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Mono-SOKO
Am 19. Nov 2010, 09:13 Uhr von martin
Gestern super Folge von Mono Stuttgart, äh, Soko Stuttgart. Ein Spielort war Cheffes Mono am Wilhelmsplatz, dass die Autoren kurzerhand in die Haifischbar umgetauft haben. Weiß zwar nicht, wie man auf Haifischbar kommt, aber den Namen merke ich mir, falls das mit Inges und meiner Maik-Franz-Lounge nix wird.
Man wunderte sich ein wenig, wie viel Tageslicht oder was auch immer in die ehrwürdigen Räume einfällt und über diverse Abdeckungen zu der Tanzfläche. Aber kein Wunder, hinter den Vorhängen wurde in der Haifischbar legal, halblegal oder illegal gezockt. Ham se ne schöne schmierige Statisten-Crew zusammengecastet für.
Cheffe wurde quasi von Martin Semmelrogge gespielt, der Anfangs zum Kreis der Tatverdächtigten gehörte. Mir wäre es lieber gewesen, wenn sie Sympathieträger und Original Oscar selbst hingestellt hätten. Semmelrogge ist einer von den Schauspielern, bei denen du dir immer denkst, der ist bestimmt auch in voll echt total unsympathisch. Sein Sohn war übrigens neulich beim Promi-Dinner, der labert schon genauso schepps, wie wir Schwaben gerne sagen.
Apropos Schwaben: Ganz abgesehen davon, dass auch wieder die gestrige Folge SOKO absolut Deutscher Fernsehpreis verdächtig war, ist mir aufgefallen, dass in der Krimireihe ein Klischee bedient wird, dass mir selbst nach kurzer Überlegung fast kaum begegnet, nämlich das viele Schwabennamen auf “le” enden. Konkrete Beispiele aus der gestrigen Soko-Folge: “Häberle” und “Bäumle”.
Ich kenne so gut wie niemanden in meinem Bekanntenkreis, der so heißt. Die meisten tragen hartendende Nachnamen oder kommen aus aller Welt, darunter ein immens hoher Anteil an “ices”. Ist also der gute alte sanft ausrollende schwäbische Nachname vom Aussterben bedroht oder ist das nur eine persönliche Momentaufnahme?
Laut SOKO hat übrigens auch jeder Schwabe “sei Bähnle” im Keller. Dieses Vorurteil wiederum möchte ich spätestens in 30 Jahren selbst bestätigen. Der Herr Wehle darf dann der Bahnhofsvorsteher sein.
SOKO Folge “Einmal Schwein sein” in der ZDF-Mediathek, Haifischbar-Szene 1 ab circa Minute 17.
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Stallone, Hollywood, Flavor Flav, Änderungsfleischerei, SOKO Stuttgart
Am 31. Aug 2010, 11:00 Uhr von martin
Das ist ne logische Kette, hä? Die junge Dame im Bild ist Brigitte Nielsen und hat, wie vielleicht einer weiß, zuletzt ne rasante Trash-Karriere hinter sich, die nun vorläufig mehr oder weniger in Stuttgart endet.
Brezel.me meldet nämlich heute, dass Frau Nielsen in der Folge 40 meiner Lieblingsserie SOKO Stuttgart eine kleine Rolle übernommen haben, wie die Kollegen auf so einer TV-Serienjunkie-Seite entdeckt haben.
“SOKO Stuttgart: Brigitte Nielsen als Gaststar
Ungewöhnlicher Name auf der Besetzungsliste eines deutschen TV-Vorabendkrimis: Brigitte Nielsen, ihres Zeichens Ex-Frau von Sylvester Stallone und selbst für bleihaltige Filmauftritte bekannt, wird eine Gastrolle in SOKO Stuttgart übernehmen.
Sylvester Stallone mischt derzeit in The Expendables wieder einmal groß im Filmgeschäft mit. Seine Ex-Gattin Brigitte Nielsen backt dagegen etwas kleinere Brötchen: Aktuell steht sie für eine Folge der ZDF-Krimiserie SOKO Stuttgart vor der Kamera.
Die gebürtige Dänin ist darin als eine Architektin zu sehen, die in einem Mordfall zum Kreis der Verdächtigen zählt. Hauptkommissarin Seiffert (Astrid Fünderich) und ihr Team ermitteln wegen des Mords an einem Rechtsreferendar, der tagsüber als Jurist, nachts dagegen als Callboy tätig war.”
Wann wiederum die Folge 40 genau ausgestrahlt wird, weiß ich nicht – nur, das ist viel wichtiger, dass SOKO Stuttgart am 7. Oktober wieder startet. Jeden Donnerstag, 18:00 Uhr. Demnächst auch mit Flavor Flav in der Rolle eines Jugendhaus-Sozpäd.
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Szenelokal
Am 14. Jun 2010, 19:03 Uhr von Thorsten W.

Heute in der Mittagspause bin ich quasi zufällig in ein Set für Soko Stuttgart gestolpert. Ich geh mal davon aus dass es Soko Stuttgart war, überall stand “Bavaria”.
Das Waranga musste als Kulisse für ein Szenelokal herhalten – das normale Mittags-Publikum durfte sitzen bleiben (oder war originalgetreu gecastet), dann kamen die zwei Protagonisten/Schauspieler in einem alten MG angefahren, eilten in die Bar, Schnitt.
Das Pärchen (oben leider nicht mehr zu sehen) passte zwar nicht ganz ins Bild, weil eher so Daily Soap-Pseudo-Adel-Schick, aber super Kulisse bestimmt. Und Schaulustige waren auch genügend am Start.
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Stimmen der Straße
Am 18. Mrz 2010, 12:58 Uhr von martin
Man kann sich das so richtig vorstellen. “Du, Stuttgart das ist doch die HipHop Hauptstadt (gewesen)?” “Ha ja klar!” “Ha da müss mer a Folge über die Szene dreha!”
Männer! Frauen! Frauen! Männer! Real HipHop heute Abend bei der SOKO (18:00 Uhr, ZDF). Motto: Alles kann, nichts muss. Ich finde schon die Einleitung macht so richtig Lust auf die Folge “Stimmen der Straße”.
“Bei einem “Battle”, einem Rap-Duell, stehen sich MC Rene und MC GMix gegenüber. Rene Eberle kann das Wortgefecht für sich entscheiden, wird aber kurz darauf tot auf der Toilette des Jugendhauses aufgefunden – erstochen. Die hohe Anzahl der Messerstiche deutet auf einen stark emotional motivierten Täter hin.”
Jugendhaus, motivierter Täter, zwei rivalisierende (Rap-)Gangs, Drogen, Beziehungskiste inklusive bissle Romeo und Julia Style, ein “verwöhnter 17jähriger” – ja guten Abend alle miteinander, der Plot is hot, da bekommt man heute Abend richtig viel geboten für seine Gebühren.
Aber wie kommt man eigentlich auf MC GMix? Das toppt sogar Kutmaster Krupa (wie war eigentlich dein MC Name bei der Organisierten Invasion?).
Die Gang des schnell tatverdächtigen MC GMix heißt übrigens Street Vinyl. Äh? Ich kann wirklich verstehen, wenn man den überwiegenden älteren Zuschauern nicht mit den allercoolsten Namen kommen will, wie zum Beispiel Ducky Boy´s (Apostroph ganz wichtig!), aber Street Vinyl?
Egal, ick freu mick ein Rohr in Bauch, dass der staatlich anerkannte Vier-Millioner auch mal was für die junge Leut macht. Kanns aber wohl erst leider morgen Abend anschauen.
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SOKO Stuttgart: “Zweilagig”
Am 8. Mrz 2010, 15:30 Uhr von martin
Yeah, heute wieder fett SOKO-Dreh im Westen, dieses Mal zwar nicht direkt vor unserem Haus, sondern ein paar Meter weiter oben in der Augustenstraße. Neben Deko-Material (oder was auch immer das ist)…
…habe ich auch einen der Kommissare namens “Joe” (der Porsche-fahrende Macho) erspäht. Hier leider schlecht zu erkennen.
Aber des isser fei wirklich! Kam etwas orientierungslos und verschlafen ausm Bäcker. Bin dann schnell rüber gespurtet und hab ihm gesagt, dass ich die Show cool finde. Hat sich voll gefreut und wirkte gleichzeitig etwas irritiert. Wahrscheinlich denkt er, dass ihn nur die nicht relevante Zielgruppe über 49 schaut.
Na ja, so cool wie wir sind, durften wir auch schon ins Drehbuch spickeln. Die Folge heißt “Zweilagig”, in der ein griechischer Eckladen-Besitzer grauenvoll ums Leben kommt.
Der wird morgens von seiner Mitarbeiterin zwischen Getränkekisten, Bananen und Putzmittel aufgefunden, erschlagen von einem 40er-Pack zweilagigem Klopapier (15 Euro).
Da fünf Packungen Mini-Salami und ein Kilo Schafskäse fehlen, sieht alles zunächst nach einem Raubmord aus. Der Fall gestaltet sich aber zunehmend komplexer.
SOKO Stuttgart ermittelt aufgrund der unzähligen Tatverdächtigen (der ganze Block, die drei Ex-Frauen, die fünf Geliebten, deren Macker und of course die Sonnenblumenkerne-Mafia) und höchst unterschiedlichen Motiven (Mondpreise, Eifersucht, Sonnenblumenkerne vs Kürbiskerne…) in viele Richtungen – landet aber immer einer Sackgasse.
Erst als die Spurensicherung ein Stück von einem Notizzettel und dem Wort “feddalda” drauf findet, bekommt der Fall eine brisante Wendung und führt die Ermittler in eine benachbarte Bürogemeinschaft… Späte Rache für schlechte Klopapier-Qualität?
Die Folge ist garantiert irgendwann im ZDF zu sehen. Die Fitnessstudio-Nummer wird übrigens Ende April ausgestrahlt.
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SOKO schlägt Heidi
Am 5. Mrz 2010, 14:00 Uhr von martin
Ganz ehrlich: Ich hätte nie, wirklich nie gedacht, dass 4,1 Millionen Menschen SOKO Stuttgart anschauen, wie ich vorhin erfahren habe.
Ich dachte eher so max 1,5 Millionen vielleicht. Damit hat man gestern zumindest mal in der Gesamtchart (Platz 6) sowohl die famose Echo-Verleihung (Platz 12) als auch den Kick-Off des unsäglichen Rumgekreische, Staffel 468 (Platz 14) geschlagen.
Allerdings steht SOKO Stuttgart in der ach-so-wichtigen werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49jährigen mit einem Anteil von 6,1% deutlich schlechter da als Heidi. Der ollen Kreissäge hingegen hängt die Kundschaft an den Brüsten.
Will auch heißen, SOKO Stuttgart gucken trotz pfiffigen jungen Team entweder nur Kleinkinder (glaub net) oder Fast-Rentner, Omis und Opis – und halt ich.
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Soko-Party
Am 1. Feb 2010, 13:00 Uhr von Aussenreporter
Das wäre eine Party ganz nach dem Geschmack vom RAM gewesen, der hier seit Wochen die Soko-Stuttgart-Fahne hoch hält. Meine liebe Ex-Lift-Kollegin Nicole Buck schafft seit einer Weile als Dramaturgin für Stuttgarts neueste Krimi-Serie. Am Samstag feierte sie am Soko-Drehort im Römerkastell in ihren ca. fünften 29. Geburtstag rein.
Es gab einen ganz vorzüglichen Kräuter-Likör aus der DDR, der aussah wie eine Mischung aus Wick Medinait und Mundwasser, genau so roch, schmeckte und auch so knallte. Das eigene Hirn fühlte sich anschließend wie ein Brathähnchen an, s. oben. Kurz vor der Bescherung gab es zur Belohnung eine Führung durch die Soko-Kulisse.
Dabei wurde eines schnell klar: Fernseh-Fuzzis sind janz schön witzisch, wenn man sie mal machen lässt. Da stimmt jedes Detail, sogar der Handtuch-Spender in der Spurensicherung.
Großes Hallo dann in der Pathologie, leider zuckte die Leiche noch.
Der Papa von Fräulein Sonntag schafft bei Soko Stuttgart übrigens als Ober-Bulle.
Wie alles in der Kulisse waren auch Bongs, Wummen und Co. fast echt.
Bei der Namensgebung der Leichen im Kühlhaus durfte der Praktikant seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Mein Favorit: die Tatwaffe. „Es war ein heimtückischer Mordanschlag. Er starb an einem abgestandenen Stuttgarter Hofbräu, dabei hatte er doch Wulle bestellt.“
Hier hört der Spass dann auf. Wer nach dem Dreh duscht und seine Schuppen nicht wegräumt, bekommt Schimpfe.
Soko Stuttgart läuft diesen Donnerstag wieder um 18 Uhr im ZDF.
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