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HipHop Open 2000
Am 4. Jan 2012, 11:55 Uhr von martin
Kurz vor Weihnachten bisschen Freude und wahrscheinlich große Erwartungen – falsch anders herum, große Freude, bisschen Erwartungen: Dieses Jahr findet nach zwei oder auch drei Jahrzehnten wieder ein HipHop Open im Reitstadion statt. Max Herre, Cro, Wiz Khalifa, Mac Miller
und Money Boysind die ersten bestätigten Acts, der Vorverkauf läuft schon, das Frühbucher-Ticket ist für 56 Euro zu haben.Vor ein paar Wochen wollte ich meine Allerlieblingstwitterrebellenkaffeekochenfreundin Boomy ein bisschen aufmuntern. Hatte einen harten “Firmentermin” vor sich und wollte ihr als Durchhalteaufmuntersong ”Rock On” von den Beginnern als Video tweeten und bin dabei auf die Live-Version vom ersten Open im Jahr 2000 auf dem Pragsattel/Theaterhaus gestossen. War damals noch ne schöne Hinterhof-Ruine. ”Voll die Blockparty-Atmosphäre hier” war das Konsenszitat des Tages.
Da war sogar der Thorsten noch jung und glaub ziemlich im Stress an dem Tag. Oder? Und die Beginner nehmen gerade ein Comeback-Album auf. Vielleicht kommen die ja auch noch dieses Jahr?
An das restliche Line Up kann ich mich nur noch eingeschränkt erinnern (nicht weil ich hacke war, sondern lange her). Neben den Beginnern traten garantiert Massive Töne auf, Thomilla hatte einen Showcase und Freundeskreis waren die Headliner. Ach komm, Wiki weiß es eh besser.
Außerdem standen Fünf Sterne Deluxe in absoluter Hochform auf der Bühne, hier mit “Türlich, Türlich” und “Dein Herz schlägt schneller.
An den folgenden “Hat Stuttgart heute schon gekifft”-Gag erinnere ich mich sogar, als wäre es gestern, “ich im Verkaufsraum und die Kollegen lästern über das Fachgeschäft gegenüber mit dem Vordach.” Da hammer gelacht damals. Auch wenn man nicht kifft(e).
Ja, da war noch nix mit Moonbootica. Aber bald darauf.
Ein paar Monate davor, Ende 99, war im 0711 Büro (noch im Radio Barth Gebäude) wegen eines Interviews mit Strachbert für re.flect, der an Silvester sein iPhone verloren hat, aber wieder gefunden, hiphiphurra, darauf ein Champagner im Massagestuhl. An jenem dem Tag war, was ich noch nicht wusste, die totale Hektik wegen dem ersten Open ausgebrochen. Die Belegschaft telefonierte wild durch die Gegend und bastelten an einem konkreten Zeitplan.
Haben sie gut hingekriegt, kann mich kaum mehr an Kinderkrankheiten erinnern. Außer an eine Positive: Mit Presseticket durfte man sich zunächst munter am Büffet in der angedockten Halle bedienen, bis den Organisatoren aufgefallen ist, dass es eigentlich ausschließlich den Künstlern zu steht. Weiß aber nicht mehr ob es lecker war.
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Car Wash
Am 22. Jun 2010, 09:07 Uhr von Jana
Samstag in der Waschstraße… Gute Laune? Bestimmt nicht.
Es gibt ja diese Situationen, da sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Einigen Menschen geht es so, wenn sie ein Flugzeug betreten. Dann finden die vor lauter Sitzen ihren eigenen nicht oder vergessen sämtliche Umgangformen. Ich habe mich darüber schon einige Male köstlich amüsiert. („Was sind das für Dinger da über meinem Sitz?“ – „Sie meinen die Glühbirnen? Das sind Lampen“ – „Ach so.“)
Nun hat mich die Strafe ereilt. Knallhart an einem Samstag Vormittag in der Waschstraße. Ich hab’s nicht so mit Waschstraßen. Das ist nicht mein Terrain. Aber jetzt kam ich nicht drum herum: Das Auto musste Montag zum TÜV und da sollte es sich ja von seiner besten Seite zeigen.
Samstag um 10 war’s also soweit. Dachte, ich mach mich früh auf den Weg. Bekanntlich waschen die meisten schwäbischen Herren am Samstag ihr Heilig’s Blechle. Es war also nicht nur nicht mein Ort, sondern auch nicht meine Zeit. Das zur Verteidigung. Read more »
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