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    Kein Streetmag in Stuttgart

    Am 9. Feb 2012, 17:33 Uhr von martin

    Hab mich letzten Freitag bisschen gewundert, warum man in Stuttgart eine Charity Party für ein Berliner Straßenmagazin organisiert (die Fete im KimTimJim soll übrigens trotz des Saharasommers (Schwester von der Russenkälte) schön gewesen sein, so als kleine Nebeninfo), das von obdach- und mittellosen Menschen vertrieben wird, die den kompletten Verkaufserlös erhalten – falls jemand dafür zahlt. Das Heft ist zunächst gratis.

    Der Käufer kann den Preis selbst bestimmen (empfohlen werden, wie man oben sieht, 1,50 Euro). So zumindest läuft das in Berlin. Ich meinte dann, schöne Sache das alles, kapier es trotzdem nicht wirklich, da könnte man doch eher eine Benefit-Party für den lokalen Trottwar schmeißen, bis Foffie in den Comments aufklärte, dass man das Streetmag ab sofort auch in  Stuttgart an Start bringen möchte. Verstehe!

    Kenn jetzt nur Beispielseiten im Netz und das hat mit dem Trottwar nicht viel gemeinsam. Das Streetmag will “keine weitere typische Obdachlosenzeitung sein”, wie es unter About steht. Man versteht sich als “Kunst-Kultur-Szene-Magazin” und “dient als Plattform für Künstler aller Genres sowie als öffentliches und freies “Sprachrohr der Straße”. Jeder talentierte oder bereits etablierte Künstler, Autor, Fotograf, Illustrator etc. kann seinen Beitrag per Email einreichen und damit den Magazininhalt mitgestalten.”

    Babamm. Wahrscheinlich zu viel des Guten. Und dann gibt es noch Regeln. Die Stuttgarter Ordnungsamt hat den für diese Woche geplanten Start im Kessel nun unterbunden, wie die StZ heute berichtet. Für das Straßenvertriebsmodell benötigt man nämlich eine Genehmigung, weiß auch der Trottwar-Chef. Sogar wenn man Zeitungen auf der Straße verschenkt, kann man Ärger kriegen, sagt Bernd Eichenauer vom Ordnungsamt der StZ. Da haben wir damals beim Heftles verteilen richtig Glück gehabt, wenn wir das eine oder andere Mag interessierten Passanten in die Hand drückten. “Stuttgart ist eben nicht Berlin”, so der Ordnungshüter in dem Artikel. Jawohl. Der Erscheinungstermin wurde erst mal verschoben.

    Ob das Streetmag überhaupt jemals in Stuttgart auf den Markt kommt bleibt fraglich. Trottwar hat eine Ausnahmegenehmigung, die Verkäufer tragen entsprechende Unterlagen mit sich. “In ihnen ist punktgenau festgeschrieben, wo verkauft werden darf.”  Klingt dann doch alles sehr überbürokratisch und sehr kompliziert, gerade wenn einigen Leuten auf die Art etwas geholfen werden könnte.

    Die Streetmag Chefin hat dem Trottwar Boss auch schon eine Vertriebskoop vorgeschlagen, bloss der fand das “Konzept nicht schlüssig”, außerdem ist eben das Vertriebsmodell ein anderes und Hempel fürchten wohl, dass ihm die Verkäufer abspringen. Beim Trottwar müssen die nämlich die Hälfte abgeben, beim Streetmag dürfen sie wie erwähnt die Einnahmen behalten.

    Zum StZ-Artikel  

    www.street-mag.de

    Hab mich letzten Freitag bisschen gewundert, warum man in Stuttgart eine Charity Party für ein Berliner Straßenmagazin organisiert (die Fete im KimTimJim soll übrigens trotz des Saharasommers (Schwester von der Russenkälte) schön gewesen sein, so als kleine Nebeninfo), das von obdach- und mittellosen Menschen vertrieben wird, die den kompletten Verkaufserlös erhalten - falls jemand dafür zahlt. Das Heft ist zunächst gratis. Der Käufer kann den Preis selbst bestimmen (empfohlen werden, wie man oben sieht, 1,50 Euro). So zumindest läuft das in Berlin. Ich meinte dann, schöne Sache das alles, kapier es trotzdem nicht wirklich, da könnte man doch eher eine Benefit-Party für den lokalen Trottwar schmeißen, bis Foffie in den Comments aufklärte, dass man das Streetmag ab sofort auch in  Stuttgart an Start bringen möchte. Verstehe! Kenn jetzt nur Beispielseiten im Netz und das hat mit dem Trottwar nicht viel gemeinsam. Das Streetmag will "keine weitere typische Obdachlosenzeitung sein", wie es unter About steht. Man versteht sich als "Kunst-Kultur-Szene-Magazin" und "dient als Plattform für Künstler aller Genres sowie als öffentliches und freies "Sprachrohr der Straße". Jeder talentierte oder bereits etablierte Künstler, Autor, Fotograf, Illustrator etc. kann seinen Beitrag per Email einreichen und damit den Magazininhalt mitgestalten." Babamm. Wahrscheinlich zu viel des Guten. Und dann gibt es noch Regeln. Die Stuttgarter Ordnungsamt hat den für diese Woche geplanten Start im Kessel nun unterbunden, wie die StZ heute berichtet. Für das Straßenvertriebsmodell benötigt man nämlich eine Genehmigung, weiß auch der Trottwar-Chef. Sogar wenn man Zeitungen auf der Straße verschenkt, kann man Ärger kriegen, sagt Bernd Eichenauer vom Ordnungsamt der StZ. Da haben wir damals beim Heftles verteilen richtig Glück gehabt, wenn wir das eine oder andere Mag interessierten Passanten in die Hand drückten. "Stuttgart ist eben nicht Berlin", so der Ordnungshüter in dem Artikel. Jawohl. Der Erscheinungstermin wurde erst mal verschoben. Ob das Streetmag überhaupt jemals in Stuttgart auf den Markt kommt bleibt fraglich. Trottwar hat eine Ausnahmegenehmigung, die Verkäufer tragen entsprechende Unterlagen mit sich. "In ihnen ist punktgenau festgeschrieben, wo verkauft werden darf."  Klingt dann doch alles sehr überbürokratisch und sehr kompliziert, gerade wenn einigen Leuten auf die Art etwas geholfen werden könnte. Die Streetmag Chefin hat dem Trottwar Boss auch schon eine Vertriebskoop vorgeschlagen, bloss der fand das "Konzept nicht schlüssig", außerdem ist eben das Vertriebsmodell ein anderes und Hempel fürchten wohl, dass ihm die Verkäufer abspringen. Beim Trottwar müssen die nämlich die Hälfte abgeben, beim Streetmag dürfen sie wie erwähnt die Einnahmen behalten. Zum StZ-Artikel   www.street-mag.de

     
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    Meet for Haiti

    Am 14. Apr 2010, 17:00 Uhr von martin

    Gute Sache: Seit heute ist das vom 0711Büro initiierte Hilfsprojekt Meet for Haiti online. Was es damit auf sich hat, erklärt Strachi auch in folgendem Video.

    In Kurzform: Triff deine Stars für einen guten Zweck. Über 30 prominente Musiker, Schauspieler, Sportler etc. stellen sich für jeweils eine besondere Aktion zur Verfügung, die via Los auf amiando.de gezogen beziehungsweise via Ebay ersteigert werden können.

    Die Katastrophe sei längst aus unseren Köpfen verschwunden, heißt es in der Presseinfo, aber die Situation in Haiti immer noch sehr dramatisch. “Es hat sich kaum etwas verändert an der ausweglosen Situation der Menschen in Haiti.”

    Die Idee zu Meet for Haiti war spontan und hat bald große Ausmaße und längere Planungszeit in Anspruch genommen. Dank der guten Kontakte von 0711 konnten man massig Prominenz zum Mitmachen bewegen.

    “Die Stars stellen sich mit einer besonderen Idee zur Verfügung und können gewonnen oder ersteigert werden. Man gewinnt dabei jedes Mal ein privates Treffen, das man mit Geld so sonst nicht kaufen könnte.

    Ob ein Hubschrauberflug mit Jens Lehmann, einen Tag Backstage mit den Fantastischen Vier, ein privates Abendessen mit Mario Gomez, ein gemeinsamer Abend im Hamburger Atlantic Hotel mit Udo Lindenberg & Jan Delay oder ein ganz privater Kochkurs mit den RTL2 Kochprofis. Alles ist dabei”, heißt es in der Presseinfo.

    Die Gebote können ab Dienstag, 20. April abgegeben werden. Die Erlöse gehen an die Haiti Kinderhilfe e.V..

    www.meetforhaiti.de

    Gute Sache: Seit heute ist das vom 0711Büro initiierte Hilfsprojekt Meet for Haiti online. Was es damit auf sich hat, erklärt Strachi auch in folgendem Video. In Kurzform: Triff deine Stars für einen guten Zweck. Über 30 prominente Musiker, Schauspieler, Sportler etc. stellen sich für jeweils eine besondere Aktion zur Verfügung, die via Los auf amiando.de gezogen beziehungsweise via Ebay ersteigert werden können. Die Katastrophe sei längst aus unseren Köpfen verschwunden, heißt es in der Presseinfo, aber die Situation in Haiti immer noch sehr dramatisch. "Es hat sich kaum etwas verändert an der ausweglosen Situation der Menschen in Haiti." Die Idee zu Meet for Haiti war spontan und hat bald große Ausmaße und längere Planungszeit in Anspruch genommen. Dank der guten Kontakte von 0711 konnten man massig Prominenz zum Mitmachen bewegen. "Die Stars stellen sich mit einer besonderen Idee zur Verfügung und können gewonnen oder ersteigert werden. Man gewinnt dabei jedes Mal ein privates Treffen, das man mit Geld so sonst nicht kaufen könnte. Ob ein Hubschrauberflug mit Jens Lehmann, einen Tag Backstage mit den Fantastischen Vier, ein privates Abendessen mit Mario Gomez, ein gemeinsamer Abend im Hamburger Atlantic Hotel mit Udo Lindenberg & Jan Delay oder ein ganz privater Kochkurs mit den RTL2 Kochprofis. Alles ist dabei", heißt es in der Presseinfo. Die Gebote können ab Dienstag, 20. April abgegeben werden. Die Erlöse gehen an die Haiti Kinderhilfe e.V.. www.meetforhaiti.de

     
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    Turnschuhklappe

    Am 3. Dez 2009, 11:15 Uhr von martin

    Passend zum Party- und Turnschuhblog eine vorweihnachtliche Anregung etwas Gutes zu tun. Voila die Turnschuhklappe.

    Bild 1

    Leserin Svenja Eckart hat uns gestern auf dieses Charity-Projekt, nenn ich es jetzt einfach mal, hingewiesen.

    Die Turnschuhklappe wird von dem Frankfurter Sneakerliebhaber André Heller initiiert, der natürlich nicht zu verwechseln ist mit dem weltberühmten österreichischen Performer André Heller (remember bittere Enttäuschung WM-2006-Opening-Zeremonie).

    Hintergründe für die Aktion sind vielfältig. Zum einen, das klingt natürlich auch ein wenig nach einem Luxusproblem in unserer heilen Welt, aber scheinbar – hört man, weiß man – werden die Kids auf deutschen Schulhöfen mit den falschen Schuhen (und natürlich auch Klamotten) gerne gemobbt.

    Auf der anderen Seite haben auch, so lautet der Infotext, “Streetkids und Stadtstreicher” oft kaputte, kaum noch tragbare Schuhe. Das macht Sinn und klingt nach einer guten Sache. Was könnt ihr tun?

    “Haben Sie B-Ware, Shooting-Paare oder Ausstellungsstücke, dann stiften Sie diese Deutschlands erster Turnschuhklappe! Wir freuen uns über jedes Paar,” heißt es auf der Facebook-Seite.

    Die Aktion ist wohl schon ziemlich gut angelaufen wie man auf dem Blank Blog lesen kann, allerdings finde ich nirgends eine Kontaktadresse wohin man seine Sneakers schicken kann. Bei Interesse vielleicht einfach den Herrn mal anschreiben.

    www.turnschuhklappe.de

    Passend zum Party- und Turnschuhblog eine vorweihnachtliche Anregung etwas Gutes zu tun. Voila die Turnschuhklappe. Leserin Svenja Eckart hat uns gestern auf dieses Charity-Projekt, nenn ich es jetzt einfach mal, hingewiesen. Die Turnschuhklappe wird von dem Frankfurter Sneakerliebhaber André Heller initiiert, der natürlich nicht zu verwechseln ist mit dem weltberühmten österreichischen Performer André Heller (remember bittere Enttäuschung WM-2006-Opening-Zeremonie). Hintergründe für die Aktion sind vielfältig. Zum einen, das klingt natürlich auch ein wenig nach einem Luxusproblem in unserer heilen Welt, aber scheinbar - hört man, weiß man - werden die Kids auf deutschen Schulhöfen mit den falschen Schuhen (und natürlich auch Klamotten) gerne gemobbt. Auf der anderen Seite haben auch, so lautet der Infotext, "Streetkids und Stadtstreicher" oft kaputte, kaum noch tragbare Schuhe. Das macht Sinn und klingt nach einer guten Sache. Was könnt ihr tun? "Haben Sie B-Ware, Shooting-Paare oder Ausstellungsstücke, dann stiften Sie diese Deutschlands erster Turnschuhklappe! Wir freuen uns über jedes Paar," heißt es auf der Facebook-Seite. Die Aktion ist wohl schon ziemlich gut angelaufen wie man auf dem Blank Blog lesen kann, allerdings finde ich nirgends eine Kontaktadresse wohin man seine Sneakers schicken kann. Bei Interesse vielleicht einfach den Herrn mal anschreiben. www.turnschuhklappe.de

     
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