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Deutschland häufigste Netzwelt
Am 26. Okt 2011, 17:39 Uhr von martin
Den Artikel auf Spiegel hat heute bestimmt schon jemand gelesen, die nette Agentur JVM hat nach dem typischen deutschen Wohnzimmer und dem typisch deutschen Jugendzimmer (steht übrigens in Stuttgart) das typische deutsche Netzverhalten ermittelt und mit einem Onlinetool rekonstruiert wie die fiktive Person Thomas Müller im Laufe einer Woche das Internet nutzt. Dabei, schreibt der Spiegel, “ist diese Darstellung qualitativ, nicht als repräsentativ zu verstehen: Sie vermittelt einen Eindruck davon, wie viele Deutsche das Internet nutzen.” Die Daten basieren auf verschiedenen Studien, Quellen und Interviews mit deutschen Familien.
Das kenne ich irgendwo her: ”Wenn Thomas zum Beispiel zu Ebay will, kann es sein, dass er nicht Ebay.de in die Browser-Adresszeile, sondern das Wort Ebay bei Google eintippt – um dann auf den ersten Suchtreffer zu klicken.” Geht mir mit Youtube so. Immer wenn ich auf Youtube gehen will, gebe ich meistens zuerst bei Google Youtube ein und klicke dann auf Youtube. Das ist völlig verrückt, mehr als saudämlich, aber ich kriege diese Angewohnheit nicht los. Muss mich mehr zusammenreißen.
Und was macht ihr so im Netz?
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Schreckenskabinett
Am 30. Okt 2010, 14:41 Uhr von martin
Quasi passend zu Halloween hat der Spiegel nach den schlechtesten HipHop-Album-Artworks extrem schreckliche Volksmusik-Plattencover zusammengestellt. Diese Parallelwelt innerhalb der Musikbranche hat auch gestalterisch ihre ganz eigenen Regeln.
Pluderhosen, weichgezeichnete Opis, Hackbretter, die Himmelspforte als Klotüre, wunderschöne Naturaufnahmen und einmal quer durch die Systemschriftensammlung: Sin einige Meilensteine der (deutschen) Graphikkunst darunter, die selbst den Krupa vor Neid erblassen lassen. Viel Spass und ey, ist wie bei der Achterbahn: Vielleicht erst danach essen.
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Bisch süchtig?
Am 25. Nov 2009, 16:57 Uhr von martin
Mein Kumpel Moritz hat neulich nicht nur Profi-Wrestler kennengelernt, sondern auf Spiegel.de ein nettes Quiz entdeckt. Ist zwar mehr auf Studenten zugeschnitten, können aber auch kurz nach dem Krieg Geborene ohne höheren Bildungsabschluss mitmachen.
Internet- bzw. Computersucht ist ja ein großes Thema die Tage, darum ging es auch am Montag u.a. beim Beckmänn (“Da boxt er den Ball weg, ja das kann er, seine Mutter war Kugelstoßerin.” Beckmann über den Torhüter Buffon im Endspiel Italien : Frankreich, WM 2006.)
Ich hab mal klar mitgemacht, Ergebnis:
“Sie haben 8 von 20 Punkten.
Der Computer ist deine Schreibmaschine, über Facebook kontrollierst du, was deine verflossene Liebe so treibt, und du liest Nachrichten im Web – aber lieber fährst du Fahrrad, gehst in Cafés, im Park spazieren oder Shoppen. Gibt dein Laptop mal den Geist auf, schlurfst du auf dem Weg von der Bib zur WG noch am Wohnheim vorbei.
Dort haust Torsten, der Obernerd, in einem beinahe fensterlosen Raum. Er richtet dir deinen Rechner und packt die 20 Alben und drei Kinofilme drauf, die du bei ihm bestellt hast.
Praktisch, dieser Torsten – aber wo hat er nur diese dämliche Papierbrille her? Du willst nett sein und lädst ihn zur Soziologen-Party ein. Er zuckt, gluckst und klappt die Tür zu. Torsten ist der Nerd. Du nicht.
Danke lieber Thorsten!
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“I got a Hybrid”
Am 12. Okt 2009, 09:22 Uhr von martin
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Netzgedanken am Morgen
Am 21. Aug 2009, 09:57 Uhr von martin
Kollege Grohn hat es zwar schon vorgemacht, aber speziell in dieser Woche gibt es zwei “Netz-Phänomene” zu bestaunen. Zum einen hat der Spiegel gerelaunched.
Das merkt man erst gar nicht, weil der Relaunch ist meiner Meinung nach nicht sonderlich spektakulär.
Gut, spektakulär muss ja auch nicht immer sein und muss auch noch lange nichts gutes heißen, aber das sieht jetzt bissle aus wie Internet-Duplo (Duplo = das Lego für die Kleinen). Außerdem hab ich zumindest aufm Safari grüne oder gelbe Flecken, wie sie schon im obigen Bild zu sehen sind.
Hab heute mal schon an Spiegel geschrieben, aber vielleicht weiß ja hier einer was ich dagegen tun kann?
Zum zweiten ist es vielleicht auf der einen Seite nur eine Randnotiz, zum anderen finde ich es doch sehr interessant, dass die globalen Spamer Twitter als Opferplattform auserkoren haben. Man kommt zwar schon seit einigen Wochen unmoralische Angebote (“Do you wanna fuck me hard all night long?”), aber diese Woche ist es extrem.
(Endlich Titten würde Thorsten sagen.)
(Denise Bush finde ich irgendwie einen super Namen, noch besser als Sofia Sharp.)
Vielleicht ist das aber alles gar kein Spam und Sofia und Denise denken einfach nur, dass sie bei uns genau richtig sind.
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SPON goes Club
Am 22. Mai 2009, 18:11 Uhr von Thorsten W.
Mann, die Leute von Spiegel Online wollen’s echt wissen. Erst kürzlich haben sie die volle Web 2.0-Welle mit myspace-, Facebook-, Twitter- und sonstnochwas-Account gemacht, jetzt widmen sie der Clubkultur gleich eine ganze Kolumne. Hätte das mal jemand vor 15 Jahren Jürgen Laarmann erzählt
Die Kolumne wird von Tobias Rapp geschrieben, der zwar etwas uncool aussieht, aber nebenher auch für die Spex (klar) schreibt, kürzlich ein Buch über Techno veröffentlicht hat und sich einigermaßen auszukennen scheint. Der erste Teil der Kolumne besteht nur aus Plattenkritiken – mal hoffen, dass die “Kolumne” im Laufe der Zeit noch etwas mehr zu bieten hat.
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Etzet!
Am 2. Apr 2009, 15:57 Uhr von martin
Während andere schon von Myspace-Friedhöfen reden, ist Spiegel heute der Community beigetreten. Fast noch jungfräulich, zwei Kommentare, 25 Friends bis gerade eben. Also adden!
(Bei mir wird myspace von Tag zu Tag immer lahmer. Man hat das Gefühl, das ganze Konstrukt kracht bald in sich zusammen.)
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