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WzKLdJ – die Kandidaten:
Die Uggs, die Uggalos & die EdggalosAm 22. Dez 2009, 19:00 Uhr von martin



Ende Oktober stellten wir freudig die erste Dame im Team vor. Zwei Tage später debütierte Jana mit ihrem Ugg Boots-Eintrag und sorgte prompt für eine ausufernde Diskussion.
Es hätte wohl nicht mehr viel gefehlt und ich hätte die Dinger ein paar Wochen später ebenfalls zerrissen. Während meines USA-Aufenthalts im September hat mich an jeder Straßenecke die Schafherde überrollt. Ich dachte eigentlich, die Dinger sind längst begraben oder auf allen Dachböden dieser Erde verstaut.
Der Ugg-Eintrag ist wiederum auch ein Beweis wie gut das Zusammenspiel zwischen Blog und unseren Lesern funktioniert.
Relativ früh meinte Leser Marcus in den Ugg-Kommentaren, man müsste doch, um einen ordentlichen Reibach zu machen, nur den Ugg mit dem Buffalo klonen – ich bin allein bei der Vorstellung weggebrochen vor Lachen. Ein paar Wochen später hat Marcus den “Uggalo” eingeschickt – großartig!
Aber es sollte am selben Tag noch besser kommen: Leser Swen wiederum ließ der Uggalo keine Ruhe – er musste kurzerhand den Edggalo nachlegen! Ein traumhafter Tag für uns. So macht das alles hier gleich noch viel mehr Spass.
Der Publikumspreis sozusagen geht von meiner Seite aus auf jeden Fall an die Uggalos & die Edggalos.
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Turnschuhklappe
Am 3. Dez 2009, 11:15 Uhr von martin
Passend zum Party- und Turnschuhblog eine vorweihnachtliche Anregung etwas Gutes zu tun. Voila die Turnschuhklappe.
Leserin Svenja Eckart hat uns gestern auf dieses Charity-Projekt, nenn ich es jetzt einfach mal, hingewiesen.
Die Turnschuhklappe wird von dem Frankfurter Sneakerliebhaber André Heller initiiert, der natürlich nicht zu verwechseln ist mit dem weltberühmten österreichischen Performer André Heller (remember bittere Enttäuschung WM-2006-Opening-Zeremonie).
Hintergründe für die Aktion sind vielfältig. Zum einen, das klingt natürlich auch ein wenig nach einem Luxusproblem in unserer heilen Welt, aber scheinbar – hört man, weiß man – werden die Kids auf deutschen Schulhöfen mit den falschen Schuhen (und natürlich auch Klamotten) gerne gemobbt.
Auf der anderen Seite haben auch, so lautet der Infotext, “Streetkids und Stadtstreicher” oft kaputte, kaum noch tragbare Schuhe. Das macht Sinn und klingt nach einer guten Sache. Was könnt ihr tun?
“Haben Sie B-Ware, Shooting-Paare oder Ausstellungsstücke, dann stiften Sie diese Deutschlands erster Turnschuhklappe! Wir freuen uns über jedes Paar,” heißt es auf der Facebook-Seite.
Die Aktion ist wohl schon ziemlich gut angelaufen wie man auf dem Blank Blog lesen kann, allerdings finde ich nirgends eine Kontaktadresse wohin man seine Sneakers schicken kann. Bei Interesse vielleicht einfach den Herrn mal anschreiben.
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KTV-Classic: Die Uggalos
Update: Der EdggaloAm 18. Nov 2009, 10:16 Uhr von martin
Einen wunderschönen guten Morgen meine Damen und Herren,
zwei Schuhimperatoren haben sich vereint und für eine exklusive H&M-Kollektion den Uggalo entworfen!
Der Uggalo ist ab heute für schlappe 399 Euro in ausgewählten Filialen erhältlich, darunter auch im großen H&M in der Königstraße.
Den Kunden wird dabei empfohlen Vollkörperschutz zu tragen, den man freilich auch im H&M erwerben kann. Erst kürzlich kam es im Rahmen der Jimmy Schmu Kollektion zu dramatischen, blutigen Szenen. Busy Icer wird bis heute vermisst.
Der Uggalo ist die Fusion des Besten vom Besten: Pro Uggalo worden zwei Tonnen feinster thailändischer Kautschuk (gezapft bei se Bücks) und Wolle von 20 Schafen verarbeitet. Das hat natürlich seinen Preis.
Das Laufgefühl ist dafür großartig. Sie gehen wie auf Wolken, überragen ganz ohne lästige hohe Absätze ihre Mitbürger und haben dabei auch noch wollig pisswarme Füsse.
Prominente Träger wie der Ministerpräsident in Warteschleife, Stefan Mappus, schwärmt von seinen neuen Errungenschaften: “Diese Uggalos verleihen mir Flügel und haben mir bereits hohe Sympathiewerte im Landtag eingebracht – durch alle Parteien hinweg. Die Grünen kleben an meinen Füssen. Ich fühle mich als könnte ich nun S21 mit eigenen Händen im Alleingang bauen!”
Und der fernsehbekannte Schuldenberater Peter Zwegart sagt: “Mit diesen Schuhen kann man durch dick und dünn gehen. Mein Willkommensgeschenk an meine verschuldeten Kunden. Ich will damit ein Zeichen setzen: Es geht wieder aufwärts.”
Schlagen auch Sie jetzt zu und sichern Sie sich ein Paar von den limitierten fünf Millionen Uggalos in der H&M-Filiale ihres Vertrauens.
Ihr Schaf
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Jimmy Wahnsinn
Am 16. Nov 2009, 22:41 Uhr von martin
Was ist schon ein Gig von David Guetta wenn Jimmy Choo den H&M bestückt, wie unser Patrice gerade entdeckt hat.
Damn Krupa, du ziehst die Frauen derartig magisch an, ich wusste es schon immer.
Aber ich denk mal, dass war bei den ganzen Lagerfeld-Madonna-wasweißichdennichkaufnichtbeimH&M-Kollektionen genauso.
Macht so etwas das Spass? Aber ist auch irgendwie ein klassischer Fall von Overkill-Werbung oder? Ich kleb die Welt zu, stell aber nur zwei paar Schuhe in jeden Laden oder wie oder was?
Unsere neue Kessel-Frau Jana war der Jimmy Choo Kollektion übrigens ziemlich abgeneigt und hat sich den Stress trotz Schuh-Fan und dem “magischen Namen Jimmy Choo” nicht gegeben (also wollte sie zumindest nicht, vielleicht hat sie sich doch noch umentschieden).
“Die Bilder der Kollektion haben mich gar nicht überzeugt. Ich finde das Zeug sieht einfach billig aus und mit ca. 130 Euro pro Paar sind die Schuhe (oder 200 Euro für das graue Kleid) einfach zu teuer: h&m Qualität mit Jimmy Choo Branding,” so ihr knallhartes Urteil.
Das hat aber scheinbar drei Milliarden andere Stuttgarterinnen und ihre geduldigen Freunde und Gatten nicht abgehalten.
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UGGs
oder wie ein Klischee die Stadt erobertAm 29. Okt 2009, 17:43 Uhr von Jana
Es gibt Kleidungsstücke, die liegen irgendwo zwischen Statement und Stigmata. Ed Hardy Shirts sind so etwas, oder Zopfmusterpullover von Ralph Lauren. Wenn ich das nur sage, startet gleich das Kopfkino und eine ganze Ladung Klischees geraten in Wallung. Ich nenne diese Kleidungsstücke deshalb liebevoll Klischee-Klamotte.
Ob das nun oberflächlich, undifferenziert oder einfach praktisch ist, möchte ich gar nicht weiter thematisieren. Ich denke, keiner hat einen Klischee freien Kleiderschrank. Fakt ist: Klischee-Klamotten sind immer wieder ein dankbares Thema für modische Diskussionen, Stil- und Einstellungsfragen.
Heute bringe ich das Thema aufs Tablett, weil eine typische Klischee-Klamotte nach ca. fünf Jahren überraschend ihr Comeback feiert. Die UGG Boots, benannt nach UGG – ugly – hässlich.
Für einen Teil der Welt ist damit eigentlich schon alles zu den Schuhen gesagt. Der andere Teil trägt die 300 Euro Boots (oder entsprechende Kopien) mit unglaublichem Stolz.
Angeblich kühlen die Dinger im Sommer, sagen zumindest australische Farmer (oder waren’s die Marketing-Leute?!). Tolle Behauptung auf jeden Fall – wer kann bei einem deutschen Sommer schon das Gegenteil beweisen.
Bis vor ein paar Wochen bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass die UGGs ihre Zeit hatten und in der „Ich wäre so gerne Paris Hilton“-Schublade verstauben. Jetzt werden sie aber zu einem Spezialfall der Klischee-Klamotte: die UGG Boots machen sich tatsächlich auf ihre Schublade zu verlassen.
Mittlerweile sieht man die Stiefel nicht mehr nur zu pinken Nicki-Hosen und weißen Daunenjacken, die den Hüftspeck frei legen. Nein, die ganze Welt scheint auf einmal diese Stiefel zu tragen.
Wenn ein Virus fünf Jahre nach dem ersten Ausbruch mit einer solchen Wucht zurück kommt, sagt man Mutation. Was also verursacht die UGG-Mutation?
Eine meiner Theorien ist “der weibliche Trotz”. Der bringt uns dazu demonstrativ zu zeigen, dass es uns egal ist, wie die Schuhe aussehen. Sie sind warm. Natürlich könnten wir auch in anderen Schuhen warme Füße haben, aber dann würde man vielleicht als unmodisch durchgehen.
Mit den UGGs setzen wir dagegen ein Statement gegen die High-Heel tragenden ‘Vorbilder’ bei Sex and the City, Lipstick Jungle und Co. Ganz demonstrativ kann man zeigen, dass man praktisch denkt.
Die andere Variante wäre natürlich, dass diese UGGs einfach wahnsinnig clevere Marketing-Leute haben, die nach der Geschichte mit dem ‘kühlen im Sommer’ nun den nächsten Treffer gelandet haben.
Wie auch immer: das Klischee wird salonfähig, oder so. Wir werden es sehen (müssen).
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Air Maxim
Am 14. Aug 2009, 12:52 Uhr von martin
“Ein traditioneller Favorit wurde modernisiert: Wie verbessert man einen Legende? Genau das war die Frage, vor der das Nike Sportswear Design Team stand, als es sich dazu entschied, den 25. Geburtstag des legendären Air Max 1 mit einem neuen und einzigartigen Schuh zu würdigen.
Das Resultat dieser Überlegungen ist der Air Maxim – und dieser ist jetzt schon eine Ikone.
„Dieses Projekt war ausgesprochen inspirierend”; meint Nikes Sportswear Design Team Director Jesse Leyva. „Wir haben versucht, die gleichen Probleme zu lösen, mit denen schon Tinker Hatfield konfrontiert war, als er vor 25 Jahren den Original Air Max 1 entwarf, nur dass wir dabei die Technologien von heute nutzen.“
Das Design-Team konzentrierte sich darauf, einen Schuh zu entwickeln, der hohe Stabilität mit herausragender Polsterung verbindet und dabei außergewöhnlich leicht ist – Der Air Maxim wiegt gerade mal 280 Gramm, was einer Gewichtsreduzierung von unglaublichen 66% entspricht.
Erreicht wurde dies durch den Einsatz von ultraleichtem Acespan Mesh-Gewebe und der Flywire Technologie. Das Resultat ist ein Schuh, der style-mäßig auf der Straße eine gute Figur macht, gleichzeitig aber auch leicht genug ist, um auf der Laufbahn zu bestehen.
Der Nike Air Maxim ND Männer Schuh verleiht dir den Style und die Passform, die du brauchst, um auf der Straße allem gewachsen zu sein.”
Allem gewachsen zu sein klingt immer gut. Den brauch ich. Gibts auch andere Farben?
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Schaumparty Heels
Am 7. Aug 2009, 14:29 Uhr von martin
Falls unsere Leserinnen noch auf der Suche nach dem optimalen Schuhwerk für das Henkersfest an diesem Wochenende sind, hier ein kleiner Tipp von uns:
Found by Anja/Gig-Blog.net
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