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Awesome People Hanging Out Together
Am 30. Mai 2011, 18:06 Uhr von martin
(Warren Buffet, Bill Gates & Ludacris.)
Gestern gab mir Toni Disco den ultimativen Twitter-Tipp: Folge Boris Becker. Wäre der Knaller. Vorhin schreibt also Boris um 16:05 Uhr: ”Monday is always difficult …..” Gestern hing er in Monaco ab (“Monaco is crazzzzy”). Rollerrennen war da glaub. Letzten Montag hat er ebenfalls schon gezwitschert: “Montag ist immer schwer….” ähm…
Gut, vielleicht unterschätzt man das stressige Promileben auch, aber das klingt als wäre er um 6 Uhr aufgestanden und hätte um 7 beim Bosch gestempelt. Dafür sieht dienstags sieht die Welt schon wieder anders aus: “Heute ist dienstag ,1gute tag !” Wie Kool Savas baut Becker gerne einen Sicherheitsabstand zwischen Satzzeichen und Buchstaben ein. Und schreibt konsequent eine “eins”, egal ob er eben “eins” oder “erster” meint.
Was (echte) Promis alles so unternehmen und am auch gerne gemeinsam abhängen und gerne auch in Konstellationen, die auf uns Milliarden von Nicht-Promis seltsam erscheinen, dokumentiert der Tumblr-Blog awesomepeoplehangingouttogether.tumblr.com, auf den ich via eines Tweets von dem zukünftigen schönsten DJ Stuttgarts, Moritz Esyot, gestossen bin.
Wahrscheinlich war der Tumblr-Betreiber auch nicht der erste mit dieser Idee und Auch wenn man sich für Promi-Existenzen nur begrenzt begeistern kann, haben diese Aufnahmen aus mehreren Jahrzehnten von herausragenden Zeitgenossen ziemlich ziemlich Charme.
(Krupa und sein Kumpel Ben, 1978 Studio 54, NYC. “Find der DJ sollte mal was von Major Lazer spielen. Oder von Queen.)
(Sido & Angela Merkel im ZDF Heute Journal. “Ich versprechs dir, lieber Sido: endgültiger Atomausstieg im 2022. Zur Party buch ich dich dann auch.”)
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Looking for Schiller
Am 13. Jul 2010, 19:00 Uhr von martin
Das mit der Akkreditierung hat geklappt, ich packte den Brunski ein, und wir machten uns um 14:30 Uhr auf den Weg zum Haus der katholischen Kirche auf der Königstraße, das direkt neben dem Hugendubel liegt, wo David Hasselhoff um 15:00 Uhr eine kleine Pressekonferenz gab.
Die Nonnen im unteren Restaurant guckten etwas schräg als wir eintrafen, der zuständige wie freundliche PR-Mann ebenfalls. Lag vielleicht daran, dass wir keine Mega-Cams dabei hatten wie die Kollegen von allen möglichen lokalen und überregionalen Tageszeitungen, Radiostationen und natürlich Regio TV oder Pro7.
Horscht of the Day war übrigens der Fuzzi, der hier in der Mitte kniet:
“Ich bin da, wir können jetzt anfangen!”, stürmte er in den Saal hinein. Journalistenhumor muss man nicht immer verstehen. Vor allem nicht von Journalisten in Multifunktionstrekkinglatschen.
Die Kollegen jedenfalls baten die PR-Beauftragten doch ein Zeichen zu geben, wenn der Hoff kommt. Und mit kaum Verspätung von 5 Minuten kam er dann auch samt Tochter und einem weiteren Mann (Management?) im Schlepptau. Schwenk.
Und da isser!
Ganz schön großer Kerl. Tochter Taylor Ann schlappt vorne weg. Das ist übrigens die, die das berühmte Burger Video gedreht hat. Hasselhoff begrüsste die Reporter mit einem deutsch-englischen Kauderwelsch.
Nach einer kurzen Einführung seines Managers, man wäre eben gerade auf Tour, durch Deutschland, Österreich, Schweiz, um die Bio „Wellengang meines Lebens“ zu promoten (die angeblich weggeht wie warme Semmeln), legte Mitch Buchannon auch schon locker fluffig los. Nein, er war nicht hacke, nein er hat keinen Kurzen gezischt. Er war ehrlich gesagt ziemlich smart und cool.
Wir bewunderten eher seine Schuhe…
…während zuvor eine andere Journalistin, die schon die ganze Zeit halbwuschig auf ihrem Stuhl hin- und herrutschte, auf einmal, warum auch immer (ADS?), ihr Handy klingeln liess und, soweit ich das geblickt habe, die Knight Rider Titelmelodie lief. Habs nicht genau gehört, war leise und ging schnell. Er hat sich jedenfalls ziemlich gefreut, auch wenn die Dame gestand, das gute Stück wohl illegal geladen zu haben.
Der Hüne redete jedenfalls locker und leicht über aktuelle Projekte, wie es sich eben für einen Ami gehört, der schon im Vorgarten der Hölle war und scheinbar wieder die Kurve bekommen hat, und nun halt eben gerne über aktuelle Projekte redet.
Jedenfalls planen seine Töchter gerade eine Band namens Bella Vida, auf seiner Seite kann man reinhören, er unterstützt sie dabei heftig, in Amerika läuft eine Reality Soap über die Hoffs an, er mache auch wieder Musik und das Leben ist wunderbar.
Außerdem habe er nie ernsthaft behauptet, dass er für den Mauerfall verantwortlich gewesen sei, wäre ein großes Missverständnis und er denke natürlich nicht, dass er daran irgendwas dafür könne. Das ZDF wollte ihn damals für einen Gig in Berlin haben, erzählte er, und er meinte im Spass, aber nur wenn er auf der Mauer auftreten dürfte. Das ZDF hat es möglich gemacht.
Außerdem wissen wir nun, dass der Spruch „Don´t Hassel The Hoff“ von Ice-T kommt, ein „guter Freund“ von ihm. Wir hingen jedenfalls an seinen Lippen, wie auch Thorsten von Edelight mit seiner Boje.
Im Anschluss gab es eine mehr oder weniger spannende Fragerunde, bei der Hasselhoff unter anderem gefragt wurde, ob er denn Friedrich Schiller kennen würde, schließlich wäre er ja in Deutschland, im Land der Dichter und Denker, und in Stuttgart mehr oder weniger in der Heimat von Friedrich Schiller (Marbach gehört zu Stuttgart…).
Daraufhin verdrehte David die Augen (Brunski und ich übrigens auch), schaute irritierte seinen Manager an, und meinte: Ähm, nee und versicherte: „I´m looking for Schiller, sure“. Und außerdem kennen den Hoff sicherlich mehr Menschen als den Friedrich, meinte der kleine Schelm. Gut gekontert.
Brunski hat dann noch nen Foto abgestaubt.
Bei der Autogrammstunde waren überraschend wenige Mütter Mitte 30 da, sondern mehr Teens Anfang 20…
…und einige sehr kreativ.
“Thank you for the Mauerfall.” Auch hier erklärte Hasselhoff den Leuten nochmals, dass er dafür nicht “responsible” war und kam dabei ins Schwitzen.
Und natürlich gab es auch noch eine kleine Gesangseinlage.
Tighter Nachmittag!
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Termin des Jahres
Am 9. Jul 2010, 14:30 Uhr von martin
Vergangenen Dienstag leitete mir der Aussi eine Mail weiter, Betreff: Hugendubel: Einladung zu Pressetermin und Signierstunde mit David Hasselhoff (13.7.). ”killer-termin, ich schaffs wahrscheinlich nicht selber, willst du hin fürn kessel?”
Ähhhh…. Altaaaaaaaaaaa! Logisch. Natürlisch! Killer!
Don´t Hassel the Hoff, der Knight Rider, Mitch Buchannon, der Mann, der einst die Mauer einriss und somit das Ende des Kalten Krieges einläutete, kommt nach Stuttgart. Was soll ich sagen? Da muss man hin! Drama und Gekreische garantiert.
Hotspot ist die Hugendubel-Filiale, Königstraße 5, ab 15:00 Uhr Pressekonferenz, ab 16:00 Uhr signiert der Teenie-Schwarm meiner Generation sein Buch “Wellengang meines Lebens”. Bester Buchtitel aller Zeiten. Hab mich jetzt gerade mal akkreditiert. OMG, das wird unglaublich am Dienstag.
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Fashion Week aus Stuttgarter Sicht
Am 29. Jan 2010, 13:45 Uhr von Jana
Die Fashion Week (hier die Show von Marcel Ostertag) aus Sicht der Stuttgarter Bloggerinnen
Nicht nur Pierre war zur Fashion Week in Berlin auch meine Wenigkeit und einige Modebloggerinnen aus Stuttgart waren ins ehrwürdige Zelt am Bebelplatz geladen. Mit Fernsehkameras konnten wir allerdings nicht dienen, weshalb wir auch allesamt nicht bei Chaya eingeladen waren… Schad.
Aber wir haben anderes gesehen. Hier die Fazit’s zur MBFWB (Mercedes-Benz Fashion Week Berlin, ja so muss das heißen) aus Stuttgarter Sicht:
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Magic
Am 30. Nov 2009, 13:56 Uhr von Thorsten W.
Ok, das hört sich jetzt erst mal völlig banal an. Die Website akinator.com erkennt einen Promi bzw. eine bekannte Persönlichkeit, an die man denkt. Das funktioniert, indem der aktinator verschiedene Fragen stellt, und meist nach ca. 20 Fragen und den passenden Antworten kommt der gesuchte Promi raus.
Hier im Büro hat der akinator schon diverse Versuche durchlaufen, von Adolf Hitler über Gina Wild bis Manuel Andrack (der von Harald Schmidt) hat er alle gefunden – nur statt Wiedeking kam der Bruder von Herbert Grönemeyer raus. Aber sonst funkioniert das so unglaublich gut – it’s magic!
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The Next Uri Geller: Ein Selbstversuch
Am 21. Jan 2009, 14:18 Uhr von martin
Da ich gerade etwas rumkränkel, dacht ich mir gestern Abend, pflanzt dich mal gemütlich vor die Glotze, leidest noch etwas mehr und ziehst Dir „The Next Uri Geller“ rein. Ob die Menschheit Uri Geller braucht oder nicht, ist zwar relativ klar (nein), somit beantwortet sich auch die Frage, ob man auf einen Nachfolger vom Bananenbieger wartet (zweimal nein).
Aber seit seinem bescheuerten Move, als er über ein Riesenteleskop in Italien Kontakt mit Aliens aufnehmen wollte, hab ich irgendwie Mitleid mit ihm. Die Ich-muss-nach-Hause-telefonieren-Kacke hat gerade mal 1,4 Millionen Menschen zur besten Sendezeit am Samstagabend interessiert (warum nur?). Die Pro7 Programmdirektion hat sich sicherlich in Grund und Boden geschämt und ordentlich in Arsch gebissen. Wahrscheinlich steht Uri auf der Abschussliste. Deswegen: Watch for Uri.
Außerdem bin ich ebenfalls ein sogenannter Mentalist. Zu meinen besten Skater-Zeiten konnte ich einen Ollie über acht nebeneinanderliegende Boards machen. Dazu benötigt man übersinnliche Kräfte. Der Schulhof auf dem ich das damals gerissen habe, ist heute ein weltweit bekannter Wallfahrtsort für Skater. Mein Mentalistenname (das haben alle Mentalisten wie ich gleich lernen werde) ist übrigens Der fliegende Ramayahan.
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Selbstachtung, where you at?
Am 15. Jan 2009, 21:40 Uhr von Thorsten W.
Ich mein, hey, ist ja nix Neues dass sich Fernsehen nicht lohnt, auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass da früher irgendwas besser war. Und ob Pest bei den Öffentlichen mit Schunkelshows und Betroffenheitstalks oder Cholera bei den Privaten mit Worst-Of-Musik-Penetration und Daily-Soap-Horror – das schenkt sich nix. Aber die Privaten haben sich wohl entschlossen, Rezession und Wirtschaftskrise mit einem erneuten gemeinschaftlichen Absenken des Niveaus entgegenzutreten. Und weil die Herren Programmmacher ja auch wissen, dass man selbst in der tiefsten Depression noch immer gut über andere lachen kann, sind die Tage fast gleichzeitig drei Sendungen gestartet, wo es im Prinzip darum geht, dass Menschen den letzten Funken Selbstachtung aufgeben und sich komplett zum Affen machen.
Bei RTL läuft zum Beispiel gerade “Ich bin ein Star, holt mich hier raus”, wo Menschen, die angeblich schon mal im Fernsehen zu sehen waren (so wie Giulia Siegel im Bild oben, die auch schon beim Uwe aufgelegt hat), sich im Pseudo-Dschungel aussetzen lassen und neben nutzlos rumhängen und sinnlos diskutieren auch ab und zu Känguruh-Hoden essen oder in Ameisenkacke baden müssen. Der einzige Sinn: Diesen Menschen wieder mal nen Euro aufs Konto spülen.
Man könnte jetzt sagen: Ok, die Leute sind aus dem “Bisiniss”, wissen worauf sie sich einlassen, und nach ner Nebenrolle in ner Soap kann man nicht mehr tiefer sinken. Aber auf Pro 7 erniedrigen sich ganz normale fette Leute bei “The Biggest Loser”, indem sie um die Wette hungern und ganz nach dem guten alten Darwin die als erste nach Hause “voten”, die nicht am dicksten, aber am schwächsten ist – moderiert von der weiblichen Michael Schumacher-Version aus dem Osten Katarina Witt.
Da haben es die F-Promis, die ebenfalls bei Pro 7 bei “The Next Uri Geller” auf der Couch sitzen müssen, schon fast leicht – sie müssen nur so tun, als ob sie die Anfänger-Hütchenspieler-Tricks der schlecht frisierten Kandidaten um Scherenschleifer Uri Geller glauben würden und vertraglich verpflichtet pro Abend zwei mal “Ah” und zwei mal “Oh” sagen.
Ein Gutes hat der ganze Horror – es kann nur besser werden. Also, ich guck dann mal weiter…
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