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Meat Loaf sucks
Am 16. Sep 2010, 13:38 Uhr von martin
Als Stadtmagazin-Fuzzi bzw. als Redakteur allgemein bekommt man öfters mal die eine oder andere kuriose Email zugesandt, was Setzer, Mischi und Inge locker bestätigen können.
Bei Sub Culture waren das, neben dem üblichen meine-Party-hat-den-dicksten-Penis-weil-1000-Leute-da-waren-und-zwei-Hobbybräute-Gogo-tanzen-Gelaber, meistens Menschen, die sie sich nicht würdig genug im Magazin repräsentiert fühlten. Weil wir vielleicht über ihre Party mit 1000 Mann und den Hobbybräuten nicht berichtet haben, obwohl es total eskaliert ist. Menno! Geh mir nich uffn Sack, Seggel.
Auf den Tag genau heute vor zwei Jahren, schrieb ich auf diesem Blog, dass Vlado und ich bei Sub Culture aussteigen und das an neue Leute übergeben. Vermisse seither absolut gar nichts.
Zur Feier des Tages musste ich prompt an eine der kuriosesten Emails während meiner SC-Zeit überhaupt denken, über all die Jahre hinweg liebevoll im Schotter-Ordner konserviert, in der uns der Karlheinz aus Bräunlingen ankreidet, dass wir – also Sub Culture – nen total doofes Meat Loaf-Konzert ausgerichtet hättet, weil Meat Loaf eben nen Sucker ist.
Kurios eben deswegen, weil Sub Culture und Meat Loaf freilich soviel gemeinsam haben wie Pate und Understatement. Wir sind nicht mal als Medienpartner, sprich Präsentator aufgetreten – warum auch – geschweige denn waren wir als Rock-Veranstalter aktiv. Vielleicht hätte die Email ans LIFT oder PRINZ gehen sollen oder so.
Hab ihm damals natürlich zurückgeschrieben, nee du, nicht unser Business. Aber wie so oft, kam dann auch hier keine Antwort mehr. Vielleicht hat er sich bissle geschämt.
Here we go, Email eins zu eins rein kopiert:
“hallo
gestern waren wir ( 2 personen ) beim meatloaf-konzert in stuttgart , das offenbar von ihnen als veranstalter organisiert wurde . (nein, definitiv nicht)
um es kurz zu machen . das konzert war, gelinde gesagt, eine zumutung. ich gehe sehr viel konzerte und das seit jahrzehnten, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. die hälfte des konzertes ( eher mehr ) erging sich der künstler in sinnlosem und obszönen gelaber, gemischt mit unlustigem rollenspiel mit seiner partnerin.
vom erhofften musikgenuss blieb nur wenig übrig, jedenfalls zu wenig, um den eintrittspreis und eine anfahrt von 130km zu rechtfertigen. schade.
nehmen sie es mir nicht übel, aber meiner meinung nach wäre eine rückerstattung des eintrittspreises das einzig anständige.
grüsse
karlheinz m. aus bräunlingen”
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Happy Weekend Mix by DJ Stare
Am 21. Mai 2010, 17:30 Uhr von martin
Seit einem Jahr bereichert die Thursday Don´t Suit Very Well Gang jeden ersten Donnerstag im Mini Rocker das Stuttgarter Nachtleben mit deepen House und Disco.
Das Wort bereichert ist tatsächlich angebracht, denn was Superstar Florian, DJ Stare und Rob Lando plus gewissenhaft ausgesuchte Gast-DJs hierbei (oder z.B. auch in der halb legalen Bar N14) bieten, findet ansonsten in Stuttgart nicht oder sehr selten statt.
Foffie haben wir hier schon zweimal präsentiert, nun ist der smarte DJ Stare, Yacht-Rocker und Bermuda-Träger mit Leib und Seele, mit einem vielleicht für manche Ohren zunächst etwas obskuren Mix namens “Rocky Journey, der nach und nach seine ganz eigene Magie entwickelt.
Call it Yacht Rock Balearic Cosmic Bermuda Disco, ich weiß es nicht, auf jeden Fall ist mit ”Flame” von Bell X im Chicken Lips Remix einer meiner Lieblings-110-BPM-Schieber drauf.
Download Soundcloud / Download Zshare
Wir wünschen an dieser Stelle ein wundervolles langes Pfingstwochenende, Schnulli Marsch und Party like it´s 1992,
Die Chiemsee-Pullis live from Diesel-Indianer-Lagerfeuer-Camp
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52 Albums/49: Social Distortion
“White Light, White Heat, White Trash”
von Michael SetzerAm 24. Mrz 2010, 18:00 Uhr von martin

Ein lange ersehnter Gast-Beitrag, auf den wir uns besonders freuen. Der Mann mit dem roten Bärtchen und den Rastas ist in Stuttgart glaube ich so bekannt wie der oft zitierte bunte Hund.
Tagsüber seit vielen Jahren bei PRINZ beschäftigt, abends Probe und Auftritte mit seiner Band End Of Green, die mit ihrem letzten Album sogar in die Charts einstiegen. Vorhang auf für Michael Setzer, ein wahrer Fels in der Brandung, und einem klasse Text. Er besitzt die beschriebene CD übrigens nicht mit obigen Cover, sondern mit diesem hier (PromoCopy):

Martin sah immer etwas merkwürdig aus. Tolle Tolle, Teddyboy, Rockabilly und so. Einmal drückte er mir im Rauchereck auf dem Schulhof zwei CDs in die Hand, obwohl er gar nicht rauchte. „Gefällt Dir garantiert. Punk, irgendwie springsteen- aber auch so countrymäßig“, hat er gesagt.
Er klang, als ob er sich selbst nicht sicher sei, was er eigentlich von Social Distortion halten sollte. Den Namen der Band kannte ich wiederum nur von T-Shirts anderer Punkbands. Aber auf dem einen Cover war eine Knarre, ein Gangster, Alkohol und ein bestrapstes Pin-Up-Girl. Da kommt selten was Schlechtes bei raus.
Mittags hab ich gleich beide CDs gangstermäßig auf eine Kassette gezogen und mich wahnsinnig über “Cold Feelings“, „Sick Boy“ , „So Far Away“ gefreut. Super Lieder für Freaks auf dem Dorf, die sich dunkel kleiden. Angehört, mitgepfiffen, für gut befunden und dann vier Jahre lang keinen Gedanken daran verschwendet.
Steffen sieht gar nicht komisch aus. Trotzdem drückte er mir 1996 eine Promo-CD in die Hand. „Hab ich doppelt, die neue Social Distortion. Wusste gar nicht, dass es die noch gibt. Voll gut.“ Auf dem Cover war ein Engel, eine Stripperin und Heroin. Zu Hause in der schäbigen WG fegte mich “White Light, White Heat, White Trash” von Social Distortion dann gegen die Wand.
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Die 100 besten Alben
Am 18. Jan 2010, 15:17 Uhr von martin
…des vergangenen Jahrzehnts sind diese hier, geht es zumindest nach den Musikexperten der Stuttgarter Zeitung. Ganz vorne The Strokes.
“Doch nach langwierigen Entscheidungsrunden und schmerzhaften Auswahlprozessen haben die Fachleute sich am Ende auf die hundert besten Alben des vergangenen Jahrzehnts festgelegt.”
Herausgekommen ist eine relative einseitige Gitarren-Songwriter-Schlacht, darunter auch etliche “The”-Bands, die nach dem ersten Album als die neuen Beatles gefeiert und schon mit dem zweiten von der Musikpresse wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurden. Den größten Teil kenne ich nur vom Namen.
Anhand dieser Liste können nun auch die Leser ihr Lieblingsalbum wählen. Hier geht es zu Abstimmung.
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Happy Weekend Mix by Frl. Eckert
Am 4. Dez 2009, 15:30 Uhr von martin
(Foto by the incredible Ronny “ruhig Blut” Schönebaum, der noch langsamer Auto fährt als ich.)
Hossa! Zwei Weltpremieren auf einen Schlag! Der erste Happy Weekend Mix von einer Dame und dann auch noch übles Gitarrengeschrabbel!
Hatten wir noch nie. Zumindest dürfte sich mal unser Leser JMO2 an diesem Mix erfreuen.Svenja Eckert begleitet uns nun auch schon eine ganze Weile. Sie ist zum einen Fotografin und zum anderen schwer in Stuttgarts Indie-Butzen hinter den Decks aktiv. Außerdem hat sie im Februar einen Text für unsere 52 Albums-Serie gestiftet (Bad Religion “Generator”).
Morgen hat Frl. Eckert Geburtstag, 30 Jahre jung wird sie, und feiert heute Abend, wie schon bei den Partytipps erwähnt mit Karl Francis und Burlesque Show im Beat Club rein. Wir wünschen an dieser Stelle schon mal eine schöne Geburtstagssause.
Auf ihrem Mix kenne ich natürlich kein einziges Lied. Doch, “Kick out the stairs” von Munk. Die Platte hab ich sogar. Ansonsten kann ich dazu nix groß sagen. Ich denke man nennt das alles Indie und Indietronics und ist natürlich auch meist nicht mixbar. Kann man sich aber trotzdem ruhig mal antun. Ich bin auch nicht dran gestorben.
Hier geht es zum Download und hier gibt es noch den Mix zum Streamen.
Much fun und eine wunderschönes Wochenende wünschen
The Kessels Five
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Rock am See
Am 16. Apr 2009, 09:29 Uhr von martin
Da ich weiß, dass es in Stuttgart einige (heimliche) Fans dieser durchaus sympathischen Angeberband gibt, wie z.B. der Kutmaster Krupa, möchte ich darauf hinweisen, dass die Herren neben The Hives am 29. August Headliner beim diesjährigen Rock am See (Bodensee-Stadion/Konstanz) sind. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche einen wunderschönen Tag.
P.S.: Thorsten arbeitet gerade an unserem umfangreichen Festival-Special. Aber nur wer ne Anzeige schaltet, kommt rein.
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