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Lift Online Relaunch
Am 30. Mrz 2011, 13:00 Uhr von martin
Die Homepage vom Stadtmagazin LIFT steht seit heute morgen frisch gerelauncht und neu gestrafft im Netz. Neben dem Look und Menüführung wurden die Suchfunktion optimiert und vor allem der Veranstaltungskalender rast wie sau. Weiterhin kann man einen großen LIFT-Artikel online lesen, aktuell wäre das die interessante VfB-Fangeschichte von Thomas Miedaner.
Außerdem gibt es schon seit einigen Wochen von LIFT die Stuttgart geht aus App für iPhone, iPad und Android.
Die App bietet neben den allgemeinen Infos wie Preise und Öffnungszeiten auch LIFT-Testberichte und Kurzbewertungen zu über 1.500 Restaurants, Cafés und Kneipen in Stuttgart und Region. Die App kostet 2,99 Euro.
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Meat Loaf sucks
Am 16. Sep 2010, 13:38 Uhr von martin
Als Stadtmagazin-Fuzzi bzw. als Redakteur allgemein bekommt man öfters mal die eine oder andere kuriose Email zugesandt, was Setzer, Mischi und Inge locker bestätigen können.
Bei Sub Culture waren das, neben dem üblichen meine-Party-hat-den-dicksten-Penis-weil-1000-Leute-da-waren-und-zwei-Hobbybräute-Gogo-tanzen-Gelaber, meistens Menschen, die sie sich nicht würdig genug im Magazin repräsentiert fühlten. Weil wir vielleicht über ihre Party mit 1000 Mann und den Hobbybräuten nicht berichtet haben, obwohl es total eskaliert ist. Menno! Geh mir nich uffn Sack, Seggel.
Auf den Tag genau heute vor zwei Jahren, schrieb ich auf diesem Blog, dass Vlado und ich bei Sub Culture aussteigen und das an neue Leute übergeben. Vermisse seither absolut gar nichts.
Zur Feier des Tages musste ich prompt an eine der kuriosesten Emails während meiner SC-Zeit überhaupt denken, über all die Jahre hinweg liebevoll im Schotter-Ordner konserviert, in der uns der Karlheinz aus Bräunlingen ankreidet, dass wir – also Sub Culture – nen total doofes Meat Loaf-Konzert ausgerichtet hättet, weil Meat Loaf eben nen Sucker ist.
Kurios eben deswegen, weil Sub Culture und Meat Loaf freilich soviel gemeinsam haben wie Pate und Understatement. Wir sind nicht mal als Medienpartner, sprich Präsentator aufgetreten – warum auch – geschweige denn waren wir als Rock-Veranstalter aktiv. Vielleicht hätte die Email ans LIFT oder PRINZ gehen sollen oder so.
Hab ihm damals natürlich zurückgeschrieben, nee du, nicht unser Business. Aber wie so oft, kam dann auch hier keine Antwort mehr. Vielleicht hat er sich bissle geschämt.
Here we go, Email eins zu eins rein kopiert:
“hallo
gestern waren wir ( 2 personen ) beim meatloaf-konzert in stuttgart , das offenbar von ihnen als veranstalter organisiert wurde . (nein, definitiv nicht)
um es kurz zu machen . das konzert war, gelinde gesagt, eine zumutung. ich gehe sehr viel konzerte und das seit jahrzehnten, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. die hälfte des konzertes ( eher mehr ) erging sich der künstler in sinnlosem und obszönen gelaber, gemischt mit unlustigem rollenspiel mit seiner partnerin.
vom erhofften musikgenuss blieb nur wenig übrig, jedenfalls zu wenig, um den eintrittspreis und eine anfahrt von 130km zu rechtfertigen. schade.
nehmen sie es mir nicht übel, aber meiner meinung nach wäre eine rückerstattung des eintrittspreises das einzig anständige.
grüsse
karlheinz m. aus bräunlingen”
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Über frühe und späte Vögel
Am 7. Apr 2010, 15:05 Uhr von martin
Das neue re.flect ist draußen und bietet wie immer viel für kein Geld, darunter ein Interview mit Gentleman, massig Mode, viel Nightlife und anderen Kram. Wir haben auch wieder eine Seite beigesteuert, dieses Mal ein altes Thema, dass mich seit Monaten beschäftigt.
Jetzt ist der Laden komplett. Als letzter Erdenbürger überhaupt ist mein alter Freund Kutmaster „Da-melde-ich-mich-nie-an!“ Krupa bei Facebook eingetreten. Seine unendliche Freundschaft hat er mir somit bewiesen, dass er mich als Erster addete (gibt’s eigentlich das Wort addete?).
Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als die Anfrage auf meinem Profil aufblinkte. Musste natürlich gleich eine Statusmeldung verfassen von wegen, Leute, hört, hört, seine Majestät höchstpersönlich kehrt nach langer Schlacht gegen Soziale Netzwerke als geschlagener König in unsere, jetzt auch seine, Burg zurück.
Auf die Frage warum gerade ER, der alte Piratenpartei-Wähler und Überwachungsparanoiker, Mark Zuckerberg seine Daten gab, konnte mir der Krupa nicht so wirklich beantworten.
Ihm wäre wohl langweilig gewesen, außerdem sei es ja doch ganz witzig, so zwischen Farmville und Mafia Wars, aber wer weiß, vielleicht ist er bald wieder raus aus Blau-Weiß. Außerdem meinte er, er habe das Internet bis dahin komplett durchgelesen.
Mal ganz abgesehen davon, dass unser Krupa wirklich viel weiss und noch mehr kann und kennt, hat er den letzten Satz leicht augenzwinkernd in den Chat geworfen.
Der verbirgt aber wiederum mein ganz persönliches, allerliebstes Rumhirn-Thema der letzten Monate: Was muss man alles kennen? Und was nicht? Beziehungsweise die Fragen aller Fragen: Was ist neu, was ist – voll! – alt? Ist es schlimm “Early Adopter” zu sein anstatt “Early Bird” oder andersherum gesehen sogar ein „Late Bird“?
Ab wann ist man heutzutage bei all der Informationsflut überhaupt ein Late Bird? Und ist dieses Thema selbst jetzt alt oder neu? Im Zweifelsfall, klar, alt, älter, am ältesten, aber ey, scheißegal!
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Happy Birthday re.flect
Am 8. Okt 2009, 09:47 Uhr von martin
Zum anderen feiert die Wurzel meiner wahnsinnigen Schreiber-Karriere ihr 10jähriges:
Das hätte ich vor 10 Jahren ja nicht geglaubt, als damals aus dem Mehrflyer das re.flect wurde. Zu der Zeit war ich schon ein paar Monate mit im Boot und schrieb ein paar Partyankündigungen für den Mehrflyer. Nebenher verteilte ich für den Laden Flyer, wie ich mal erzählt habe.
Man guter Freund Olsen hat mich dem Matthias Hauber empfohlen, und ich weiß bis heute nicht warum Olsen meinte, ich könnte mich da irgendwie schreiberisch einbringen. Ich habe davor nie irgendwo irgendetwas geschrieben.
Aber das machte Fun und im Sommer 1999 hatte der Matze dann die Idee aus dem Mehrflyer etwas mehr rauszuholen. Ich brach zu selben Zeit mein Studium ab und bekam den Segen und Freischein von meiner Mutter, in dem sie die wohl wichtigsten Worte meines Lebens sprach: “Martin, egal was Du machst, ich weiß du wirst deinen Weg gehen.” Eltern können ja auch durchaus anders reagieren, wenn man sein Studium hinwirft.
Tja, seitdem bin ich von Beruf Abitur, habe bis heute nix gelernt und mich erstmal beim Hauberle im Bebelstraße-Keller etwas durchgeschlagen. Unter anderem hatten wir auch mal einen lustigen Wasserrohrbruch.
Während meiner re.flect-Zeit hat mich nicht nur mal der Uwe Reiser zur Brust genommen, einer der 20 wichtigsten Stuttgarter, und mir versucht zu erklären wie wichtig doch die Perfect Lovers für das hiesige Nachtleben sei, nachdem ich darüber ein, zwei Schabernack-Sätze zu viel geschrieben habe.
Nein, nicht nur das, in der Zeit sind Freund- und Seilschaften entstanden, die auch heute noch funktionieren. Da wäre zunächst Graphiker Willy Weed zu nennen, der auch hier fleißig kommentiert und mittlerweile unter dem Namen Frischvergiftung ein viel gebuchter Visual-Artist ist.
Zusammen haben wir uns damals die Nächte um die Ohren geschlagen, Heftles gemacht, ich hab zwischendurch mal auf einer Gartenliege gepennt, während Willy fertig gelayoutet hat und bin dann frühmorgens zur Drucke hoch gefahren um die Daten abzugeben. Viel gelernt in der Zeit, aber alles Dinge, die ich nie wieder machen will.
Zum anderen natürlich unseren Thorsten, damals in seiner Funktion als Pressepromoter bei Four Music. Er hatte übrigens keinen schweren Job, denn er musste meist einfach nur gute Produkte an den Mann bringen, wie ich mal anmerken muss
. Ich mein, über Releases wie FK live oder Fanta 4 Unplugged schreibt man gerne.Und nicht zu vergessen unser aller Idol Mario “Kutmaster” Krupa, der schon damals so war wie heute, sprich bruddelig und stark hypochonderisch – aber noch nicht so ein riesiger Fan von Wolfgang Schäuble.
Außerdem hat er mir in der Zeit mal ein Date weggeschnappt. Das war so: Ich hab mich mal mit einer Dame von DASDING nach der Arbeit getroffen und irgendwie war zufällig auch der Krupa in der Gegend. Der sah das Mädel und stiess prompt ganz unverfroren dazu und ich hab den Krupa nicht mehr los bekommen. “Och, da komm ich doch glatt auch noch mit.”
Das Ende vom Lied war, dass sie den Krupa steiler und geiler fand als mich – klar cooler Graphiker schlägt Brillenschlange-Schreiberling – also hab ich mich irgendwann verkrümmelt. Das habe ich bis heute nicht verkraftet, Kollege!
Da das Verhältnis zwischen re.flect und mir auch nach meinem Abschied vor langer Zeit über die Jahre hinweg immer cool war, haben sie uns bekanntlich eine kessel.tv Rubrik angeboten und lassen mich nun auch auf der Jubiläumsparty am 24.10 in der Suite auflegen.
Ich freu mich auf die Party und verdrücke derweil an dieser Stelle eine Träne, wenn ich an meine ersten Schritte denke. Alles Gute.
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Happy Birthday PRINZ
Am 8. Okt 2009, 09:33 Uhr von martin
Hossa, fast vergessen: Gleich zwei Stadtmagazine feiern im Oktober einen runden Geburtstag. Da wäre zum einen das 20jährige Jubiläum der PRINZen.
Das Magazin hat sich erst vor knapp einem Jahr einem umfangreichen Style- und Redaktions-Relaunch unterzogen. Seitdem ist alles etwas fluffiger und leichter.
In der Jubiläumsausgabe werden nicht nur die 20 wichtigsten Stuttgarter off all time vorgestellt, die man sich auch so hätte zusammenreimen können – und das ist nicht böse gemeint. Wobei ich mit etwas gewundert habe, warum der legendäre Krupa und seine berühmte Band Organisierte Band in der Liste nicht auftauchen.
Ansonsten servieren die Redaktion witzige bis gruselige Bilder aus den 90ern, Winnie mit Rastas und so, und darüber hinaus einen umfangreichen Report wie sich unsere wunderschöne Stadt in den letzten 20 Jahren architektonisch gewandelt hat.
Wir gratulieren sehr herzlich. Gerade Thorsten als ehemaliger Mitarbeiter verdrückt bestimmt eine Träne vor Freude.
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New re.flect out now
Am 3. Aug 2009, 17:34 Uhr von martin
Das neue re.flect liegt all over aus und wir sind drin. Genauer gesagt hat der Thorsten ein kleines Best-of-Comments der letzten 12 Monate zusammengefasst.
Plus ein Interview mit Jan Delay (neues Album im August), Fotoshooting mit Ballettänzern (wo war ich da?), die drei Damen von Überding, many News, much Infos und wie immer ein motziger Lukas. Kerle, Ikea ist nicht schlimm.
Wo war eigentlich re.flect beim 7000Töne Cup? Wahrscheinlich im Trainingslager eingeschlafen.
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KTV-Classic: Fuck Off Fensterglas
Am 2. Jun 2009, 15:29 Uhr von martin
Das neue re.flect ist draußen und wir haben wieder neben Uberding eine Seite bekommen. Den Beitrag wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Ich habe meinen ganzen Mut zusammengenommen.
Die Rede ist von Fensterglasbrillen alias überdimensionierte Hornbrille in einem schrecklichen Braun (gerne auch ein Kassengestell mit einem Durchmesser von circa 30 Zentimetern) als total schickes Modeaccessoire.
Ist freilich nicht der neueste Schrei und in Berlin wahrscheinlich schon längst (mal) wieder durch die Zahnspange ersetzt worden, aber bei uns an diversen, so genannten angesagten Plätzen immer wieder gerne gesehen, hauptsächlich getragen von Modemagazin-Opfern oder natürlich von dem hier:
Liebe Hype-Schlangen, nehmt mir das bitte nicht für übel oder gar persönlich, aber das ist ein absolut unsäglicher Trend und definitiv diskriminierend gegenüber wirklichen Brillenträgern, die auf ihre Sehhilfe angewiesen sind!
Versteht ihr, ich bin SEHBEHINDERT. Und die Betonung liegt eindeutig auf behindert! Ich bin massiv kurzsichtig und zwischenzeitlich hat mein Gebrechen ein wirklich unlustiges wie unfashionmässiges Negativausmaß von sieben Dioptrien angenommen.
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