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    Backstage, mein lieber Herr Gesangsverein

    Am 15. Mai 2010, 14:51 Uhr von Setzer

    Ich mag Konzertveranstalter. Die können immer lustige Geschichten erzählen von den großen Stars und deren Geschrulle. Und im Gegensatz zu Ärzten und Priestern dürfen die das sogar. Michael Russ ist ein großer Konzertveranstalter und weil er heute schon wieder Geburtstag hat, wird er 65. Jahre alt. Alles Gute und Danke an Joe Bauer für das Interview mit Herrn Russ in den Stuttgarter Nachrichten.

    Wer’s richtig indiskret braucht – bei The Smoking Gun gibt’s die deppertsten Bühnenanweisungen von den Stars und Sternchen. Thorsten und RAM stehen da noch nicht dabei, obwohl sie seit jeher darauf bestehen, dass sie beim Auflegen nur blaue und grüne m&m’s wollen. In getrennten Wannen, natürlich.

    Ich mag Konzertveranstalter. Die können immer lustige Geschichten erzählen von den großen Stars und deren Geschrulle. Und im Gegensatz zu Ärzten und Priestern dürfen die das sogar. Michael Russ ist ein großer Konzertveranstalter und weil er heute schon wieder Geburtstag hat, wird er 65. Jahre alt. Alles Gute und Danke an Joe Bauer für das Interview mit Herrn Russ in den Stuttgarter Nachrichten. Wer's richtig indiskret braucht – bei The Smoking Gun gibt's die deppertsten Bühnenanweisungen von den Stars und Sternchen. Thorsten und RAM stehen da noch nicht dabei, obwohl sie seit jeher darauf bestehen, dass sie beim Auflegen nur blaue und grüne m&m's wollen. In getrennten Wannen, natürlich.

     
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    Hey hey und Tschau Tschüss Tschau

    Am 19. Feb 2010, 12:00 Uhr von Aussenreporter

    Kommunikation ist so geil. Echt jetzt. Wer tagein, tagaus mit menschlichen Wesen zu tun hat, wird bald feststellen, dass der ein oder andere Mitmensch gewisse kommunikative Merkmale vorweist. Sympathische Schrullen, seltsame Angewohnheiten, stranges Blabla. Ich erfreu mich immer wie Bolle an solchen Kleinigkeiten.

    Wir hatten zum Beispiel mal eine Praktikantin, die hat sich immer am Telefon mit einem mega-enthusiastischen „Hey hey“ gemeldet. Egal was anschließend kam, die Begrüßung war immer gleich euphorisch und im selben Tonfall.

    „Hey hey! Leider hab ich wieder einen Riesen-Scheiß für dich geschrieben, hab dir den unsäglichen Artikel zum Redigieren geschickt.“ Das war so fett, dass wir uns wochenlang im Büro alle mit „Hey hey“ angebrüllt haben.

    Wenn der liebe Kollege, der bei meinem Arbeitgeber fürs Bild bearbeiten zuständig ist, einen anruft, sagt er im ebenfalls immer genau gleichen Tonfall „Hallo, Tachtach“, wobei das „Tachtach“ einem Maschinengewehr gleich aus seiner Gosch ballert. I’m lovin it!

    Da ich mich jedes Mal schon drauf freue, wenn er mich anruft, weise ich ihn auch nicht drauf hin. Sonst würde er es sich ja vielleicht abgewöhnen, und mein Leben wäre wieder mal um eine Konstante ärmer, das ist nix im Alter.

    Als ich vor elf Jahren mein erstes Praktikum bei einer Lokalzeitung absolvierte, gab es dort einen steinalten Redakteur. Wenn der einen per Telefon wegen eines Artikels belästigte, sagte er zur Begrüßung immer „Ich stör nur ungern beim Tatort, aber…“, egal ob montags früh um 7 Uhr oder Mittwochs um 13.42 Uhr.

    Hab den Witz nie verstanden, war aber auch viel zu jung und schüchtern, den 800 Jahre alten Kerl darauf hinzuweisen, dass ich zu der Zeit eindeutig mehr auf Armaggedon oder Verrückt nach Mary stand und es mir im Tatort zu wenig Explosionen gab.

    Aktuell mein absoluter Liebling in Sachen kommunikatives Alleinstellungsmerkmal, wie windige Werber solche Schrullen wohl nennen würden, ist mein Kumpel Alex. Der sagt in einem so schlimm verbindlichen Ton am Ende jedes Telefongesprächs „Tschau Tschüss Tschau“, dass ich ihn mittlerweile wegen völliger Nichtigkeiten anrufe, nur um regelmäßig in den Genuss von „Tschau Tschüss Tschau“ zu kommen.

    Einen ganz eigenen Style am Telefon hat übrigens auch der Ram. Der sagt zum Abschied immer ein Clint Eastwood-mässig hervor gepresstes „Tschüss“, völlig emotionslos dahergezischelt.

    Am Anfang unserer everlasting Freundschaft hab ich immer gedacht, ich hätte irgendetwas Falsches gesagt, und der Kerle sei irgendwie stinkig am Ende des Ferngesprächs.

    Mittlerweile weiß ich es aber besser. Der Ramelam ist mit dem Kopf am Ende eines Telefonats schon bei den nächsten 382 Aufgaben, die er anschließend in 46 Sekunden erledigen wird. Welt retten, Text schreiben, Schnaps trinken, laufen gehen, und dazwischen noch neues CK One kaufen.

    Sotele, muss Schluss machen, mit Martin ins Solarium. Bissle Farbe holen vorm Tatort. Tschau Tschüss Tschau!

    Kommunikation ist so geil. Echt jetzt. Wer tagein, tagaus mit menschlichen Wesen zu tun hat, wird bald feststellen, dass der ein oder andere Mitmensch gewisse kommunikative Merkmale vorweist. Sympathische Schrullen, seltsame Angewohnheiten, stranges Blabla. Ich erfreu mich immer wie Bolle an solchen Kleinigkeiten. Wir hatten zum Beispiel mal eine Praktikantin, die hat sich immer am Telefon mit einem mega-enthusiastischen „Hey hey“ gemeldet. Egal was anschließend kam, die Begrüßung war immer gleich euphorisch und im selben Tonfall. „Hey hey! Leider hab ich wieder einen Riesen-Scheiß für dich geschrieben, hab dir den unsäglichen Artikel zum Redigieren geschickt.“ Das war so fett, dass wir uns wochenlang im Büro alle mit „Hey hey“ angebrüllt haben. Wenn der liebe Kollege, der bei meinem Arbeitgeber fürs Bild bearbeiten zuständig ist, einen anruft, sagt er im ebenfalls immer genau gleichen Tonfall „Hallo, Tachtach“, wobei das „Tachtach“ einem Maschinengewehr gleich aus seiner Gosch ballert. I’m lovin it! Da ich mich jedes Mal schon drauf freue, wenn er mich anruft, weise ich ihn auch nicht drauf hin. Sonst würde er es sich ja vielleicht abgewöhnen, und mein Leben wäre wieder mal um eine Konstante ärmer, das ist nix im Alter. Als ich vor elf Jahren mein erstes Praktikum bei einer Lokalzeitung absolvierte, gab es dort einen steinalten Redakteur. Wenn der einen per Telefon wegen eines Artikels belästigte, sagte er zur Begrüßung immer „Ich stör nur ungern beim Tatort, aber...“, egal ob montags früh um 7 Uhr oder Mittwochs um 13.42 Uhr. Hab den Witz nie verstanden, war aber auch viel zu jung und schüchtern, den 800 Jahre alten Kerl darauf hinzuweisen, dass ich zu der Zeit eindeutig mehr auf Armaggedon oder Verrückt nach Mary stand und es mir im Tatort zu wenig Explosionen gab. Aktuell mein absoluter Liebling in Sachen kommunikatives Alleinstellungsmerkmal, wie windige Werber solche Schrullen wohl nennen würden, ist mein Kumpel Alex. Der sagt in einem so schlimm verbindlichen Ton am Ende jedes Telefongesprächs „Tschau Tschüss Tschau“, dass ich ihn mittlerweile wegen völliger Nichtigkeiten anrufe, nur um regelmäßig in den Genuss von „Tschau Tschüss Tschau“ zu kommen. Einen ganz eigenen Style am Telefon hat übrigens auch der Ram. Der sagt zum Abschied immer ein Clint Eastwood-mässig hervor gepresstes „Tschüss“, völlig emotionslos dahergezischelt. Am Anfang unserer everlasting Freundschaft hab ich immer gedacht, ich hätte irgendetwas Falsches gesagt, und der Kerle sei irgendwie stinkig am Ende des Ferngesprächs. Mittlerweile weiß ich es aber besser. Der Ramelam ist mit dem Kopf am Ende eines Telefonats schon bei den nächsten 382 Aufgaben, die er anschließend in 46 Sekunden erledigen wird. Welt retten, Text schreiben, Schnaps trinken, laufen gehen, und dazwischen noch neues CK One kaufen. Sotele, muss Schluss machen, mit Martin ins Solarium. Bissle Farbe holen vorm Tatort. Tschau Tschüss Tschau!

     
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    • martin: ich weiß nicht ob ein weiteres straßesmagazin den trottwar verdrängen würde....
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