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The Soul of KTV (19)
Am 10. Mai 2012, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Hat diesmal bissle länger gedauert, aber irgendwas ist halt immer, gell. Seit der letzten Kolumne gab es schon zwei The Soul-Partys, eine im speakeasy mit Frico und Florian Keller (Mix hier) und eine mit Sir Ed im Wurst & Fleisch. Beides gut, beides Mal Spaß gehabt, sauber. Jetzt aber weiter zur Musik.
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Fangen wir halt gleich mit nem Hammer an. Ich feier Michael Kiwanuka ja seit ner Weile, hör sein Album hoch und runter und hab ihn hier auch schon vorgestellt. Startet gerade auch bissle durch, hab ich das Gefühl – läuft der schon auf SWR3? Ich hör doch kein Radio.
Der Live-Stream auf Tape.TV von seinem Konzert neulich in Berlin war sogar auf Spiegel Online eingebettet, ich war leider unterwegs und hab nur noch die letzte Zugabe gesehen. Und die Konzerte in München und Zürich hab ich auch verpasst. Jetzt überleg ich ernsthaft, im September nur bzw. vor allem wegen ihm zum Berlin Festival zu fahren.
Oben das neue Video zur neuen Single “I’ll Get Along”, wieder schön im Instagram-Style, aber passt halt. Und bei Tape.tv kann man das ganze Konzert noch mal anschauen. Und: Kauft das Album!
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Das Album von Alex Clare ist schon ein Jahr alt, ging aber irgendwie an mir vorbei. Seine Songs fangen immer bissle klampfig an, dann setzt aber irgendwann ein Dubstep- oder Drum’n'Bass-Beat ein und dann hört man auch, dass Switch und Diplo den Engländer produziert haben. Äh, what, ich les gerade dass sein Album in Deutschland auf Nr. 1 war? Oooookay…
Auch gut ist das Video zu Treading Water, weniger gut hingegen das Prince-Cover von “When Doves Cry“.
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Stuttgarts Soulboy No. 1 Fetsum veröffentlicht am 25. Mai sein neues Album “The Colors of Hope” – hier eine Acoustic-Preview des Songs “Nobody Knows”. Mann-o-Mann, echt ne gute Stimme. Hört sich ziemlich erwachsen an finde ich, im positiven Sinn. Das Album erscheint auf dem Jazzanova-Label Sonar Kollektiv, was an sich ja auch schon mal eine Auszeichnung ist. Und live spielt er natürlich auch, am 2. Juni findet die Album-Releaseparty im Bix statt.
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Etwas zu harmlos finde ich, wenn ich ehrlich bin, die zweite Single von Nneka – da hat mir “Soul Is Heavy” schon besser gefallen. Aber passt schon zum Frühling und überhaupt und so.
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Puh, zum Glück kenn ich mich nicht mit Jazz aus, sonst müsste ich Esperanza Spalding wahrscheinlich kennen. Grammy-Gewinnerin und so. Kann singen, sieht gut aus und spielt auch noch mehrere Instrumente, darunter Bass.
Diesen Song hätte ich jetzt auch gar nicht unbedingt in die Jazz-Schublade gesteckt, auch wenn’s hintenraus schon bissle dudelt… aber schön.
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The Soul of KTV (18)
Am 2. Apr 2012, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Soul, Musik für wärmere Tage sag ich da nur – welcome Frühling. Eine sehr schöne persönliche Abhandlung zum Thema hat Martin neulich beim sehr feinen Mix von Henster niedergeschrieben, kann man sich gut noch mal durchlesen. Ansonsten heute wieder picke-packe-voll mit Musik, Partys und Special Mix.
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Erst mal zu einem wichtigen Ereignis: Zum ersten Mal findet meine The Soul-Party passend zu dieser Kolumne in größerem Rahmen im speakeasy statt, und aus diesem Anlass hab ich mir Florian Keller aus München eingeladen. Guter Mann, legt schon so lange auf wie DJ Friction, der auch mit dabei ist, absoluter Funk-Experte, sich selber immer treu geblieben. Hat vor ein paar Jahren schon mal mit Frico und mir im Stereo aufgelegt, war super.
THE SOUL
Do 05.04.2011 (vor Karfreitag), 23 Uhr
speakeasy, Rotebühlpl. 11, Stuttgart
Soul & Funk 1960-1979Florian Keller (Partykeller, Compost Rec., München)
DJ Friction (Bodymovin, Motormouth)
Thorsten W. (Kessel.TV, The Soul)Noch mehr Infos beim Facebook-Event
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Was man bei Soul und Funk nicht so oft hört, das macht Florian Keller ziemlich gut: Er mixt. Das kann man auch auf diesem sehr schönen DJ-Mix von ihm hören, den er uns exklusiv zur Verfügung gestellt hat – er nennt ihn selber “etwas kommerzieller”, ich finde ihn weit entfernt davon, aber umso besser.
The Soul of KTV Vol. 10 by Florian Keller
Download bei Soundcloud oder Podcast-Abo bei iTunes.
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Am Anfang bring ich ja gern mal Sachen, bei denen ich selber sag, Woah! Jetzt bringt also Bobby Womack ein neues Album raus. Nur zur Orientierung: Der Mann macht seit Anfang der 60er Jahre Musik, war Gitarrist bei Sam Cooke und hat u.a. den ersten UK-Hit der Rolling Stones geschrieben.
Das neue Album “The Bravest Man In The Universe” erscheint im Juni auf XL Recordings, diesen fabelhaften Song haben Damon Albarn (Blur, Gorillaz) und Richard Russell (Chef von XL Rec.) geschrieben. Bäm!
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Und noch mal XL-Recordings. Willis Earl Beal ist ein ganz neuer Künstler, seine erste Single “Evening’s Kiss” kam erst im Februar raus, hier ein weiterer Song aus seinem Debut-Album, das im April erscheint. Sehr ungewöhnlich, die Musik, sehr deep und minimalistisch. Gefällt mir.
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Ich mag ja so Acts, von denen man noch nie gehört hat, die einen aber sofort überraschen und überzeugen. Dirg Gerner? Who? Kurz recherchiert: Ein Beatmacher aus London, der zusammen mit einem anderen Beatmacher das Projekt/Label Kwatro betreibt. Und hier ein sehr schöner Song zusammen mit einer gewissen Fatima.
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Was ich auch mag, wenn bekannte Künstler einfach aus Spaß noch das ein oder andere Nebenprojekt starten. So wie Talib Kweli, der vor kurzem ein fantastisches Konzert in Stuttgart gespielt hat (wie’s war erzähl ich auf gig-blog). Sein Sideproject heißt Idle Warship und besteht aus ihm und der Sängerin Res – diesen Song finde ich ganz cool, jetzt nicht der dopeste Underground-Shit, aber kann man sich definitiv anhören.
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Happy Weekend Soul Mix by Henster
Am 30. Mrz 2012, 17:00 Uhr von martin
Meine Schwester bekommt regelmässig zu Weihnachten und zum Geburtstag Schallplatten aus der Soul-Sparte. Nicht weil mir nix besseres einfällt (gut, das auch), sondern weil sie sich darüber ziemlich darüber freut, weil sie sich sonst keine Musik kauft. Jetzt ist das Problem, dass ich von Soul nicht ganz so viel Ahnung habe, bis auf Marvin Gaye oder so. Deswegen frag ich immer den Thorsten und den Konrad Kuhn, was gerade so Pflicht ist. Oder les halt Thorstens Soul-Kolumne und plus Fragen. Direktmarketing. Immer gut.
Kürzlich hatte meine Schwester wieder Geburtstag, und ich hab mir von beiden sowohl das neue, erste (?) Album von einem Herren namens Michael Kiwanuka und einem anderen Mann namens Lee Fields empfehlen lassen. Also geh ich Second Hand weisch und Typ da gibt mir voll Dingens, äh, Kiwanuka und Lee Fields, weisch.
Bei Michael Kiwanuka musste ich fast weinen, so depressiv war das und bei Lee Fields konnte man sich durchaus etwas bewegen und das war alles in allem etwas fröhlicher (kannst du mal etwas Fröhlicheres spielen, wo wir voll abgehen und mitsingen können?). Da ich prinzipiell ein überaus fröhlicher Mensch bin, entschied ich mich für den fröhlichen Lee Fields. Hab bislang noch gar nicht gefragt, ob das Werk bei meiner Schwester gut ankam.
Ein paar Tage später mailte ich Konrad meine Entscheidung mit entsprechender Begründung und er antwortete, ja, eine gute Wahl und Lee Fields wäre im Gegensatz zu Kiwanuka doch “lebensbejahender”. Konrad schrieb wirklich lebensbejahender und das fand ich so super und hab mich so tierisch auf den Moment gefreut, bis ich endlich mal wieder lebensbejahender schreiben kann. So here it is!
Denn das ist alles was man zu Hensters neuem Soul-Mix sagen kann: Der ist total lebensbejahend! Macht viel Freude, kann man auch voll drauf abgehen und mitsingen. Total schee! Super! Prima! Spitze! Auch wenn der eine oder andere harte Brüche drin ist. Und ach ja, und ganz großer Shoutout am Anfang
. Sehen uns später bei Goldene Eier in der Schrägi. Da legt der Henster nämlich heute auf. Dann wieder Rap. Das kann er nämlich auch verdammt gut. Scheenes Wochenende.11 Kommentare » -
The Soul of KTV: Mayer Hawthorne in München
Am 27. Mrz 2012, 17:27 Uhr von Gastautor
Kleines Special im Rahmen der Soul of KTV-Serie: Leser und großer Soul-Fan Collin The Carpenter war am vergangenen Wochenende München bei Mayer Hawthorne. Der befindet sich gerade auf Welttournee und hat das ganz reizend angekündigt.
Anbei ein paar Bilder und Worte von Collin zum Gig in der Muffathalle.
Er ist ohne Frage einer der Durchstarter im aktuellen “Soul-Biz”, sein Debütalbum 2009 “A Strange Arrangement” von 2009 ist fast schon ein kleiner Soul-Klassiker, vergangenen Herbst folgte das etwas poppigere zweite Album “How do you do”. Aber lohnen sich für diesen Herrn auch 250 km Anfahrt? Ich bin Fanboy und musste mir das definitiv anschauen.
Graue Flanell-Fliege, weißes Hemd, hellgrauer Pünktchenanzug, Nerdbrille und Nike Air-Force 1 – so präsentierte sich Mayer Hawthorne in der Münchner Muffathalle. Den Anzug brauch ich auch. Klare Ansage gleich zu Beginn: „Hello my name is Mayer Hawthorne from Detroit, Michigan. This is not a concert! It’s a show!”
Gesagt, getan. Hawthorne ist vorneweg gesagt ein großartiger Entertainer, albert zwischendurch gerne herum, bringt immer wieder witzige Gesten, neigt zur Selbstironie und flirtet ganz nebenbei gekonnt mit den Erste-Reihe-Mädchen.
Im Repertoire hatte er selbstverständlich alle bekannten Songs, angefangen von “Just Ain´t Gonna Work Out” über “One Track Mind” bis hin zu “The Ills”, übriges mein Favorit von dem Mann aus Kalifornien, da dieser einfach ein bissle fetziger (uhuh, sorry, das Wort ist ja auf KTV verboten…) und peppiger (ähm, das auch?) ist als die anderen.
(“The Ills” in Münster, meine Cam hat leider in Punko Video versagt.)
Allerdings muss man sagen, dass auch dank seiner grandiosen Band The County nahezu alle Tracks Drive hatten und tanzbar waren, auch wenn er seine Lieder selbst als Love-Songs definiert – bis auf “Your Easy Lovin´ Ain´t Pleasin´ Nothin”, erklärte er dem Publikum. ”This song is not about love. It’s about sex.” Bumsmugge also?
Hawthorne singt dabei live wie von der Platte runter, wie man gerne sagt. Super Stimme. Und das war definitiv kein Playback, das kann ich sicher sagen, immerhin habe ich bis zur 13. Klasse Musik NICHT abgewählt
.Witzige Aktion: Mitten im Konzert unterbrach er die Show. Ihn würden die vielen iPhones, Cams und sowieso die ganze Knipserei nerven, meinte er. Er machte den Vorschlag, dass er eine Minute lang posiert, so dass jeder sein Foto schießen könnte und danach wird Party gemacht. Hat funktioniert.
Das Bild ist von seiner Facebook-Seite. Die Aktion ist Bestandteil der Show, habe ich im nachhinein festgestellt, macht er bei allen Tourstopps in unterschiedlichen Posen.
Nach eindreiviertel Stunden war der Hauptteil beendet, er bedankte sich artig, salutierte und verschwand hinter der Bühne, während seine Band noch den Theme Song von „Der Preis ist heiß“ spielte – fand ich ganz groß!
Anständig wie der typische Lieblingsschwiegersohn ist, kam er dann auch noch mal auf die Bühne für ne Zugabe.
Fazit: Bin super unterhalten worden. Astreine Musik und auch jemand, der ihn nicht kennt, hätte auf diesem Konzert seinen Spaß gehabt. Und um die Anfangsfrage zu beantworten: Es hat sich also gelohnt. Nicht zu vergessen das Frühstück am nächsten Morgen. Ehrensache.
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Happy Weekend Mix by Westside Connection
(DJ Emilio & Kid Cut)Am 2. Mrz 2012, 18:22 Uhr von martin
Irritierende Überschrift: Nö, das ist kein Mix von Westside Connection und Emilio und Kid Cut haben sich auch nicht zu einem neuen DJ Duo formiert. Es handelt sich lediglich um eine kleine Premiere: Wir haben heute ausnahmsweise nicht einen, sondern zwei Mixe am Start. Einmal Soul von Emil, den kennen sicherlich schon manche, und einen brandneuen House-Techno-Mix von Kid Cut. Beide legen morgen im Tonstudio auf (Kid Cut in der Raucher Lounge, Emil unten ft. DJ Nasenfahrrad) und beide wohnen halt im Westen.
Sonst gibts nicht viel: Nachbar schmust und saxophont durch mehrere Jahrzehnte, kann man sowohl dazu nicken als auch kuscheln, Kid Cut nennt seinen Mix von Detroit to Chicago oder andersherum und steht auf etwas höheres Tempo und findet irgendwann auch den Soul. Auf andere Art eben. Soul definiert ja jeder bisschen anders. Wir definieren, dass jetzt Wochenende ist und wünschen ein schönes.
Download Soundcloud Emilio Mix
Download Soundcloud Kid Cut Mix
Westside for life.
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The Soul of KTV (17)
Am 27. Feb 2012, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Welcome to the Pleasure Dome, der Soul ist zurück in der Stadt und der Funk hat schon den Zweitwohnsitz angemeldet. Musik, Partys, Konzerte und ich fang lieber an bevor mir schwindelig wird. Los!
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Bissle Eigenlob zum Anfang: Die erste The Soul war super, hat Spaß gemacht wieder mal mit Tom aufzulegen, hat Spaß gemacht wieder mal den ganzen Abend nur Soul und Funk aufzulegen, es war voll, die Leute haben getanzt und viele Bekannte waren auch noch da. Was will man mehr.
Bei der zweiten Ausgabe am 10. März ist mein Kumpel Tilli aka DJ TK zu Gast, von ihm hatte ich hier schon mal nen Mix und er ist der klassische “Bedroom-DJ” – was u.a. zur Folge hat, dass immer viele seiner Freunde kommen, wenn er dann mal außer Haus auflegt. Kann ja nur gut werden.
The Soul
Sa 10. März, 22 Uhr
Wurst & Fleisch, RotebühlplatzDJ Thorsten W.
DJ TK—-
Boah, gleich mal nen Knaller am Anfang. Soul aus Malaysia? Hatte ich jetzt so auch nicht direkt auf dem Schirm. Yuna kommt aus Malaysia, und als Einflüsse nennt sie die Cardigans und Coldplay – soulig hört sich ihre erste Single “Live Your Life”, die Ende Februar auf einem New Yorker Label erschienen ist, trotzdem an. Was natürlich daran liegen könnte, dass Pharrell Williams sie produziert hat. Das Album wird dann für April erwartet.
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http://www.dailymotion.com/video/xoliax
Ja ja, der Fluch des großen Hits. Irgendwie hat den auch Estelle getroffen, weil nach dem Megabrett “American Boy” mit Kanye hat alles irgendwie nicht so richtig gefruchtet – da hat auch ein von David Guetta produziertes Album nix geholfen. Immerhin war “One Love” von Guetta mit Estelle an den Vokals einigermaßen erfolgreich.
Jetzt ist sie mit dem neuen Album “All of Me” wieder am Start, das im Februar/März erscheint, und die erste Single heißt “Thank You”. Geht durchaus in Ordnung, gefälliger R’n'B, der aber halt doch nicht an die “alten” Sachen ranreicht.
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Miles Bonny hab ich immer noch nicht so richtig auf dem Schirm – aber vielleicht sollte ich mir mal ein paar Sachen reinziehen. Denn der Bootleg, den er selber gemacht hat, kann wirklich Einiges – der soulige Gesang nimmt dem Timbaland-Beat das Synthetische.
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Ja hey, Soul und Jazz, so wie Bruder und Schwester oder Großonkel und Nichte, oder so. Gregory Porter ist ein Jazz-Sänger, der erst 2010 sein erstes und jetzt im Februar sein zweites Album veröffentlicht hat. Daraus ist dieser wunderschöne Song “1960 What?”.
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Baby Sol aus England macht auch schon eine Weile Musik, hat aber erst im Oktober ihre erste Solo-EP rausgebracht – “No No” erinnert stellenweise etwas an “Easy” von Lionel Richie, ist sonst aber ein schön fluffiger Song für wärmere Frühlingstage.
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Jessie Ware kommt ebenfalls aus England und wurde u.a. durch eine Kooperation mit dem omnipräsenten Londoner Produzenten SBTRKT bekannt. Ihr eigener Song “Running” hat einen ganz besonderen und durchaus raffinierten 80s-Flavour, ist aber trotzdem absolut auf der Höhe der Zeit. Interessant!
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Ich hab ja nix gegen von Marken gesponserte Musikproduktionen, so lange dabei gute Musik rauskommt und die dann auch noch umsonst rausgegeben wird – so wie “DoYaTing” von den Gorillaz, von denen ich ja immer gern mal was Neues höre. Hier ist es eine von Converse präsentieret Kollabo mit Andre 3000 von Outcast und James Murphy vom LCD Soundsystem – und interessanterweise kommt der Einfluss von allen drei Parteien gut zur Geltung, ohne unhörbaren Matsch draus zu machen.
Hier kann man den Track runterladen.
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Der nächste Song ist eigentlich auch ein richtiges Brett, Kopfnicken ab dem ersten Beat. Und Jazz-Bassläufe gehen bei mir eh immer. Teedra Moses hat schon mit Raphael Saadiq zusammengearbeitet, spielt ansonsten mehr live als sie Platten macht, wurde jetzt aber als erste weibliche Künstlerin auf Rick Ross’ Maybach-Label gesignt und triff hier auf Rapper Wale.
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Mayer Hawthorne World Tour Announcement
Am 6. Feb 2012, 15:08 Uhr von martin
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