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    The Soul of KTV (29)

    Mai-oh-Mai, viele Feiertage, wenig Zeit, deshalb diesmal eine kompakte Ausgabe von The Soul, sozusagen der Golf unter den Musik-Kolumnen. Aber von irgendwas muss man ja leben, da beißt die Maus kein Faden ab.

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    Pünktlich wie das schlechte Wetter zum Wochenende kommt auch in diesem Monat am Samstag The Soul im WuF. Wie immer mit schträiter Soulmusik, diesmal ist zum zweiten Mal mein alter Homie und Arbeitskollege Tilli alias DJ TK mit am Start. Unglaublicher Musiksammler, neben vielem anderen großer Soul-Liebhaber und cooler Tüp, chegg id oud.

    THE SOUL

    Sa 11.05.2013, 22 Uhr, Eintritt frei
    Wurst & Fleisch, Rotebühlpl. 9, Stuttgart
    Soul & Funk 1960-1979

    Thorsten W. (The Soul, Kessel.TV)
    DJ TK (The Preacher)

    Facebook-Party

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    Diesmal weniger neues Zeug am Start, und das hier ist auch schon ein halbes Jahr alt – aber schmierwurscht. Retro Stefson ist eine Band aus Island und macht schönen NuDisco, so würd ich das jetzt mal nennen. Und bei der nächsten KTV Radtour fahr ich mit dem RAM mit dem Tandem mit, Ehrenwort.

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    Relativ frisch ist noch dieser neue Song von Charles Bradley, eh ein Hammer Typ. Wie an dieser Stelle schon mal erwähnt ist er ja genau so wie Sharon Jones nicht ein alter Soul-Recke, der in den 60ern schon am Start war, sondern erst in den letzten Jahren so richtig aktiv geworden. Und wie man hier hört wird sauber produzierter Retro-Soul halt einfach nicht langweilig.

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    Monster-Kombi. Talib Kweli, der in letztem Jahr erst mit seinem grandiosen Konzert in Stuttgart begeistert hat, trifft hier auf Bilal, einen von mir sehr geschätzten Soul-Sänger. Und zwar in Jimmy Fallons TV-Show, den man von seinen Rap-Medleys zusammen mit Justin Timberlake kennt. Und gebackt von The Roots, bekanntlich die Studioband von Fallon, was ich nach wie vor Hammer finde.

    Und wo wir schon bei Bilal sind – Fast Lane zusammen mit Dr. Dre ist immer noch einer der besten Songs ever:

    http://www.dailymotion.com/video/xc758

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    Doch noch etwas Neueres – Alicia Keys ist ja an sich schon gut, bringt aber immer wieder Tracks raus, die einfach nur nerven, so wie jüngst dieses unsägliche “This Girl Is On Fire”. Jetzt hat sie aber einen neuen Song zusammen mit Maxwell, einem recht bekannten NuSoul-Sänger. Und das ist ein klassischer, sehr schöner Slowjam, und hier mag ich vor allem wie Maxwell singt.

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    Dann noch ein etwas trauriger Anlass, vor kurzem ist der Folksänger Richie Havens gestorben. In diesem Video liefert er nicht nur eine unglaubliche Performance seines größten Hits “Going Back To My Roots” (nur entfernt verwandt mit dem Discohit von Odyssey bzw. Lamont Dozier), anfangs erzählt er auch, dass es ihn damals ziemlich genervt hat, dass das Ding überall in der Disco lief.

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    Wiederum schon etwas älter ist dieser Track, den ich neulich im Radio gehört habe, und der mich direkt umgehauen hat. The Cinematic Orchestra packt mal das ganz große Ding aus, mit viel Orchester und Streichern und so, trotzdem sehr viel Soul und an der Stimme die unvergleichliche Fontanella Bass. Bitte unbedingt die 6-Minuten-Version besorgen und wirken lassen, hilft gegen Herzschmerz und Fußpilz.

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    Diesmal gibt’s auch wieder Fundstücke – ich mag ja solche Zeitdokumente wie dieses. Marvin Gaye liegt 1981 in seinem Hotelzimmer in Ostend in Belgien auf dem Sofa und probt “I Want You”, und dafür kann man schon mal auch die ganze Band inklusive Schlagzeug im Zimmer unterbringen.

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    Frage des Monats: “Und wie findsch du die Daft Punk-Single?”. Ich find sie ja gut, neulich schon erzählt. Geht einem bestimmt bald auf den Sack, aber gegen den Track kann man – finde ich – einfach nix sagen. Gut gemacht, gut gesungen, jeder tanzt dazu. Nur ein richtiges Video gibt es immer noch nicht dazu.

    In seinem Blog erzählt Disco-Legende Greg Wilson eine ganz lustige Geschichte – die Kurzfassung: Er hat irgendwann “Get Lucky” als Promo per E-Mail bekommen, einen Re-Edit für sich zum Auflegen gemacht und sich noch gewundert, warum das alles nicht ganz sauber produziert ist und an manchen Stellen hakt.

    Und weil er die E-Mail nicht mehr gefunden hat, wollte er über diverse Connections rausfinden, wer ihm den Track geschickt hat – es hat ihm aber keiner geschickt. Dann hat sich rausgestellt, dass ihm ein DJ namens Richard Lee einen Edit geschickt hatte, den dieser aus der kurzen Vorab-Version des Tracks, die veröffentlicht wurde, zusammengebastelt hatte. Und daraus hatte dann eben Wilson seinen Edit gemacht.

    Natürlich gibt es inzwischen 5 Millionen Remixes und Covers von dem Track, der Großteil davon Schrott, nehme ich mal an. Dieses Cover von Daughter ist hingegen sehr schön und wohl das, das in den letzten Tagen am meisten rumgegangen ist:

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    Frico alias DJ Friction, guter Freund des Hauses, hat derweil sein Re-Edit-Label Replay Records reaktiviert, auf dem er Anfang der 0er ein paar sehr schöne EPs auf Vinyl rausgebracht – ich hatte damals die Ehre, ein paar der Songs mit auszuwählen und das Cover-Artwork zu machen.

    Aktuell sind Re-Edits von “Disco Nights” von G.Q. und von “Groovin You” von Harvey Mason, das alte Clubhasen noch aus den 90ern im House-Gewand kennen dürften, draußen und u.a. bei Juno als Download erhältlich.

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    Kommen wir zu den Events und bleiben wir bei Friction: Er hat sich einen kleinen Traum erfüllt und holt die Disco-Legende John Morales, bekannt durch Namen wie Salsoul Rec, BBE Rec. und Studio 54 in New York, nach Stuttgart. Am Sonntag, 19. Mai (Pfingsten vor dem Feiertag) ist es im Rocker 33 so weit, und Freunde guter Musik sollten das nicht verpassen.

     
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  • 11

    The Soul of KTV (28)

    Manchmal geht’s bergauf und manchmal bergab, manchmal muss ich die Musik für diese Kolumne suchen und manchmal läuft sie mir massenweise einfach über den Weg (so wie diesmal) und manchmal fällt mir keine bessere Einleitung ein (so wie diesmal).

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    Wie immer fangen wir gleich mit dem Werbeblock an: Am Samstag ist wieder The Soul im Wurst & Fleisch, diesmal mit einem Stargast, bei dem ich mich frage, warum ich ihn nicht schon früher eingeladen habe: The one and only Toni Disco! Hat erst vor kurzem sein Comeback an den Turntables gefeiert, frisch ausgerüstet mit Serato, ein Souljunge von Haus aus. Am Samstag wollte er glaube ich nur mit Vinyl auflegen, und ich überleg mir das ernsthaft auch – verrückt, muss mir nur noch ne alte Legokiste besorgen.

    THE SOUL

    Sa 13.04.2013, 22 Uhr, Eintritt frei
    Wurst & Fleisch, Rotebühlplatz 9, Stuttgart
    Soul & Funk 1960-1979

    Thorsten W. (The Soul, Kessel.TV)
    Toni Disco (Kap Tormentoso)

    Facebook-Party

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    Kommen wir zum ersten Musikblock. Und mir egal ob das Soul ist. Es kommt selten vor, dass ich mir ein Lied immer und immer wieder anhören kann, aber bei diesem hier ist es so. Die grandiosen The XX, mit denen ich mich erst seit kurzem richtig beschäftige, covern “Finally” von Kings of Tomorrow, einer House-Kombo, die ich noch von früher kenne, und deren Original nicht besonders originell ist.

    Aber live bei BBC Radio 1 mit XX-typischer cool-teilnahmsloser Performance – einfach ganz ganz groß.

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    Dann hat auch der alte Bruddler Tricky ne neue Platte draußen. Ich mag ihn ja, früher zu Massive Attack-Zeiten sowieso, auch allein grandios, nur sein Konzert damals in Ludwigsburg war, äh, naja. Am Ende war nur noch ein Drittel des Publikums da. Mit Does It bleibt er seinem Stil treu, düstert wummert der Bass und depressiv singt das Mädel drüber. Ich mag’s.

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    Bevor ich musikalisch noch weiter abdrifte, hier noch etwas “richtigen” Soul – wie es viele halt gerade machen, hört sich nach Motown aus den 60s an, ist aber von heute. Das Interessante an Lady ist, dass je eines der beiden Mädels aus den USA und aus England kommt – gute Kombi, das Debutalbum ist im März erschienen.

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  • 5

    The Soul of KTV (27)

    Guten Tag liebe Brüdern, Schwestern und andere Verwandte, genießt den Frühling bevor er sich wieder verpisst und hört euch gute Musik an. Zum Beispiel die, die ich hier wieder mal so ein bisschen zusammengestellt habe.

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    Doch wie immer fangen wir mit einer Werbepause an – und Herrgottzack, meine kleine aber auch feine Partyreihe The Soul wird am Samstag schon 1 Jahr alt – andere fangen in dem Alter an zu laufen! Ohne jetzt sentimental zu werden – das Ding hat mich in einem persönlich aufreibenden Jahr begleitet und mir viel Freude bereitet. Des isch au d’ Hauptsach.

    Zum Geburtstag hab ich mir einen Kollegen aus Heilbronn eingeladen, nämlich Marco Schrank alias re:tool, mit dem ich vor unglaublich langer Zeit schon mal aufgelegt habe und der sehr versierter Soul- und Funk-Sammler, -Kenner und -DJ ist. Ich freue mich sehr, und auch er wird – wie so viele vor ihm – ausschließlich mit Vinyl auflegen.

    Hier die Hardfacts:

    1 YEAR THE SOUL

    Sa 09.03.2013, 22 Uhr, Eintritt frei
    Wurst & Fleisch, Rotebühlpl. 9, Stuttgart
    Soul & Funk 1960-1979

    re:tool! (lebedienacht.de)
    Thorsten W. (The Soul, Kessel.TV)

    Facebook-Party

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    Kommen wir zur Musik. The Weeknd hatte ich hier schon das ein oder andere mal, er ist vorletztes Jahr mit ein paar geheimnisvollen Videos mit sympathisch-verschrobenem Soul aufgefallen und hat sich damit gleich mal einen Plattendeal geangelt, letztes Jahr gab’s dann Album und Tour und alles. Dieser neue Track ist vielleicht nicht sein stärkster, aber passt schon, und schönes Video obendrein.

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    Relativ frisch ist auch noch der Track “Simulation” einer meiner Lieblings-Sängerinnen, Róisín Murphy von Ex-Moloko. Ich erzähl bis heute gern, dass sie einst Backstage beim Bizarre Festival ganz nah an mir vorbeigelaufen ist. Hach. Der neue Track hat einen schön schiebenden Discobeat und recht wenig Gesang, dafür gibt es im Video die volle Hipsterladung inklusive Dreiecke und Oben-Ohne-Bart in Berlin.

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    Ich hab es ziemlich lange geschafft, in jeder The Soul-Ausgabe mindestens einmal Aloe Blacc drin zu haben, aber das kann man natürlich nicht über zwei Jahre durchziehen. Aber jetzt habe ich diesen sehr dopen Track von DJ Nu-Mark von seinem Album Broken Sunlight gefunden, der mit Blacc und Charles Bradley eine fette Kombination am Start hat – und, man höre, Aloe Blacc rappt, was er früher eh öfter gemacht hat.

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    Joah, natürlich nicht mehr super-frisch ist das neue Werk von Justin Timberlake, schon vor Wochen sind alle Bloggerinnen landauf landab dahingeschmolzen. Aber der Vollständigkeit halber. Geht aber voll in Ordnung der Song, hab ich auch schon erfolgreich im Club ausprobiert, und das Video ist auf jeden Fall sehr stylo im hippen Crooner-Style. Ach ja, und Jay-Z ist auch dabei.

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    Wäre eigentlich auch ne eigene Serie in der Serie wert. Ich glaube ich habe so gut wie jedesmal irgendeine Soul-Sängerin dabei, die mich durchaus begeistert, von der ich aber vorher noch nie was gehört hatte. So wie diesmal die Amerikanerin Iyeoka – der Song ist schon ein Jahr alt, aber sehr schön, könnte direkt auch ein Bond-Soundtrack sein.

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  • 3

    The Soul of KTV (26)

    Guten Tag und herzlich willkommen in unserer kleinen Show für Leute mit gutem Geschmack und einem Ohr für gefühlvolle Musik mit Seele und etwas Temperament, schwungvolle Melodien und Geschichten, die ans Herz gehen. Fröhliche Lieder von gestern und heute, viel Spaß und guten Appetit.

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    thesoul_13_flyer

    Wie immer geht’s los mit meiner kleinen monatlichen Partyreihe namens The Soul, am Samstag im Wurst & Fleisch erstmals ohne mich, dafür als würdige Vertreter mit Stefan Strauß, Unbekanntes-Tier-Legende und Soulbruder im Herzen sowie unser treuer Leser und Still-Rookie-DJ cHiller aka Mix Buchannon – zusammen sind sie Dy-na-mite und legen beide ausschließlich mit schwarzem Gold auf!

    Hier alles was man wissen muss:

    The Soul

    Sa 09.02.2013, 22 Uhr
    Eintritt frei
    Wurst & Fleisch, Rotebühlpl. 9, Stuttgart
    Soul & Funk 1960-1979

    DJ Stefan Strauß (Soul Solution)
    DJ Mix Buchannon (Die Bar)

    Facebook-Party

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    unchained

    Weiter – vielleicht etwas ungewöhnlich – mit einem Film. Und zwar Django Unchained von Tarantino, ein sog. must-see-Film. “Warsch schon…?” Ja, ich war, super Film, nicht ganz so gut wie Inglorious Basterds aber auch mit Christoph Waltz, das reicht. Und wieder einmal mit einem unglaublichen Soundtrack. Dessen Krönung: Eine Kollabo von James Brown und 2Pac mit der Titelmelodie. Fett Alter!

    Kann man bei Soundcloud anhören (aber leider nicht einbinden).

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    Als nächstes was vooooooll schönes. Adele covert den Lovesong von The Cure, einer Band, die jeder Hipster zwischen den Schmids und DAF in die Playlist einsortiert hat. Aber hier jetzt Adele, in der Royal Albert Hall und mit Streichern und überhaupt so bombastisch wie es sein darf. Und vorher ist sie noch witzig.

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    apple-scruffs

    Die Apple Scruffs waren laut Wikipedia überwiegend weibliche Fans, die sich vor dem Gebäude der Firma Apple (die Beatles-Plattenfirma, nicht Steve) versammelt haben in der Hoffnung, die Pilzköppe zu treffen. Die Apple Scruffs sind aber auch irgendwelche coolen Typen aus Glasgow, die geschmeidige Re-Edits am Fließband produzieren.

    Und das schöne daran: Sie verschenken immer die neuesten paar davon auch bei Soundcloud als Download, und im Vergleich zu Soundcloud-Downloads mit irgendwelchen Tools bekommt man dann auch ne schöne Soundqualität. Hier als Beispiel “Tubular Bells”, im Original von Mike Oldfield und das vom Champs’ Boys Orchestra im Apple Scruffs-Edit.

    Aber Achtung: Wenn man mal anfängt, sich bei denen in die Soundcloud reinzuhören kommt man unter 2 Stunden nicht wieder raus.

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    Und wo wir schon bei Re-Edits sind: Bei Chromemusic hab ich diesen sehr knackigen Re-Edit von Hold On I’m Coming von Sam & Dave gefunden, und zwar von kingmost. Hat mir so nix gesagt, hat aber noch mehr vielversprechende Edits in seiner Soundcloud.

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    Kommen wir zu etwas Älterem, nach Jay-Z und Alicia Keys hat sich ein gewisser Mateo gedacht, komm, mach ich doch einfach “Empire State of Mind Part 3″. Das hört sich zwar schon etwas, äh, schwülstig an, und mit seiner Mütze erinnert mich Mateo ziemlich an den schleimigen Sänger aus Teddy-Comedy. Aber das Lied geht auf jeden Fall so in Ordnung.

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    Wen ich bisher so gar nicht auf dem Schirm hatte ist Nick Drake. Ich weiß eigentlich nix über den englischen Sänger, der schon 1974 gestorben ist, bin aber neulich irgendwo auf diesen wunder-wunderschönen Song gestoßen. Auch mit gutem Text. Zurücklehnen, genießen und sich vorstellen dass schon wieder Sommer ist.

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    Wo wir schon bei alter Musik sind – diesen Song hat einer meiner Gast-DJs bei The Soul gespielt, ich komm aber nicht drauf wer das war. Tom vielleicht? Hammer auf jeden Fall, wer auch immer die Luther Davis Group ist.

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    Und dann auch wieder ein schönes Stück aus der Sample-Ecke, nicht allzu schwer zu erraten wenn man drauf kommt und in den 90er schon gelebt hat. Mich hauen diese early-80s-Disco-Boogie-Tracks einfach immer wieder um, die Arrangements, die Instrumentierung, der Groove und dann immer noch eine Hammer Stimme obendrüber, Change ein sehr gutes Beispiel dafür. Kann man problemlos 8 Minuten lang anhören.

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    Ein Fundstück hab ich diesmal auch wieder dabei, und es ist eins von der Sorte, wo man WTF, OMG und ROFL gleichzeitig denkt. Tom Jones knutscht nicht nur willenlose Frauen im Publikum ab, er tanzt auch wie ich noch nie jemanden hab tanzen sehen. Außer James Brown vielleicht.

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    Alles dabei heute, sogar noch ein Event-Tipp. Bei der Urban Mash Up Tour sind ein paar ganz Große des deutschen Soul dabei, und zum Glück ist der Sohn Mannheims nicht dabei. Dafür Cassandra Steen, Irma, Fetsum und Matteo Capreoli, gebackt von einer Band die es in sich hat, nämlich die Bläser-Section von Jan Delay und diverse Musiker von Max Herre oder Joy Denalane.

    Aufgebaut ist der Abend wie ein Mash-Up-Set, daher der Name, es gibt keine Pausen, der Song des einen geht in den des anderen über und die Sänger stehen in verschiedenen Kombinationen auf der Bühne.

    Hört sich ziemlich spannend an, auf dem Tourplan stehen Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und am 11. April das LKA in Stuttgart. Tickets gibt’s hier.

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    Voll kitschiges Foto, aber selber gemacht

    Und tatsächlich gibt es diesmal auch wieder einen Soul-Mix, hatten wir schon länger nicht mehr hier. Und zwar hab ich mich letzte Woche beim Warm-Up in der Suite spontan an die Fortsetzung von meinem The Soulful Mix gemacht, den Martin immer mal wieder gern im Club zum Warm-Up reinlegt. Fett. Alles erreicht im Leben.

    Wie beim ersten Teil eine Selection mit altem und neuem Soul verschiedener Ausprägung, gut zu verwenden auch bei Kerzen- oder Kaminlicht.

    Download bei Soundcloud (kommt später), Podcast-Abo z.B. bei iTunes und Stream bei Mixcloud.

    The Soulful Mix Vol. 2 by Thorsten W.

    1. Nu Yorican Soul – I Am The Black Gold Of The Sun
    2. Blaze – One World
    3. The Quiet Boys – Everybody Loves The Sunshine
    4. Erykah Badu – Bump It
    5. Joss Stone feat. Common – Tell Me What We’re Gonna Do Now
    6. TLC – Waterfalls
    7. Curtis Mayfield – Give Me Your Love
    8. SWV – You’re The One (All Star New Mix)
    9. Taana Gardner – Heartbeat (Larry Levan Edit)
    10. Gwen McRae – Funky Sensation (MAW Remix)
    11. Leela James – Good Time
    12. Mtume – Juicy Fruit
    13. Sister Sledge – Thinking Of You
    14. Omar – Your Mess
    15. Drop Out Orchestra – Diana
    16. Funkelakebosa – Let My Soul Go

     
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    Happy Weekend Mix by Mind The Gapp

    (Beuyses Shirt, ge? Willste? Gibt´s hier.) 

    Und noch neues Gesicht hier, dazu noch (mittlerweile) aus der Kategorie Bedroom-DJ, oder sagen wir DJ a.D.. André hat früher öfters mal in der alten Schräglage, im Stereo oder bei Hall-Partys aufgelegt, sowie eine Nacht im Bounce, dem leider gescheiterten Side-Projekt der Schräglage im Rotlichtviertel, ist mittlerweile weg vom Bizz, weil auch seit einem Jahr jobbedingt weg aus Stuttgart und “leidet mit dem VfB” nun in Freiburg.

    Deswegen muss man natürlich noch lange nicht seine Liebe zur Musik und zum DJing verlieren und das zeigt uns auf seinem – leder etwas kurzen – HipHop-Neo-Soul-Mix. Smoothes Ding, schöne Interpreten dabei wie z.B. Jazzanova, Mos Def oder Jill Scott, passt ganz gut rein gerade bei dieser halben Russenkälte, so abends vor dem Kamin, auf dem Bärenfell liegend, ein gutes Glas Vodka-Energy aus eurem gut gepflegten Vodka-Energy Keller und dann geht´s euch gut.

    Wer kein Bärenfell und Kamin daheim hat und trotzdem heute Abend noch mehr solche Musik hören möchte, schaut vielleicht mal ins Wilhelmspalais vorbei. Könnte mir vorstellen, dass da so was läuft heute. Viel Spass hierbei oder woanders bei, ich mach nix, ich chill durch das Wochenende. Buli ahoi und adele.

    Download Soundcloud & Podcast

     
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    The Soul of KTV (25)

    “Cause Soul has many forms” – es gibt keine bessere Einleitung für diese Ausgabe von The Soul of KTV (nachdem sie im Dezember ausgefallen ist). Denn zum einen ist das das Motto des Gast-DJs bei der The Soul-Party am Samstag (siehe unten), zum anderen ist die musikalische Bandbreite diesmal wirklich sehr groß. Aber eine Gemeinsamkeit bleibt wie immer: Es hat Soul. Gell.

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    Und wie immer geht’s los mit meiner kleinen The Soul-Party im Wurst & Fleisch. Diesmal wurden keine Kosten und Mühen gescheut, und eigens aus Berlin fliegt der gute Roberto Delucio ein. Er ist Betreiber des Souldiction-Blogs, den ich hier schon das ein oder andere mal erwähnt habe, und wo er feine Mixe von sich und Gästen postet. Und er veranstaltet die Soul Revival-Partys in Berlin.

    Bei ihm hat Soul wie gesagt ebenfalls eine große Bandbreite, für die Party am Samstag hat er allerdings ein reines Oldschool-Vinyl-Set von 7Inch versprochen – da freu ich mich mal wirklich drauf!

    THE SOUL

    Sa 12.01.2013, 22 Uhr
    Wurst & Fleisch, Rotebühlpl. 9, Stuttgart
    Soul & Funk 1960-1979

    DJ Roberto Delucio (Souldiction, Soul Revival, Berlin)
    DJ Thorsten W. (Kessel.TV, The Soul)

    Facebook-Party

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    Keine Ahnung wie ich über diesen Act/Band/Sängerin (?) gestoßen bin… kann gut sein von DJ Emilio. Und ich finde nach ner kurzen Suche im Netz auch nix zu Arima. Aber sehr schönes Lied mit leicht schleppendem Beat, I like.

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    Dann noch ein Song, der bei Flux FM gerade hoch und runter gespielt wird, den es aber verf*** nicht auf Videoportalen gibt. Dann halt so. Cody Chesnutt kennt man natürlich von seinem Song “The Seed”, der erst zusammen mit The Roots zum Über-Hit wurde und bis heute Tanzflächen füllt. Seine Sologeschichten haben mich nie so richtig gepackt, aber der Song hat großes Potenzial. Glaubt mir!

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    Ich hör gerade sowieso sehr viel Flux FM, alles andere im Radio ist eh nicht erträglich und hier gibt es für mich so gut wie keine Ausfälle. Darum diesmal wie gesagt auch ein paar etwas großzügiger “soulige” Sachen. So wie Sophie Hunger. “Like Like Like” ist einfach der Hammer, so schlecht kann die Laune gar nicht sein als dass dieses Lied einem nicht ein Grinsen ins Gesicht zementiert. Und das Video ist, äh ja, nett.

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    Mann, was ein Scheiß. Das Lied gibt’s nicht mal bei Soundcloud, von der Band selber gibt’s nur eine komische Website und eine kryptische Beschreibung bei Facebook. Wahrscheinlich können Indie-Experten ein Lied über Dark Horses singen, ich finde ihr Talking Heads-Cover von “Road To Nowhere” einfach nur den Kracher. Hier kann man das Ding zumindest mal anhören. Kaufen oder Download is nich.

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    Ganz anders bei Roosevelt, über den weiß ich was. Den hab ich sogar schon live gesehen, bei einer Flux FM (sic!) Party in Berlin. Der ist noch ziemlich jung, macht sei ungefähr nem Jahr Musik, wobei ich seine “alten” Sachen schwer erträglich finde. Aber seit dem Sommer legt er zarte Beats unter seinen (auch live) schwer verständlichen Gesang, und mit nur einer EP und zwei Songs wird er völlig zu Recht gehyped. Und alle (inklusive mir) hoffen, dass da bald noch mehr kommt.

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    Fetsum: Waitin for you

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    Als Fetsum Ende Mai sein Album “Colors of Hope” ziemlich erfolgreich platzieren konnte, ging hier danach unter, dass es irgendwann (Ende August) auch ein Video zu dem Album-Song “Waitin for you” veröffentlicht wurde. Drei Monate später jetzt also etwas Sommer-Feelings-Gefühle.

     
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