist, der letzte Schnaps vom Samstag schlecht war oder die Putzkräfte von der Corso einen wieder mal im Klo vergessen haben, der kann jetzt vorbauen: Im Statistischen Amt der Stadt Stuttgart in der Eberhardstraße 39 kann die ganze Woche schon gewählt werden, Öffnungszeiten siehe superduper Layout-Monster Stadt-Website www.stuttgart.de/item/show/305802/1/dept/139153
Das ganze funktioniert wie eine Mischung aus Wählen am Sonntag und Briefwahl: Man geht mit der Wahlbenachrichtigung und dem Perso zu den freundlichen Frauchen im dritten Stock, macht zwei Kreuze und schmeißt das Briefle gleich vor Ort ein. Habs am Montag in der Mittagspause gestestet und muss sagen, einself, Alder, war nüscht los, ging schnell und nu hab ich Sonntag frei.
Außerdem gibt es ein tolles Gimmick für Kids, eine Wahlurne für Kinder, an der die Kleenen Wahlen spielen können. Hab auch mitgespielt und meine bezaubernde Nichte gewählt. Hoffentlich gewinnt sie.
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Pralle Politiker-Plakate
Am 16. Sep 2009, 10:08 Uhr von Aussenreporter

Einige werden es vielleicht schon mitbekommen haben, bald ist ja Bundestagswahl, da müssen die Politiker ein bisschen Werbung für sich machen. Das machen die Genossen und Genossinnen aber auch alle sonstigen Parteifreunde und Parteifreundinnen am liebsten ganz Oldschool mit Plakaten am Straßenrand. Manche Menschen stört das, sie verschönern die Plakate dann ein wenig.
Ein ganz besonders Fleißiger hat es derzeit im Stuttgarter Süden auf Cem „Elternzeit“ Özdemir abgesehen, der Vorzeige Multi-Kulti-Politiker hat einen sensationellen Lippenstift abbekommen. Steht ihm gut.

Ein nicht enden wollender Quell der Verschönerungs-Inspiritaion ist auch 2009 das Hitlerbärtchen, das sich sogar beidgeschlechtlich einsetzen lässt. Einmal zu bewundern bei Ute Vogt, neuerdings und extra für die Wahl wohnhaft in S-Botnang.

Und natürlich bei meinem Lieblings-CDUler Stefan Kaufmann, der gefühlt seit ca. zwei Jahren im Walkampf ist und als erster in der Stadt plakatierte.

Manche Plakate muss man aber gar nicht erst verschönern, weil sie auch so schon ein Hingucker sind.

Dieser Münchner Sozi schont die Augen seiner Wähler. Mein Favorit kommt aber aus der Metropole Recklinghausen:

Der Reini war früher Rathaus-Pförtner und hat sich am Empfang der politischen Schaltzentrale wohl gedacht, was die Flachpfeifen können, kann ich schon lange. Herausgekommen ist ein wunderschönes Typo-Festival mit viel Liebe und vor allem Wortwitz. Schade, dass Reini nicht auch in Stutti antritt.
Ich ergänze mal noch ein schönes Beispiel, gefunden bei nerdcore: (Thorsten)
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