sga_banner
NewStuff_s
KESSEL.TV
  • Home
  • Flyerghetto
  • Glumb.tv
  • Land & Leute
    • Kessel Reportage
    • Unsere Leser und wir
  • KTV Musik
    • Happy Weekend Mix
    • Yo! KTV Raps/Soul of KTV
    • 52 Albums/52 Videos
  • Tatort
  • KTV
    • About kessel.tv
    • Fraggles, das sind wir
    • Kontakt & Feedback
    • Impressum
  • 6

    People Are Awesome

    Am 29. Okt 2010, 15:00 Uhr von Thorsten W.


    People Are Awesome – Watch more Sports

    Kleine Motivation zum Wochenausklang, mal wieder Sport zu machen…

    People Are Awesome - Watch more Sports Kleine Motivation zum Wochenausklang, mal wieder Sport zu machen...

     
    6 Kommentare »
     
  • 6

    Crossgolf Stuttgart

    Am 21. Okt 2010, 19:00 Uhr von martin

    YouTube Preview Image

    Gestern den berühmtesten Stuttgarter Golfer nach Tiger Woods getroffen. Hat mir unter anderem erzählt, dass besagter Tiescher noch heute unter seinen kaputten Knien leidet, die er sich als  kleiner Junge beim Skateboard-Fahren zugelegt hat. Musste deswegen ein Jahr lang seine Abschlagtechnik – wenn ich das richtig verstanden habe – ändern. Denkt man sich, wow, Tiger Woods eigentlich mal ganz cool.

    Golfen ist, glaube ich, prinzipiell ziemlich cool. Also nicht nur wenn man alt ist. Die Tagesform wäre jedes mal eine andere, meinte er, man schaltet schnell ab und sogar schon manches Fitnessstudio teurer als der Beitrag im Golfclub.

    Ach ja, da fällt mir ein, dieser Abschlagplatz beim Cannstatter Ruderclub soll jetzt wirklich mal kommen, stand neulich in der Zeitung.

    Jut, da haben wir es also gerade vom Golfen, postet uns ein Leser obiges Video an FB-Wand. Erinnert mich an wenig an diesen einen Werbespot da, wo sie so voll “urban” golfen. Bei Stuttgart Crossgolf geht es mehr so Querfeldein hab ich das Gefühl. “Wir spielen einfach dort wo es genug Platz hat und wir niemanden gefährden oder irgendwelche Objekte beschädigen können.”

    Die Stuttgarter Crossgolfer spielen immer und überall, auch im Winter, auch bei Nacht (?) und freuen sich über neue Gesichter. Vielleicht geh ich mal mit Thorsten hin, wenn der endlich sein Fixie zusammengebaut hat.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=dQ8Mw4PFEbw&feature=player_embedded#![/youtube] Gestern den berühmtesten Stuttgarter Golfer nach Tiger Woods getroffen. Hat mir unter anderem erzählt, dass besagter Tiescher noch heute unter seinen kaputten Knien leidet, die er sich als  kleiner Junge beim Skateboard-Fahren zugelegt hat. Musste deswegen ein Jahr lang seine Abschlagtechnik - wenn ich das richtig verstanden habe - ändern. Denkt man sich, wow, Tiger Woods eigentlich mal ganz cool. Golfen ist, glaube ich, prinzipiell ziemlich cool. Also nicht nur wenn man alt ist. Die Tagesform wäre jedes mal eine andere, meinte er, man schaltet schnell ab und sogar schon manches Fitnessstudio teurer als der Beitrag im Golfclub. Ach ja, da fällt mir ein, dieser Abschlagplatz beim Cannstatter Ruderclub soll jetzt wirklich mal kommen, stand neulich in der Zeitung. Jut, da haben wir es also gerade vom Golfen, postet uns ein Leser obiges Video an FB-Wand. Erinnert mich an wenig an diesen einen Werbespot da, wo sie so voll "urban" golfen. Bei Stuttgart Crossgolf geht es mehr so Querfeldein hab ich das Gefühl. "Wir spielen einfach dort wo es genug Platz hat und wir niemanden gefährden oder irgendwelche Objekte beschädigen können." Die Stuttgarter Crossgolfer spielen immer und überall, auch im Winter, auch bei Nacht (?) und freuen sich über neue Gesichter. Vielleicht geh ich mal mit Thorsten hin, wenn der endlich sein Fixie zusammengebaut hat.

     
    6 Kommentare »
     
  • 0

    Der Stuttgarter ist fit

    Am 30. Mrz 2010, 18:30 Uhr von martin

    Der Stuttgarter hat zwar Rücken, aber ihm geht es trotzdem ziemlich gut, meldete heute die Stadt. Er fühlt sich im Schnitt besser und leidet z.B. bei weitem nicht so oft an chronischen Krankheiten als andere Deutsche.

    Außerdem gehen Einkommen und Bildungsstand mit dem Wohlbefinden Hand in Hand, sagt die Studie. Die haben aber wohl nicht den Krupa befragt. Der ist reich aber immer krank.

    “Wie schätzen die Stuttgarter ihren Gesundheitszustand ein?

    Im neuen Monatsheft 1/2010 des Statistischen Amts wird über die Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes der Stuttgarterinnen und Stuttgarter berichtet. Die Daten dazu wurden aus der Bürgerumfrage 2009 des Statistischen Amts gewonnen. Dieses Spezialthema wurde im Auftrag des Gesundheitsamts in die Befragung eingebunden.

    Subjektiver Gesundheitszustand

    Etwa drei Viertel der Erwachsenen in Stuttgart geben an, über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand zu verfügen, Männer etwas häufiger als Frauen. Nur fünf Prozent aller Befragten schätzen ihren Gesundheitszustand „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein.

    Mit Zunahme des Alters sinkt der Anteil der Befragten, die über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten: von über 90 Prozent bei der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen auf etwas über 50 Prozent bei den über 65-Jährigen.

    Mit Zunahme der Haushaltseinkommen steigt der Anteil der Befragten, die über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten, von etwas über 60 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen unter 1000 Euro auf fast 90 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen mit 4000 Euro und höher. Eine entsprechende Entwicklung zeigt sich auch anhand des Bildungsstandes.

    Im Vergleich mit einer bundesweit repräsentativen Befragung aus dem Jahr 2003 berichten die Stuttgarter häufiger über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand. Günstigere Werte für die Stuttgarter ergeben sich für beide Geschlechter und in allen Altersgruppen.

    Chronische Krankheiten

    Knapp 30 Prozent der Stuttgarter Erwachsenen geben eine oder mehrere chronische Krankheiten an, Frauen etwas häufiger als Männer. Der Anteil steigt von elf Prozent bei Männern und 17 Prozent bei Frauen bei den 18- bis 29-Jährigen auf etwa
    45 Prozent bei beiden Geschlechtern in der Altersgruppe der über 65-Jährigen.

    Im Vergleich mit den Daten des Telefonischen Gesundheitssurveys 2003 des Robert-Koch-Instituts ist der Anteil der Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen in Stuttgart deutlich geringer.”

    www.stuttgart.de/statistik

    Der Stuttgarter hat zwar Rücken, aber ihm geht es trotzdem ziemlich gut, meldete heute die Stadt. Er fühlt sich im Schnitt besser und leidet z.B. bei weitem nicht so oft an chronischen Krankheiten als andere Deutsche. Außerdem gehen Einkommen und Bildungsstand mit dem Wohlbefinden Hand in Hand, sagt die Studie. Die haben aber wohl nicht den Krupa befragt. Der ist reich aber immer krank. "Wie schätzen die Stuttgarter ihren Gesundheitszustand ein? Im neuen Monatsheft 1/2010 des Statistischen Amts wird über die Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes der Stuttgarterinnen und Stuttgarter berichtet. Die Daten dazu wurden aus der Bürgerumfrage 2009 des Statistischen Amts gewonnen. Dieses Spezialthema wurde im Auftrag des Gesundheitsamts in die Befragung eingebunden. Subjektiver Gesundheitszustand Etwa drei Viertel der Erwachsenen in Stuttgart geben an, über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand zu verfügen, Männer etwas häufiger als Frauen. Nur fünf Prozent aller Befragten schätzen ihren Gesundheitszustand „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein. Mit Zunahme des Alters sinkt der Anteil der Befragten, die über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten: von über 90 Prozent bei der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen auf etwas über 50 Prozent bei den über 65-Jährigen. Mit Zunahme der Haushaltseinkommen steigt der Anteil der Befragten, die über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten, von etwas über 60 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen unter 1000 Euro auf fast 90 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen mit 4000 Euro und höher. Eine entsprechende Entwicklung zeigt sich auch anhand des Bildungsstandes. Im Vergleich mit einer bundesweit repräsentativen Befragung aus dem Jahr 2003 berichten die Stuttgarter häufiger über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand. Günstigere Werte für die Stuttgarter ergeben sich für beide Geschlechter und in allen Altersgruppen. Chronische Krankheiten Knapp 30 Prozent der Stuttgarter Erwachsenen geben eine oder mehrere chronische Krankheiten an, Frauen etwas häufiger als Männer. Der Anteil steigt von elf Prozent bei Männern und 17 Prozent bei Frauen bei den 18- bis 29-Jährigen auf etwa 45 Prozent bei beiden Geschlechtern in der Altersgruppe der über 65-Jährigen. Im Vergleich mit den Daten des Telefonischen Gesundheitssurveys 2003 des Robert-Koch-Instituts ist der Anteil der Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen in Stuttgart deutlich geringer." www.stuttgart.de/statistik

     
    Keine Kommentare
     
  • 15

    My first Bout

    Am 2. Feb 2009, 21:59 Uhr von Thorsten W.

    dsc06923

    Am Samstag war ich auf meinem ersten Bout. Endlich. Also ganz kurz gesagt geht es um Mädels auf Rollschuhen und einer Kombination aus Wettlauf und Rugby. Unsere tollen Stuttgart Valley Rollergirlz haben gegen die Birmingham Blitz Derby Dames gespielt. War toll.

    Aber erst mal war ich froh, reingekommen zu sein, weil in die Aula des SpOrt beim VfB durften wohl nur 620 Leute rein – und ich war Nummer 607 oder so. War auch gut gefüllt, wie man sieht:

    bout

    Und dann ging es auch schon los. Mit der Vorstellung der Teams und des beachtlich großen Schiedsrichter-Teams. Und es war sehr schnell zu sehen, dass das Stuttgarter Team rein optisch um einiges mehr hermachte als die Vogelscheuchen aus England. Und dass das beachtlich große Schiedsrichter-Team (zum Teil ebenfalls auf Rollschuhen) sich ebenfalls Outfit-mäßig Mühe gemacht hatte. Wobei die (wirklich) so genannte “Score Whore”, also die Frau, die den Punktestand auf einer Tafel anzeigte, optisch am meisten her machte in ihrem hautengen, schwarz-magentafarbenen Catsuite.

    Dann ging es aber wirklich los, und nachdem der Outfit-mäßig unbegabte aber sonst ganz brauchbare Moderator die Spielregeln erklärt hatte, die wirklich nicht so schwer sind wie man denkt, kam auch wirklich Stimmung im Publikum auf. Eine Haupt-Spielerin aus jeder Mannschaft muss sich auf dem Rundkurs durch den Hauptpulk der bei den Mannschaften kämpfen, um Punkte zu machen, und darf daran mit Körpereinsatz gehindert werden. Und das macht das Ganze interessant, weil immer irgendeins der Mädels auf dem Hintern, in der Bande oder auf der Strafbank landet.

    bout2

    Das Ganze wurde von etwas anstrengender Rockmusik und buntem Licht begleitet, und leider musste man schnell feststellen, dass sich die englischen Vogelscheuchen besser auf den Rollschuhen halten konnten als die Stuttgarter Grazien. Zwar wurde jeder kleinste Punkt für Stuttgart vom zugegeben recht parteiischen Publikum frenetisch gefeiert, aber die Stuttgart Valley Rollergirlz mussten sich deutlich geschlagen geben.

    Auf jeden Fall eine sehr lustige und dabei spannende Sache. Und weil ich mit meiner Eintrittskarte freien Eintritt in den Keller Klub bekommen habe, bin ich als guter Schwabe da natürlich auch hin. Das Publikum fand ich persönlich etwas strange, aber Cheffe Carlos hatte anlässlich des zweiten Geburtstages seines Clubs ein wirklich cooles Outfit am Start. Und die Berliner Burlesque-Truppe Teaserettes ist aufgetreten, und ich steh ja auf so’n Scheiß. Und das Resultat dieses Abends: Meine Frau will jetzt auch zu den Rollergirlz. Ich werde berichten.

    teaserettes

    Am Samstag war ich auf meinem ersten Bout. Endlich. Also ganz kurz gesagt geht es um Mädels auf Rollschuhen und einer Kombination aus Wettlauf und Rugby. Unsere tollen Stuttgart Valley Rollergirlz haben gegen die Birmingham Blitz Derby Dames gespielt. War toll. Aber erst mal war ich froh, reingekommen zu sein, weil in die Aula des SpOrt beim VfB durften wohl nur 620 Leute rein - und ich war Nummer 607 oder so. War auch gut gefüllt, wie man sieht: Und dann ging es auch schon los. Mit der Vorstellung der Teams und des beachtlich großen Schiedsrichter-Teams. Und es war sehr schnell zu sehen, dass das Stuttgarter Team rein optisch um einiges mehr hermachte als die Vogelscheuchen aus England. Und dass das beachtlich große Schiedsrichter-Team (zum Teil ebenfalls auf Rollschuhen) sich ebenfalls Outfit-mäßig Mühe gemacht hatte. Wobei die (wirklich) so genannte "Score Whore", also die Frau, die den Punktestand auf einer Tafel anzeigte, optisch am meisten her machte in ihrem hautengen, schwarz-magentafarbenen Catsuite. Dann ging es aber wirklich los, und nachdem der Outfit-mäßig unbegabte aber sonst ganz brauchbare Moderator die Spielregeln erklärt hatte, die wirklich nicht so schwer sind wie man denkt, kam auch wirklich Stimmung im Publikum auf. Eine Haupt-Spielerin aus jeder Mannschaft muss sich auf dem Rundkurs durch den Hauptpulk der bei den Mannschaften kämpfen, um Punkte zu machen, und darf daran mit Körpereinsatz gehindert werden. Und das macht das Ganze interessant, weil immer irgendeins der Mädels auf dem Hintern, in der Bande oder auf der Strafbank landet. Das Ganze wurde von etwas anstrengender Rockmusik und buntem Licht begleitet, und leider musste man schnell feststellen, dass sich die englischen Vogelscheuchen besser auf den Rollschuhen halten konnten als die Stuttgarter Grazien. Zwar wurde jeder kleinste Punkt für Stuttgart vom zugegeben recht parteiischen Publikum frenetisch gefeiert, aber die Stuttgart Valley Rollergirlz mussten sich deutlich geschlagen geben. Auf jeden Fall eine sehr lustige und dabei spannende Sache. Und weil ich mit meiner Eintrittskarte freien Eintritt in den Keller Klub bekommen habe, bin ich als guter Schwabe da natürlich auch hin. Das Publikum fand ich persönlich etwas strange, aber Cheffe Carlos hatte anlässlich des zweiten Geburtstages seines Clubs ein wirklich cooles Outfit am Start. Und die Berliner Burlesque-Truppe Teaserettes ist aufgetreten, und ich steh ja auf so'n Scheiß. Und das Resultat dieses Abends: Meine Frau will jetzt auch zu den Rollergirlz. Ich werde berichten.

     
    15 Kommentare »
     
  • 4

    Pumpen Reloaded

    Am 30. Jan 2009, 09:29 Uhr von Thorsten W.

    1195053621laufband2

    Die Woche war ich wieder pumpen, klar. Zwei mal. Ich denke mit Anfang 30 muss man schon mal anfangen, dem natürlichen Verfall entgegenzuarbeiten. Ich fand mich auch wieder ganz cool, wie ich so im Freihantelbereich die Gewichte gestemmt hab. Mich hat diesmal sogar einer gefragt: “Kannsch mal halde?” Geschätze 100 Kilo auf jeder Seite. Er hat’s locker allein gestemmt, aber sieht halt besser aus, wenn so ein kräftiger Kerl wie ich oben dran steht. Bis ich sie dann gesehen habe. Gleich zwei Personal Trainer mit grauen Haaren.

    Read more »

    Die Woche war ich wieder pumpen, klar. Zwei mal. Ich denke mit Anfang 30 muss man schon mal anfangen, dem natürlichen Verfall entgegenzuarbeiten. Ich fand mich auch wieder ganz cool, wie ich so im Freihantelbereich die Gewichte gestemmt hab. Mich hat diesmal sogar einer gefragt: "Kannsch mal halde?" Geschätze 100 Kilo auf jeder Seite. Er hat's locker allein gestemmt, aber sieht halt besser aus, wenn so ein kräftiger Kerl wie ich oben dran steht. Bis ich sie dann gesehen habe. Gleich zwei Personal Trainer mit grauen Haaren. Kurz zur Erklärung: Ein Personal Trainer ist jemand, der jemandem, der nach Eigentumswohnung am Killesberg, Porsche, Ed Hardy-Shirt und Sylt-Urlaub immer noch Geld übrig hat, zeigt, wie man Sport macht. Natürlich gibt es in den von mir beschriebenen hippen Fitness-Studios auch festangestellte, fachlich fundierte Trainer, die man jederzeit fragen kann. Aber so ein Personal Trainer ist natürlich schon way cooler. Der nimmt sich dann richtig viel Zeit und schafft es, 12 Minuten für die Erklärung zu brauchen, wie man auf der Hantelbank eine Langhantel hochdrückt. 12 Minuten, ich hab gestoppt. In 35 Sekunden könnte man das Schaubild, das an die Hantelbank geklebt ist, lesen, in 1.30 Minuten könnte man es sich von einem anderen Besucher erklären lassen. Aber der Personal Trainer kann das natürlich besser, er kennt für jede Bewegung den richtigen Winkel und für jede Übung die kulturhistorische Herleitung. Das Problem an einem Personal Trainer ist: Zum einen fühlt der Eigentumswohnungsbesitzer sich echt beschissen, weil er während seiner Übungen laufend von einem besserwisserischen Labersack begleitet wird, der jeden Millimeter Abweichung von der Übungs-Normbewegung mit einem schlauen Spruch kommentiert und ihn daran hindert, gemütlich die "Men's Health" zu lesen oder dem 20-jährigen Topmodel und Leichtathletik-Weltmeisterin am Nebengerät zuzuschauen. Zum anderen sieht aber natürlich jeder der Umstehenden, dass der Eigentumswohnungsbesitzer sich einen Personal Trainer leisten kann, denn der unterscheidet sich von den festangestellten Besserwissern darin, dass er nicht die hauseigene Besserwisseruniform tragen muss. Aber zurück zum Thema: Da waren also diese zwei Personal Trainer mit grauen Haaren. So geschätzt um die 50 Jahre alt. Typ Mischung aus Sportlehrer und "seit ich 45 bin lass ich's beim Marathon langsam angehen und mit ner Zeit unter 1.30 gut sein". Eklig. Mit einer Figur wie ich sie mit 20 auch gern gehabt hätte und diesem dreckigen "Kerle komm erscht mal in mei Alder" Grinsen. Wahrscheinlich ist das der neue Trend - die Eigentumswohnungsbesitzer lassen sich lieber von 50jährigen Besserwissern rumkommandieren als von so jungen Hüpfern direkt von der Uni. Da werden auf dem Golfplatz dann die Trümpfe gezückt. "Mein Personal Trainer hat fünf mal den New York Marathon unter den besten 500 gefinished." "Mein Personal Trainer ist den Iron Man auf Hawaii rückwärts gelaufen." "Mein Personal Trainer hat Christoph Metzelder schon mal das Schienbein verbunden." Als ich dann also mit deutlich gesunkener Euphorie meine lächerlichen Übungen mit lächerlich wenig Gewicht machte, habe ich etwas gesehen, was mich endgültig zu Boden gedrückt und den letzten Rest Ehrgeiz aus mir rausquetscht hat: Ein geschätzt 70jähriger Mann, der gerade damit beschäftigt war, auszuprobieren, ob er, wenn er bei einem Fast-Spagat zwischen seinen Beinen durchguckt, sehen kann, ob die Frisörin seinen Nacken sauber ausrasiert hat. Ich hab dann mein Übungsprogramm spontan beendet und beim nächsten mal, also gestern, RAMs Rat befolgt und bin aufs Laufband gestiegen. Scheiße war das anstrengend, und zu allem Übel musste ich auch noch "Notruf Hafenkante" im ZDF gucken, weil die Laufbänder haben keinen eigenen Fernseher. War aber okay, hat von der Zeit genau gepasst, und am Schluss hatte ich fast 10 km auf der Uhr. Und irgendwie hat dann auch der Spruch gepasst, den ein dynamischer End-30er mit Halbglatze neben mir zur Begrüßung ernsthaft bei seinen schwitzenden Freunden gebracht hat: "I'm deeply impressed".

     
    4 Kommentare »
     
  • 6

    Pumpen

    Am 23. Jan 2009, 13:58 Uhr von Thorsten W.

    Ich war gestern wieder im Fitness Studio, Sport machen. “Pumpen”, wie mein manchmal etwas anstrengender Büro-Sitznachbar Karsten sagen würde. Er geht immer in der Mittagspause und sieht obenrum schon relativ breit aus. Bei mir ist es der typische Vorsatz fürs neue Jahr, ohne größere Ambitionen. Und moderne Fitness Studios, die auch immer “Wellness” und “Beauty” und so anbieten, sind einfach ein Sammelbecken von Klischees, die zusammengenommen eigentlich lustig sind.

    Wobei ich moderne Luxus-Studios echt mag. Ich war mit 17 ne Weile lang in der Provinz in ner Muckibude, wo der Chef noch mit Schnauzer und gemusterten Pumphosen selber hinter der Theke stand. Da gab’s halt dann viele Gewichte, paar Geräte und in der Ecke zwei Laufräder. Nen Kursraum gab’s nicht, das ist was für Pussies. Da wo ich jetzt trainiere gibt es alles. Dutzende verschiedene Lauf- und Stepgeräte, Saunen, Badminton-Courts, Squash-Courts, Solarien, Kursräume mit und ohne Fahrräder, Geräte mit Anzug zum Abnehmen ohne Anstrengung und eine Eisgrotte, in der es schneit. Falls einem nach der Sauna danach ist.

    Read more »

    Ich war gestern wieder im Fitness Studio, Sport machen. "Pumpen", wie mein manchmal etwas anstrengender Büro-Sitznachbar Karsten sagen würde. Er geht immer in der Mittagspause und sieht obenrum schon relativ breit aus. Bei mir ist es der typische Vorsatz fürs neue Jahr, ohne größere Ambitionen. Und moderne Fitness Studios, die auch immer "Wellness" und "Beauty" und so anbieten, sind einfach ein Sammelbecken von Klischees, die zusammengenommen eigentlich lustig sind. Wobei ich moderne Luxus-Studios echt mag. Ich war mit 17 ne Weile lang in der Provinz in ner Muckibude, wo der Chef noch mit Schnauzer und gemusterten Pumphosen selber hinter der Theke stand. Da gab's halt dann viele Gewichte, paar Geräte und in der Ecke zwei Laufräder. Nen Kursraum gab's nicht, das ist was für Pussies. Da wo ich jetzt trainiere gibt es alles. Dutzende verschiedene Lauf- und Stepgeräte, Saunen, Badminton-Courts, Squash-Courts, Solarien, Kursräume mit und ohne Fahrräder, Geräte mit Anzug zum Abnehmen ohne Anstrengung und eine Eisgrotte, in der es schneit. Falls einem nach der Sauna danach ist. Ich geh zum warm werden immer auf den so genannten "Tread Climber", was eine Mischung aus Laufband und Stepper und ist und an sich ziemlich bescheuert aussieht. Aber der unschlagbare Vorteil des Gerätes: Jedes hat einen eigenen Fernseher. Das ist echt ein Mehrwert für mich, denn sonst würden Highlights wie "Das perfekte Dinner", "Die Kontrolleure" oder "Gute Zeiten schlechte Zeiten" kopmlett an mir vorbei gehen. Schon in dieser Reihe von Laufbändern und anderen Foltermaschinen zeigt sich ein Hauptmerkmal moderner Fitness Studios: Es gibt die, die es ernst meinen. Und es gibt die, die halt sonst nix zu tun haben. Meistens, und damit sei leider das erste Klischee bedient, ist diese Aufteilung gleich Mann und Frau. Männer rennen schon auf dem Laufband beim Warm-Up so schnell und schwitzend, als ob drei Bluthunde hinter ihnen her wären. Frauen sitzen gemütlich auf einem Gerät mit Pedalen und lesen. Ich mein, sorry, vielleicht bin ich da altmodisch, aber Sport, bei dem man lesen kann, ist kein Sport. Danach geh ich dann runter zu den Geräten, aber nur kurz, weil ich inzwischen lieber freie Übungen mit Hanteln und so mach. Und die Hanteln sind im Freihantelbereich. Und das ist neben dem Striplokal und dem Brunnenwirt so ziemlich die letzte Männerbastion. Dort geht es nicht um Wellness, Muskelaufbau oder sportlichen Ausgleich zum Büroalltag. Dort geht es ums Ganze. Um Urinstinkte. Um Schwanzvergleich. Egal welche Übung ein Mann dort macht, ob liegend auf der Hantelbank oder an Seilzügen, der Mann macht Geräusche. Jeder Zug oder Druck muss mit einem Grunzer unterlegt werden, als ob gerade die Blähungen vom letzten Zwiebelkuchen-Wettessen ihren Weg ins Freie suchen würden. Sinn der Übung: Die anderen Männer sollen sehen, wie viel Gewicht der Mann stemmt und wie anstrengend das ist und was für ein Kerl er ist. Das Highlight und der absolute Kick für diese Typen: Wenn einer zur Hantelbank kommt und fragt "Soll i halde?". Weil das ist das Zeichen, dass der Typ, der auf der Hantelbank liegt, sich mal einen richtig dicken Brocken auf die Stange gehängt hat. 200 Kilo auf jeder Seite oder so. Er wird dieses Gewicht maximal 3 cm von seinem Bauch weg kriegen, mit erdbeerrotem Gesicht und einem Zwiebelkuchen-Wettessen-Gewinner-Grunzen, aber alle werden es sehen. Gestern lief übrigens über die Haus-Soundanlage ein Live-Album von den Söhnen Mannheims. Man kann sich vielleicht vorstellen, dass die Szenerie dadurch etwas absurd wirkte. Neben mir grunzende Zwiebelkuchenesser und aus dem Lautsprecher "Und wenn ein Liiiiiiied meine Lippen verlääääässt". Getoppt wird das Erlebnis Freihantelbereich für den Mann nur noch von der Umkleidekabine. Denn leider verlangt es die Sitte, beim Training bekleidet zu sein. Und da sieht man halt nicht alle Muskeln. Aber in der Umkleide darf der Mann alles zeigen, grunz. Ich bin manchmal erstaunt, wie viele Männer eine exhibistionistische Ader in sich haben. Ich mein, ich bin kein Fan von öffentlichen Saunen und FKK, aber ich bin auch nicht prüde. Und dass man naturgemäß eher unbekleidet vom Spind zur Dusche läuft und zurück, klar. Aber ich habe bis heute nicht verstanden, wieso (nicht wenige) Männer nackt wie Gott sie schuf aufs Klo gehen oder sich genüsslich (alle) Haare fönen müssen. Nächste Woche geh ich auch wieder. Pumpen.

     
    6 Kommentare »
     
  • 4

    Rollergirlz go famous…

    Am 18. Dez 2008, 16:27 Uhr von Thorsten W.

    Klar, ist jetzt bestimmt kein Geheimtipp mehr, aber weil meine Frisörin Melli (auf dem Foto ganz rechts außen) mitmacht, bin ich immer auf dem Laufenden, was so die Aktivitäten der Stuttgart Valley Roller Girlz angeht. Ich war, muss ich zu meiner Schande gestehen, zwar noch nie bei einem “Bout”, aber mein lieber Ex-Kollege und Ex-Mitfahrer Benni, dessen Freundin auch mitmacht, hat gemeint, dieser Rollschuhwettkampf mit Nahkontakt ist schon ziemlich cool. Und, obwohl es den Mädels glaubhaft mehr um den Sport als um Publicity geht, sind die in letzter Zeit ziemlich präsent in den Medien – was der Pressespiegel auf der schönen Homepage eindrucksvoll zeigt: von der Stuttgarter Zeitung über Prinz, der ohne die Mädels nur halb so dick wär, bis zu Spiegel Online.

    Wirklich cool find ich aber, dass es eine Reportage auf arte und einen gelungenen Gastauftritt bei Stefan Raab gab:

    Der nächste Fight, diesmal gegen die “Blitz Dames” aus Birmingham, ist übrigens am 31.01.2009 im “SpOrt” beim VfB hinten – mit Aftershow-Party im Keller Klub… hamse glaub auf der Website noch nicht eingebunden:

    Klar, ist jetzt bestimmt kein Geheimtipp mehr, aber weil meine Frisörin Melli (auf dem Foto ganz rechts außen) mitmacht, bin ich immer auf dem Laufenden, was so die Aktivitäten der Stuttgart Valley Roller Girlz angeht. Ich war, muss ich zu meiner Schande gestehen, zwar noch nie bei einem "Bout", aber mein lieber Ex-Kollege und Ex-Mitfahrer Benni, dessen Freundin auch mitmacht, hat gemeint, dieser Rollschuhwettkampf mit Nahkontakt ist schon ziemlich cool. Und, obwohl es den Mädels glaubhaft mehr um den Sport als um Publicity geht, sind die in letzter Zeit ziemlich präsent in den Medien - was der Pressespiegel auf der schönen Homepage eindrucksvoll zeigt: von der Stuttgarter Zeitung über Prinz, der ohne die Mädels nur halb so dick wär, bis zu Spiegel Online. Wirklich cool find ich aber, dass es eine Reportage auf arte und einen gelungenen Gastauftritt bei Stefan Raab gab: Der nächste Fight, diesmal gegen die "Blitz Dames" aus Birmingham, ist übrigens am 31.01.2009 im "SpOrt" beim VfB hinten - mit Aftershow-Party im Keller Klub... hamse glaub auf der Website noch nicht eingebunden:

     
    4 Kommentare »
     
Older Posts »
 


Frischer Senf

  • 30 Jahre Masters Of The Universe (9)
    • Martin Sp.: Bei den Gesichtern der Big Jim-Puppen musste ich sofort an Team America...
    • Whiskydrinker: Spaßfakt 1 für Ken: Big Jim wurde dann von Mattel für Masters of the...
    • Ken™: Kennt jemand von Euch noch “Big Jim”? Fand ich damals noch besser!...
    • franzi: ich glaub he-man ist an meiner vorliebe für männer mit breiten schultern...
    • martin: wieso wundert mich das nicht? :)
    • Früh: Hatte die komplette Sammlung von MotU.. :-)
    • martin: ja RAM MAN

  • Hypecheck: Lana Del Rey (45)
    • Ken™: bei dem medialen overkill war das doch klar wie kloßbrühe…
    • martin: das debütalbum hat trotz aller kritiken die nummer 1 in mehreren ländern...

  • Hundewaschanlage (15)
    • Johnny Utah: Mit versteckter Kamera sind mir diese schockierenden Innenaufnahmen...
    • TTS: Geil vor allem bei dem Wetter. Da kommt Fifi gleich schockgefroren wieder hinten...

  • Black N Proud Remix Album (4)
    • schwarz: geil, eine diskussion!
    • martin: mag man diesem bericht glauben schenken, hat irgendjemand da ein gerücht in die...
    • martin: mich hat es auch gewundert, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mich nicht...
    • Thorsten W.: CD-Produktion einstellen? Die sagen doch immer, dass sie nach wie vor den...

  • Heute: The Dynamics im Universum (1)
    • martin: zwar musikalisch ganz andere baustelle, passt aber trotzdem ganz gut rein: wer...

  • Lernen vom Volleyball oder eine kleine Typologie des aktuellen VfB-Kaders (9)
    • Boomin' Granny (tafka Mormor): Wo ist der “Gefällt mir”-Knopf für...
    • SAS-Fan: Ich bin bei jedem Heimspiel dabei! Und ich kann euch sagen, das ist viiiiel...

  • The Familie Geiss (285)
    • Franz: Soll heißen ??

  • Bones Brigade: An Autobiography (1)
    • gimmig: Ah, good times… hab sogar noch die vhs Kassette vom Bones Brigade 1....

Prospektle

Kessel-Shörts

Das Letzte so

  • Blog des Tages: Seventies Blowjob Faces
  • Die Geschichte vom Baguetta
  • Heute: The Dynamics im Universum
  • Black N Proud Remix Album
  • Eier aus Stahl
  • 30 Jahre Masters Of The Universe
  • David Guettas Piano
  • Bones Brigade: An Autobiography
  • Lernen vom Volleyball oder eine kleine Typologie des aktuellen VfB-Kaders
  • Fast Klau
  • Hundewaschanlage
  • Superslack
  • Von der Rolle
  • Fernsehturm Starschnitt
  • Display eingefroren

This Mampf

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

A year before

  • Am 08.02.2011: Lies Best of 2011: Mit Cosimo zu Bushido nach Berlin – Teil 1 (08.02.2011)
  • Am 08.02.2011: Lies Eiscafé auf dem Marienplatz (08.02.2011)
  • Am 08.02.2011: Lies Kunstfiguren (08.02.2011)

Was ist Flattr?

Super Seggl




Andere Seggl

Menü

  • Home
  • Flyerghetto
  • Glumb.tv
  • Land & Leute
    • Kessel Reportage
    • Unsere Leser und wir
  • KTV Musik
    • Happy Weekend Mix
    • Yo! KTV Raps/Soul of KTV
    • 52 Albums/52 Videos
  • Tatort
  • KTV
    • About kessel.tv
    • Fraggles, das sind wir
    • Kontakt & Feedback
    • Impressum

KTV Gezwitscher {@kesseltv}

  • Twitter feed loading ..
Follow us

KTV-Bibliothek

About Kessel.TV

kessel.tv is the first stuttgart blog about urban kessel-life between hasenberg, birkenkopf and killesberg. kessel.tv is a blog for proud swabian gangsters, hustlers, bitches, hoes or häuslesbauers and represants music, clubculture, fashion, art and sports.

kessel.tv is independant and free of all commercial forces. we do what we want to do. and always remember: it´s great to be a swabian and its much greater to be a stuttgartian.

Paragraphen, Regeln und noch mehr Blabla HIER.

(c) 2011 Kessel.TV //// Wordpress-Magic: URBAN PROPAGANDA GmbH & Co KG