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OB Kandidaten(vorschläge)
Am 31. Jan 2012, 17:04 Uhr von martin
Es ist das Ereignis des Jahres, vielleicht sogar des Jahrzehnts oder sagen wir zumindest das lokale Großwahlevent ab Sommer (ab ungefähr nach der EM). Am 7. Oktober wird in Stuttgart ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Herr Schuster hat, wie jeder weiß, Anfang Januar verkündet, dass er nicht mehr antreten wird. Big Emotions, beziehungsweise großer Jubel auf der einen Seite, skeptische Stimmen an anderer Stelle von Die-Hard-Fans, die meinen, es wird gar nicht so leicht in die Fußstapfen des Herrn zu treten.
(Parteiübergreifend) einig wiederum ist man sich, dass der nächste Stuttgarter OB ein „Brückenbauer“ sein soll, einer der „Frieden nach Stuttgart“ bringt. Da könnte man glatt mal wieder Nicole buchen. Unser Aussi hat sich in der aktuellen LIFT-Ausgabe ein paar Gedanken über Brückenbauer und andere Handwerker gemacht, die für den Job geeignet wären, ergänzt durch ein paar weitere Vorschläge.
Thomas D.
Seine Karriere als Solokünstler stagniert ja derzeit ein bisschen, dafür versucht er sich bei Unser Stern für Baku als Stefan-Raab-Nachfolger. Tritt da so präsidial auf, dass das Fantastische Viertel auch sehr gut OB könnte. Würde Stuttgart ganz bestimmt zur Weltmetropole des Pops und der Show machen, indem er künftige Stars für Baku hier auftreten und Stefan Raab am Killesberg Wok-WMs veranstalten lässt.
Weiterer Vorteil: Im Beraterstab des Herrn Dürr hätte man künftig mit Michi Beck dann einen fähigen Nightlife-Bürgermeister, mit And.Ypsilon einen ausgezeichneten Chef des Technikreferats und alle anderen Fragen der Verwaltung könnte Smudo mit links beantworten, dank seines geballten Sag-die-Wahrheit-Quiz-Wissens.
Gerhard Mayer-Vorfelder
(MV (rechts) stellt übrigens am 10. Februar seine Biografie vor, moderiert von Oetti, freundschaftlich begleitet von Geiger und Aussi)
Völlig zu Unrecht ist der Ehrenpräsident des DFB in Stuttgart etwas in Vergessenheit geraten. Nach mehrmaligem Verschieben erscheinen seine Memoiren nun endlich beim Hohenheimverlag. Gebe es einen besseren Zeitpunkt, um einem bewegten Leben ein weiteres Kapitel hinzuzufügen?
MV ist seit seiner Zeit als VfB-Präsident als gewiefter Sparfuchs bekannt, als Bildungsminister machte er sich einen Namen als Waldorfpädagoge. Ist noch längst nicht am Zenit seiner Schaffenskraft angelangt, MV ist perspektivisch die beste Wahl für Stuttgart. Könnte mit seinem großartigem Netzwerk auch endlich die Olympiade nach Stuttgart holen.
Cassandra Steen
(Endlich mal wieder Eroddigg hier.)
Promi-, Schönheits- und Migrationshintergrundbonus. Wäre nicht nur die erste Oberbürgermeisterin der Stadt, sondern auch das Stadtoberhaupt mit der schönsten Stimme. Würde einem Verwaltungsratausschuss jede Menge Soul verleihen und könnte mit ihrer Stimme auch jede noch so dröge Rede im Finanzausschuss zu einem Nummer-1-Hit machen.
Hat außerdem bei zahlreichen Features mit bösen HipHoppern wie Kool Savas bewiesen, dass sie sich in einer Männerwelt mit links und schöner Frisur durchsetzen kann. Freuen uns schon jetzt auf kommende Kollaborationen wie Cassandra Steen feat. Susanne Eisenmann „This is a women’s world“.
Jens Lehmann
Die Älteren erinnern sich vielleicht: Stand vor langer, langer Zeit im Tor des VfB Stuttgart. Vorteil: Ist weltgewandt, international anerkannt, hat für alle Fälle immer einen Spickzettel im Schienbeinschoner und ist schon mit Oliver Kahn fertig geworden, löst den S21-Konflikt also mit einer lässigen Parade im Vorbeifliegen.
Apropos Flug: Bringt einen eigenen Diensthubschrauber mit, mit dem er sich zu den Gemeinderatssitzungen von seinem Erstwohnsitz am Starnberger See einfliegen lässt, spart dem Stadtsäckel also enorme Kosten. Nachteil: Nicht vorhanden. Top-Kandidat.
Werner Wölfle
Stimmkönig der Gemeinderatswahl 2009, Kandidat der Herzen, Technikfuchs. Könnte seine Reden künftig per SMS an die Faxgeräte aller wichtigen Redaktionen der Region schicken. Ist innerhalb der Grünen beliebt und verehrt, weil er sehr nett sein kann. Außerdem ist er volksnah, der RAM hat ihn schon beim Joggen getroffen.
Intrigen aus den eigenen Reihen sind also nicht zu befürchten. Weiß aus eigener Erfahrung im Umgang mit Schuster, was man anders, besser oder vielleicht genau so wieder machen sollte. Gerüchteweise schicken alle anderen Parteien keine Kandidaten ins Rennen, sollte Wölfle antreten.
Sebastian Turner (rechts im Bild)
Kaufis vermeintlichen Trumpf haben wir letzte Woche schon bisschen diskutiert, beziehungsweise den Werdegang von Herrn Turner. Verwurzelt in Stuttgart und bislang noch daheim in Berlin ist der einstige Werber und CEO einer lokalen Schülerzeitung aber bislang nicht der fixe Kandidat der CDU – der wird nämlich erst am 17. März von den Parteimitglieder gewählt (neues Verfahren). Susi Eisenmann hat Andreas Renner (bislang OB Singen) ins Spiel gebracht, wir überlegen derzeit noch, ob wir Thorsten W. ins Rennen schicken sollen. Parteiintern ist man jedenfalls nicht geschlossen glücklich über Kaufmanns Mediencöupchen.
Extern finden einige den Vorschlag entweder positiv mutig, andere wiederum haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen frei nach dem Motto „oh Gott, ein Werber”. Lag vielleicht auch an dem jetzt schon legendären Satz von Kaufmann: „Verwaltungserfahrung war in unserem Kriterienkatalog nicht der zentrale Punkt.” Sein Krawattengeschmack ist etwas besser als der seines Agenturkompagnons (links im Bild).
Uwe Reiser
Ein weiterer absoluter Top-Kandidat.
- seit September Privatier, wäre also sofort verfügbar
- gelernter Bankkaufmann, spart man sich den Föll
- konnte einst Massen begeistern, schafft er bestimmt auch heute noch, zur Not gibt es halt Free Drinks für alle
- absoluter Promotionprofi (1000 A1 Plakate plus 10.000 Flyer)
- bringt bisschen Glamour mit (siehe oben)
- L.A. Candy Girls
Sollte er Bürgermeister werden, bekommt das Rathaus ein illuminiertes Herzeingangstor. Logisch. Einziger Nachteil: Bisschen schwierig in der Kommunikation, vor allem am Telefon.
Monica Ivancan
(Der neue D&W Katalog ist da.)
Die „schwäbisch-kroatische Allesesserin“ (StZ) würde Schusters Tradition fortführen und noch mehr Glanz und Schönheit in die Stadt bringen. Intellektuell die stärkste Kandidatin, telegen, eloquent, das Gegenteil von oberflächlich. Könnte wenn’s gut läuft sogar Boris Becker über die Connection Sandy Meyer-Wölden nach Stuttgart holen und ihn zum neuen Sportbürgermeister der Stadt machen. Ganz klarer Standortvorteil für Ivancan, schließlich hat sich noch alles in Gold verwandelt, was das Bobbele nach seiner Karriere angefasst hat. Stuttgart wäre dann dank Boris noch öfter auf Twitter als dank Stefan Kaufmann ohnehin schon.
Option Doppelspitze: Heiko & Benni
Eines der smartesten Barduos der Stadt ist 24 Stunden am Stück belastbar, baut jedes Wochenende ziemlich viele Brücken zu den Menschen auf der anderen Seite des Tresens und ist dabei meistens gut gelaunt und sehr volksnah. Verwaltung und Logistik haben sie im Transit-Getränkelager von der Pike auf gelernt, easy. Und Heikos Feierabendansprache ist besser, unterhaltsamer und kurzweiliger als alle Schuster-Reden zusammen in den letzten 16 Jahren.
Die neuen Rathausöffnungszeiten wären allerdings dann von Dienstagabend bis Sonntagmorgen um 6 Uhr (fast durchgehend). Montags ist definitiv frei. Dafür gibt es Schwarzen Sambucca an der Pforte.
Blue Ivy Carter
Ganz heißer Kandidat, logisch, denn das Kind von Beyonce und Jay-Z muss der Messias sein. Der oder die Auserwählte. Kann garantiert alles. Acht Jahre OB in Stuttgart härten für die große Popkarriere ab. Nachteil: Ist im Oktober noch nicht 25, aber das bekommt man geregelt. Großer Vorteil: Bahnhof-Faktor gleich Null. Fliegt Privatjet oder fährt Maybach.
Harald Glööckler
Der multitalentierte Modezar aus Maulbronn-Zaisersweiher stünde der hiesigen SPD als Kandidat gut zu Gesicht, bringt er den Sozen doch den dringend benöötigten Glamour bei. Dreht in einem pompöösen Wahlkampf mächtig auf und benennt Stuttgart in Stööttgart um. Als der bessere Wööwereit würde Glööckler jede Menge Sex nach Stööttgart bringen. Vermarktet die Stadt außerdem ganz geköönnt in seinem Shoppingkanal.
Stephan Mappus
Ein Comeback? Kurz überlegen: Nee.
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Schuster lässt es
Am 9. Jan 2012, 11:40 Uhr von martin
Bild Newsroom Stuttgart, dpa Meldung, danke Domenico
Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) strebt keine dritte Amtszeit an. Er habe entschieden, dass es richtig sei, “am 7. Januar 2013 die Verantwortung in andere Hände zu legen”, erklärte der CDU-Politiker am Montag beim Neujahrsempfang im Rathaus laut vorab verbreitetem Redetext.
Der 62-Jährige ist wegen seines vehementen Eintretens für das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 umstritten. Wer nun für die CDU bei der OB-Wahl im Herbst kandidiert, ist unklar. Auch die politische Konkurrenz hat sich noch nicht auf einen Bewerber festgelegt.
Komplette Ansprache auf Youtube, Thema Kandidatur ab Minute 25.
Zitate Schuster über Twitter-Account Stadt Stuttgart
“Stuttgart steht hervorragend da – bei Lebensqualität, Ökologie, Kultur, Sport, Wirtschaft, Zukunftschancen.”
“Die wesentlichen Weichen sind gestellt.”
“Es ist der richtige Zeitpunkt, auf einer soliden Grundlage am 7. Januar 2013 die Verantwortung in andere Hände zu legen.”
“Ich kann ruhigen und guten Gewissens das Steuer abgeben.”
Update: Auf der nächsten Seite die passende Pressemitteilung von der Stadt
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Macht er es oder nicht?
Am 9. Jan 2012, 10:08 Uhr von martin
Frage des Tages: Kandidiert er noch mal oder nicht? Familie sagt lass doch mal, Beobachter meinen er hat Böcke. Dann aber nur bis 68 – sollte er denn gewählt werden. Die große Entscheidungsshow in einer Stunde hier bei Sat1.
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Fight for Boost
Am 16. Nov 2011, 11:17 Uhr von martin
Achtung Demo. Weder für noch gegen S21 und auch nicht für oder gegen Banken oder für oder gegen Zigarettenautomaten. Geht um wichtige Dinge, nämlich ums Skaten. Und da ich wie gestern erst geschrieben im tiefsten Innern auch ein Skater bin, sagen wir noch so zu 5%, ich die kalte Halle von früher noch bisschen kenne, weise ich gerne auf die Bretter-Versammlung morgen Mittag auf dem Rathausplatz hin. Sind zwar Skater-unwürdige Temperaturen (warum geht eigentlich mein Mac-Widget nicht?) und viele würden jetzt wohl eher gerne beim Sascha in L.A. Curbs schleifen, aber damit die lokalen Skater auch weiterhin im Winter eine Unterkunft haben, sollte man da vielleicht morgen mal Flagge zeigen.
Die Situation ist folgende: Mal ganz abgesehen davon, dass die Halle in Cannstatt (direkt beim Club Zollamt) in einem desolaten Zustand ist, soll sie Ende 2012 abgerissen werden. Soweit ich weiß, wird das ganze Areal neu aufgesetzt. Die Hallenbetreuer Boost e.V. haben deswegen in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, Hern Kelle und der Stadt Stuttgart und der Pläne für einen Neubau (direkt neben dem Jugendhaus Cannstatt in der Kegelenstraße) entworfen. Die Zahl von einer Million Euro steht im Raum. Das ist ein Wort, zumal erst im Mai 2009 die Skateplaza am Pragfriedhof für insgesamt 1,7 Millionen hingezimmert wurde. Natürlich ist das kein Spot für Schlechtwetter und harte Winter wie zuletzt in Deutschland.
Laut Uli Härle von der Boost hatte es zunächst den Anschein, als würden die Politiker das Projekt im Doppelhaushalt 2012/13 genehmigen. In den letzten Wochen kippte aber scheinbar die Stimmung und man befürchtet trotz einiger Befürworter im Gemeinderat, dass für der Neubau doch nicht in den kommenden Haushalt mit aufgenommen wird.
Die Halle ist – trotz eisiger Gefrierschrank-Atmo -nicht nur ein Zufluchtsort im Winter für die lokalen Skater-Szene, sondern werden auch unter dem Motto “Skateboarding against Langeweile” Skateboardkurse für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Des weiteren finden Projekte für Schulen, Kindertagesstätten und behinderte Kinder und Jugendliche statt.
Fight for Boost, Donnerstag, 17.11., 15:30 Uhr, Rathausplatz
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Das bisschen Haushalt…
Am 10. Okt 2011, 17:00 Uhr von martin
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Bürgerumfrage 2011
Am 19. Sep 2011, 09:39 Uhr von martin
Kleiner Nachtrag zur letzten Woche: Schon am vergangenen Freitag verschickte die Stadt die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2011 und keine große Überraschung, 85 Prozent leben gerne in Stuttgart.
Nach dem Zufallsprinzip sind 8600 Einwohner (ab 18, Hauptwohnsitz Stuttgart) ausgewählt worden, circa 4300 Befragte beteiligten sich, die beste Teilnahmenquote bislang in der Geschichte der Bürgerumfrage.
Wie schon 2009 empfinden die Befragten als größtes Problem die zu hohen Mieten.
Auf Platz 2 und 3 zu wenig Parkplätze und zu viel Straßenverkehr. Hmm. Wir wollen alle einen Parkplatz für unser Auto aber weniger Verkehr. Jut.
Alle Tabellen zum Download gibt es hier: LHS-PK Tabellen Bürgerumfrage-1609
Auf der nächsten Seite die Pressemitteilung der Stadt.
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Marktplatz jetzt
Am 14. Sep 2011, 18:32 Uhr von martin
Mir hat es leider doch nicht gereicht. Scheint viele zu interessieren. Beide Fraktionen da wie man oben oder hier sieht.
Bilder über Twitter.
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