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    Heute Abend: Random Axe in der Schräglage

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    Gott sei Dank hat man Bürokollegen, sonst wäre das hier glatt untergegangen. Wäre sehr schade gewesen, denn obige Nummer ist einer meiner Rap-Favorites der letzten Jahre. Lieb die Nummer von Guilty Simpson. Zusammen mit Sean Price und Black Milk bildet er das Trio Random Axe, das heute Abend in der Schräglage auftritt. Hammer Combo, Einlass 21:00 Uhr, Beginn 22:oo Uhr, AK 20 Euro.

    Im Anschluss Super-DJ Crypt feat. Igorle, der vom Transit rüber dackelt.

    Mehr Infos hier und auf der nächsten Seite. 

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    Ab heute Abend: Triple Treff

    Die neue Schräglage ist wohl überaus gut geworden, bei mir Büro schwärmt man geradezu von dem Spot. Neben dem Skatepark garnieren unzählige abgerockte Skatedecks den Laden. Sooll cool aussehen. Ab heute Abend findet in der SL 2 “wie früher” wieder der Treff statt. Nach der großen Flut von 1962 zog man kurzerhand in den Keller Klub.

    Den wiederum lässt man aber nun nicht fallen wie ein altes Gleisvorfeld, sondern hat sich folgendes Musikkonzept überlegt: Im Transit eher fluffiger (Neo-)Disco (oder halt auch nicht), im Keller Klub von HipHop über Dubstep bis Bratze und in der Schräglage straight HipHop in die Fresse.

    Den neuen Treff in der SL eröffnet mein neuer Bürokollege Crypt. Der kürzlich erst einen Summermix für die Schräglage abgemixt hat:

    DJ CRYPT – SUMMER MADNESS | SCHRÄGLAGE EXCLUSIVE by DJ CRYPT

    Kann man sich runterladen, kleines Donnerstagsbonbonle, gutes Ding, strotzt vor Skills, man höre allein den Anfang “und da hab ich noch bisschen das Saxophon auf das Instrumental reingecuttet” und so weiter und so fort.

    Außerdem heute Abend im Rocker “The Trash. The City. The Ghost. The Flowers”, im Romy die recht neue Partyreihe “Showtime” von Low Life und um die Ecke im Tonstudio Nachbar und ich. Endlich ist Donnerstag… oh Gott.

     
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    Morgen Abend: Schräglage Opening

    (Neuer unterirdischer Skatepark von Tony Hawk: Die Tieflage)

    Ja, so sah es am Donnerstag noch aus. Sieht immer so aus, zwei Tage davor. Also koi Angscht. Man wird immer fertig, wenn man fertig werden muss. Hat zu mir zumindest mal ein schlauer Mensch gesagt.

    Rückblick: Wasserschaden, wir müssen schließen, ziemlich schneller Abriss, heul. Flossen viele Tränen Mitte Dezember, auch hier, scheint vielen gefallen zu haben das Clubhochhaus gegenüber vom Breuninger. So war auch gleich klar, dass Axel, Heiko und Marco weitermachen. Die neue Location, das ehemalige Adulis 2 in der Hirschstraße, nicht weit vom alten Spot entfernt, haben sie bereits letzten Sommer schon angeschaut, weil das mit der SL ja eh alles nie so richtig tight war, wie lange und überhaupt noch.

    Jetzt haben sie sich das Ding unter den Nagel gerissen und die letzten Wochen viel gehobelt. Machen alles selber. Gibt auch schicke Village-People-Gedächtnis-Fotos vom Umbau im neuen LIFT. Hätte auch geholfen, mit meinem Werkzeuggürtel, aber ruft keiner an. Kann ich verstehen.

    Bis Samstag ist das Ding in Schuss, sure, und dann geht es eben in der Tiefe weiter. Programm ist mehr oder weniger dasselbe, zumindest sieht es mal im September danach aus, Rap und dies und das. Die Location bietet sich weiterhin an für das eine oder andere Konzert, ab dem 17. September wird der 0711Club gerelauncht. Hab bloss noch nicht verstanden ob dann jede Woche oder nur ab und zu. Beim Opening spielt irgendein Heini von Seeed. Aso, Treff ist auch wieder jeden Donnerstag (dann in drei Locations, also Transe, Keller, SL).

    Ansonsten verspricht man in der rund 200qm großen Location Verbesserung in Sachen Klimatisierung. War kein Spass in der Alten. Hab mal beim Auflegen kein Feuerzeug mehr anbekommen. Kein Spass. Axel meinte im aktuellen LIFT scherzhaft, man könnte aber gerne das alte Feeling ab und zu herstellen: „Vielleicht schalten wir die Anlage ab und zu aus, damit es von der Decke regnet!“ Sie wissen, dass man den alten Laden nicht klonen kann, schon allein wegen der Dachterrasse. Neues Kapitel eben, ganz von vorne fangen sie aber nicht.

    Weiterhin wäre die Location “nicht ganz so verwinkelt, aber geschickt unterteilt. Es wird selbstverständlich wieder einen Kicker geben und ein Plätzchen zum Rauchen.“ Nü denn, wenn man quarzen kann, geht da geht dann auch der Krupa hin. Auch wenn er aussieht wie ein Zivibulle mit schwachem Herz und Lunge.

    Opening, Sa. 03.09., 22:00 Uhr, Schräglage, Hirschstraße 14, S-Mitte

    www.schraeglage.tv

     
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  • 30

    Schräglage Meals & More –
    Eröffnung am Freitag

    (Wenn der Vorhang fällt, sieh…)

    Endlich! Endlich ist es soweit! (Artikel darüber, dass man mit diesen Worten nie und nimmer einen Text beginnen darf, fast so schlimm wie “mickrige Pimmel werfen kleine Eicheln voraus”, folgt in Kürze). Also, zweiter Versuch: Falls ich jemals einen Laden aufmachen würde, gäbe es da Fruchtzwerge. Zum Mischen. Einmal den Löffel in Banane reinstecken und dann mit dem Bananen-Häufchen in den Erdbeerkübel. Ist eh alles der gleiche Glumbatsch, aber schmeckt lecker. Hol mir gleich nochmals zwei Eimer.

    Ob es im neuen Schräglage Gastronomie-Betrieb “Meals & More”, Eröffnung diesen Freitag, 29. April, Fruchtzwerge-Bottiche gemischt werden stand nicht in der Pressemitteilung. Da standen eher so Sätze wie: “Der Mensch soll im neuen Schräglage Restaurant nicht einfach nur die Befriedigung seines Hungers finden, er soll ein Gefühl der Erholung und der guten Laune mit nach Hause nehmen.”

    Gute Laune kennt man noch vom SL-Club und die Erholung von der dazugehörigen Dachterrasse. Bis der neue Club kommt, und er kommt bestimmt,  zwar im September, so der Plan, zieht also Minimum noch ein Sommer am Wilhelmsplatz vorbei, wo die SL-Mannen zwischen Noodle1 und dem Pomodoro-Dingens in einem Interieur aus “bekannten Boardsportmaterialien wie Beton, Vollholz, laminiertes Foam und Neopren” ab sofort ihr Essens-Lebensgefühl vermitteln. Sind gerade noch schwer am Schaffen, wie immer halt, vor einer Eröffnung.

    “Nach künstlichen Steinwänden oder Fußbodenimitationen sucht man hier verzweifelt.” Gibt auch keine sechs offenen Champagner-Sorten, wovon 5/6 pro Flasche jeden Abend den Gulli runterfließen.

    “Fusion Kitchen” heißt im Meals & More das Zauberwort, “es ist das zwanglose Zusammenspiel von verschiedenen internationalen Küchen in nur einem Gericht”. Andere sagen dazu auch Burger, den kennt man noch von der Dachterrasse. Gibt natürlich noch mehr, wie Baguettes oder andere Fleisch- und Fisch-Gerichte, außerdem nen Mittagstisch. Dazu ne solide Weinkarte, wer will auch schon mittags, je nach Berufung, und Cocktails und Longdrinks. Ey isch doch dasselbe, Cocktail und Longdrink. Nee.

    Schräglage Meals & More, Wilhelmsplatz

    Eröffnung Freitag, 29. April ab 18:00 Uhr

    Öffnungszeiten Mo bis Sa ab 11:00 Uhr, So ab 14:00 Uhr

    Mittagessen Mo bis Sa 12:00 bis 14:00 Uhr

    www.schraeglage.tv

     
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  • 32

    Wurst und Fleisch und andere Clubs

    Gerüchteküche, Munkelei (Brunskis Lieblingsphrase “man munkelt”) und harte Fakten – in den nächsten Wochen springen neue wie alte Läden vom 10er Turm ins eiskalte Nightlifebecken oder feiern ihr Comeback.

    Ganz neu ist das “Wurst und Fleisch” am Rotebühlplatz zwischen “Lange Theke” und Onanierkabinen. Opening, wenn alles gut geht, nächsten Freitag, 25. Februar. Zunächst noch eine Weltneuheit: Der unglaubliche KTV-Rangeheffekt, heute früh schon beim Patentamt angemeldet.

    Absolute Weltklasse wie Arsenal gestern Abend! World Press Foto! Will nen Preis! Gebt ihn mir! Verkauf ihn auf Ebay!

    In der Zone hat es vor einem Jahr schon mal die Tanzende Stute versucht, heute Sultan Saray, war halt nix, war halt auch doof gemacht, undefinierbarer Wirtshausclubstyle, und mitunter die falschen Leute am Drücker. Beim Wurst und Fleisch sieht das anders aus, könnte die Ecke tatsächlich beleben, eine bunte Truppe aus Nachteulen, darunter auch vom Oblomow.

    Aber wie kommt man auf den Namen Wurst und Fleisch? Ganz einfach, man hat von einem sanierungsbedürftigen Gebäude die Leuchtreklame ergattert.

    Das ist der erste Laden, den ich kenne, bei dem ein Schild Namenspate war. Aber warum auch nicht?

    Mit viel Liebe zum Detail hat man das ehemalige zweigeschossige Sonnenstudio bar- und clubtauglich gemacht.

    Aktuell noch schwer Baustelle, klar, Bars, Sound und Licht stehen schon und man kann absehen, dass hier etwas Feines entsteht. Auf obigen grünem Boden im 1. OG soll mit Blick auf den Rotebühlplatz zukünftig getanzt werden.

    Programmatisch setzt man zunächst am Donnerstag auf Soul & Funk, am Freitag auf Elektronisches und samstags bunte Breakbeat-Welt von HipHop über Dubstep bis Drum´n´Bass. Muss sich natürlich alles entwickeln. Eintritt ist frei.

    Die Treppe hat es mir besonders angetan.

    Der untere Bereich wird auch tagsüber ab 15:00 Uhr geöffnet, Kaffee wurde heute früh schon tonnenweise angeliefert.

    Da das Gebäude früher oder später saniert werden soll, ist das Wurst und Fleisch vorerst eine temporäre Angelegenheit für ein Jahr. Vielleicht auch zwei. Weiß man nicht.

    Bei besagten Opening am 25. Februar (Termin wie gesagt unter Vorbehalt) stehen Russ Gabriel, Techno-Pionier aus UK, längst in Stuttgart beheimatet und verantwortlich für den Freitag, und die Ruheweg-Morten an den Decks.

    Weiterhin wird auch das Moulin Rouge in der Kronzprinzstraße im April zurückkehren. Betreiber Eduard Shala hat die Location komplett saniert und in Interieur, Licht und Sound investiert. Beim Comeback wird das Programm geswitcht, freitags elektronische Musik und den Samstag sollen 0711 gestalten.

    Außerdem munkelt man – oh Gott, das wollte ich schon immer mal schreiben – dass die Schräglage-Boys einen neuen Spot haben und vor der Unterzeichnung des Mietvertrags stehen. Mehr ist mir dazu aber momentan nicht bekannt.

     
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    Bitter (3): BitterSweet endgültig zu

    Jetzt ist es endgültig: Am Freitag kam der Bescheid, ab heute bleiben die Türen endgültig geschlossen. Wie wir berichtet hatten hat das lauschige Café-Lädchen BitterSweet im Bohnenviertel Ärger mit einem Nachbarn, der sich über Lärm beschwert, und nachdem man erst mal den Betrieb weiterführen durfte wurde jetzt vom Gericht endgültig das Recht entzogen, einen Ausschank zu betreiben.

    Da das Konzept aber ohne Verköstigungsmöglichkeit keinen Sinn macht und ein weiter führender Rechtsstreit zu teuer und anstrengend wäre, haben sich die Betreiber entschlossen, das BitterSweet zu schließen und nach einer neuen Location Ausschau zu halten. Das Bohnenviertel ist um einen Anziehungspunkt ärmer, aber wir werden natürlich vermelden, wenn eine neue Location gefunden ist.

    Und weil es genau so bitter ist, hier noch ein Bild vom aktuellen Zustand der Schräglage mitten im Abriss – sieht traurig aus (bitte jetzt keine Verschwörungstheorien bezüglich GL-Abbruch):

     
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    Abriss Schräglage

    Da will man scheinbar keine Zeit verlieren: Anfang Dezember kam es in dem Gebäude der Schräglage zu einem schweren Wasserschaden, von dem sich das Haus leider nicht mehr regenerierte und die SL-Macher Axel und Marco Mitte Dezember das Ende der Schräglage verkünden musste. Heute berichtet die StZ, dass die Abbrissarbeiten bereits vollen im Gange sind.

    Danach soll in gleicher Größe ein Neubau hochgezogen werden, der typische Nutzungsmix aus Geschäfte unten, Büros drüber. Eine schicke Visualisierung bzw. ein träumerischer Name liegen (noch) nicht vor. Allerdings freut man sich im Rathaus ein bisschen darüber, dass auch an dieser Ecke nun frisch gebaut wird. Schon früher hat man versucht den Block zwischen Marktplatz und Eberhardstraße neu zu strukturieren, allerdings gingen die privaten Hauseigentümer nicht auf die städtischen Sanierungskonzepte ein, heißt es in dem Artikel.

    Die Schräglage sucht derweil weiter nach einer neuen Location. Im Dezember war man zuversichtlich bald an einem neuen Ort weitermachen zu können. Der Name Schräglage soll  übernommen werden.

     
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