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    So!

    Am 9. Jun 2009, 16:40 Uhr von martin

    16.30 Uhr kommt das Ergebnis und dann kommt auch um 16:30 Uhr das Ergebnis. Ein Uhrwerk, unsere grüne Stadt.

    stimmzettelergebnis_stadtbezirke-grw-090609_seite_01

    Update: Nach dem Sprung ein paar warme Worte vom Wolfi.

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    16.30 Uhr kommt das Ergebnis und dann kommt auch um 16:30 Uhr das Ergebnis. Ein Uhrwerk, unsere grüne Stadt. Update: Nach dem Sprung ein paar warme Worte vom Wolfi. Statement von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster zum Ergebnis der Gemeindesratswahl in Stuttgart Es ist die klassische Rolle des Oberbürgermeisters als Vorsitzender des Gemeinderates, eine vermittelnde und Mehrheiten stiftende Rolle zu spielen. Schon in den letzten Jahren lag mir daran, dass die wesentlichen politischen Entscheidungen von möglichst breiten Mehrheiten getragen werden. Das ist und bleibt ein wesentlicher Teil der politischen Kultur im Stuttgart Rathaus. Mir kommt es vor allem darauf an, dass wesentliche politische Inhalte weiter von einer verlässlichen Mehrheit im Gemeinderat geteilt werden: Stuttgart will kinderfreundlich sein und diesen Anspruch ständig erneuern. Jedes Kind in Stuttgart braucht faire Entwicklungschancen. Stuttgart will integrationsoffen sein. Wer in Stuttgart lebt, soll sich als Stuttgarter fühlen – und auch so handeln: Gemeinsinnig als aktiver Bürger. Stuttgart setzt auf Nachhaltigkeit: finanziell, ökologisch und sozial. Stuttgart ist eine europäische Stadt. Sie verknüpft und vernetzt sich mit Städten weltweit, die ihre politischen Ziele teilen. Stuttgart setzt sich für ein kommunalfreundliches Europa ein. Stuttgart nutzt die einzigartigen städtebaulichen Entwicklungschancen, die sich aus dem Bahnprojekt Stuttgart-Ulm ergeben. Die aus öffentlicher Diskussion und Planung hervorgehenden neuen Stadtteile sollen energiepolisch und städtebaulich modellhaft sein. Alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter – egal wie sie sich zuvor zum Bahnprojekt gestellt haben - sollen diesen neuen urbanen Lebensraum als „Unsere grüne Stadt“ mitgestalten. Deshalb lade ich die Grünen im Gemeinderat dringend ein, sich konstruktiv an dieser Debatte zu beteiligen. Solange das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm in der Bauphase ist, wünsche ich mir eine aktivere Rolle der Bahn bei der Information der Bevölkerung. Um die Interessen der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger gegenüber der mit der Realisierung beauftragten Projektgesellschaft DB ProjektBau zu artikulieren, aber auch, damit die Bürgerinnen und Bürger einen verlässlichen Ansprechpartner für Fragen und Beschwerden während der Bauphase haben, wird die Stadt beim Technischen Referat einen Ombudsmann einsetzen. Ich biete dem neuen Gemeinderat an, in der inhaltlichen Auseinandersetzung um Themen zu Mehrheiten, zu möglichst breiten Mehrheiten zu finden.

     
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  • 24

    Wahlergebnis nach Stimmzetteln

    Am 8. Jun 2009, 15:18 Uhr von martin

    stimmzettelergebnis_tabelle-1-0806

    (Draufklicken)

    Das endgültige Ergebnis folgt am Dienstagmittag.

    (Draufklicken) Das endgültige Ergebnis folgt am Dienstagmittag.

     
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  • 16

    Wir sind grün II

    Am 8. Jun 2009, 10:04 Uhr von martin

    wahl_4

    Da ich nicht wie der Thorsten alle zwei Jahre von einer Villa in die nächste ziehe, weiß ich nach über 8 Jahren West genau wo ich hin muss: In das Berufschulzentrum in der Hasenbergstraße. Ich konnte mich gestern gegen 17.00 Uhr zwischen Mittagessen und Laufen doch noch aufraffen den Zweckbau zu besuchen. 

    Thorsten hat ja schon alles wunderbar ausgeführt. Was mir noch aufgefallen ist: In der Berufschule war sprichwörtlich die Hölle los. Das fühlte sich nach einer Wahlbeteiligung von 99,9 % an (wie hoch war sie eigentlich wirklich?). 

    wahl_3

    Bei Wahlen zuvor bin ich da immer locker fluffig reingeschlappt, hab mich sofort in eine Kabine verdrückt und dann den Zettel in der Urne eingeworfen. Zeitaufwand: Zwei Minuten. 

    Gestern stockte der Verkehr schon vor dem Wahllokal und man musste sich schön brav in eine Schlange einreihen und wurde durch den Parkour geführt. Kommunalpolitik roggt halt oifach. Oder der Westler hatte keinen Bock auf S21. Oder wie auch immer. 

    wahl_1

    Dabei musste man allerhand dämliches Gelaber überforderter Mitbürger ertragen. Der Leiter des Lokals bat derweil höflich um Verständnis, dass es so schleppend voran geht, es sei aber schließlich ein schwieriges Wahlverfahren, mit den drei Wahlen. 

    Ich hab meine Stimmen bisschen verteilt und dann das ganze Paket einfach in den Umschlag gestopft. Der drei Meter lange Zettel von der Europawahl hat dann auch mich etwas überfordert. Was bzw. wen soll man da wählen? Schließlich hab ich ein Kreuz sehr weit unten gemacht. 

    Zu guter Letzt meine ich, dass bei der Versendung der Wahlbenachrichtigungen und Wahlzettel bisschen was schief ging. Ich selbst z.B. hab nur die Zettel bekommen und nicht die blaue Benachrichtigung, was letztendlich kein Problem ist. Aber mein Mitbewohner z.B. hat gar keine Unterlagen erhalten.

    Gut, die Stadt ist nun grün. Mal gucken was das bringt.

    Da ich nicht wie der Thorsten alle zwei Jahre von einer Villa in die nächste ziehe, weiß ich nach über 8 Jahren West genau wo ich hin muss: In das Berufschulzentrum in der Hasenbergstraße. Ich konnte mich gestern gegen 17.00 Uhr zwischen Mittagessen und Laufen doch noch aufraffen den Zweckbau zu besuchen.  Thorsten hat ja schon alles wunderbar ausgeführt. Was mir noch aufgefallen ist: In der Berufschule war sprichwörtlich die Hölle los. Das fühlte sich nach einer Wahlbeteiligung von 99,9 % an (wie hoch war sie eigentlich wirklich?).  Bei Wahlen zuvor bin ich da immer locker fluffig reingeschlappt, hab mich sofort in eine Kabine verdrückt und dann den Zettel in der Urne eingeworfen. Zeitaufwand: Zwei Minuten.  Gestern stockte der Verkehr schon vor dem Wahllokal und man musste sich schön brav in eine Schlange einreihen und wurde durch den Parkour geführt. Kommunalpolitik roggt halt oifach. Oder der Westler hatte keinen Bock auf S21. Oder wie auch immer.  Dabei musste man allerhand dämliches Gelaber überforderter Mitbürger ertragen. Der Leiter des Lokals bat derweil höflich um Verständnis, dass es so schleppend voran geht, es sei aber schließlich ein schwieriges Wahlverfahren, mit den drei Wahlen.  Ich hab meine Stimmen bisschen verteilt und dann das ganze Paket einfach in den Umschlag gestopft. Der drei Meter lange Zettel von der Europawahl hat dann auch mich etwas überfordert. Was bzw. wen soll man da wählen? Schließlich hab ich ein Kreuz sehr weit unten gemacht.  Zu guter Letzt meine ich, dass bei der Versendung der Wahlbenachrichtigungen und Wahlzettel bisschen was schief ging. Ich selbst z.B. hab nur die Zettel bekommen und nicht die blaue Benachrichtigung, was letztendlich kein Problem ist. Aber mein Mitbewohner z.B. hat gar keine Unterlagen erhalten. Gut, die Stadt ist nun grün. Mal gucken was das bringt.

     
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  • 23

    Statusmeldungen oder:
    Gedanken zum Tag, Teil I

    Am 3. Jun 2009, 23:36 Uhr von martin

    pate_uwe

    (Bild von nightcams)

    „Dr. Elbert´s Laufweisheiten, Teil 1: Wenn man aggro ist, läuft man schneller.“ Das ist mein aktueller Facebook-Status. Ich bin im Status-Abgeben schätzungsweise im unteren Mittelfeld. Im Status kommentieren hingegen bin ich im Oberen. Das macht richtig Laune, kann aber genauso zeitverschwenderisch sein.

    Denn viele meiner Freunde ändern ihren Status fast stündlich. Wie zum Beispiel Alexander Maier. Heute früh schreibt er: „…ist jetzt ein Fan von frühstücken“. Mal ganz abgesehen davon, dass jeder Mensch ausgiebig frühstücken sollte, hab ich geantwortet: „Ich bin ein Fan von Alexander Maier.“ Ich wollte ihn, wie so oft, zum einen etwas foppen, ihm aber auch zum anderen suggerieren, dass ich ihn ganz doll mag, auch wenn er manchmal ein muffeliger Kauz sein kann.

    Natürlich ist über Facebook parlieren zäh wie Lederschuh, trotzdem möchte ich an dieser Stelle meine FbPdW (Facebook Person der Woche) küren: Tara, Uwe Reiser! Yes, der Uwe! Der Uwe von der Love Academy, der Uwe mit dem Porno-Film (was ist eigentlich aus diesem Projekt geworden, quasi das Black Album des Stuttgarter Nachtlebens?), der Uwe mit dem Aer Club und der Uwe mit der Hochzeit im Aer Club. We love Uwe, no doubt.

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    (Bild von nightcams) „Dr. Elbert´s Laufweisheiten, Teil 1: Wenn man aggro ist, läuft man schneller.“ Das ist mein aktueller Facebook-Status. Ich bin im Status-Abgeben schätzungsweise im unteren Mittelfeld. Im Status kommentieren hingegen bin ich im Oberen. Das macht richtig Laune, kann aber genauso zeitverschwenderisch sein. Denn viele meiner Freunde ändern ihren Status fast stündlich. Wie zum Beispiel Alexander Maier. Heute früh schreibt er: „…ist jetzt ein Fan von frühstücken“. Mal ganz abgesehen davon, dass jeder Mensch ausgiebig frühstücken sollte, hab ich geantwortet: „Ich bin ein Fan von Alexander Maier.“ Ich wollte ihn, wie so oft, zum einen etwas foppen, ihm aber auch zum anderen suggerieren, dass ich ihn ganz doll mag, auch wenn er manchmal ein muffeliger Kauz sein kann. Natürlich ist über Facebook parlieren zäh wie Lederschuh, trotzdem möchte ich an dieser Stelle meine FbPdW (Facebook Person der Woche) küren: Tara, Uwe Reiser! Yes, der Uwe! Der Uwe von der Love Academy, der Uwe mit dem Porno-Film (was ist eigentlich aus diesem Projekt geworden, quasi das Black Album des Stuttgarter Nachtlebens?), der Uwe mit dem Aer Club und der Uwe mit der Hochzeit im Aer Club. We love Uwe, no doubt. Der Uwe hat sich glaub letzte Woche bei Facebook angemeldet und innerhalb der letzten sieben Tage 328 Freunde gesammelt. Das ist Rekord. Und der Uwe hat das Prinzip Facebook sofort verstanden und heute früh einen mächtigen Status gepoppt: „Bin endlich wieder im Büro. Gestern durfte ich mit meiner Mutter den ganzen Tag im Garten arbeiten. Gut gebräunt, aber mit Blasen an den Händen, freue ich mich wieder auf meinen Job am Laptop...“ Da der Uwe auch mit mir Freund sein wollte und ich ihn gnädigerweise akzeptiert habe, musste ich das natürlich auch gleich kommentieren. Beim Uwe muss man auf etwas Etikette achten, auch wenn ich mit ihm seit dem Ende von SC geschäftlich nichts mehr zu tun habe. Also hab ich nicht, wie es für mich jetzt in diesem Fall typisch gewesen wäre, hätte zum Beispiel Alexander Maier diese Seier rausgehauen, mit „FEDD ALDA!“ kommentiert, sondern ganz stilvoll: „Das sind Statusmeldungen.“ Hat doch einen leicht ironischen Unterton, aber ist immer noch respektvoll, oder etwa nicht? Im Falle vom Uwe muss man wissen, dass der Uwe derjenige in Stuttgart ist, der bis vor kurzem unter einem Social Network wohl als erstes die Gruppe Anonymer Alkoholiker verstand, bei dem Stichwort Web 2.0 an eine neue Webtechnik für Gucci oder Prada Pullis dachte und bei Blogs schlicht und einfach an einen Schreibblock. Anders gesagt: Bis vor kurzem war die Reisersche Lesart vom Internet: Inder sind nett. Zugegeben, der war mächtig alt und flach, aber wiederum auch eine gekonnte Überleitung, denn ich war am Pfingstsonntag nicht im Toy, hab aber vom Krupa gegen 00:30 Uhr eine super Status-Meldung per SMS bekommen: „Alter, ich bin gerade im toy. Unglaublich, das ist besser als rtl. Muhahaha, realsatire pur! Musst du unbedingt mal machen.“ Nein, mach ich aber nicht, denn ich war im Kino. Und zwar in „Slumdog Millionaire“. Ich geh selten ins Kino, aber in einen Film, der 8 Oscars bekommen hat, kann man mal gehen. Und siehe da, er hat mir richtig gut gefallen. Ich hatte bissle Schiss vor einem knallbunten Indien-Overkill, aber das ist gar nicht der Fall gewesen. Total spannender, packender, mitreißender Streifen. „Wer wird Millionär“ kennt halt doch irgendwie jeder Depp und man fühlt sofort wie daheim im Wohni. Wie auch die Gäste im Delphi. Die erste Reihe hat brav ihre Schuhe ausgezogen und schön die Stinkefüsse auf der Bühne abgelegt. Beim Anblick von weißen Socken am Pfingstsonntag bekomm sogar ich einen Ständer. Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass es eigentlich komisch ist, dass „Slumdog Millionaire“ 8 Oscars bekommen hat, weil er ja mir gefallen hat. Ich glaube, ich war noch nie einem Film, der 8 Oscars bekommen hat, weil das sind meistens Filme wie z.B. „Brokeback Mountain“. Ein Mann, der zu seinen Lieblingsfilmen „Armageddon“ oder „Stirb Langsam 1 – 4“ zählt, hat für „Brokeback Mountain“ wenig übrig. Wenn ich die Armageddon-Nummer auspacke, verfallen viele Menschen in diese typische was-ist-denn-das-für-ein-Banause-Schockstarre, so mit ganz weit aufgerissen Augen und der Hand vor dem Mund, erklären mich verrückt und für einen Bauerntölpel sowieso. Aber ganz ehrlich, der Film-Plot ist wirklich grandios! Also mit einem Space-Shuttle auf einen rasend schnellen Kometen zu landen und darauf ein 150 Meter tiefes Loch zu bohren, darauf muss man erst mal kommen! „Armageddon“ ist der einzige Film, bei dem im Kino kein einziges Mal auf die Uhr geschaut habe. Außerdem fand ich es wirklich eine super Sache, dass endlich auch die Arbeiter einer Ölbohrinsel eine Lobby in Hollywood bekommen haben. Ich mein, wohl jede Berufsgruppe hatte in der Filmindustrie bereits eine Lobby, wahrscheinlich sogar Müllmänner. Aber Arbeiter auf einer Ölbohrinsel? Die müssen auch mal im Rampenlicht stehen. Sind mehrere Wochen auf dem wackeligen Ding, machen sich bei jedem Wind und Wetter den Anorak schmutzig und haben absolut nichts zum Bömsen, außer natürlich Liv Tyler, vorausgesetzt man arbeitet auf der Armageddon-Bohrinsel. Da wirste doch aggro! Ich war heute übrigens aggro, weil ich drei Stunden beim Zahnarzt auf der Bank lag. Bekomm drei Kronen und zwei Füllungen. Weil man halt auch nie richtig putzt und nur alle drei Jahre zum Arzt geht. Danach war ich voll madig und platt, aber eben irgendwie auch sehr gereizt. Musste ich natürlich gleich auf Facebook pösten und hab voll viel Mitleid bekommen - oooooooh! Danach hab ich noch ein Interview mit dem CSD-Vorstand gemacht, der war sehr redseelig, und mit der Laura vom Kings Club. Die war ganz lustig. Hatte erst Heidenehrfurcht, weil die große Laura und so. Kandidiert für die Linken. Könnt ihr am Sonntag wählen. Also war jetzt kein Vorschlag von mir. Weil so richtig politisch werden wir nicht auch noch. Gut Nacht.

     
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