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    D´Angelo – Black Messiah

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    Jeder weiß es, Gerüchten zu Folge wurden gestern viele In-Memory-of-Nacktvideos gedreht und versendet, Devil´s Pite ist zurück, muss sagen, ich hab die letzten 14 Jahre andere Dinge gemacht als sehnlichst drauf zu warten, aber man wartet ja auch längst nicht mehr auf ein neues Dr. Dre Album.

    Besitze beide Vorgänger “Voodoo” und “Brown Sugar”, Thorsten hat sich im Rahmen unserer 52 Albums Serie mit dem Masterpiece “Voodoo” beschäftigt.  Auch schon seit Jahren nicht mehr angehört.

    “Black Messiah” hab ich jetzt einmal angehört und haut bislang nicht vom Hocker. Verdient aber natürlich eine zweite Chance. Nachbar findet es gut, Thorsten und Soulmeister Ken auch eher weniger. Hier kannste streamen:

     
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    Yasiin Gaye – The Return

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    Grill an, Ghettoblaster Bandsalat, Steaksoße aufn Latz und Senf aufm Pimmel: bester BBQ-Soundtrack der Woche, der wiederum schon vor ein paar Wochen rauskam. Im Februar lancierte Amerigo Gazaway bereits schon mal ein Yasiin Gaye Album, also ein Mashup aus Marvin Gaye und Yasiin Bey aka Mos Def, das wurde aber dann wieder von der Seite genommen. Hab nicht mitbekommen was da war, gibt´s auf jeden Fall nicht mehr im Download Shop.

    Wer das damals nicht bekommen hat: Yassin Gaye  – The Return ist Minimum genauso gut, wenn nicht so gar noch besser. Ich lahms total ab und renn vor Freude die Außenlinie in meinem Büro rauf und runter und wünsch mir das heute Abend bei Frau Nachbarins Geburtstag im Player! Und ey, isch umsonscht! 

    amerigomusic.com/

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    30 Jahre Second Hand Records & neuer Plattenladen Swest

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    Es ruckelt in Stuttgarts Plattenladenszene, mehr als das Bild meines Halb-HD-Fernsehers und verdammte Mückenkacke, großen Gebi verpasst: Deswegen jetzt an dieser Stelle noch: Alles Gute zum 30-jährigen, Second Hand Records, Ehre, wer jede Vinyl säuberlich in Schutzfolien steckt und bitte Tonarmlift benutzen!

    Ein Stuttgarter Klassiker, zumindest unter Plattenladengängern. Wer alles schon heimlich und mit verstohlenem Absicherblick in Richtung Tresen NICHT den Tonarmlift benutzt hat, möge jetzt aufstehen und für immer Schweigen. Sorry, geh am Samstag auf ne Hochzeit und groove mich schon ein.

    secondhand

    Verpasst deswegen, weil laut FB die ganzen Aktivitäten und Festivitäten schon im Juni liefen, mit Rabatt, Party/Konzi und Special Second Hand Record Eis im Kaiserbau. Tut uns wirklich leid. Außerdem haben die Betreiber ihre 30 Lieblingsplatten aus 30 Jahren zusammengestellt. Super. Auch wenn ich davon, warte, gerade mal sechs von selbst besitze.

    30 jahre second hand records

    Bei dieser Wahl hab ich mich am meisten über Love Inc. – Life´s A Gas gefreut – die muss ich unbedingt ausm Archiv kramen. Großes Werk von 1997, sorry 1995 sogar schon. Ist der Ratzer eigentlich länger am Start? Wie auch immer, good work, komm zwar nur zwei, drei Mal im Jahr selbst und fühl mich aber dann immer gut beraten, wenn ich für Schwester Soul-Platten kaufe. Komm Konrad, bringen deinen Gag.

    Second Hand Records
    Leuschnerstraße 3
    Facebook 

    Wir hatten es Anfang Juni schon mal im Rahmen eines Flyerghettos erwähnt, am Pfingstsonntag, 8.6. hat in der Westside der neue Plattenladen Swest eröffnet, wie der SHR ebenfalls in der Leuschnerstraße, allerdings weiter oben, Hausnummer 37, aber immer noch gut zu erreichen.

    swest4

    Die vier Betreiber wollten sich schon länger das Abenteuer Plattenladen stürzen und haben nach langer Suche die passenden Räume gefunden. Die Macher sind als Djs, Live-Acts, Produzenten und Veranstalter in der lokalen elektronischen Szene aktiv.

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    Somit gestaltet sich auch das Sortiment eben elektronisch und man setzt auf ausgewählte Platten aus House und Techno, neu wie Second Hand (Sammlungen), die man mitunter nur überteuert auf Portalen wie Discogs findet oder neu stark limitiert sind und man nicht auf den einschlägigen Online-Shops findet. Muss man dazu sagen, dass eigentlich so gut wie jede Neu-Maxi sozusagen limitiert ist, viele Labels zunächst nur 300 bis 400 Stück und legen dann nach.

    Auf jeden Fall Respekt heutzutage einen neuen Plattenladen zu eröffnen, denn trotz der momentan weltweit stärksten Verkäufen von Vinyl (“Ich hab mir jetzt wieder einen Plattenspieler besorgt.” Kennste?) ist ein Plattenladen natürlich ein Risiko (und nicht ohne Grund haben in den letzen Jahren einige in Stuttgart geschlossen) und reich wird man damit ja sowieso nicht. Aber mit was wird man schon reich, ge. Wünsche viel Erfolg und schau bestimmt mal vorbei.

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    Boombox Mix by DJ Hilmatic

    soundshop

    Ein ein blinder Esyot findet mal einen guten Mix (Spass!): Diggt der heute früh doch tatsächlich einen Mix von good old Hilmatic, 0711 Club Legende, Breite Seite-Gründer, Soundschop-Mitmacher und für einige Menschen einer der besten Stuttgarter HipHop DJs aller Zeiten.

    Wie was bester DJ und ich kenn den nicht? Ja, du bist halt zu jung. Hilm ist seit längerem quasi in der DJ-Rente (zumindest was öffentliche Auftritte angeht) und ist ganz schwer von seinem Rennrad runter in den Club zu holen. Im März 2013 hat er sich im Cue auf die Bühne gestellt und hat für staunende Gesichter und offene Münder gesorgt.

    Den Mix hat für das Berliner Start-Up Boombox gemacht, das dank einer Crowdfunding Aktion, diese Dinger herstellt:

    berlinboombox_01full

    Hatten wir damals auch aufm Blog. Pimp your Smartphone für 59 Euro. Boombox hat jedenfalls eine Mixtape-Reihe auf Soundcloud gestartet und Hilm hat damals den vierten Part mit viel Funk beigesteuert. Leider nur 30 Minuten, aber die sind spitze wie Dalli Dalli. Wünsch euch spitzen Wochenende, ihr wisst ja, bei Gewitter flach auf den Döner legen und “Männer die nicht rauchen sind die neuen Marlboro-Männer” (Thorsten W., Juni 2014).

     
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    52 Albums/22: Stevie Wonder
    “Songs In The Key Of Life”

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    1998 hatte ich es endlich geschafft – nach langen Bemühungen von John Disco (damals noch DJ S und Inhaber des Stoffwechsel 2nd-Hand-Klamottenladens) und mir bei Carlos hatten wir einen der überaus begehrten festen DJ-Abende in der Radio-Bar ergattert. Sonntagabend, im wöchentlichen Wechsel.

    Man muss dazu sagen, dass es damals noch nicht gefühlte 50 Bars mit DJ-Musik in der Stadt gab, und so war auch der Sonntagabend gar nicht so undankbar wie es sich jetzt anhören mag. Auch die Sume-/Prime-Posse um Sven Fechner, Alex Maier, Ari, Angie, Rachid und so weiter (wer sie kennt) hing da gern ab.

    Der musikalische Plan für den Sonntagabend sah Disco und Artverwandtes im weitesten Sinn vor, woran ich mich auch im Rahmen meiner Möglichkeiten immer gehalten habe, wohingegen Herr Disco schon früh mehr seiner House-Vorliebe frönte.

    Meine Plattensammlung war damals nach zwei Jahren als DJ noch relativ übersichtlich, und meine komplette Disco-, Soul- und Latinjazz-Kollektion passte in eine einzige Kiste (tatsächlich meine alte Legokiste aus dem Kinderzimmer). Also mussten alle LPs und Compilations fast komplett ausgereizt werden.

    Sehr dankbar war ich da vor allem einer Platte – “Songs In The Key Of Life” von Stevie Wonder. Von der 3-fach LP konnte man gut die Hälfte spielen, zumindest Sonntagabend in der Radio-Bar. Aber auch für andere Gelegenheiten, wo die Leute tanzen sollten, hatte man auf der Platte mindestens vier sichere Tanzflächenfüller.

    Wobei ich dieses Werk keineswegs als reines DJ-Tool abtun möchte – es ist ein Meisterwerk. Ich halte Stevie Wonder schon ziemlich lange für einen der besten Musiker des letzten Jahrhunderts, und die Platte war sicher der Zenit seines Schaffens.

    Hervor stechen natürlich vor allem die Songs, die später noch mal zu Hits wurden – “I Wish” mit “Wild Wild West” von Will Smith, “Pastime Paradise” mit “Gangster’s Paradise” von Coolio, “Another Star” als Latin-House-Kracher und nicht zuletzt die großartige Interpretation von “As” von George Michael zusammen mit Mary J. Blige.

    Aber natürlich ist auch “Isn’t She Lovely” ein wunderbares Liebeslied, und das sonderbar ungewöhnliche “Sir Duke” habe ich noch aus meiner Kindheit vom SWF1-Hören am Frühstückstisch im Ohr.

    Die Platte war mir irgendwann später sogar so viel wert, dass ich sie mir noch ein zweites mal gekauft habe – nicht zum Auflegen, sondern zum Sammeln. Bei Tom im Vinyl West habe ich ein Exemplar gefunden, das noch die Original 7″, die der LP beilag, dabei hatte. Das habe ich weder vorher noch nachher bei einer anderen Platte gemacht.

     
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    Grey Wall

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    Graue Wand vorm sonnigen Pfingstwochenende. Neuer Song von Tobi Tan, den haben wir mal vor ein paar Monaten kurz vorgestellt. Singt gut, find ich.

     
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    52 Albums/04: V.A. – Mellow Mellow Pt. 1 by Mischa

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    52 Albums, vierter Teil. Diese Woche erzählt uns Mischa (*) seine Liebe zu dem Soul-Sampler “Mellow Mellow”, den er für stolze 44,50 Mack ergattert hat.

    „Mellow, Mellow“wird mich immer an meine fantastische Zivizeit im Krankenhaus Bietigheim erinnern. Dazu gehörte – neben Partys, ätzenden Frühschichten, lustigen medizinischen Phänomenen wie Uterus Prolaps und natürlich der ersten Begegnung mit meiner heutigen Frau – das Chillen bei meinem Homie Jörg im dritten Stock vom Wohnheim.

    Der Kerle hatte eine Wahnsinns-Plattensammlung und zwei Turntables rumstehen und immer frische Musik am Stizzy, weil er nebenher noch im Interpool in Ludwigsburg jobbte und vom Joe feine Musik empfohlen bekam.

    Und jedes Mal, wenn ich vom Zivistock (1. Stockwerk) rauf in den dritten stiefelte, war diggin´ in the crates angesagte, das gegenseitige Vorspielen neuer Fundstücke vom Flohmark / Pauls Musique / Soundshop und „Studium“ der Essenz von HipHop, Big Beats, Disco, Soul und alten Rare Grooves.

    Diese Compilation ist quasi das Centerpiece gewesen: Alles drauf, was “mellow mellow” ist. Und Sampleraten war eines unserer Lieblingsspiele, konnte man damals ja nicht alles einfach googeln. Lowrells Übertrack war der Compilation-Titelgeber („Ey, mach mal „Lately“ von Massive Attack rein!“), dann zweimal Roy Ayers, “Ike´s Mood” von Isaac Hayes, Silvia Striplin (“das kenn ich doch von Biggie..”), Curtis Mayfield´s “Trippin´Out” (“Geil Alda, das hat doch Camp Lo gecovert, oder? Such mal die “Uptown Saturday Night” raus…”) und und und.

    Ach ja, und Kool & The Gangs “Summer Madness” in der unglaublichen 8-Minuten-Liveversion ist ein zeitloses Masterpiece und mein Alltime Favourite.

    (*) Mischa alias Michael Thilow, verheiratet und stolzer Papa, ist Chefredakteur und Artdirector beim re.flect Magazin. Er hat im Jahr 2001 meinen Job übernommen. Zuvor hab ich ihm noch ausgetrieben, Emails mit “Donge” zu unterschreiben. Seitdem hat er sich gut gemacht.

     
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