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    Happy Funky Mr. Bams Weekend Mix

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    (“Wie das Land, so das Jever.”)

    Der immer funky Bams macht einen funky Mix. Kumpel Udo hing neulich daheim rum und war in (Modern)Funk-Mash-Up-Mood. Ergebnis: 40 fließende Minuten, darunter z.B.  das fantastische “Our Generation” von Nu-Mark mit Pete Rock & CL Smooth Sample, bisschen Sugarhill Gang hier und Gimme The Bassline dort, eher mehr zeitgepluggte Edits als die Originale, mal breakig, mal gerade, wie das Leben eben so ist in der Jever-Bierflasche.

    Wer den funky Bams ft. funky Emilio heute Abend hören möchte: Universum. 20 Jahre Feeva Crew. Die beiden ehemaligen Soundshop-Sexarbeiter teilen sich den kleinen Floor und ich könnte mir vorstellen, dass der Sound mitunter in die Richtung geht. Und natürlich Rap. Oder Metal? Oder Skandal um Rosi? Watch out now und happy weekend. 

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    Happy Weekend Fangelsboogie Mix by Konrad Kuhn

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    Leute! Falls euch der Mix am Arsch vorbei gehen sollte, kein Bock auf die Musik (Disco Disco!) oder was auch immer, hört euch nur die erste Minute an. Großartig! Konrad hat die Stelle aus einem DLF-Feature über Hypezig gediggt. Die Tuse kommt da ab Minute 15 ins Spiel und die Stelle ab Minute 21. It´s all about Gentrifizierung. It´s all about Babyphone. Ich habs mir heute schon glaub zigmal angehört und lache immer noch.

    Ansonsten: Morgen eröffnet für kurze und unbestimmte Zeit das Fangelsbacher Eck & Co, legendäre Kreuzung in Stuttgart an der Transitstrecke Mitte – Süd liegend, Igor und Konrad legen auf und letzterer hat der Ecke und dem Ding schon vorab einen Mix gewidmet. Der ist natürlich stark wie immer, hab paar mal geshazamed und Shazam hat nicht immer was gefunden. Da freut er sich jetzt bestimmt, der Kony.

    Ich meine, er hat schon früher einmal einen Fangelsbacher Mix lanciert. Jedenfalls hat er schon einmal treffend die Ecke beschrieben: “Fahrradautobahn, hochbegabte aber sozial gestörte Karlsgymnasiasten, Pegeltrinker, einstudierte rechts vor links Karambolagen, Substituierte, ALGII Flaneure, Maischeduft liegt in der Luft…..”

    Und jetzt Feierabend. Happy. 

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    Umparken mit Fetsum

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    Deutschlands größter Werber-Blog streitet, okay, diskutiert, falsch, schickt zwei, drei Emails hinter und her: Ist die neue Kampagne vom schwäbischen Autobauer Opel (Stadtteil Rüsselsheim, musste Papa früher öfters mal mit der U15 hin und Lackieranlagen einrichten, #familyinfotweet) “Umparken im Kopf” alias #umparkenimkopf (startete gefühlt zumindest auf Twitter und erst hat man gar nicht geblickt um was es geht #viral) jetzt voll gut und jetzt voll gar nicht gut?

    Ich sag: finds ganz gut. Meine Kollegen, meine Partner, meine Kumpels und meine Profi-Werber-Freunde sind eher auf naja-Modus. Es fiel auch schon das Wort “scheiße”. Dabei ist doch Vorurteile abbauen mindestens so wichtig wie Getränke. Oder dass endlich Fasching vorbei ist.

    Wer #umparkenimkopf noch nicht kennt (tun aber glaub alle): Opel rangiert (bekanntlich) Image-mässig, sagen wir, ganz knapp hinter Mercedes, Porsche oder meinetwegen auch Audi, obwohl die Autos für meine Begriffe eigentlich ganz gut sind. Bei Flinkster hole ich ab und zu mal einen Astra Kombi. Gute Straßenlage. Und hat elektrische Fensterheber. Damit kann man mich immer noch beeindrucken.

    Aber du weisch was gemeint ist: Manta, Kadett (bei einem weißen Kadett-Kombi muss ich immer an Nazis auf großer Fahrt denken) und natürlich Opel-Popel. Interessant eigentlich auch, dass sich dieses eher magere Image über Jahrzehnte hinweg konserviert hat. Es wird längst kein Kadett mehr gebaut (sondern Anfang 90 eben durch Astra ersetzt) und noch länger keinen Manta. Und wie sieht eigentlich der typische Opel-Fahrer aus? Ich weiß es nicht.

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    Die neue Kampagne soll diesen Umstand mit großem Einsatz auf Twitter, Microsite und Clips verändern. Neben Motiven wie oben oder großflächigen Plakaten reden fürs Web verschiedene Promis reden über Vorurteile. Oder fahren halt Opel. Och Mensch, das ist ja geil hier. Jaja.

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    Heute zündete die nächste Stufe der Kampagne (W&V Wording forever): “Unser” Festum singt die Umparken im Kopf-Hymne! What? Buhuhuh sell out! Ich hörs!

    Wie auch immer, freu mich für ihn. Der Song ist mir bisschen zu speckig und opulent (war garantiert das große Studio) und wird mit im Chorus bisschen zu Wetten, Dass…!?-Mitklatsche-Style, hängt halt aber gleich drin im Ohr. Wird bestimmt auf den neuen Opels ins Cockpit vorinstalliert. Läuft der Song dann auch in den TV Spots? Oder ist Umparken im Kopf nicht griffig genug für TV?

    Den Song kann man hier umsonst laden und ich hol mir jetzt einen Opel. Senator-Geiger natürlich.

    www.umparkenimkopf.de

     
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    Crazy Crypt anstatt scary Fasching

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    Hockt ihr schon auf dem Umzugswagen? Oder habt ihr euch daheim verbarrikadiert? Unter meinem Arsch pumpt ab 16:00 Uhr das rote Pferd und andere Tiere, das muss man gegen scratchen. Der immerimmergeile Crypt hat einen neuen DJ-Track am Start, auf dem er sich deutlich hörbar die Fingerkuppen wund cuttet, sondern schon vor gut zwei Monaten einen ebenfalls technisch hochkarätigen Funk-Soul-Originals-Mix zusammengestellt. Kannste auch runterladen. Viel Spass und happy Ascher.

     
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    Feierabendmusik

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    Feierabendmusik zum Feierabendkaba: Die (oder der) Amerigo Gazaway hat wieder (kern)fusioniert und wirft Yassin Bey aka Mos Def und Marvin Gaye in einen Topf = Marvin Gaye. Ist halt wieder nur super. Kann auch nicht viel schiefgehen.

    Noch superer: ist umsonst und kann hier komplett heruntergeladen werden.

    amerigo.bandcamp.com

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    Get Lucky, Blurred Lines und  Happy – Pharrell Williams ist flotter im Geschäft als denn je, nachdem es  in der zweiten Hälfte des letzten Jahrzehnts eher ruhig um vermeintlichen Superproducer und sowieso Alleskönner wurde. Fand ich jedenfalls. Daft Punk haben ihn gefühlt zumindest wieder aus dem Roboterhelm gezogen. Und die Menschheit staunt seitdem: Der Typ wird einfach nicht älter. Sieht genauso aus wie zu besten “Clones”-Zeiten (#könntemanuchmalwiederanhören). Das war 2003.

    Den guten Schwung nimmt er mit und bringt am Montag, 3. März sein zweites (?) Solo-Album names “Girl” raus. An sein erstes von 2005 oder 2006 kann ich mich gar nicht mehr erinnern, ausser an “Raspy Shit”. Ach nee, da war ja auch “Can I Have It Like That” drauf.

    Der Stream auf iTunes klingt ned schlecht und schwankt dem ersten Eintrag noch von Jacksons 5-Disco bis Kuschel-R´n´B und dem 30 Sekunden Trailer nach steckt in dem Album ziemliche Orchester-Power. Logo, no Glumbatsch allowed.

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    The Soul of KTV (36): Northern Soul Special

    Sie wünschen, wir spielen: Genauso wie bei meinen DJ-Sets halte ich es hier meistens so, dass gute, passende und in vernünftig vorgetragenem Ton vorgebrachte Wünsche zumindest in Betracht gezogen werden. Und so entspreche ich gern dem von JMO2 bei der letzten Ausgabe angebrachten Anliegen, doch mal ein Northern Soul Special zu bringen.

    Und weil ich in dem Bereich allenfalls ein gefährliches Halbwissen besitze, man aber gleichzeitig auf relativ empfindliche Experten trifft, habe ich mir einen solchen für einen Gastbeitrag gesucht. Und ich freue mich sehr, dass ich dafür Jürgen Dobelmann gewinnen konnte.

    Geborener Kornwestheimer, Ex-Stuttgarter, früher legendärer Prinz-Redakteur, danach und schon seit ewigen Zeiten in der Musikbranche tätig und aktuell Content Manager bei Sony Music International in München. Und natürlich Gründungsmitglied und Bandleader von The Soulboy Collective, dem ich hier schon des öfteren gehuldigt habe. Ach ja, und natürlich schon länger Northern Soul-Fan als die meisten anderen.

    MEINE NORTHERN SOUL TOP 5
    von Jürgen Dobelmann

    Disclaimer: Meine Vorlieben hinsichtlich Northern Soul unterscheiden sich vermutlich grundlegend von der klassischen Soulie-Perspektive.

    Während gemeinhin die Kriterien Seltenheit, Authentizität und Soulfulness als Gradmesser für gehobene Relevanz herangezogen werden (okay, eigentlich IMMER nur: Seltenheit), fasziniert mich an Northern Soul-Stücken die Tatsache, dass viele der heutigen Genre-Klassiker einst als Demo-Aufnahmen für damalige Erfolgs-Label wie Motown und Stax entstanden waren, aber letzten Endes dort nicht gesignt wurden.

    Anstatt dessen erschienen sie u.a. in Kleinstauflagen bei Eigentümer-geführten Winzig-Labels – und wurden in der Folge zu ultimativen Sammlerstücken. Die in jeder Note und jedem Text-Partikel spürbare Sehnsucht nach Hit und Erfolg in Kombination mit bescheidener Produktions-Budgetierung und einer Spielzeit unter zweieinhalb Minuten ergibt für mich in der Summe maximale Awesomeness.

    1. I Really Love You – The Tomangoes

    DIE Northern Soul-Blaupause. Spielzeit 2:15 Minuten. Zum Sterben catchy Bläsersätze über einer überstürzt holpernde Bassline, dazu ein schreddiger Motown-typischer 4/4-Snare-Beat. On top die gesangliche Verzweiflungstat eines mutmaßlich vielfach gebrochenen Herzens, die einem ruckzuck die Kehle zuschnürt. The Sound of Leidensdruck.

    Bereits nach zwanzig Sekunden bricht der Refrain, in dem die Gesangsmelodielinie geschickt umgekehrt proportional gegen die Blechbläser läuft, mit atemberaubender Pracht und Harmonieverschiebung über uns herein. Ein Rätsel, warum das noch niemand gecovert hat.

    Über Band und Erscheinungsjahr ist herzlich wenig bekannt, angeblich wurden die Instrumente von Bob Segers Band (!)eingespielt. Kein Wunder, dass selbst der Rare-Soul-gestählte Kev Roberts (Wigan Casino DJ & Goldmine/Soul Suppy Labelchef) das Ding als „ridiculously obsure disc“ einstuft.

    2. Love, Love, Love – Bobby Hebb

    Yep, DER Bobby Hebb. 1966 veröffentlichte der aus Nashville stammende Sänger mit „Sunny“ jenen Song, der ihm lebenslang das Prädikat One Hit-Wonder einbrachte. Meine Generation kennt das Lied als Mittsiebzieger-Nummer-Eins-Hit von Boney M., unsere Kinder seit Cros „Easy“ vor drei Jahren.

    Nachdem Alkohol seine Karriere zum Stillstand gebracht hatte, bescherte ihm seine Popularität in der britischen Soul-Szene 1972 noch mit „Love, Love, Love“ einen unerwarteten Top 40 Hit. Der geschmeidige Soul-Smoothie enthält mehr Hooklines als eine Bananarama- LP und den schier unschlagbaren Satz: „Love is a girl like you“.

    So klingt Frischverliebtsein. Würde ich tanzen, dann zu diesem Song.

    3. The Night – Frankie Valli & The Four Seasons

    Klassischerweise gerät man über zeitgenössische Coverversionen an Northern Soul. In meiner Generation waren es die Soft Cell-Hits „Tainted Love“ (im Original von Gloria Jones) und „What“ (Judy Street) sowie die „Seven Days Too Long“-Neuinterpretation der Dexy’s Midnight Runners. Später nahmen sich auch Indiebands wie The Fall („There’s A Ghost In My House“), Credibilty-bedürftige Topstars wie Sexkylie Minogue oder Manchesters Postrave- Sternchen Intastella Klassikern des Genres an.

    Letztere versuchten 1995 mit einer Saint Etienne-esken Aufarbeitung des Frankie Valli-Smashs „The Night“ den Chart-Durchbruch, kamen aber gerade mal bis in die Top 60 der UK Charts. Das Original gilt (soweit ich weiß) neben Billy Oceans (ebenfalls ziemlich tollen) „Red Light Spells Danger“ aufgrund seiner ungenierten Schlagerhaftigkeit nebst Mainstream-Popularität als Kirmes-Soul und damit quasi als unspielbar.

    Genre-DJs, die was auf sich halten, setzten die Nummer (leider) nur im absoluten Notfall ein (soll heißen: wenn mit superrarer Obskur-Grütze mal wieder die Tanzfläche bereinigt wurde).

    4. Carol Kay – This Time You’re Wrong

    Neben Coverversionen fand und findet Northern Soul seit Ende der Achtziger bzw. Anfang der Neunziger auch via Sampling seinen Weg in die zeitgenössische Popkultur.

    Neben den Fine Young Cannibals, deren US-Nummer-Eins-Hit „Good Thing“ ein (mal wieder) „Tainted Love“-Sample enthielt, oder den britischen Wimp-Pop-Darlings Spearmint, deren Spätneunziger-Song „Sweeping The Nation“ auf dem Piano-Riff aus Dobie Grays Alltime-Northern-Soul-Klassiker „Out On The Floor“ basierte, bedienten sich vor allem Go Team! an Sound-Elementen des Genres.

    Die Bridge ihres 2004er-Hits „Ladyflash“ lieh sich die Band kurzerhand von Carol Kays „This Time You’re Wrong“, einer genialen ich-nehm-dich-nicht-mehr-zurück-du-Depp-Midtempo-Hymne mit einer Spielzeit von 2:47 Minuten. „Single Ladies“ in gut halt.

    5. Barbara & Brenda – If I’m Hurt You’ll Feel The Pain

    In meinen ansonsten vorsätzlich poppig gehaltenen Top 5 ist „If I‘m Hurt You‘ll Feel The Pain” der Song mit dem bluesigsten R&B-Vibe.

    Generell verabscheue ich Blues, Rock’n’Roll und anverwandte Faulpelz-Traditions-Musikstile, aber hier kickt mich das hüpfende Off-Beat-Piano (bei dem ich stets an „Sommerhit 3000“ der Co-Mix denken muss) und die kaum aushaltbare, roughe Sexiness der beiden im Wechsel singenden Stimmen – eine der Verzweiflung nahe, die andere von schockierend resignativer Gleichmut.

    Das mit der Sexiness muss ich freilich umgehend zurücknehmen, handelt es sich bei Barbara & Brenda (Gaskins) doch tatsächlich um ein Tante/Nichte-Duo. Neben Tanya Stephens’ „Can’t Breathe” DER Klassiker im brichst-du-mir-das-Herz-brech-ich-dir-das-Beine-Business.

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    Und, angefixt? Schöne Musik, gell? Und wo kann man in Stuttgart Northern Soul hören? Ha, beim THE HORSE Soul Allnighter von Jens-O-Matic und Stompin Johnson. Und der findet passenderweise diesen Samstag im Goldmark’s statt. Mit dem besten Motto von allen: No Eintritt! No Attitude! No Rumsitzen!

    THE HORSE Soul Allnighter
    Sa 15.2., Goldmark’s
    Facebook-Party

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    Doch das Ganze wird noch getoppt. Am Freitag gibt es nämlich auch schon Soul, und zwar feiere ich im Super Popular Sanchez mit meiner Reihe The Soul schon den zweiten Geburtstag. Kinners, wie die Zeit vergeht. Hier ist Northern Soul eher eine Randerscheinung, schön und tanzbar wird es trotzdem.

    Vor allem, weil ich mir meinen Mann DJ Friction eingeladen habe. Einer der versiertesten Plattensammler im Bereich schwarze Musik in der Region, würde ich mal behaupten. Das wird ein dufte Abend, ich freu mich wie Bolle.

    2 Years of The Soul
    Fr 14.2., Super Popular Sanchez
    Facebook-Party

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    The Soul of KTV (35)

    Willkommen im frühesten Frühling diesen Jahrtausends, die beste Zeit für Soul, weil für Soul ist immer die beste Zeit. Wieder einmal eine völlig subjektive Zusammenstellung alter und neuer Musik. Wohl bekomm’s.

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    Ich bin mit meiner kleinen Partyreihe The Soul wohlbehalten im Super Popular Sanchez angekommen, die erste Ausgabe hat wunderbar funktioniert, und am kommenden Freitag ist es wieder so weit. Mein Stammgast Mix Buchannon, formerly known als cHiller, inzwischen fester Resident in der Bar und im Imme bei meinem Haus gegenüber, begleitet mich wieder durch den Abend, natürlich mit einem Vinyl-only Set.

    The Soul
    Fr 10.01.2014
    Super Popular Sanchez
    Eintritt frei
    DJs Thorsten W. & Mix Buchannon
    Facebook-Party

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    http://www.dailymotion.com/video/x19738b

    Das wollte ich schon länger posten, hab aber jetzt erst das Video gefunden: Die neue Single von Sharon Jones, “Stranger to my Happines”. Wirklich grandioser Song, die erste Single aus ihrem neuen Album “Give The People What They Want” zusammen mit ihrer Band The Dap Kings, das nächste Woche erscheint. Freu ich mich drauf. Wirklich.

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    Ebenfalls noch ziemlich frisch ist dieses wunderbare Stück Musik namens “Diamonds”, das aus Deutschland kommt, sich aber nicht so anhört. Malky sind Sänger Daniel Stoyanov und Keyboarder und Produzent Michael Vajna, kommen aus Leipzig und haben bulgarische und ungarische Wurzeln. Und machen so schöne Musik dass mir nix mehr einfällt, haben aber erst 2000 Facebook-Fans. Da geht noch was.

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    Ein paar mehr Fans hat Ella Eyre, aber auch ihre Musik ist sehr schön. “Love Me Like You” heißt der Song der Londoner Sängerin, und hier finde ich wieder einmal die modernen Beat-Elemente im eigentlich klassischen Soul-Track sehr gelungen.

    Und dabei ist mir doch gerade dieses Meisterwerk noch über den Weg gelaufen, von der englischen Band Bastille. Ein Cover von “No Scrubs” von TLC gemasht mit einem The XX-Song und gesungen von eben jener Ella Eyre. Bäm!

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    Dass es Major Lazer jemals in diese Rubrik schaffen hätte ich auch nicht gedacht. Fantastischer Live-Act übrigens, hab ich beim Berlin Festival 2012 gesehen. Aber sonst eben eher brachial.

    Wie auch das letzte Album “Free The Universe”, das die Gruppe um Diplo letztes Jahr veröffentlicht hat. Irgendwo zwischen, Trap, Dancehall und Krach. Und dazwischen dieses wunderbar melancholische “Get Free” mit Synthie-Gewitter und rührigem Video, das ich jetzt erst gesehen habe. Hat RAM übrigens bei Bernds Geburtstag gespielt – Respekt dafür.

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    So, werden wir mal bissle älter. Von 2008 ist das schön soulige “Farther Up The Road” von Mick Hucknall vom Album “Tribute to Bobby”, ein Tribut an den Blues Sänger Bobby Bland. Das ist übrigens das erste Soloalbum von Hucknall nach Simply Red, eine Band, die vor allem aus ihm bestand mit wechselnden Musikern. Irgendwie war mir der Typ schon immer sympathisch, keine Ahnung warum.

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    Thematisch passt der nächste Song ganz gut, von wegen 80er Stars und so. “Shout to the top” von Style Council. Kenne ich zwar, hätte ich aber nie auf dem Soul-Schirm gehabt, bis es neulich ein Northern Soul-DJ irgendwo gepostet hat. Wirklich sehr soulig, an späten Motown-Sound erinnernd. Und Hammer Style im Video.

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    Kommen wir in die Remix- und Edit-Ecke. Der Einfachheit halber hier ein kurzer Soundcloud-Überblick, was mir in letzter Zeit so über den Weg gelaufen ist.

    Mein Mann Frico hat irgendwo die Originalspuren von “Ain’t Nothing But The Real Thing” von Marvin Gaye und Tammi Terrell aufgetrieben und einen Remix draus gebastelt.

    Der geniale Re-Edit von Eddie Floyds “Bring It On Home To Me” von der englischen Band Hot Chip ist zwar schon drei Jahre alt, war aber jetzt erst auf dem Chromeblog.

    Ist das Mumbaton? Egal, interessanter neuer Twist beim eigentlich zu Tode geremixten Meisterwerk “Superstition” von Stevie Wonder.

    Mit so Brass-Band-mäßigen Covern kriegt man mich ja immer. TheSoulRebels machen sowas hier mit Jay-Z, lohnt sich auch mal den Rest in deren Soundcloud anzuhören.

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    Rüber zur Sample-Corner: Ich werde hier weder den Scheiß von Avicii noch den Dreck von Flo Rida verlinken, aber das Original, “Something’s Got A Hold On Me” von Etta James ist einfach der Hammer.

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    Und zum Abschluss noch ein sehr schönes altes Lied, “Chills and Fever” von Ronnie Love. Bin ich irgendwie voll drauf hängengeblieben. Vielleicht trau ich mich irgendwann, hier noch ein Northern Soul Special zu machen. Aber ich glaube da kann man sich eigentlich nur in die Nesseln setzen.

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    A propos, an dieser Stelle auch wieder mal eine Mix-Empfehlung aus dem Stuttgarter The Soul Horse-Umfeld – ob den jetzt Jens-O-Matic oder Stompin Johnson gemacht hat steht nicht dabei, fabelhaft ist er sowieso.

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    Und dann natürlich noch die weiteren Party-Tipps für die nächsten Wochenenden:

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    Bei Jens-O-Matics Club Miaow! gibt’s am Samstag Blues, Soul, Rock’n’Roll, Swing und so im neuen Club Rakete im Theater Rampe in der Filderstraße. Die Location wollte ich mir mal anschauen, hab aber leider keine Zeit.

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    Die Get Down findet jetzt öfters, aber nicht immer im Super Popular Sanchez statt, aber am 25. Januar zum Beispiel mit den üblichen Verdächtigen.

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    Ein waschechter Northern Soul Allnighter steigt Ende des Monats im Goldmark’s, für Getränke ist beim Namen Soul & Bier offensichtlich auch gesorgt.

     
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