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    Speckgürtel nicht nur um die Hüfte:
    Plattform für re.flect

    Am 22. Dez 2011, 14:00 Uhr von Aussenreporter

    LPB war wahrscheinlich massiv auf der Suche nach guten Nachrichten und hatte deswegen keine Zeit für seine re.flect-Kolumne in der Dezember/Januar-Ausgabe. Deswegen bat mich die Redaktion um einen Text für die Plattform auf der letzten Seite. Sagte ich danke, bin gerne Ersatz und sowieso Feuerwehrmann im Herzen. Also auf nach Paris! Sogar ins Echte! 

    (Das ist fast Paris.) 

    Ich bin ein Landei und werde es immer bleiben. Provinz im Herzen, Speckgürtel nicht nur um die Hüften und das Hirn ein einziger Vorort. Gerade deshalb muss ich regelmäßig in eine richtige Stadt reisen, um die eigene Bedeutungslosigkeit bei jedem Schritt, in jedem Club, in jedem Laden zu inhalieren.

    Mit richtiger Stadt meine ich kein Frankfurt und kein München, Verzeihung, Freunde, Ihr seid auch nur Stuttgart mit mehr Fluss aber weniger Herz. Nein, Paris sollte es dieses Mal sein, mit dem TGV von Kopfbahnhof zu Kopfbahnhof und dann den Kopf an einem langen Wochenende durchpusten. Hat gut geklappt dank astreiner Tipps von Hippstern aus dem Freundeskreis. Architekten, Fashiondealer und Gastronomen im Inner Circle zu haben, ist von elementarer Bedeutung, gerade wenn du selber wie ich ein Dorfdepp bist. Brauchste keinen Reiseführer und keine iPhone-App mehr. 

    (Das war glaub Paris. Kann mich nicht mehr ganz erinnern. War in dem Bildordner “Ausflug nach Lutter am Baremberge”.) 

    Erste Erkenntnis: Amerika muss derzeit leer sein, weil alle Amis in Paris herumhängen. Erster Abend Couscous bei Chez Omar, der Tisch so groß wie ein Macbook, Laden voll wie Harald Juhnke zu seinen besten Zeiten, links ein Pärchen aus Italien, rechts die größte Nerdbrille der Welt mit Panzerglas-Glasstärke auf der Nase einer Hippsterin, ihr Gegenüber der schönste Junge der Welt: Hippster-Alarm aus Brooklyn, New York, das hätte man sogar aus dem Elsass noch erkennen können.

    Wir mussten unsere Getränke mangels Platz auf ihrem Tisch abstellen, hab ihnen zum Dank die ganze Zeit von unserem Wein nachgeschenkt. Sagt die große Brille plötzlich: „We just met Sofia Coppola, Paris is so tiny.“ Ich so: „Nimmer ganz sauber, oder was. Ich komm aus Stuttgart, das ist tiny.“ Sie wieder: „Stutt-what?“ Ich so: „Egal, aber kennste Casper: ,Und im Radio lief Jay Z immer wieder mit seinem Lied von der großen Stadt erinnert uns wieder wie klein wir sind.‘“ Sie wieder: „Sorry, wir müssen los, der Jetlag.“

    Erkenntnis zwei: Es tut gut, auch mal wieder in einen Laden nicht reinzukommen. Eine versteckte Bar hinter einem mexikanischen Imbiss. Erst der Imbiss, dann eine Tür, hinter der man eine Küche vermutet. Gibt es an der Stelle aber nicht, sondern eben eine Styler-Bar, süper cool, le dernier crie.

    Wir Touristenhorsts checken es nicht, glotzen rein, laufen außen rum, wollen uns dann reintrauen, als uns an der Tür der zweitschönste Junge der Welt den Weg versperrt. Dachte erst, das wäre ein genauso planloser Gast wie wir. War aber der Bouncer in der schicken Pariser Ausgabe. Er so: „Sucht Ihr was?“ Wir: „Ja, Glück, unendliche Jugend und entweder Ketamin oder Amphetamin oder beides in einem Cocktail. Momentan würde uns aber auch die versteckte Bar reichen.“ Er: „Sorry, heute Abend ist privat.“

    Da war es sofort wieder, dieses herrliche Gefühl von Provinz. Hab mich erkannt gefühlt und bin in eine Kleinstadtschockstarre gefallen. Meine Begleitung nicht. Hat dem Türsteher le plus cool erklärt, dass wir nur wegen seiner Bar extra aus Stuttgart gekommen sind (Lüge Nr. 1), dass wir wichtig sind (größte Lüge der Welt) und Journalisten (halbe Lüge) und dass „sorry, heute ist privat“ voll 90er und uninspiriert sei, außerdem seien wir auch privat und nicht geschäftlich unterwegs, müsste also passen. Nach langem Palaver dann der Kompromiss: Wir gehen in eine andere Bar und kommen dann wieder.

    Wir waren in einer anderen Bar und kamen dann wieder. Der Bouncer tat, als hätte es die Situation zuvor nie gegeben und wünscht uns auf Deutsch einen schönen Abend. Der Laden ist der Hit, klein, fein, ambitionierte Barkeeper. Gin Tonic mit Monkey 47 für 14 Euro, dann bitte gleich drei, danke, bitte, schönen Abend noch.

    Erkenntnis drei: Die wichtigste Währung der Nacht, die Gästeliste, funktioniert Länder übergreifend. Die Jungs vom Rocker 33 sind in einer Fanfreundschaft mit dem Social Club in Paris verbunden und haben netterweise für mich Wicht Plätzchen auf der Liste geschnorrt. Kleinstadt meets also Großstadt, Riesenschlange vor dem Laden, wir dran vorbei, ich zum Bouncer: „I am the Horst from your Nachbarland and I think that I am on the list de la Liberté, Egalité und Fraternité.” Die so: „WTF, verarsché oder was?“ Pause und französisches Stirnrunzeln. „Oh lala, du stehst tatsächlich auf der Listé, dann aber rein mit dir, du kleine, süße Kartoffel.“ Drinnen dann junge Menschen, Tanzen, Gin Tonic, Exzess und blinkende Lichter. Fast wie daheim. Schön.

    Zum Abschluss noch in einem jüdischen Feinkostgeschäft mit dem eigenwilligen Namen Panzer gefillte Fische gekauft, tatsächlich dem Pärchen aus Brooklyn wieder über den Weg gelaufen because Paris is so tiny und am Grab von Jim Morrison eine Schweigeminute eingelegt. Bis ein Depp neben mir auf seinem Handy „Stairway to heaven“ abgespielt hat. Hab das Scherzkeks ganz sanft in den Arm genommen und ihm ins Ohr geflüstert: „Na, mein Lieber, kommste auch vom Land?“

    Provinz ist halt doch immer da, wo ich bin. 

    LPB war wahrscheinlich massiv auf der Suche nach guten Nachrichten und hatte deswegen keine Zeit für seine re.flect-Kolumne in der Dezember/Januar-Ausgabe. Deswegen bat mich die Redaktion um einen Text für die Plattform auf der letzten Seite. Sagte ich danke, bin gerne Ersatz und sowieso Feuerwehrmann im Herzen. Also auf nach Paris! Sogar ins Echte!  (Das ist fast Paris.)  Ich bin ein Landei und werde es immer bleiben. Provinz im Herzen, Speckgürtel nicht nur um die Hüften und das Hirn ein einziger Vorort. Gerade deshalb muss ich regelmäßig in eine richtige Stadt reisen, um die eigene Bedeutungslosigkeit bei jedem Schritt, in jedem Club, in jedem Laden zu inhalieren. Mit richtiger Stadt meine ich kein Frankfurt und kein München, Verzeihung, Freunde, Ihr seid auch nur Stuttgart mit mehr Fluss aber weniger Herz. Nein, Paris sollte es dieses Mal sein, mit dem TGV von Kopfbahnhof zu Kopfbahnhof und dann den Kopf an einem langen Wochenende durchpusten. Hat gut geklappt dank astreiner Tipps von Hippstern aus dem Freundeskreis. Architekten, Fashiondealer und Gastronomen im Inner Circle zu haben, ist von elementarer Bedeutung, gerade wenn du selber wie ich ein Dorfdepp bist. Brauchste keinen Reiseführer und keine iPhone-App mehr.  (Das war glaub Paris. Kann mich nicht mehr ganz erinnern. War in dem Bildordner "Ausflug nach Lutter am Baremberge".)  Erste Erkenntnis: Amerika muss derzeit leer sein, weil alle Amis in Paris herumhängen. Erster Abend Couscous bei Chez Omar, der Tisch so groß wie ein Macbook, Laden voll wie Harald Juhnke zu seinen besten Zeiten, links ein Pärchen aus Italien, rechts die größte Nerdbrille der Welt mit Panzerglas-Glasstärke auf der Nase einer Hippsterin, ihr Gegenüber der schönste Junge der Welt: Hippster-Alarm aus Brooklyn, New York, das hätte man sogar aus dem Elsass noch erkennen können. Wir mussten unsere Getränke mangels Platz auf ihrem Tisch abstellen, hab ihnen zum Dank die ganze Zeit von unserem Wein nachgeschenkt. Sagt die große Brille plötzlich: „We just met Sofia Coppola, Paris is so tiny.“ Ich so: „Nimmer ganz sauber, oder was. Ich komm aus Stuttgart, das ist tiny.“ Sie wieder: „Stutt-what?“ Ich so: „Egal, aber kennste Casper: ,Und im Radio lief Jay Z immer wieder mit seinem Lied von der großen Stadt erinnert uns wieder wie klein wir sind.‘“ Sie wieder: „Sorry, wir müssen los, der Jetlag.“ Erkenntnis zwei: Es tut gut, auch mal wieder in einen Laden nicht reinzukommen. Eine versteckte Bar hinter einem mexikanischen Imbiss. Erst der Imbiss, dann eine Tür, hinter der man eine Küche vermutet. Gibt es an der Stelle aber nicht, sondern eben eine Styler-Bar, süper cool, le dernier crie. Wir Touristenhorsts checken es nicht, glotzen rein, laufen außen rum, wollen uns dann reintrauen, als uns an der Tür der zweitschönste Junge der Welt den Weg versperrt. Dachte erst, das wäre ein genauso planloser Gast wie wir. War aber der Bouncer in der schicken Pariser Ausgabe. Er so: „Sucht Ihr was?“ Wir: „Ja, Glück, unendliche Jugend und entweder Ketamin oder Amphetamin oder beides in einem Cocktail. Momentan würde uns aber auch die versteckte Bar reichen.“ Er: „Sorry, heute Abend ist privat.“ Da war es sofort wieder, dieses herrliche Gefühl von Provinz. Hab mich erkannt gefühlt und bin in eine Kleinstadtschockstarre gefallen. Meine Begleitung nicht. Hat dem Türsteher le plus cool erklärt, dass wir nur wegen seiner Bar extra aus Stuttgart gekommen sind (Lüge Nr. 1), dass wir wichtig sind (größte Lüge der Welt) und Journalisten (halbe Lüge) und dass „sorry, heute ist privat“ voll 90er und uninspiriert sei, außerdem seien wir auch privat und nicht geschäftlich unterwegs, müsste also passen. Nach langem Palaver dann der Kompromiss: Wir gehen in eine andere Bar und kommen dann wieder. Wir waren in einer anderen Bar und kamen dann wieder. Der Bouncer tat, als hätte es die Situation zuvor nie gegeben und wünscht uns auf Deutsch einen schönen Abend. Der Laden ist der Hit, klein, fein, ambitionierte Barkeeper. Gin Tonic mit Monkey 47 für 14 Euro, dann bitte gleich drei, danke, bitte, schönen Abend noch. Erkenntnis drei: Die wichtigste Währung der Nacht, die Gästeliste, funktioniert Länder übergreifend. Die Jungs vom Rocker 33 sind in einer Fanfreundschaft mit dem Social Club in Paris verbunden und haben netterweise für mich Wicht Plätzchen auf der Liste geschnorrt. Kleinstadt meets also Großstadt, Riesenschlange vor dem Laden, wir dran vorbei, ich zum Bouncer: „I am the Horst from your Nachbarland and I think that I am on the list de la Liberté, Egalité und Fraternité." Die so: „WTF, verarsché oder was?“ Pause und französisches Stirnrunzeln. „Oh lala, du stehst tatsächlich auf der Listé, dann aber rein mit dir, du kleine, süße Kartoffel.“ Drinnen dann junge Menschen, Tanzen, Gin Tonic, Exzess und blinkende Lichter. Fast wie daheim. Schön. Zum Abschluss noch in einem jüdischen Feinkostgeschäft mit dem eigenwilligen Namen Panzer gefillte Fische gekauft, tatsächlich dem Pärchen aus Brooklyn wieder über den Weg gelaufen because Paris is so tiny und am Grab von Jim Morrison eine Schweigeminute eingelegt. Bis ein Depp neben mir auf seinem Handy „Stairway to heaven“ abgespielt hat. Hab das Scherzkeks ganz sanft in den Arm genommen und ihm ins Ohr geflüstert: „Na, mein Lieber, kommste auch vom Land?“ Provinz ist halt doch immer da, wo ich bin. 

     
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  • 3

    Happy Weekend Mix by Alexander Antonakis

    Am 21. Okt 2011, 17:00 Uhr von martin

    (In diesem Bild leichte Ähnlichkeit mit David Guetta oder? Sorry, musste raus.)

    Zum zweiten Mal beim HWM kein Stuttgarter, sondern ein Frankfurter: Aus gegebenen Anlass haben wir heute einen klassischen House-Mix inklusive einiger alten Perlen von Alexander Antonakis aus Frankfurt im Angebot. Alex legt heute Abend mit Hans Nieswandt bei 12 Jahre re.flect in der Suite auf. Allein wegen “The Bounce” am Schluss hat dieser Mix bei mir schon gewonnen. Die Platte habe ich ewig gesucht, weil damals nicht gekauft, weiß letzten Endes gar nicht mehr wo ich die dann gefunden habe, entweder Ebay, Sandro oder aus New York. Sogar irgendwann digitalisiert, ui.

    Alex und ich waren so gesehen eine Weile Kollegen, denn er hat einst die Sub Culture Ausgabe Frankfurt mit seinem guten Musikgewissen gesteuert. Heute kümmert er sich um die re.flect-FFM-Edition, schmeißt in Frankfurt die Partyreihe Chocolat und bezeichnet sich als Music Lover und Record Collector. Wusste ich noch von früher und hört man meines Erachtens auch auf dem Mix, der mit Vinyl an einem Stück aufgenommen wurde für die Freebase Radio Show. Holpert ab und zu, aber das gehört eben auch dazu.

    Download Soundcloud oder iTunes 

    Schönes Wochenende live aus Gelsenkirchen wünscht euch…

    …der Timo

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    (In diesem Bild leichte Ähnlichkeit mit David Guetta oder? Sorry, musste raus.) Zum zweiten Mal beim HWM kein Stuttgarter, sondern ein Frankfurter: Aus gegebenen Anlass haben wir heute einen klassischen House-Mix inklusive einiger alten Perlen von Alexander Antonakis aus Frankfurt im Angebot. Alex legt heute Abend mit Hans Nieswandt bei 12 Jahre re.flect in der Suite auf. Allein wegen "The Bounce" am Schluss hat dieser Mix bei mir schon gewonnen. Die Platte habe ich ewig gesucht, weil damals nicht gekauft, weiß letzten Endes gar nicht mehr wo ich die dann gefunden habe, entweder Ebay, Sandro oder aus New York. Sogar irgendwann digitalisiert, ui. Alex und ich waren so gesehen eine Weile Kollegen, denn er hat einst die Sub Culture Ausgabe Frankfurt mit seinem guten Musikgewissen gesteuert. Heute kümmert er sich um die re.flect-FFM-Edition, schmeißt in Frankfurt die Partyreihe Chocolat und bezeichnet sich als Music Lover und Record Collector. Wusste ich noch von früher und hört man meines Erachtens auch auf dem Mix, der mit Vinyl an einem Stück aufgenommen wurde für die Freebase Radio Show. Holpert ab und zu, aber das gehört eben auch dazu. Download Soundcloud oder iTunes  Schönes Wochenende live aus Gelsenkirchen wünscht euch... ...der Timo 1. Loose Joints – Is It All Over My Face (West End) 2. Kenny Dixon Jr. – I Like It (KDJ) 3. Guti – Every Cow Has A Bird (Crosstown Rebels) 4. Mike Huckaby – Disco Time (Harmonie Park) 5. Eddie C – One With The Stars (Sleazy Beats) 6. Motor City Drum Ensemble – Raw Cuts #3 (MCDE) 7. Terrence Parker & Claude Young Jr – Untitled (Dow) 8. Sharon Redd – Beat The Street (Instrumental/Prelude) 9. Gary’s Gang – Makin Music (Dub Mix/Radar) 10. Brian Harris – H²O (Chicago Underground) 11. Oracy – Family Day (Mojuba) 12. Fingers Inc feat. Chuck Roberts – Can You Feel It (Acapella/Desire) 13. Kenlou – The Bounce (MAW)

     
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  • 2

    Reflect.de Relaunch

    Am 15. Mrz 2011, 15:15 Uhr von martin

    Was man mit WordPress heutzutage alles machen kann, beweisen unser Raps-Mischi und seine re.flect-Truppe. Die Tage ist man mit der neuen Homepage bzw. Blog an den Start gegangen, richtig unterscheiden kann man das nicht mehr. Nettes Rollover-Menü (“Standard” wie Thorsten sagen würde) und viel sortierter Content. Muss man sich erst bisschen eingucken, aber Mensch gewöhnt sich bekanntlich an alles. Niceone oder halt auch endsnice.

    www.reflect.de

    Was man mit Wordpress heutzutage alles machen kann, beweisen unser Raps-Mischi und seine re.flect-Truppe. Die Tage ist man mit der neuen Homepage bzw. Blog an den Start gegangen, richtig unterscheiden kann man das nicht mehr. Nettes Rollover-Menü ("Standard" wie Thorsten sagen würde) und viel sortierter Content. Muss man sich erst bisschen eingucken, aber Mensch gewöhnt sich bekanntlich an alles. Niceone oder halt auch endsnice. www.reflect.de

     
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  • 14

    Vier Wochen ohne Facebook

    Am 14. Feb 2011, 11:36 Uhr von martin

    Vergangenen Freitag ist die neue re.flect-Ausgabe erschienen (ab sofort auch im Frankfurter Raum erhältlich). In unserer Kolumne habe ich über meine ersten Wochen ohne Facebook sinniert. Hier der Text etwas gekürzt bzw. neu ergänzt.

    Zugegeben etwas überstürzt meldete ich mich Mitte Januar bei Facebook ab. Beruhte nicht auf einer Anti-Facebook-ist-voll-blöd-Aktion, sondern ganz im Gegenteil, ich hatte wahnsinnig viel Spass im bayrischsten aller Netzwerke – Zuckerberg muss bei der Programmierung eine Weißwurst zu viel gezuzelt haben, anders lässt sich der von Itzehoe bis Kufstein weltberühmte blauweiß-Look kaum erklären. Das Problem war weniger Mark, sondern ich. Die Maschine hat mich einfach zu stark ausgebremst, kann man auch alles hier nochmals nachlesen.

    In den letzten Wochen fragten mich einige Leute, ja Mensch Maddin, du Armer, wie geht’s dir denn? So ganz ohne Facebook? Ähnlich wie beim Geburtstag. Und wie fühlt man sich mit 34? Oder manch anderer meinte wiederum, geht das überhaupt, so als „Blogger“ ohne Facebook? Sehr gut und sehr gut, danke, danke, alles gut. Kessel.TV gab es schon bevor ich überhaupt einen G´sichtbuch-Account hatte und unsere Fanpage haben wir erst anderthalb Jahre nach unserem Start eingerichtet. Wird übrigens von Thorsten weiterhin betreut.

    Ja und sonst? Ja sehr gut! Vielleicht ist es nur eine Einbildung, aber ich fühle mich seit der Abmeldung entspannter und gelassener. Mein Kopf und meine Augen wummern und flimmern nicht mehr so von dieser scheinbaren Informationsflut. Eigentlich gab es ja gar keine Infoflut, aber trotzdem suggerierte mir Facebook das Gefühl, du verpasst was und da passiert total viel, genau jetzt (!), wenn du nicht drin bist. Und abends war meine Birne total matschig, wenn nicht sogar erschöpft vom vielen Kommentieren, Liken, mailen und freilich auch aufregen, was so manch einer meiner Kontakte von sich gab.

    Weiterhin bilde ich mir ein, dass sich meine Laune verbessert hat. Seit ein paar Wochen fliege ich im Büro wie Spiderman am Broadway durchs Büro, leg mich gerne mal aufs Maul und gehe sowieso allen mit meiner guten Stimmung abartig aufn Sack. War sogar mal wieder aus an einem Freitagabend und bin auch da dann allen DJ-Kollegen, Barleuten und Türstehern aufn Sack gegangen.

    Zwischenzeitlich bin ebenfalls der Meinung, einen leichten Zeitgewinn feststellen zu können. Habe in den letzten Wochen bemerkenswert oft gegen 18:00 Uhr das Büro verlassen, Regelzeit war sonst eher 19:00, 19:30 Uhr.

    Natürlich hält man sich auch ohne Facebook mit vielen anderen Dingen im Netz auf – Spiegel hier, Süddeutsche dort, Blog sowieso, wann kommt mal wieder Geld auf mein Konto? –  gerade wenn so gesehen niemanden hat, der deine Arbeit kontrolliert und man einzig und allein zu gewissen Zeitpunkten mit einem Job fertig sein muss.

    In den letzten Wochen habe ich mit einigen Leuten über meinen “Selbstentzug” und Facebook im Allgemeinen gesprochen und dabei kamen teilweise interessante Einloggverhalten heraus. Nicht wenige meinten, sie würden sich gerade einmal am Tag anmelden, manche nur alle zwei, drei Tage. Wenn ich es mir recht überlege: Bei mir waren eigentlich auch immer nur dieselben 30, 40 Leute online.

    Auch war ich mit vielen einig, dass Facebook als Club-Promotiontool stark überschätzt wird. Meiner Meinung bringt es einfach nichts, wenn man schon wieder am Montagmorgen damit anfängt, seine Party vom kommenden Freitag oder Samstag zu posten – und das dann täglich fünfmal. Führt doch nur dazu, dass man reihenweise ausgeblendet oder gegebenenfalls gar ganz gekickt wird. Zu diesem Thema hat Jan Votteler aka JayVee eine gute Kolumne im aktuellen PRINZ verfasst. Meiner Meinung nach laufen die Läden oder Partys genauso gut oder genauso schlecht wie in den Jahren vor dem Facebook-Overkill.

    Alright, bin also raus und ziemlich zufrieden ohne. War natürlich kein Pionier, sondern mal wieder ein Late Bird. Gibt sogar schon Bücher von Aussteigern. Neulich meinte ich noch, dass ich mir als Option einen Neustart mit einem “kleinen” Account offen halte. Momentan ist dieser Gedanke aber weiter weg als mein Name auf einem komischen Porsche 3G-Dingsbumms.

    Vergangenen Freitag ist die neue re.flect-Ausgabe erschienen (ab sofort auch im Frankfurter Raum erhältlich). In unserer Kolumne habe ich über meine ersten Wochen ohne Facebook sinniert. Hier der Text etwas gekürzt bzw. neu ergänzt. Zugegeben etwas überstürzt meldete ich mich Mitte Januar bei Facebook ab. Beruhte nicht auf einer Anti-Facebook-ist-voll-blöd-Aktion, sondern ganz im Gegenteil, ich hatte wahnsinnig viel Spass im bayrischsten aller Netzwerke - Zuckerberg muss bei der Programmierung eine Weißwurst zu viel gezuzelt haben, anders lässt sich der von Itzehoe bis Kufstein weltberühmte blauweiß-Look kaum erklären. Das Problem war weniger Mark, sondern ich. Die Maschine hat mich einfach zu stark ausgebremst, kann man auch alles hier nochmals nachlesen. In den letzten Wochen fragten mich einige Leute, ja Mensch Maddin, du Armer, wie geht’s dir denn? So ganz ohne Facebook? Ähnlich wie beim Geburtstag. Und wie fühlt man sich mit 34? Oder manch anderer meinte wiederum, geht das überhaupt, so als „Blogger“ ohne Facebook? Sehr gut und sehr gut, danke, danke, alles gut. Kessel.TV gab es schon bevor ich überhaupt einen G´sichtbuch-Account hatte und unsere Fanpage haben wir erst anderthalb Jahre nach unserem Start eingerichtet. Wird übrigens von Thorsten weiterhin betreut. Ja und sonst? Ja sehr gut! Vielleicht ist es nur eine Einbildung, aber ich fühle mich seit der Abmeldung entspannter und gelassener. Mein Kopf und meine Augen wummern und flimmern nicht mehr so von dieser scheinbaren Informationsflut. Eigentlich gab es ja gar keine Infoflut, aber trotzdem suggerierte mir Facebook das Gefühl, du verpasst was und da passiert total viel, genau jetzt (!), wenn du nicht drin bist. Und abends war meine Birne total matschig, wenn nicht sogar erschöpft vom vielen Kommentieren, Liken, mailen und freilich auch aufregen, was so manch einer meiner Kontakte von sich gab. Weiterhin bilde ich mir ein, dass sich meine Laune verbessert hat. Seit ein paar Wochen fliege ich im Büro wie Spiderman am Broadway durchs Büro, leg mich gerne mal aufs Maul und gehe sowieso allen mit meiner guten Stimmung abartig aufn Sack. War sogar mal wieder aus an einem Freitagabend und bin auch da dann allen DJ-Kollegen, Barleuten und Türstehern aufn Sack gegangen. Zwischenzeitlich bin ebenfalls der Meinung, einen leichten Zeitgewinn feststellen zu können. Habe in den letzten Wochen bemerkenswert oft gegen 18:00 Uhr das Büro verlassen, Regelzeit war sonst eher 19:00, 19:30 Uhr. Natürlich hält man sich auch ohne Facebook mit vielen anderen Dingen im Netz auf - Spiegel hier, Süddeutsche dort, Blog sowieso, wann kommt mal wieder Geld auf mein Konto? -  gerade wenn so gesehen niemanden hat, der deine Arbeit kontrolliert und man einzig und allein zu gewissen Zeitpunkten mit einem Job fertig sein muss. In den letzten Wochen habe ich mit einigen Leuten über meinen "Selbstentzug" und Facebook im Allgemeinen gesprochen und dabei kamen teilweise interessante Einloggverhalten heraus. Nicht wenige meinten, sie würden sich gerade einmal am Tag anmelden, manche nur alle zwei, drei Tage. Wenn ich es mir recht überlege: Bei mir waren eigentlich auch immer nur dieselben 30, 40 Leute online. Auch war ich mit vielen einig, dass Facebook als Club-Promotiontool stark überschätzt wird. Meiner Meinung bringt es einfach nichts, wenn man schon wieder am Montagmorgen damit anfängt, seine Party vom kommenden Freitag oder Samstag zu posten - und das dann täglich fünfmal. Führt doch nur dazu, dass man reihenweise ausgeblendet oder gegebenenfalls gar ganz gekickt wird. Zu diesem Thema hat Jan Votteler aka JayVee eine gute Kolumne im aktuellen PRINZ verfasst. Meiner Meinung nach laufen die Läden oder Partys genauso gut oder genauso schlecht wie in den Jahren vor dem Facebook-Overkill. Alright, bin also raus und ziemlich zufrieden ohne. War natürlich kein Pionier, sondern mal wieder ein Late Bird. Gibt sogar schon Bücher von Aussteigern. Neulich meinte ich noch, dass ich mir als Option einen Neustart mit einem "kleinen" Account offen halte. Momentan ist dieser Gedanke aber weiter weg als mein Name auf einem komischen Porsche 3G-Dingsbumms.

     
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  • 29

    Yo! KTV Raps (07)

    Am 13. Apr 2010, 16:00 Uhr von Mischi

    Wie sagt man so schön? “Harter Hund hat Grill im Mund” – davon weiß auch der SPIEGEL in seiner ganz netten, wenngleich sehr lückenhaften (wo ist ODB?!), Grill-Historie zu berichten.

    Genauso lückenhaft, aber dafür mit genau so viel Gold in der Fresse, ist unsere kleine HipHop-Insel “Yo! KTV Raps”, die diesmal mit ein bisschen Verspätung angefahren wird, aber dafür wieder vollgepackt ist mit Stuff.

    Viel Spaß!

    . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .


    Ja ja, der DJ Premier: Den Kerle zu booken scheint ungefähr so schwierig zu sein, wie “Clash of The Titans” philosophischen Tiefgang anzuhängen. Nach einem geplatzten Booking im März im Zapata, hat der Chris Martin jetzt auch das für den 30. April angekündigte Booking im Röcker verschoben.

    Auf Nachfrage bei der Rocker33-Posse hieß es nur “Persönliche Gründe”, mehr weiß man in der Heilbronnerstraße 7 auch nicht. Neuer Termin ist jedenfalls der 23.05. (ebenfalls im Rocker33) und da freu ich mich schon tierisch drauf.

    . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Einige ganz andere Meldungen aus der Welt der Superstar-Producer haben zuletzt die HipHop-Blogger weltweit Nüsse gehen lassen: Da wäre zum einen obiges Bild aus dem Studio von Dr. Dre, der immer noch an seinem inzwischen schon fast mythenumrankten Album “Detox” schraubt.

    Dass Jay-Z nun erneut mit ihm an den Boards hockt (und wahrscheinlich wie schon bei “Chronic 2001″ wieder Ghostwriter für den Doktor spielt), ist jedenfalls ein hoffnungsfrohes Zeichen, dass bald ALLES gut wird.

    Und auch vom Felsenpeter gibt´s Neues: Der war kürzlich auf Hawaii, um gemeinsam mit Kanye West Beats zu basteln, wie er in einem Interview mit Peter Rosenberg von HOT97 bestätigte. Was wie der feuchte Traum jedes Neo-Backpackers klingt, könnte schon bald auf Kanyes neuestem Album Wirklichkeit werden.

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    Wie sagt man so schön? "Harter Hund hat Grill im Mund" – davon weiß auch der SPIEGEL in seiner ganz netten, wenngleich sehr lückenhaften (wo ist ODB?!), Grill-Historie zu berichten. Genauso lückenhaft, aber dafür mit genau so viel Gold in der Fresse, ist unsere kleine HipHop-Insel "Yo! KTV Raps", die diesmal mit ein bisschen Verspätung angefahren wird, aber dafür wieder vollgepackt ist mit Stuff. Viel Spaß! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ja ja, der DJ Premier: Den Kerle zu booken scheint ungefähr so schwierig zu sein, wie "Clash of The Titans" philosophischen Tiefgang anzuhängen. Nach einem geplatzten Booking im März im Zapata, hat der Chris Martin jetzt auch das für den 30. April angekündigte Booking im Röcker verschoben. Auf Nachfrage bei der Rocker33-Posse hieß es nur "Persönliche Gründe", mehr weiß man in der Heilbronnerstraße 7 auch nicht. Neuer Termin ist jedenfalls der 23.05. (ebenfalls im Rocker33) und da freu ich mich schon tierisch drauf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einige ganz andere Meldungen aus der Welt der Superstar-Producer haben zuletzt die HipHop-Blogger weltweit Nüsse gehen lassen: Da wäre zum einen obiges Bild aus dem Studio von Dr. Dre, der immer noch an seinem inzwischen schon fast mythenumrankten Album "Detox" schraubt. Dass Jay-Z nun erneut mit ihm an den Boards hockt (und wahrscheinlich wie schon bei "Chronic 2001" wieder Ghostwriter für den Doktor spielt), ist jedenfalls ein hoffnungsfrohes Zeichen, dass bald ALLES gut wird. Und auch vom Felsenpeter gibt´s Neues: Der war kürzlich auf Hawaii, um gemeinsam mit Kanye West Beats zu basteln, wie er in einem Interview mit Peter Rosenberg von HOT97 bestätigte. Was wie der feuchte Traum jedes Neo-Backpackers klingt, könnte schon bald auf Kanyes neuestem Album Wirklichkeit werden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Funkdoktor Redman ist im Twitterrausch und leakt darüber einen Track nach dem anderen, von denen sicherlich auch der eine oder andere auf seinem kommenden Album "Reggie" sein dürfte. Schaut mal bei Reds Twitter-Account vorbei und checkt seine Posts so um den 10. April rum ... Live kommt der New Jersey-Representer übrigens auch nach Stuttgart – und zwar am 22. Mai ins Zapata, Chimperator und Turnschuhe&Beats sei Dank. Support kommt von Kodimey und Marvin B. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Während Young Money Entertainment noch damit klar kommen muss, dass sein Gründer Lil Wayne im Knast schmort (wir berichteten), steht neuer Knatsch ins angebliche WG-Haus von Nicki Minaj, Tyga, Gudda Gudda und Co. Ein Industrie-bekannter Groupie namens Kat Stacks hat im Internet eine unglaubliche Hater-Stampede ausgelöst, als sie Mobiltelefonnummern, Kontostände ("dem some broke-ass n***uz") und explizite Sexdetails aus dem Hause Young Money (“Yes, I hab screwed the hol’ Jung Money”) öffentlich machte und sich an all die "beetches" da draußen wandte. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten: Irgend jemand hat ihr das Jugendamt auf den Hals gehetzt, um ihr das Sorgerecht für ihren Sohn abzunehmen, Fahndungsfotos tauchten auf, ihr Twitteraccount wurde gehackt und, und, und. Autsch, Internet-Gangster! Videos, Verschwörungstheorien und einen unglaublich amüsanten Unterschichten-Akzent gibt es auf katstacks.com. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weiter gehts wie immer mit den Goodies und Kronjuwelen von "Yo! KTV Raps" – den Free Mixtapes. Zuerst eine kurze Klarstellung: Wir bekommen weder Kohle noch Shirts oder Platten von Melting Pot Music (MPM), auch wenn MPM in letzter Zeit hier schon fast überpräsent ist – die Jungs aus Köln haben in Deutschland schlichtweg die Nase vorn, wenn es um fortschrittliches Beatschmieden geht. Und so lange das sympathische Mini-Label weiterhin solch einen Lauf hat wie zur Zeit, werden wir MPM auch regelmäßig hier drin haben, so is´ das eben :). So z. B. das Projekt Rockafella: Die beiden Beatbastler aus dem MPM-Umfeld Fella Vaughn (geiler Track mit Hus The Kingpin, aber schon bissl älter) und Tobrock haben sich zusammen getan und eine Platte voller Beatskizzen und Bootlegs aufgenommen. Diese gibt es auf ihrer Bandcamp-Seite zum kostenlosen Download, dort kann man auch schon mal vorchecken. Lohnt sich aber auf jeden Fall! Beispiele gefällig? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auch die fantastische Compilation-Serie "Hi-Hat Club" aus dem Hause MPM, die man bis dato noch käuflich erwerben musste / sollte / konnte, gibt es nun komplett (!) bei Bandcamp als kostenlosen Stream und teilweise als kostenlosen Download (Danke für den Hinweis, Habeebullah!). Da freut sich der geneigte Instrumental-HipHop-DillaDonuts-Hörer, greift zu – und entschliesst sich vielleicht auch dazu, sich die eine oder andere Folge auf Vinyl zu holen. (Hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf Suff Daddys kommendes Album "The Gin Diaries" feat. Miles Bonny) Suff Daddy feat. Miles Bonny - 5 O'Clock Suff from MPMTV on Vimeo. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Na gut, das ist jetzt auch nicht so richtig Rap, aber wer es bei diesem verdammten Pisswetter (und ich Idiot schreib noch beim letzten Mal euphorisch vom baldigen Sommer, tsts) etwas kuscheliger mag, wird bei Common fündig. Der Lieblingsrapper deines Lieblings-Rap-Fans spielt neben Queen Latifah die Hauptrolle in einer kitschigen, belanglosen Liebeskomödie namens "Just Wright" und hat zu diesem Anlass gemeinsam mit Twilite Tone einen schönen Mix zusammengebastelt. Mit dabei sind Tracks von Bilal, Dwele, Prince, Don Blackman, Jamiroquai und Bjork (!), downloaden kann man das Ganze for free auf Commons Homepage. Rappers need love too, gell. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Und wo wir schon oben ein Video haben, kommen wir nun zur Bewegtbildsektion: Egal, was man von Rick Ross halten mag, der pummelige Möchtegern-Koka-Großhändler aus Miami ist gerade omnipräsent, hat tonnenweise Swagger und ein unfickbares Gespür für Beats. "Super High" featuring Ne-Yo soll wohl die erste Single aus Ross´ neuem Album "Teflon Don" werden, produziert wurde der Track von DJ Clark Kent, der ihn übrigens auch geleakt hat. Major-Shit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Und auch Waka Flocka Flame, der Hype der Stunde und seines Zeichens Mitglied in Gucci Manes 1017 Brick Squad, hat sich Ricky für den Remix seines Ringtone-Kofferraum-Bangers “O Let’s Do It” ins Boot geholt. Zusammen mit dem Diddy wurde New York abgefackelt; ausgeraubt oder angeschossen wurde aber wohl niemand. Kann man nix gegen sagen, das Ding knallt ordentlich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . DJ Premier, die zweite: Vielleicht konnte Herr Martin seine Gigs auch deshalb nicht wahr nehmen, weil er erst noch ein paar tighte Beats vom Stapel lassen musste - so z. B. für seinen Homie Joell Ortiz (YAOWAH!). Das Video zu "Project Boy" erinnert mich übrigens ein bisschen an das zu "Stress" von Justice, wenngleich es bei weitem nicht so hart ist ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Alchemist hat für den Remix seines Bangers "Key To The City", bei dem Prodigy einen Gastvers beisteuerte, einfach die andere Mobb Deep-Hälfte Havoc in die Booth geholt. Den Link zum Download dieses unreleased Tracks hat Alchemist übrigens über seinen Twitteraccount rausgehauen, checkt mal die Posts am 05. April ... Gefällt mir fast noch besser als das Original, by the way. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Young Moneys Wunderkind Drake präsentiert mit "Over" die erste Single seines mit Spannung erwarteten ersten "richtigen" Albums "Thank Me Later". Tolles Video, toller Text, toller (aber angeblich schrecklich arroganter) Typ. Mal sehen, was Kat Stacks dazu zu sagen hat, hehe. (EDIT: neuer Versuch, nachdem das Video vorhin von irgendwelchen Musikbiz-Fuckern vom Label gesperrt wurde. Wer aufs Bild klickt, kommt zum Video bei tape.tv) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Outkasts Big Boi hatten wir an dieser Stelle ja schon mal – und im Zuge der bevorstehenden Veröffentlichung seines Albums "Sir Lucius Left Foot" ist der Kerle nicht nur Gast im sehr sehenswerten "Tight Rope"-Video der sehr fantatastischen Janelle Monáe, sondern auch solo am Start mit der ersten offiziellen Single namens "Shutterbug". Und ´ne Talkbox ist halt doch viel geiler als Autotune. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zum Schluss noch ein Anti-BlingBling-video, das in seiner realistischen Darstellung des "every day hustles" sehr sympathisch ist: Strong Arm Steady featuring Phonte Coleman, Beat von Madlib. Classic. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . So, das wärs mal wieder, sorry für die kleine Verspätung, aber weil Rap ein guter Kumpel von mir ist, kann er auch mal warten. Peace, Le Mischi für Yo! KTV Raps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PS: Na klar, wir haben ja noch einen kleinen Rausschmeißer für Euch, der nicht so ganz was mit Räp zu tun hat. NuSoul-Dilla-Heads aufgepasst: SA-RA Creative Partners-Drittel Shafiq Husayn hat sich den Soulquarians-Crooner Bilal geschnappt und einen scheppernden Track namens "Cheeba" aufgenommen. Ganz fein.

     
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    Yo! KTV Raps (06)

    Am 26. Mrz 2010, 14:00 Uhr von Mischi

    (Aww yeah, Summertime!)

    Liebe Yo! KTV Raps-Leser,

    eines ist ja mal unbestritten ganz klar: Sommer ist Rap-Zeit, lasst euch da nix anderes erzählen. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen am Start sind, löst das beim allgemeinen Rap-Fan eine biochemische Kettenreaktion aus, die in sich in Form von unbezähmbaren Cabrio-, BBQ- und G-Funk-Gelüsten manifestiert.

    Dem können auch wir uns nicht verschliessen und posten deshalb haufenweise musikalischen Sonnenschein, wobei wir natürlich trotzdem alle Facetten des Rap-Geschehens abdecken.

    Passend zur allgemeinen Wetterlage:

    Dubstep-Held der Stunde Rusko sorgt gerade mit seinem “Cali Anthem” für Furore im Netz. Fettester Breitreifen-Strandcruiser-Sound inklusive 2pac/Roger Troutman-Schnippsel (zweimal R.I.P. mit Ketchup, bitte), der Sommer kann kommen. Ich hab auch schon mein Longboard entstaubt.

    Dank Mad Decent gibt es das Ding hier zum Free Download (Ziel speichern unter und so):

    Viel Spaß beim Cruisen…

    . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    …wofür wir natürlich auch gleich den richtigen Sound in Form von Free Mixtapes haben:

    Ja, der Consequence: Mir ist der smarte MC das erste Mal als Sidekick von A Tribe Called Quest aufgefallen und wat nach deren Split irgendwie bissl weg vom Fenster.

    Doch nun geht Cons mit Rückendeckung von ATCQ-Fan Kanye West und dessen Label G.O.O.D. Music sowie Universal Motown und Nahright.com in die Vollen – und zwar mit seinem brandneuen Free Download-Mixtape “Movies On Demand”.

    Mit dabei sind u.a. Kanye West, P. Diddy, Q-Tip, Common, Pharoahe Monch, Talib Kweli, Kid Cudi, Maino,The LOX, Rick Ross, John Legend und Asher Roth, die Beats kommen u.a. von Herr West, Statik Selektah, Lee Bannon und Clinton Sparks.

    Die Namen verheißen natürlich Qualität und die wird auch geliefert – das Teil würde auch ohne Wimpernzucken als vollwertiges Album durchgehen. Unbedingt hier holen! (direkter Download-Link via Universal Music)

    Anspiel-Tipps: “Don’t Mean 2 Hurt You feat. Spree Wilson”, “The More I Get feat. Rick Ross” und der “Whatever U Want G.O.O.D. VS. Bad Megamix” feat. Kanye West, P. Diddy, Common, Kid Cudi, The Lox & John Legend.

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    (Aww yeah, Summertime!) Liebe Yo! KTV Raps-Leser, eines ist ja mal unbestritten ganz klar: Sommer ist Rap-Zeit, lasst euch da nix anderes erzählen. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen am Start sind, löst das beim allgemeinen Rap-Fan eine biochemische Kettenreaktion aus, die in sich in Form von unbezähmbaren Cabrio-, BBQ- und G-Funk-Gelüsten manifestiert. Dem können auch wir uns nicht verschliessen und posten deshalb haufenweise musikalischen Sonnenschein, wobei wir natürlich trotzdem alle Facetten des Rap-Geschehens abdecken. Passend zur allgemeinen Wetterlage: Dubstep-Held der Stunde Rusko sorgt gerade mit seinem "Cali Anthem" für Furore im Netz. Fettester Breitreifen-Strandcruiser-Sound inklusive 2pac/Roger Troutman-Schnippsel (zweimal R.I.P. mit Ketchup, bitte), der Sommer kann kommen. Ich hab auch schon mein Longboard entstaubt. Dank Mad Decent gibt es das Ding hier zum Free Download (Ziel speichern unter und so): Viel Spaß beim Cruisen... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...wofür wir natürlich auch gleich den richtigen Sound in Form von Free Mixtapes haben: Ja, der Consequence: Mir ist der smarte MC das erste Mal als Sidekick von A Tribe Called Quest aufgefallen und wat nach deren Split irgendwie bissl weg vom Fenster. Doch nun geht Cons mit Rückendeckung von ATCQ-Fan Kanye West und dessen Label G.O.O.D. Music sowie Universal Motown und Nahright.com in die Vollen – und zwar mit seinem brandneuen Free Download-Mixtape "Movies On Demand". Mit dabei sind u.a. Kanye West, P. Diddy, Q-Tip, Common, Pharoahe Monch, Talib Kweli, Kid Cudi, Maino,The LOX, Rick Ross, John Legend und Asher Roth, die Beats kommen u.a. von Herr West, Statik Selektah, Lee Bannon und Clinton Sparks. Die Namen verheißen natürlich Qualität und die wird auch geliefert – das Teil würde auch ohne Wimpernzucken als vollwertiges Album durchgehen. Unbedingt hier holen! (direkter Download-Link via Universal Music) Anspiel-Tipps: "Don't Mean 2 Hurt You feat. Spree Wilson", "The More I Get feat. Rick Ross" und der "Whatever U Want G.O.O.D. VS. Bad Megamix" feat. Kanye West, P. Diddy, Common, Kid Cudi, The Lox & John Legend. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hui, der Jim Jones war aber fleissig, Kinners, dem Namen werdet ihr diesmal noch ein paar mal begegnen. Also: Der ehemalige Dipset-Chef und mit seiner Byrd Gang recht erfolgreiche Harlem-Representer Jim Jones hat für das XXL Mag nun endlich sein immer wieder verschobenes und umso heißer erwartetes Mixtape mit dem Namen "The Ghost Of Rich Porter" veröffentlicht. Dabei geht es vor allem um den gnadenlosen, bösen Hustle in den unfairen Straßen von Nord-Manhattan und davon wissen auch u.a. Gucci Mane, Juelz Santana, Shawty Lo, Maino und Joell Ortiz zu berichten. NY Proletenrap Street Shit vom Feinsten also. Das Teil gibt es hier zum Free Download. Anspieltipps: "Tryna Win (feat. Maino)", "Coke Rush (feat. Sen City & Starr)" und "My Life Is A Movie (feat. Kingpin Slim)". . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Düster geht es auch in Detroit zu – und genau von dort kommt der junge, hungrige MC Danny Brown. Der hat aktuell den vierten Teil seiner "Detroit State Of Mind"-Serie draußen mit Beats von Black Milk, Waajeed und DJ Babu sowie Gastversen von Trick Trick, Guilty Simpson und T-3 von Slum Village. Düsteres Ding, aber gut. Der Kerl kann was. Gibt es beim Business-bekannten Okayplayer und Rap-Promoter FWMJ hier zum kostenlosen Download. Ansieltipps: "Gametime" und "The Wizard". . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Natürlich haben wir auch wieder was für die Instrumental-Rap- und Dope Beats-Fans im Angebot – und zwar von dem kanadischen Beatschmied Dela. Der Producer, der auf seinem letzten und übrigens sehr empfehlenswerten Album "Changes Of Atmosphere" mit Blu, Elzhi, J-Live, Termanology, Talib Kweli und Miles Bonny zusammen gearbeitet hat, nahm sich das ebenfalls ausgesprochen empfehlenswerte 2007er Album der auf Blue Note gesignten Jazz-Entdeckung Robert Glasper und hat – ausschliesslich auf Samples dieses Albums basierend – ein wunderschönes Beattape gebastelt. Auf Delas Bandcamp-Seite gibt es übrigens eine schöne Erklärung, wie es zu dem Album kam. Abchecken! Jay Hova / Music (Final Mix) by dela (Und wenn ihr schon auf Delas bandcamp-Seite seid: Checkt auch unbedingt das 2008er "Atmosphere Airlines Vol.2"-Mixtape aus!) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bissl Gossip, gefällig? Klaro! Um den Release seines "More Malice"-Albums anzuschieben, hat Big Snoop einen Film abgekurbelt, der irgendwie in der Fantasy-Sci-Fi-Gangster-Superhelden-Kitsch-Ecke rumlungert. Sein Album mit einem gaaaanz dicken Low-Budget-Film aufzuwerten haben ja schon Rick Ross oder 50 Cent vorgemacht, nur haben die das alles auch noch echt Ernst gemeint. Das kann ich mir bei dem haarsträubenden Plot von diesem Filmchen irgendwie nicht vorstellen. Immerhin dürfen sich aber auch unter anderem Jamie Foxx, Xzibit, Soulja Boy, Murs, Diplo, Mayer Hawthorne und MC Lyte dabei austoben. Der Snoop sollte hat doch lieber Pornos, Reality-TV-Soaps, Camp-Horror-Streifen oder Musikvideos machen, wie das hier z. B. (OK, OK, sind auch Szenen aus dem neuen Film drin, na gut. Aber immerhin ist es der Beweis, dass es Titten, Mädchen und schlecht gescriptete Dialoge nicht nur in Göppingen, sondern auch in Downtown L.A. gibt.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ein richtig böser Bub und certified Gangster ist ja auch der ausgesprochen zwielichtige Suge Knight (remember Death Row-CEO, 2Pac-Manager, Dr. Dre-Hustle, Vanilla Ice aus dem Fenster hängen, ständig Knast undsoweiterundsofort) – der hat nun gemeinsam mit 10 (zehn!) seiner Genossen den unbedeutenden Bay-Area-Rapper Yukmouth (The Luniz) in einem Supermarkt verprügelt und ausgeraubt und wird jetzt per Haftbefehl gesucht. Das ist jetzt vielleicht an sich gar nicht so spannend, wären da nicht die Details: Detail 1: Zehn LA-Gangster plus Violence Machine Suge Knight versus ein kleiner, schmächtiger Yukmouth? Ach komm... Detail 2: Im Supermarkt?! In Ordnung, Überfälle bei Preisverleihungen, in Hotels oder Projects ist man ja gewohnt, aber scheißenochmal – der arme Yukmouth hat sich vielleicht einfach gerade ein paar Schokoriegel, Tiefkühlpizza und ne Pulle Bier rauslassen wollen, nur um dann von einem knappen Dutzend Typen überrollt zu werden. Verdammt, man ist echt nirgendwo mehr sicher ... Detail 3: Angeblich wurde Yukmouth um Schmuck im Wert von 92.000 Dollares erleichtert. Wie bitte? So viel Tantiemen kann doch "I Got 5 On It" gar nicht eingebracht haben, oder?! (Pic via thuglifearmy.com) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Track hier hat gerade New York in der Hand: 50 Cents G-G-G-G-Unit Sidekick Lloyd Banks hat gemeinsam mit Juelz Santana die amtliche Straßenhymne des Frühlings am Start. PS-Arroganz trotz permanent verstopfter Straßen in Manhattan? Kein Problem. Aber wie Gangster sind die Edel-Karren eigentlich? Ääääh... Diese Frage hat sich auch Freestyle-Monster und Schlachthaus-Viertel Joell Ortiz gestellt und spontan mit "Nissan Honda Chevy" den Konter-Tune auf die Beine Räder gestellt. Mit dabei: Juelz´ Kumpel aus Dipset-/Byrd Gang-Tagen Jim Jones. Ob es da wohl wieder Ärger gab in Harlem? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hey, ist das hier so wie Fernsehen oder was, Alta?! Aber logisch – willkommen bei der großen bunten Musik-Video-Parade von Yo! KTV Raps! Die drei Über-Wu-Tang-Clanner Meth, Rae und Ghost stehen kurz vor dem Release ihres extrem heiß ersehnten Albums "Wu Massacre" und haben nu endlich auch das offizielle erste Video am Start, das sich ein bisschen vom "Sieben"-Look der drei Trailer entfernt hat und jetzt eher in die Lederschnitten-und-Knarren-Richtung geht. (Unrelated: Hat eigentlich schon irgend jemand "Bitch Slap" gesehen? Ich freu mich über Hinweise, ob der was kann...) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das ewig unterschätzte Wu-Tang-Clan-Neuntel Inspectah Deck gibt indes auf einem super grimmigen Alchemist-Beat einen Vorgeschmack auf sein kommendes Album "Deck´s Manifesto". . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brand Nubian-Rapper Sadat X ist raus ausm Knast und veröffentlicht diese Woche sein neues Album "Wild Cowboys II" auf Fat Beats. Mit dabei sind Ill Bill, Kurupt, A.G., Lord Jamar, Rhymefest und mehr, die Beats kommen von u.a. von Diamond D und Buckwild. Die erste Single hat hingegen der Felsenpeter a.k.a. Schokoladenbubenwunder rausgetan und die geht auch wie erwartet nach vorne. Einziges Manko: Die Gesichtsakrobatik von Sadat X, sieht irgendwie komisch aus und die Art von Brille darf NUR E-40 tragen! Ansonsten: gut. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wenn die Welt nur halbwegs gerecht wäre, wäre das DER Anthem in diesem Sommer auf allen Kanälen und Stationen: Die Kidz In The Hall haben sich für "Take Over The World" Colin Munroe und Just Blaze an Bord geholt und einen absoluten Gänsehaut-Tune aufgenommen, den man so laut wie nur möglich pumpen sollte (Auto fahren verstärkt den Effekt zusätzlich). Doch leider ist die Welt nicht gerecht und deshalb wird das Ding wahrscheinlich niemals auf bigFM und Co laufen. Aber hey, träumen darf man ja trotzdem – und deshalb jetzt alle: "so close your eyes, follow your dreams and keep your head to the sky...." (Das grandiose Album "Land Of Make Believe" ist übrigens seit Anfang des Monats erhältlich.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das hier ist die Trueschool-Backpacker-Traumcombo, bei der jeder Rap-Blog-Nerd feuchte Augen bekommt: Pacific Division zusammen mit den unnachahmlichen Cool Kids. Da geht was. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rapper Grafh hat hingegen alle (na ja, aber fast) Gauner, Gangster und Ganoven des Rotten Apple versammelt und bringt nun folgerichtig "the goons out". Mit dabei die Gummiband-um-den-Knöchel-Rasselbande Jim Jones, Red Cafe, Bun B, Maino und Cassidy. Perverses Line-Up, Beat erinnert zwar an Swizz Beatz, ist aber von Cookin Soul. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zum Schluss noch drei Producer-Legenden, von denen zwei auf diesem Track rappen: 9th Wonder, Khrysis und DJ Premier (der übrigens am 30.04. ins Rocker33 kommt). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ich freu mich jetzt jedenfalls schon mal wie Bolle auf das kommende Wochenende inklusive Sonnenschein auf der Haut und Summertime-Rap im Ohr. Peace, Le Mischi für Yo! KTV Raps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PS: Was passiert, wenn zwei musikalische Visionäre wie Cali´s derzeitiger Nr.1-Leftfield-Beatschmied Flying Lotus und Radiohead´s Thom Yorke ein paar nette Stunden zusammen im Basement verbringen und vor Freude glucksend an ihren Geräten rumschrauben? Nun, das hier: That good 2050 Outta Space Shit. Hallo Zukunft, kannst mich nacher abholen.

     
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    Yo! KTV Raps (05)

    Am 12. Mrz 2010, 14:35 Uhr von Mischi

    Tja, die Frage, welche die beiden Brownsville Bomber Billy Danze und Lil Fame a.k.a. M.O.P. im obrigen Video stellen, könnte auch stellvertretend für unsere Rubrik stehen.

    Also, liebe Leser, wie sieht´s aus, “how about some hardcore?” Aber klaro, Alda, Yo! KTV Raps likes it raw…
    (Übrigens: die beiden Jungs sind heute Nacht live im proTON zu sehen!)

    . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Los geht es natürlich wie gewohnt mit den Free Goodies: Da wäre zuerst mal der große Big Boss Snoop Dogg, der für sein aktuelles “We Da West”-Mixtape neben den typischen Compton- und Long Beach-Representern Kurupt, Daz, Nipsey Hussle oder Da Twinz auch Jay-Z und Ludacris an Bord hat.

    DJ “Ich verballer bei meinen Mixtapes mehr Munition als die US-Army im Irak” Whoo Kid hat das ganze Ding gemeinsam mit DJ Skee und DJ Scream gehostet und nebenbei noch ein kleines Vierfach-Promo-Video im Studio gedreht, in welchem Snoop ein wahnsinnig lustiges Outfit an hat, das in seiner skurrilen Mischung am ehesten als “L.A.-Clochard goes Pimp”-Style durchgeht.

    “We Da West” gibt es auf Snoops Homepage zum Free Download. Sauber!

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    Tja, die Frage, welche die beiden Brownsville Bomber Billy Danze und Lil Fame a.k.a. M.O.P. im obrigen Video stellen, könnte auch stellvertretend für unsere Rubrik stehen. Also, liebe Leser, wie sieht´s aus, "how about some hardcore?" Aber klaro, Alda, Yo! KTV Raps likes it raw... (Übrigens: die beiden Jungs sind heute Nacht live im proTON zu sehen!) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Los geht es natürlich wie gewohnt mit den Free Goodies: Da wäre zuerst mal der große Big Boss Snoop Dogg, der für sein aktuelles "We Da West"-Mixtape neben den typischen Compton- und Long Beach-Representern Kurupt, Daz, Nipsey Hussle oder Da Twinz auch Jay-Z und Ludacris an Bord hat. DJ "Ich verballer bei meinen Mixtapes mehr Munition als die US-Army im Irak" Whoo Kid hat das ganze Ding gemeinsam mit DJ Skee und DJ Scream gehostet und nebenbei noch ein kleines Vierfach-Promo-Video im Studio gedreht, in welchem Snoop ein wahnsinnig lustiges Outfit an hat, das in seiner skurrilen Mischung am ehesten als "L.A.-Clochard goes Pimp"-Style durchgeht. "We Da West" gibt es auf Snoops Homepage zum Free Download. Sauber! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Whoo Kid, die Zweite: In der letzten Folge Yo! KTV Raps hatten wir es ja erst von der "Freshmen-Liste" der HipHop-Institution XXL Magazin – nun haben die Macher mit freundlicher Unterstützung von DJ Whoo Kid ein Free Download Mixtape rausgetan, auf dem alle zehn Freshmen sich in ihrer Bestform präsentieren. Ich persönlich steh ja total auf Freddie Gibbs mit seinem irgendwo zwischen Kool G Rap und Big Daddy Kane pendelnden Reimstil – und dass er auf zwei meiner Lieblings-Golden Era-Beats (den und den) flowt, gibt natürlich gleich noch mal Pluspunkt. Anspieltipp: „Youz A Hoe“ von Gibbs und „Will Never Lose“ von Neighbourhood Nipps. Das Teil gibt es hier zum Free Download. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Über diesen Beitrag dürfte sich vor allem unser Leser Chiller freuen: Der Hamburger Beatbastler Suff Daddy hat mich zwar mit seinem Beitrag zu der „Hi-Hat-Club-Reihe“ nicht so wirklich überzeugt, meldet sich nun jedoch mit neuem Stuff zurück, der mich wirklich vom Hocker gepustet hat. Für „Suff Refills“ hat Dizzy nämlich mal gehörig seine Festplatte aufgeräumt und dabei neben bereits veröffentlichten Bootlegs noch haufenweise rohen, derben und rumpelnden Krempel gefunden. Anspieltipps sind der granatenmäßig harte „Nightmare“-Refill von Phat Kat und Guilty Simpson und vor allem der Diskoschorle-Funk des Tha Liks „Next Level“-Refills, der am Besten auf vollster Lautstärke gepumpt werden will und den ich tagelang auf Dauerrotation hatte – meine Kollegahs aus dem re.flect-Hauptquartier könnten davon ein Liedchen summen, wenn sie nicht so schlimm Tinnitus hätten… Das ganze Ding kann man sich auf Suff Daddys Bandcamp-Homepage kostenlos runterziehen – unbedingt holen! (Ach, und weil ich beim letzten Mal ein bisschen auf Deutschrap gehatet hab, noch ein kleines Beispiel, dass es natürlich auch Hoffnung gibt für Rap made in Germany.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Beatschmied Falside hat mit „Dollars Make Change“ eine hübsche Werkschau seines MPC-Könnens freundlicherweise ins Netz gestellt, die es hier zum Free Download gibt. Mit dabei sind u.a. Termanology, C-Rayz Walz, El Da Sensai, Pacewon, Slaine (La Coka Nostra) und Vast Aire. The Boy got Beats, kammerechtnixsagen. Anspieltipps: „Headlines Feat. Reks“ und „No Gentlemen Feat. Alex Minor“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gossip? Na klar doch – auch wenn das eigentlich nicht wirklich lustig ist. Nachdem Gangstarr-Rapper Guru als Notfall in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, sich einigen Operationen unterziehen musste und angeblich sogar zeitweise im Koma lag, war die Anteilnahme und Sorge um den Ausnahmerapper in der HipHop-Szene riesig. Komisch wurde es jedoch, als kaum Infos nach draußen kamen und das Gerücht die Runde machte, dass selbst langjährige Weggefährten wie DJ Premier und sogar Gurus engere Familie weder Infos noch Besuchsrechte erhielten. Auftritt Solar, selbsternannter Superproducer, der bis dato noch keinen wirklich geilen Beat gemacht hat, aber irgendwie trotzdem in den letzten Jahren der musikalische Weggefährte von Guru war und sich als angeblich einziger rechtlicher Vertreter von Guru hinstellte. Sprich: Alle Infos und Besuchsrechte gingen nur über ihn. Moment, fragt ihr euch jetzt sicherlich, darf so was außer der Familie nicht eigentlich nur noch der Lebenspartner bestimmen? Und was wollte Solar so dringend vor der Öffentlichkeit verstecken? Und schon hing es in der Luft, auch wenn es Anfangs niemand aus Respekt öffentlich aussprach: sind die beiden – ein Liebespaar? Ich persönlich fände es ja wahnsinnig interessant und amüsant zu sehen, wie die homophobe Rapwelt damit umgehen würde, wenn es sich tatsächlich bewahrheiten würde, dass einer der ohne Zweifel besten und realsten MCs der Rapgeschichte schwul wäre (der übrigens in seinen Texten selber gerne mal Wack-MCs als „Faggots“ (Schwuchteln) bezeichnet hat). Wäre „Du bist so schwul wie Guru“ die neue Beschimpfung bei Rap-Battles? Stünde in Zukunft jeder unter Männerliebe-Generalverdacht, der sich als Gangstarr-Fan outet? Oder würde das peinliche Homo-Bashing in den Raptexten endlich ein Ende haben? Ich muss gestehen, dass ich es mir wünschen würde, dass Guru schwul ist – einfach nur um zu sehen, was dann passieren würde... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . So, zwischen Gossip- und Bewegtbild-Section passt ja als total dufte Überleitung Folgendes: Little Brother werden im April ihr letztes Album rausbringen, danach werden Phonte und Big Pooh getrennter Wege gehen. Finde ich wahnsinnig schade, denn die beiden waren immer eine feste Größe und ich hab eigentlich jedes ihrer Alben gefeiert – vor allem natürlich die, bei denen 9th Wonder noch mit an den Boards war. Für den ersten Teaser hat Khrysis einen echten Banger zusammengebastelt, ich rocke das Ding gerade mehrfach täglich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . „We Da Best“-Rumposauner und Miami-Rampensau DJ Khaled hat sein neues, stargespicktes Album draußen und produziert fleißig Hände-in-die-Luft-Augenblicke für die Clubs am Boulevard – so wie z. B. „All I Do Is Win“. Die Crème de la Crème-Füllung bei dieser Hochglanz-Clubhit-Praline basiert auf einer feinen Melange aus Ludacris, T.Pain, Boss Dogg und natürlich Khaleds Kumpel Ricky Raus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Outkast-Hühnerhälfte Big Boi ist auch gerade dick am neues Album promoten und hat sich lyrische Unterstützung vom legendären (und erschreckend alt und ergraut aussehenden) Too $hort geholt. Ach yo, Kids, der Typ, der so aussieht, als hätte ein verdrogter Weihnachtsfetischist einen der traurigen Orang-Utans aus der Wilhelma mit einer Nordmanntanne verwechselt, ist niemand geringeres als George Clinton a.k.a. Mr. Funkadelic persönlich. Big Boi - Fo Yo Sorrows VIDEO ft.Too Short,George Clinton,SamChris from SNORT THIS TV on Vimeo. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Und weil auch das „Revolutions Per Minute“-Album von Reflection Eternal a.k.a. Talib Kweli und Hi-Tek in den Startlöchern steht, gibt es hier gleich mal die erste Single „In This World“ als Video mit – wie es der Herr Schmutzer nennen würde – „glämmrige Sternle ond Floischsalat“. Wer es noch nicht hat: Unbedingt das Pre-Album-Mixtape von Statik Selektah abchecken! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auf Blu kann man sich eh verlassen, der Kerl hat einfach ein feines Händchen für soulig-jazzige Sample-Beats. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auf bedrohliches Kiffer-Genuschel ist hingegen Curren$y a.k.a. Spitta spezialisiert – auch nachzuhören auf “Prioritize (Beeper Bill)” zusammen mit Nesby Phips. Curren$y ft. Nesby Phips: Prioritize (Beeper Bill) from Creative Control on Vimeo. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Flow-technisch ganz krass am Start ist Kendrick „K.Dot“ Lamar aus Compton – auf „The Heart“ steigert er sich wie ein Wahnsinniger in den Beat rein und überschlägt sich zum Ende hin schier. Wann holt der eigentlich Luft? Abfahrt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . So, wir sind raus und wünschen ein schönes Wochenende – und immer dran denken: "battlerap im moment ist for the l.o.v.e". Aber das ist schon OK so, weisste. Peace, Le Mischi für Yo! KTV Raps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PS: Wie immer noch ein Rausschmeißer-Video, das mit Rap eigentlich nix oder nur wenig zu tun hat – diesmal die fast 10-minütige Trash-B-Movie-Exploitation-Camp-Fashion-Extravaganza "Telephone" von Lady Gaga und Beyoncé Knowles inklusive "Kill Bill"-Pussywagon, abgekurbelt von niemand Geringerem als Jonas Akerlund. Pop in Bestform, Hammer.

     
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    • Thorsten W.: Naja, ich weiß nicht, gut gemeint ist halt auch nur das Gegenteil von gut....
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