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    OB Kandidaten(vorschläge)

    Am 31. Jan 2012, 17:04 Uhr von martin

    Es ist das Ereignis des Jahres, vielleicht sogar des Jahrzehnts oder sagen wir zumindest das lokale Großwahlevent ab Sommer (ab ungefähr nach der EM). Am 7. Oktober wird in Stuttgart ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Herr Schuster hat, wie jeder weiß, Anfang Januar verkündet, dass er nicht mehr antreten wird. Big Emotions, beziehungsweise großer Jubel auf der einen Seite, skeptische Stimmen an anderer Stelle von Die-Hard-Fans, die meinen, es wird gar nicht so leicht in die Fußstapfen des Herrn zu treten.

    (Parteiübergreifend) einig wiederum ist man sich, dass der nächste Stuttgarter OB ein „Brückenbauer“ sein soll, einer der „Frieden nach Stuttgart“ bringt. Da könnte man glatt mal wieder Nicole buchen. Unser Aussi hat sich in der aktuellen LIFT-Ausgabe ein paar Gedanken über Brückenbauer und andere Handwerker gemacht, die für den Job geeignet wären, ergänzt durch ein paar weitere Vorschläge.

    Thomas D.

    Seine Karriere als Solokünstler stagniert ja derzeit ein bisschen, dafür versucht er sich bei Unser Stern für Baku als Stefan-Raab-Nachfolger. Tritt da so präsidial auf, dass das Fantastische Viertel auch sehr gut OB könnte. Würde Stuttgart ganz bestimmt zur Weltmetropole des Pops und der Show machen, indem er künftige Stars für Baku hier auftreten und Stefan Raab am Killesberg Wok-WMs veranstalten lässt.

    Weiterer Vorteil: Im Beraterstab des Herrn Dürr hätte man künftig mit Michi Beck dann einen fähigen Nightlife-Bürgermeister, mit And.Ypsilon einen ausgezeichneten Chef des Technikreferats und alle anderen Fragen der Verwaltung könnte Smudo mit links beantworten, dank seines geballten Sag-die-Wahrheit-Quiz-Wissens.

    Gerhard Mayer-Vorfelder

    (MV (rechts) stellt übrigens am 10. Februar seine Biografie vor, moderiert von Oetti, freundschaftlich begleitet von Geiger und Aussi) 

    Völlig zu Unrecht ist der Ehrenpräsident des DFB in Stuttgart etwas in Vergessenheit geraten. Nach mehrmaligem Verschieben erscheinen seine Memoiren nun endlich beim Hohenheimverlag. Gebe es einen besseren Zeitpunkt, um einem bewegten Leben ein weiteres Kapitel hinzuzufügen?

    MV ist seit seiner Zeit als VfB-Präsident als gewiefter Sparfuchs bekannt, als Bildungsminister machte er sich einen Namen als Waldorfpädagoge. Ist noch längst nicht am Zenit seiner Schaffenskraft angelangt, MV ist perspektivisch die beste Wahl für Stuttgart. Könnte mit seinem großartigem Netzwerk auch endlich die Olympiade nach Stuttgart holen.

    Cassandra Steen

    (Endlich mal wieder Eroddigg hier.) 

    Promi-, Schönheits- und Migrationshintergrundbonus. Wäre nicht nur die erste Oberbürgermeisterin der Stadt, sondern auch das Stadtoberhaupt mit der schönsten Stimme. Würde einem Verwaltungsratausschuss jede Menge Soul verleihen und könnte mit ihrer Stimme auch jede noch so dröge Rede im Finanzausschuss zu einem Nummer-1-Hit machen.

    Hat außerdem bei zahlreichen Features mit bösen HipHoppern wie Kool Savas bewiesen, dass sie sich in einer Männerwelt mit links und schöner Frisur durchsetzen kann. Freuen uns schon jetzt auf kommende Kollaborationen wie Cassandra Steen feat. Susanne Eisenmann „This is a women’s world“.

    Jens Lehmann

    Die Älteren erinnern sich vielleicht: Stand vor langer, langer Zeit im Tor des VfB Stuttgart. Vorteil: Ist weltgewandt, international anerkannt, hat für alle Fälle immer einen Spickzettel im Schienbeinschoner und ist schon mit Oliver Kahn fertig geworden, löst den S21-Konflikt also mit einer lässigen Parade im Vorbeifliegen.

    Apropos Flug: Bringt einen eigenen Diensthubschrauber mit, mit dem er sich zu den Gemeinderatssitzungen von seinem Erstwohnsitz am Starnberger See einfliegen lässt, spart dem Stadtsäckel also enorme Kosten. Nachteil: Nicht vorhanden. Top-Kandidat.

    Werner Wölfle

    Stimmkönig der Gemeinderatswahl 2009, Kandidat der Herzen, Technikfuchs. Könnte seine Reden künftig per SMS an die Faxgeräte aller wichtigen Redaktionen der Region schicken. Ist innerhalb der Grünen beliebt und verehrt, weil er sehr nett sein kann. Außerdem ist er volksnah, der RAM hat ihn schon beim Joggen getroffen.

    Intrigen aus den eigenen Reihen sind also nicht zu befürchten. Weiß aus eigener Erfahrung im Umgang mit Schuster, was man anders, besser oder vielleicht genau so wieder machen sollte. Gerüchteweise schicken alle anderen Parteien keine Kandidaten ins Rennen, sollte Wölfle antreten.

    Sebastian Turner (rechts im Bild) 

    Kaufis vermeintlichen Trumpf haben wir letzte Woche schon bisschen diskutiert, beziehungsweise den Werdegang von Herrn Turner. Verwurzelt in Stuttgart und bislang noch daheim in Berlin ist der einstige Werber und CEO einer lokalen Schülerzeitung aber bislang nicht der fixe Kandidat der CDU – der wird nämlich erst am 17. März von den Parteimitglieder gewählt (neues Verfahren). Susi Eisenmann hat Andreas Renner (bislang OB Singen) ins Spiel gebracht, wir überlegen derzeit noch, ob wir Thorsten W. ins Rennen schicken sollen. Parteiintern ist man jedenfalls nicht geschlossen glücklich über Kaufmanns Mediencöupchen.

    Extern finden einige den Vorschlag entweder positiv mutig, andere wiederum haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen frei nach dem Motto „oh Gott, ein Werber”. Lag vielleicht auch an dem jetzt schon legendären Satz von Kaufmann: „Verwaltungserfahrung war in unserem Kriterienkatalog nicht der zentrale Punkt.” Sein Krawattengeschmack ist etwas besser als der seines Agenturkompagnons (links im Bild).

    Uwe Reiser 

    Ein weiterer absoluter Top-Kandidat.

    • seit September Privatier, wäre also sofort verfügbar
    • gelernter Bankkaufmann, spart man sich den Föll
    • konnte einst Massen begeistern, schafft er bestimmt auch heute noch, zur Not gibt es halt Free Drinks für alle
    • absoluter Promotionprofi (1000 A1 Plakate plus 10.000 Flyer)
    • bringt bisschen Glamour mit (siehe oben)
    • L.A. Candy Girls

    Sollte er Bürgermeister werden, bekommt das Rathaus ein illuminiertes Herzeingangstor. Logisch. Einziger Nachteil: Bisschen schwierig in der Kommunikation, vor allem am Telefon.

    Monica Ivancan

    (Der neue D&W Katalog ist da.) 

    Die „schwäbisch-kroatische Allesesserin“ (StZ) würde Schusters Tradition fortführen und noch mehr Glanz und Schönheit in die Stadt bringen. Intellektuell die stärkste Kandidatin, telegen, eloquent, das Gegenteil von oberflächlich. Könnte wenn’s gut läuft sogar Boris Becker über die Connection Sandy Meyer-Wölden nach Stuttgart holen und ihn zum neuen Sportbürgermeister der Stadt machen. Ganz klarer Standortvorteil für Ivancan, schließlich hat sich noch alles in Gold verwandelt, was das Bobbele nach seiner Karriere angefasst hat. Stuttgart wäre dann dank Boris noch öfter auf Twitter als dank Stefan Kaufmann ohnehin schon.

    Option Doppelspitze: Heiko & Benni

    Eines der smartesten Barduos der Stadt ist 24 Stunden am Stück belastbar, baut jedes Wochenende ziemlich viele Brücken zu den Menschen auf der anderen Seite des Tresens und ist dabei meistens gut gelaunt und sehr volksnah. Verwaltung und Logistik haben sie im Transit-Getränkelager von der Pike auf gelernt, easy. Und Heikos Feierabendansprache ist besser, unterhaltsamer und kurzweiliger als alle Schuster-Reden zusammen in den letzten 16 Jahren.

    Die neuen Rathausöffnungszeiten wären allerdings dann von Dienstagabend bis Sonntagmorgen um 6 Uhr (fast durchgehend). Montags ist definitiv frei. Dafür gibt es Schwarzen Sambucca an der Pforte.

    Blue Ivy Carter

    Ganz heißer Kandidat, logisch, denn das Kind von Beyonce und Jay-Z muss der Messias sein. Der oder die Auserwählte. Kann garantiert alles. Acht Jahre OB in Stuttgart härten für die große Popkarriere ab. Nachteil: Ist im Oktober noch nicht 25, aber das bekommt man geregelt. Großer Vorteil: Bahnhof-Faktor gleich Null. Fliegt Privatjet oder fährt Maybach.

    Harald Glööckler 

    Der multitalentierte Modezar aus Maulbronn-Zaisersweiher stünde der hiesigen SPD als Kandidat gut zu Gesicht, bringt er den Sozen doch den dringend benöötigten Glamour bei. Dreht in einem pompöösen Wahlkampf mächtig auf und benennt Stuttgart in Stööttgart um. Als der bessere Wööwereit würde Glööckler jede Menge Sex nach Stööttgart bringen. Vermarktet die Stadt außerdem ganz geköönnt in seinem Shoppingkanal.

    Stephan Mappus

    Ein Comeback? Kurz überlegen: Nee.

    Es ist das Ereignis des Jahres, vielleicht sogar des Jahrzehnts oder sagen wir zumindest das lokale Großwahlevent ab Sommer (ab ungefähr nach der EM). Am 7. Oktober wird in Stuttgart ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Herr Schuster hat, wie jeder weiß, Anfang Januar verkündet, dass er nicht mehr antreten wird. Big Emotions, beziehungsweise großer Jubel auf der einen Seite, skeptische Stimmen an anderer Stelle von Die-Hard-Fans, die meinen, es wird gar nicht so leicht in die Fußstapfen des Herrn zu treten. (Parteiübergreifend) einig wiederum ist man sich, dass der nächste Stuttgarter OB ein „Brückenbauer“ sein soll, einer der „Frieden nach Stuttgart“ bringt. Da könnte man glatt mal wieder Nicole buchen. Unser Aussi hat sich in der aktuellen LIFT-Ausgabe ein paar Gedanken über Brückenbauer und andere Handwerker gemacht, die für den Job geeignet wären, ergänzt durch ein paar weitere Vorschläge. Thomas D. Seine Karriere als Solokünstler stagniert ja derzeit ein bisschen, dafür versucht er sich bei Unser Stern für Baku als Stefan-Raab-Nachfolger. Tritt da so präsidial auf, dass das Fantastische Viertel auch sehr gut OB könnte. Würde Stuttgart ganz bestimmt zur Weltmetropole des Pops und der Show machen, indem er künftige Stars für Baku hier auftreten und Stefan Raab am Killesberg Wok-WMs veranstalten lässt. Weiterer Vorteil: Im Beraterstab des Herrn Dürr hätte man künftig mit Michi Beck dann einen fähigen Nightlife-Bürgermeister, mit And.Ypsilon einen ausgezeichneten Chef des Technikreferats und alle anderen Fragen der Verwaltung könnte Smudo mit links beantworten, dank seines geballten Sag-die-Wahrheit-Quiz-Wissens. Gerhard Mayer-Vorfelder (MV (rechts) stellt übrigens am 10. Februar seine Biografie vor, moderiert von Oetti, freundschaftlich begleitet von Geiger und Aussi)  Völlig zu Unrecht ist der Ehrenpräsident des DFB in Stuttgart etwas in Vergessenheit geraten. Nach mehrmaligem Verschieben erscheinen seine Memoiren nun endlich beim Hohenheimverlag. Gebe es einen besseren Zeitpunkt, um einem bewegten Leben ein weiteres Kapitel hinzuzufügen? MV ist seit seiner Zeit als VfB-Präsident als gewiefter Sparfuchs bekannt, als Bildungsminister machte er sich einen Namen als Waldorfpädagoge. Ist noch längst nicht am Zenit seiner Schaffenskraft angelangt, MV ist perspektivisch die beste Wahl für Stuttgart. Könnte mit seinem großartigem Netzwerk auch endlich die Olympiade nach Stuttgart holen. Cassandra Steen (Endlich mal wieder Eroddigg hier.)  Promi-, Schönheits- und Migrationshintergrundbonus. Wäre nicht nur die erste Oberbürgermeisterin der Stadt, sondern auch das Stadtoberhaupt mit der schönsten Stimme. Würde einem Verwaltungsratausschuss jede Menge Soul verleihen und könnte mit ihrer Stimme auch jede noch so dröge Rede im Finanzausschuss zu einem Nummer-1-Hit machen. Hat außerdem bei zahlreichen Features mit bösen HipHoppern wie Kool Savas bewiesen, dass sie sich in einer Männerwelt mit links und schöner Frisur durchsetzen kann. Freuen uns schon jetzt auf kommende Kollaborationen wie Cassandra Steen feat. Susanne Eisenmann „This is a women's world“. Jens Lehmann Die Älteren erinnern sich vielleicht: Stand vor langer, langer Zeit im Tor des VfB Stuttgart. Vorteil: Ist weltgewandt, international anerkannt, hat für alle Fälle immer einen Spickzettel im Schienbeinschoner und ist schon mit Oliver Kahn fertig geworden, löst den S21-Konflikt also mit einer lässigen Parade im Vorbeifliegen. Apropos Flug: Bringt einen eigenen Diensthubschrauber mit, mit dem er sich zu den Gemeinderatssitzungen von seinem Erstwohnsitz am Starnberger See einfliegen lässt, spart dem Stadtsäckel also enorme Kosten. Nachteil: Nicht vorhanden. Top-Kandidat. Werner Wölfle Stimmkönig der Gemeinderatswahl 2009, Kandidat der Herzen, Technikfuchs. Könnte seine Reden künftig per SMS an die Faxgeräte aller wichtigen Redaktionen der Region schicken. Ist innerhalb der Grünen beliebt und verehrt, weil er sehr nett sein kann. Außerdem ist er volksnah, der RAM hat ihn schon beim Joggen getroffen. Intrigen aus den eigenen Reihen sind also nicht zu befürchten. Weiß aus eigener Erfahrung im Umgang mit Schuster, was man anders, besser oder vielleicht genau so wieder machen sollte. Gerüchteweise schicken alle anderen Parteien keine Kandidaten ins Rennen, sollte Wölfle antreten. Sebastian Turner (rechts im Bild)  Kaufis vermeintlichen Trumpf haben wir letzte Woche schon bisschen diskutiert, beziehungsweise den Werdegang von Herrn Turner. Verwurzelt in Stuttgart und bislang noch daheim in Berlin ist der einstige Werber und CEO einer lokalen Schülerzeitung aber bislang nicht der fixe Kandidat der CDU – der wird nämlich erst am 17. März von den Parteimitglieder gewählt (neues Verfahren). Susi Eisenmann hat Andreas Renner (bislang OB Singen) ins Spiel gebracht, wir überlegen derzeit noch, ob wir Thorsten W. ins Rennen schicken sollen. Parteiintern ist man jedenfalls nicht geschlossen glücklich über Kaufmanns Mediencöupchen. Extern finden einige den Vorschlag entweder positiv mutig, andere wiederum haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen frei nach dem Motto „oh Gott, ein Werber". Lag vielleicht auch an dem jetzt schon legendären Satz von Kaufmann: „Verwaltungserfahrung war in unserem Kriterienkatalog nicht der zentrale Punkt." Sein Krawattengeschmack ist etwas besser als der seines Agenturkompagnons (links im Bild). Uwe Reiser  Ein weiterer absoluter Top-Kandidat. seit September Privatier, wäre also sofort verfügbar gelernter Bankkaufmann, spart man sich den Föll konnte einst Massen begeistern, schafft er bestimmt auch heute noch, zur Not gibt es halt Free Drinks für alle absoluter Promotionprofi (1000 A1 Plakate plus 10.000 Flyer) bringt bisschen Glamour mit (siehe oben) L.A. Candy Girls Sollte er Bürgermeister werden, bekommt das Rathaus ein illuminiertes Herzeingangstor. Logisch. Einziger Nachteil: Bisschen schwierig in der Kommunikation, vor allem am Telefon. Monica Ivancan (Der neue D&W Katalog ist da.)  Die „schwäbisch-kroatische Allesesserin“ (StZ) würde Schusters Tradition fortführen und noch mehr Glanz und Schönheit in die Stadt bringen. Intellektuell die stärkste Kandidatin, telegen, eloquent, das Gegenteil von oberflächlich. Könnte wenn's gut läuft sogar Boris Becker über die Connection Sandy Meyer-Wölden nach Stuttgart holen und ihn zum neuen Sportbürgermeister der Stadt machen. Ganz klarer Standortvorteil für Ivancan, schließlich hat sich noch alles in Gold verwandelt, was das Bobbele nach seiner Karriere angefasst hat. Stuttgart wäre dann dank Boris noch öfter auf Twitter als dank Stefan Kaufmann ohnehin schon. Option Doppelspitze: Heiko & Benni Eines der smartesten Barduos der Stadt ist 24 Stunden am Stück belastbar, baut jedes Wochenende ziemlich viele Brücken zu den Menschen auf der anderen Seite des Tresens und ist dabei meistens gut gelaunt und sehr volksnah. Verwaltung und Logistik haben sie im Transit-Getränkelager von der Pike auf gelernt, easy. Und Heikos Feierabendansprache ist besser, unterhaltsamer und kurzweiliger als alle Schuster-Reden zusammen in den letzten 16 Jahren. Die neuen Rathausöffnungszeiten wären allerdings dann von Dienstagabend bis Sonntagmorgen um 6 Uhr (fast durchgehend). Montags ist definitiv frei. Dafür gibt es Schwarzen Sambucca an der Pforte. Blue Ivy Carter Ganz heißer Kandidat, logisch, denn das Kind von Beyonce und Jay-Z muss der Messias sein. Der oder die Auserwählte. Kann garantiert alles. Acht Jahre OB in Stuttgart härten für die große Popkarriere ab. Nachteil: Ist im Oktober noch nicht 25, aber das bekommt man geregelt. Großer Vorteil: Bahnhof-Faktor gleich Null. Fliegt Privatjet oder fährt Maybach. Harald Glööckler  Der multitalentierte Modezar aus Maulbronn-Zaisersweiher stünde der hiesigen SPD als Kandidat gut zu Gesicht, bringt er den Sozen doch den dringend benöötigten Glamour bei. Dreht in einem pompöösen Wahlkampf mächtig auf und benennt Stuttgart in Stööttgart um. Als der bessere Wööwereit würde Glööckler jede Menge Sex nach Stööttgart bringen. Vermarktet die Stadt außerdem ganz geköönnt in seinem Shoppingkanal. Stephan Mappus Ein Comeback? Kurz überlegen: Nee.

     
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  • 30

    Schuster lässt es

    Am 9. Jan 2012, 11:40 Uhr von martin

    Bild Newsroom Stuttgart, dpa Meldung, danke Domenico

    Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) strebt keine dritte Amtszeit an. Er habe entschieden, dass es richtig sei, “am 7. Januar 2013 die Verantwortung in andere Hände zu legen”, erklärte der CDU-Politiker am Montag beim Neujahrsempfang im Rathaus laut vorab verbreitetem Redetext.

    Der 62-Jährige ist wegen seines vehementen Eintretens für das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 umstritten. Wer nun für die CDU bei der OB-Wahl im Herbst kandidiert, ist unklar. Auch die politische Konkurrenz hat sich noch nicht auf einen Bewerber festgelegt.

    Komplette Ansprache auf Youtube, Thema Kandidatur ab Minute 25.

    YouTube Preview Image

    Zitate Schuster über Twitter-Account Stadt Stuttgart

    “Stuttgart steht hervorragend da – bei Lebensqualität, Ökologie, Kultur, Sport, Wirtschaft, Zukunftschancen.”

    “Die wesentlichen Weichen sind gestellt.”

    “Es ist der richtige Zeitpunkt, auf einer soliden Grundlage am 7. Januar 2013 die Verantwortung in andere Hände zu legen.”

    “Ich kann ruhigen und guten Gewissens das Steuer abgeben.”

    Update: Auf der nächsten Seite die passende Pressemitteilung von der Stadt

    Read more »

    Bild Newsroom Stuttgart, dpa Meldung, danke Domenico Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) strebt keine dritte Amtszeit an. Er habe entschieden, dass es richtig sei, "am 7. Januar 2013 die Verantwortung in andere Hände zu legen", erklärte der CDU-Politiker am Montag beim Neujahrsempfang im Rathaus laut vorab verbreitetem Redetext. Der 62-Jährige ist wegen seines vehementen Eintretens für das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 umstritten. Wer nun für die CDU bei der OB-Wahl im Herbst kandidiert, ist unklar. Auch die politische Konkurrenz hat sich noch nicht auf einen Bewerber festgelegt. Komplette Ansprache auf Youtube, Thema Kandidatur ab Minute 25. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=--rpDRLh_x0&list=UUeWurRL98mAw1-GiCrmS05A&index=1&feature=plcp[/youtube] Zitate Schuster über Twitter-Account Stadt Stuttgart "Stuttgart steht hervorragend da - bei Lebensqualität, Ökologie, Kultur, Sport, Wirtschaft, Zukunftschancen." "Die wesentlichen Weichen sind gestellt." "Es ist der richtige Zeitpunkt, auf einer soliden Grundlage am 7. Januar 2013 die Verantwortung in andere Hände zu legen." "Ich kann ruhigen und guten Gewissens das Steuer abgeben." Update: Auf der nächsten Seite die passende Pressemitteilung von der Stadt Oberbürgermeister Schuster strebt keine dritte Amtszeit an Beim Neujahrsempfang am heutigen Montag, 9. Januar, im Stuttgarter Rathaus hat Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster angekündigt, sich im Herbst nicht erneut zur Wahl zu stellen. Stuttgart stehe in allen wichtigen Aufgabenfeldern hervorragend da, wesentliche Weichen für eine positive Entwicklung in den nächsten Jahren seien gestellt, das größte Verkehrsprojekt, Stuttgart 21, im Bau. „Deshalb bin ich zu der Entscheidung gelangt, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, um auf einer sehr soliden und zukunftsfähigen Grundlage am 7. Januar 2013 die Verantwortung in andere Hände zu legen. Ich hätte anders entschieden, wenn Stuttgart in einer stürmischen Krise wäre. Doch so kann ich ruhigen und guten Gewissens das Steuer abgeben.“ Darüber hinaus wolle er sich nach 27 Jahren Verantwortung als Bürgermeister und OB künftig stärker seiner kürzlich um zwei Enkelkinder angewachsenen Familie widmen. Freude über Unterstützung Schuster betonte: „Ich freue mich über die Welle der Unterstützung und die vielfältige Ermutigung, nochmals zu kandidieren, die ich von Bürgerinnen und Bürgern auf der Straße, in Briefen, in Telefonaten erfahren habe.“ Besonders dankte er seinem Amtsvorgänger Manfred Rommel, der aus gesundheitlichen Gründen die Teilnahme am Neujahrsempfang absagen musste. Den Rückenwind wolle er nutzen für die anstehenden Aufgaben: die neu gegründeten Stadtwerke, die Sanierung der Schulen und den Ausbau der Kinderbetreuung, die weitere Entwicklung am Killesberg, im Europaviertel und im NeckarPark. Außerdem wolle er sich intensiv bemühen, Brücken zu den Gegnern des Projekts Stuttgart 21 zu bauen, und für möglichst hohe Transparenz zu sorgen. Herausforderungen meistern In seiner Rede zum 15. Dienstjubiläum umriss Oberbürgermeister Schuster die wichtigsten Herausforderungen in den vergangenen Jahren und in der Zukunft. So sei es gelungen, Stuttgart von einem traditionellen Industriestandort zu einem Hochtechnologie-Zentrum mit vielfältigen Dienstleistungen zu verändern. Dies zeigten die Exportzahlen und die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Nun gelte es, neue „grüne Technologien“ in den Bereichen Mobilität und Bauen, Energie- und Umwelttechniken zu entwickeln. In diesem Zusammenhang stehe auch die Gestaltung der Energiewende mit den neuen Stadtwerken und einem umfassenden Förderprogramm für eine energieeffiziente Stadt. Dabei müssten auch neue Formen der Bürgerbeteiligung angeboten werden. Nachhaltige Entwicklung Nicht nur in den Bereichen Wirtschaft und Energie, auch beim Thema Stadtgesellschaft setzt Wolfgang Schuster nach wie vor auf Nachhaltigkeit. Als das Statistische Amt 2001 prognostizierte, dass die Zahl der Kinder im Vergleich zu den Älteren dramatisch zurückgehen würde, habe er sich für das Ziel „Kinderfreundlichste Stadt“ entschieden. Das umfangreiche Programm werde inzwischen von vielen bürgerschaftlichen Initiativen getragen. In gleicher Weise schaffte das „Bündnis für Integration“ vor zehn Jahren die Grundlage für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung in einer integrativen und interkulturellen Stadt. Im Vergleich zu weiten Teilen Europas sei die Situation in Stuttgart erfreulich. „Damit wir uns diese hohe Lebensqualität und guten Zukunftschancen für unsere Kinder und Jugendlichen erhalten, bedarf es harter und beharrlicher Arbeit“, betonte Schuster. Denn diese Erfolge seien keine Selbstläufer, sondern das Ergebnis langfristig angelegter Strategien und jahrelanger konsequenter Umsetzung. „Anknüpfend an das Prinzip Verantwortung des Philosophen Hans Jonas war für meine Arbeit das Prinzip Nachhaltigkeit in den vergangenen 15 Jahren wesentlich, um der Verantwortung auch den nächsten Generationen gegenüber gerecht zu werden“, erklärte Schuster. Dieses Denken und Handeln sei in den kommenden Jahren mehr denn je notwendig. Schuster abschließend: „Die Agenda für 2012, die ich mir vorgenommen habe, ist anspruchsvoll und umfangreich. Ich bitte Sie, mich dabei zu unterstützen, damit Stuttgart mehr denn je eine internationale, integrative, interkulturelle und innovative Stadt wird.“ Zwei hervorragende Amtszeiten In seiner traditionellen Erwiderung der Neujahrsgrüße sprach erster Bürgermeister Michael Föll dem Oberbürgermeister seine Anerkennung aus. Schusters beide Amtszeiten würden als hervorragend in die Geschichte der Stadt eingehen. Bei seinem Amtsantritt 1996 habe die Stadt tief in ihrer ersten großen Krise nach dem Wiederaufbau gesteckt. Mit Zielstrebigkeit, Durchsetzungswillen, Hartnäckigkeit und langem Atem habe der OB die Stadt erfolgreich geführt. „All das hat Stuttgart in diesen 15 Jahren gut getan“, bilanzierte Föll. In diesem Jahr werde Schuster sicher seine „Taktzahl“ nochmals erhöhen, „und die Stadtverwaltung werde alle Mühe haben, seine Erwartungen zu erfüllen. OB-Wahl im Herbst Wolfgang Schuster wurde 1996 als Nachfolger von Manfred Rommel zum Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart gewählt und 2004 im Amt bestätigt. Seine Amtszeit endet am 7. Januar 2013. Die genauen Termine zur OB-Wahl im Herbst dieses Jahres wird der Ältestenrat des Gemeinderats in Kürze festlegen.

     
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  • 2

    Macht er es oder nicht?

    Am 9. Jan 2012, 10:08 Uhr von martin

    Frage des Tages: Kandidiert er noch mal oder nicht? Familie sagt lass doch mal, Beobachter meinen er hat Böcke. Dann aber nur bis 68 – sollte er denn gewählt werden. Die große Entscheidungsshow in einer Stunde hier bei Sat1.

    Frage des Tages: Kandidiert er noch mal oder nicht? Familie sagt lass doch mal, Beobachter meinen er hat Böcke. Dann aber nur bis 68 - sollte er denn gewählt werden. Die große Entscheidungsshow in einer Stunde hier bei Sat1.

     
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  • 6

    Fight for Boost

    Am 16. Nov 2011, 11:17 Uhr von martin

    Achtung Demo. Weder für noch gegen S21 und auch nicht für oder gegen Banken oder für oder gegen Zigarettenautomaten. Geht um wichtige Dinge, nämlich ums Skaten. Und da ich wie gestern erst geschrieben im tiefsten Innern auch ein Skater bin, sagen wir noch so zu 5%, ich die kalte Halle von früher noch bisschen kenne, weise ich gerne auf die Bretter-Versammlung morgen Mittag auf dem Rathausplatz hin. Sind zwar Skater-unwürdige Temperaturen (warum geht eigentlich mein Mac-Widget nicht?) und viele würden jetzt wohl eher gerne beim Sascha in L.A. Curbs schleifen, aber damit die lokalen Skater auch weiterhin im Winter eine Unterkunft haben, sollte man da vielleicht morgen mal Flagge zeigen.

    Die Situation ist folgende: Mal ganz abgesehen davon, dass die Halle in Cannstatt (direkt beim Club Zollamt) in einem desolaten Zustand ist, soll sie Ende 2012 abgerissen werden. Soweit ich weiß, wird das ganze Areal neu aufgesetzt. Die Hallenbetreuer Boost e.V. haben deswegen in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, Hern Kelle und der Stadt Stuttgart und der Pläne für einen Neubau (direkt neben dem Jugendhaus Cannstatt in der Kegelenstraße) entworfen. Die Zahl von einer Million Euro steht im Raum. Das ist ein Wort, zumal erst im Mai 2009 die Skateplaza am Pragfriedhof für insgesamt 1,7 Millionen hingezimmert wurde. Natürlich ist das kein Spot für Schlechtwetter und harte Winter wie zuletzt in Deutschland.

    Laut Uli Härle von der Boost hatte es zunächst den Anschein, als würden die Politiker das Projekt im Doppelhaushalt 2012/13 genehmigen. In den letzten Wochen kippte aber scheinbar die Stimmung und man befürchtet trotz einiger Befürworter im Gemeinderat, dass für der Neubau doch nicht in den kommenden Haushalt mit aufgenommen wird.

    Die Halle ist –  trotz eisiger Gefrierschrank-Atmo -nicht nur ein Zufluchtsort im Winter für die lokalen Skater-Szene, sondern werden auch unter dem Motto “Skateboarding against Langeweile” Skateboardkurse für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Des weiteren finden Projekte für Schulen, Kindertagesstätten und behinderte Kinder und Jugendliche statt.

    Fight for Boost, Donnerstag, 17.11., 15:30 Uhr, Rathausplatz 

    www.boostskateboarding.de 

    Achtung Demo. Weder für noch gegen S21 und auch nicht für oder gegen Banken oder für oder gegen Zigarettenautomaten. Geht um wichtige Dinge, nämlich ums Skaten. Und da ich wie gestern erst geschrieben im tiefsten Innern auch ein Skater bin, sagen wir noch so zu 5%, ich die kalte Halle von früher noch bisschen kenne, weise ich gerne auf die Bretter-Versammlung morgen Mittag auf dem Rathausplatz hin. Sind zwar Skater-unwürdige Temperaturen (warum geht eigentlich mein Mac-Widget nicht?) und viele würden jetzt wohl eher gerne beim Sascha in L.A. Curbs schleifen, aber damit die lokalen Skater auch weiterhin im Winter eine Unterkunft haben, sollte man da vielleicht morgen mal Flagge zeigen. Die Situation ist folgende: Mal ganz abgesehen davon, dass die Halle in Cannstatt (direkt beim Club Zollamt) in einem desolaten Zustand ist, soll sie Ende 2012 abgerissen werden. Soweit ich weiß, wird das ganze Areal neu aufgesetzt. Die Hallenbetreuer Boost e.V. haben deswegen in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, Hern Kelle und der Stadt Stuttgart und der Pläne für einen Neubau (direkt neben dem Jugendhaus Cannstatt in der Kegelenstraße) entworfen. Die Zahl von einer Million Euro steht im Raum. Das ist ein Wort, zumal erst im Mai 2009 die Skateplaza am Pragfriedhof für insgesamt 1,7 Millionen hingezimmert wurde. Natürlich ist das kein Spot für Schlechtwetter und harte Winter wie zuletzt in Deutschland. Laut Uli Härle von der Boost hatte es zunächst den Anschein, als würden die Politiker das Projekt im Doppelhaushalt 2012/13 genehmigen. In den letzten Wochen kippte aber scheinbar die Stimmung und man befürchtet trotz einiger Befürworter im Gemeinderat, dass für der Neubau doch nicht in den kommenden Haushalt mit aufgenommen wird. Die Halle ist -  trotz eisiger Gefrierschrank-Atmo -nicht nur ein Zufluchtsort im Winter für die lokalen Skater-Szene, sondern werden auch unter dem Motto "Skateboarding against Langeweile" Skateboardkurse für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Des weiteren finden Projekte für Schulen, Kindertagesstätten und behinderte Kinder und Jugendliche statt. Fight for Boost, Donnerstag, 17.11., 15:30 Uhr, Rathausplatz  www.boostskateboarding.de 

     
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  • 4

    Das bisschen Haushalt…

    Am 10. Okt 2011, 17:00 Uhr von martin

    ….macht sich von allein, sagt mein Rathaus.

    YouTube Preview Image

    ....macht sich von allein, sagt mein Rathaus. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=XWg0mYak_oU&feature=player_embedded[/youtube]

     
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  • 10

    Bürgerumfrage 2011

    Am 19. Sep 2011, 09:39 Uhr von martin

    Kleiner Nachtrag zur letzten Woche: Schon am vergangenen Freitag verschickte die Stadt die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2011 und keine große Überraschung, 85 Prozent leben gerne in Stuttgart.

    Nach dem Zufallsprinzip sind 8600 Einwohner (ab 18, Hauptwohnsitz Stuttgart) ausgewählt worden, circa 4300 Befragte beteiligten sich, die beste Teilnahmenquote bislang in der Geschichte der Bürgerumfrage.

    Wie schon 2009 empfinden die Befragten als größtes Problem die zu hohen Mieten.

    Auf Platz 2 und 3 zu wenig Parkplätze und zu viel Straßenverkehr. Hmm. Wir wollen alle einen Parkplatz für unser Auto aber weniger Verkehr. Jut.

    Alle Tabellen zum Download gibt es hier: LHS-PK Tabellen Bürgerumfrage-1609

    Auf der nächsten Seite die Pressemitteilung der Stadt.

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    Kleiner Nachtrag zur letzten Woche: Schon am vergangenen Freitag verschickte die Stadt die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2011 und keine große Überraschung, 85 Prozent leben gerne in Stuttgart. Nach dem Zufallsprinzip sind 8600 Einwohner (ab 18, Hauptwohnsitz Stuttgart) ausgewählt worden, circa 4300 Befragte beteiligten sich, die beste Teilnahmenquote bislang in der Geschichte der Bürgerumfrage. Wie schon 2009 empfinden die Befragten als größtes Problem die zu hohen Mieten. Auf Platz 2 und 3 zu wenig Parkplätze und zu viel Straßenverkehr. Hmm. Wir wollen alle einen Parkplatz für unser Auto aber weniger Verkehr. Jut. Alle Tabellen zum Download gibt es hier: LHS-PK Tabellen Bürgerumfrage-1609 Auf der nächsten Seite die Pressemitteilung der Stadt. Ergebnisse der Bürgerumfrage 2011 zur Lebensqualität: 85 Prozent der Stuttgarter leben gerne in ihrer Stadt „Auch bei der diesjährigen Bürgerumfrage bestätigte sich, dass die Stuttgarter ausgesprochen gerne in dieser Stadt leben und ihre Lebensqualität in hohem Maße schätzen“, so Bürgermeister Dr. Martin Schairer. Zusammen mit dem Leiter des Statistischen Amts, Thomas Schwarz, hat er die Ergebnisse der neunten Stuttgarter Bürgerumfrage zum Thema Lebensqualität am Freitag, 16. September, vorgestellt. Bisher beste Beteiligung Das Statistische Amt führt seit 1995 im Zwei-Jahres-Rhythmus Bürgerumfragen — jeweils im Zeitraum von April bis Juni - durch. 8600 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Einwohner, die mindestens 18 Jahre alt und mit Hauptwohnung in Stuttgart gemeldet sind, wurden in diesem Jahr ausgewählt. Rund 4300 Befragte beteiligten sich, was einer Teilnahmequote von 50 Prozent entspricht. Das ist die bislang beste Beteiligung an einer Bürgerumfrage in Stuttgart (Tabelle 1). Schairer bedankte sich bei den Bürgern für ihre rege Teilnahme: „Es ist sehr erfreulich, in welchem Maße sich die Stuttgarterinnen und Stuttgarter an dieser Bürgerumfrage beteiligten. Die Umfrage des Statistischen Amts liefert der Politik und Verwaltung ein fundiertes repräsentatives Meinungsbild zur Lebensqualität in der Stadt. Für den Bürger selbst ist die Befragung aber auch eine ganz hervorragende Möglichkeit der Beteiligung am kommunalpolitischen Geschehen.“ Verbesserungen bei Sicherheit, Integration und Umwelt „Die Beurteilung der Lebensqualität in Stuttgart durch die repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürger lässt alles in allem eine gleichbleibend hohe Zufriedenheit mit dem Leben in Stuttgart erkennen“, sagte Schairer. Dabei haben die Befragten die einzelnen Themen in sehr differenzierter Weise bewertet. „Besonders erfreulich ist, dass die Bürger in einigen Bereichen der Daseinsvorsorge, denen die Verwaltungsspitze und der Gemeinderat eine hohe Priorität beimessen, tatsächlich zum Teil deutliche Verbesserungen wahrgenommen haben.“ Dazu gehören die „öffentliche Sicherheit“, die „Integration ausländischer Mitbürger“ und Umweltthemen. Auf der anderen Seite sind Themen wie das Wohnungsangebot, die Sauberkeit von Straßen und Grünanlagen oder die Versorgung mit Kindertagesstätten als wichtiger eingestuft geworden. Auch die Frage nach den Haushaltsprioritäten der Befragten hat für den Bürgermeister - vor allem mit Blick auf die anstehenden Beratungen des Doppelhaushalts 2012/13 – wichtige, repräsentativ abgesicherte Hinweise ergeben. Weiterhin höchste Ausgabepriorität bei den Bürgern haben die Bereiche Kinder und Bildung, die Bekämpfung der Jugendkriminalität, der Wohnungsbau und die Daseinsvorsorge für das Leben im Alter. Auf der Agenda deutlich nach oben gerückt sind die Themen „Straßenunterhaltung“ und die „Videoüberwachung in den Stadtbahnen“. Zu den einzelnen Ergebnissen der Bürgerumfrage Über 80 Prozent der Befragten geben bei den Bürgerumfragen in Stuttgart regelmäßig an, dass sie gerne in Stuttgart leben. Bei der Bürgerumfrage 2011 waren es exakt 85 Prozent. Gegenüber den letzten beiden Bürgerumfragen ging dieser Prozentwert etwas zurück (2009: 86 Prozent; 2007: 88 Prozent), die aktuelle Zustimmungsquote ist aber die dritthöchste von allen neun Bürgerumfragen (Tabelle 2). Dieser sehr hohe „Wohlfühlfaktor“ drückt sich auch in der Beurteilung der Lebensqualität in Stuttgart aus. Auf die Frage „Wie beurteilen Sie – alles in allem genommen – die Lebensqualität in Stuttgart?“ antworteten 20 Prozent mit „sehr gut“ und 65 Prozent mit „gut“; gerade einmal 1 Prozent der Befragten beurteilten die hiesige Lebensqualität als „schlecht“ (Tabelle 3). Der entsprechende Kommunalbarometerwert – einem Mittelwert aus den Wertungen von „sehr gut“ (100 Punkte) bis „sehr schlecht“ (0 Punkte) – ist mit 76 Punkten nach 2009 und 2007 (jeweils 77 Punkte) der zweithöchste Wert seit Einführung dieser Frage 1997. Zufriedenheit mit einzelnen Lebensbereichen Die Lebensqualität in Stuttgart wird nach 25 konkreten Lebensbereichen abgefragt. Von allen infrastrukturellen Einrichtungen und Angeboten in Stuttgart stehen traditionell die „Einkaufsmöglichkeiten“ an vorderster Stelle (Tabelle 4). Sie führen die Rangliste mit 80 Punkten (+ 1 Punkt gegenüber 2009) an – die höchste Punktzahl seit 2001. Es folgen auf Rang 2 der Bereich „öffentliche Verkehrsmittel“ mit 76 Punkten (- 1) und mit jeweils 75 Punkten gemeinsam auf Platz 3 die Bereiche „Ärztliche Versorgung/Krankenhäuser“ (+ 1), „Kulturelle Einrichtungen/Veranstaltungen“ (- 1) und „Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten“ (+ 2). Sehr hohe Zustimmung haben auch die „Abfallbeseitigung/Müllabfuhr“ (73 Punkte), das „Angebot an Parks/Grünanlagen“ (73 Punkte) und die „Wohnortnahen Einkaufsmöglichkeiten“ (72 Punkte) erhalten. Nur bei den Bereichen „Wohnungsangebot/Wohnungsmarkt“ mit 45 Punkten (- 2), „Situation für Fahrradfahrer“ mit 48 Punkten (+ 2) und „Parkmöglichkeiten in der Innenstadt“ mit 37 Punkten (-2) überwog die Unzufriedenheit. Im längerfristigen Vergleich seit der Bürgerumfrage 2001 hat sich das Thema „Öffentliche Sicherheit/Schutz vor Kriminalität“ am positivsten verändert (+ 12 Punkte gegenüber 2001), gefolgt von „Integrationsangebote für ausländische Mitbürger“ (+ 9 Punkte gegenüber 2003). Probleme in Stuttgart Im Rahmen der Bürgerumfrage können die Befragten ankreuzen, welches für sie die größten Probleme in der Stadt sind. Zur Auswahl stehen 27 Problemfelder (Tabelle 5). Im Durchschnitt nannten die Befragten 6,5 Probleme (wie schon 2009). Auch in der Rangfolge hat sich gegenüber den letzten Bürgerumfragen nichts geändert – weiterhin als größtes Problem werden mit 61 Prozent „zu hohe Mieten“ (+ 1 Prozentpunkt gegenüber 2009) genannt, gefolgt von „zu wenig Parkmöglichkeiten“ (57 Prozent) und „zu viel Straßenverkehr“ (55 Prozent). Während „zu wenig Parkmöglichkeiten“ (+ 3 Prozentpunkte) an Bedeutung zugenommen hat, ist für die Stuttgarter „zu viel Straßenverkehr“ (- 5 Prozentpunkte) offenbar ein etwas geringeres Problem geworden. Sowohl in der Rangfolge als auch im Prozentwert sind die Themen „zu hohe kommunale Steuern/Abgaben/Gebühren“ (Rang 4, 2009: 5) mit 39 Prozent (+ 4 Prozentpunkte), „mangelhaftes Wohnungsangebot“ (Rang 5, 2009: 7) mit 35 Prozent (+ 3) und „mangelnde Sauberkeit von Straßen und Grünanlagen“ (Rang 8, 2009: 11) mit 31 Prozent (+ 4) nach oben geklettert. Eine geringere Problemrelevanz haben die Umweltthemen „schlechte Luftqualität“ (Rang 7, 2009: 4) mit 33 Prozent (- 6) und „zu hohe Lärmbelästigung“ (Rang 9, 2009: 6) mit 30 Prozent (- 3) erhalten. Die Sicherheitsthemen sind gegenüber 2009 noch einmal in der Priorität gesunken beziehungsweise blieben unverändert: „Unsicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln“ (Rang 10, 2009: 9) mit 29 Prozent (- 1), „Unsicherheit auf den Straßen“ (Rang 11, 2009: 9) mit 28 Prozent (± 0) und „Sicherheit und Ordnung“ (Rang 15, 2009: 14) mit 20 Prozent (± 0). Zukunftserwartungen der Stuttgarter Gegenüber der Bürgerumfrage 2009, deren Erhebungszeitraum ganz im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise stand, haben sich die Zukunftserwartungen der Stuttgarterinnen und Stuttgarter verbessert und lassen insgesamt eine leicht optimistische Grundstimmung erkennen. Auf die Frage „Werden die Verhältnisse in folgenden Bereichen nach Ihrer Meinung innerhalb der nächsten vier Jahre in Stuttgart eher besser oder eher schlechter?“ erhielten bei den Wirtschaftsthemen „wirtschaftliche Lage“ 53 Punkte (+ 17 Punkte gegenüber 2009) und „Arbeitslosigkeit“ 54 Punkte (+ 20 Punkte). Positivere Zukunftserwartungen haben die Befragten auch bei der „Öffentlichen Sicherheit/Schutz vor Kriminalität“ sowie bei den Themen “Gemeinschaftssinn/bürgerschaftliches Engagement“, „Verhältnis zwischen den Generationen“ und „Verhältnis zwischen Deutschen und Ausländern“. Dagegen gehen die Befragten beim Thema „Wohnungsangebot/Wohnungsmarkt“ mittelfristig von einer gleichbleibenden beziehungsweise einer „eher schlechter werdenden Entwicklung aus. Image der Stadt Stuttgart Mit großem Abstand sehen die Stuttgarter als wichtigste Eigenschaft ihrer Stadt das Attribut „wirtschaftskräftig“ an (86 Punkte, 2009: 80); für 93 Prozent der Befragten trifft diese Eigenschaft völlig oder überwiegend zu (Tabelle 7). Auf den weiteren Plätzen folgen die Eigenschaften „lebenswert“ (77 Punkte), „lebendig“ (70), „sicher“ (69), „gastlich“ (68), „modern“ (67) und „international“ (67). Die Kommunalbarometer-Punktzahl ist bei diesen Eigenschaften dieselbe wie 2009, nur das Attribut „sicher“ wurde besser bewertet (+ 2 Punkte), ebenso die Eigenschaften „altenfreundlich“ (58 Punkte), „familienfreundlich“ (60), „ausländerfreundlich“ (62), „behindertenfreundlich“ (54) und „kinderfreundlich“ (58). Etwas differenzierter beurteilten im Vergleich zur Bürgerumfrage 2009 die Befragten die Einordnung der Stadt anhand von vorgegebenen plakativen Titeln. Während „Automobilstadt“ als Nummer 1 unter den vorgegebenen Titeln von 86 auf 88 Punkte und „Wissenschaftsstadt“ von 64 auf 66 Punkte stiegen, gingen die Bewertungen für „Sportstadt“ (64 Punkte) und „Kulturstadt“ (71 Punkte) jeweils um zwei Punkte geringfügig zurück. Ansehen der Stadtverwaltung Die Stadtverwaltung genießt ein unverändert hohes Ansehen bei den Befragten (62 Punkte wie 2009). Bei 55 Prozent hat die Stadtverwaltung ein gutes oder sehr gutes Image; nur 10 Prozent gaben an, eine schlechte oder sehr schlechte Meinung von ihr zu haben (Tabelle 8). Ausgabeprioritäten für den städtischen Haushalt Bei der Frage, wo die Bürger im Haushalt der Stadt Stuttgart ihre Prioritäten setzen und bei welchen konkreten Aufgaben sie Einsparungen oder Mehrausgaben vornehmen würden, ergibt die Bilanzierung der Bürgervorschläge keine eindeutige Tendenz. Über alle 29 aufgeführten, mit früheren Erhebungen vergleichbaren Einzelaufgaben gemittelt, votierten 33 Prozent (wie 2009) der Befragten für Mehrausgaben, 56 Prozent (wie 2009) für unveränderte Ausgabeprioritäten und 11 Prozent (wie 2009) für Einsparungen (Tabelle 9). Bei der Gegenüberstellung der Prozentwerte für die Kategorien „Geld einsparen“ und „mehr Geld ausgeben“ wird deutlich, dass nur bei vier von 36 aktuell abgefragten Aufgabenfeldern die Befragten „Geld einsparen“ gegenüber „mehr Geld ausgeben“ präferierten (Tabelle 9a): „Begegnungsstätten in den Stadtbezirken für alle“, „Stadtbibliothek“, „Theater, Museen, kulturelle Veranstaltungen“ und „Ortskernsanierung“. Beim ,„Ausbau des Straßennetzes (Straßenneubau)“ waren die Prozentanteile bei beiden Kategorien gleich hoch. Bei den weitaus meisten Ausgaben der öffentlichen Hand indessen sehen die Befragten keinen Änderungsbedarf. „Ausgaben unverändert lassen“ wurde bei 26 von 36 Aufgabennennungen, also bei drei von vier Aufgabenbereichen, von 50 Prozent und mehr der Befragten, angekreuzt (Tabelle 9b). Die Bereiche, in denen die Bürger mehr ausgeben möchten, lassen sich zum einen mit den Politikfeldern “Kinder und Bildung“ überschreiben. Hinzu kommt die „Bekämpfung der Jugendkriminalität“ (Tabelle 9c). Hohe Priorität für Mehrausgaben haben auch der „Wohnungsbau“ und die Bereiche „Wohnen und Pflege im Alter“. Deutlich höhere Voten für Mehrausgaben bekamen ferner die Themen „Zustand der Straßen (Straßenunterhaltung)“ und „Videoüberwachung in der Stadtbahn“.

     
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  • 1

    Marktplatz jetzt

    Am 14. Sep 2011, 18:32 Uhr von martin

    Mir hat es leider doch nicht gereicht. Scheint viele zu interessieren. Beide Fraktionen da wie man oben oder hier sieht.

    Bilder über Twitter.

    @StZ_Live Twitter

    Mir hat es leider doch nicht gereicht. Scheint viele zu interessieren. Beide Fraktionen da wie man oben oder hier sieht. Bilder über Twitter. @StZ_Live Twitter

     
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